Trumpfass im landwirtschaftlichen Großbetrieb
Stuttgart/Röhrse bei Hannover
29.11.2011
  • Bis 40 t Gesamtzuggewicht
  • Autobahntaugliche Transportgeschwindigkeit
  • Hohe Traktion auf Feld und Straße
  • Bewährt in vielfältigen Transporteinsätzen und in der Ganzjahresanwendung
  • Landwirtschaftlicher Großbetrieb Hans-Herrmann Fischer vertraut seit Jahrzehnten auf seinen Unimog zum Transport von Feldfrüchten, Vieh und Futtermitteln
Stuttgart/Röhrse bei Hannover – Kurz nach der Mittagspause zieht der Mercedes-Benz Unimog U 400 schon zum dritten Mal an diesem Tag zwei Anhänger vom Acker – beladen mit gut 30 Tonnen Kartoffeln verteilt auf seiner Pritsche und den Anhängern. Ziel der Fahrt ist die über zehn Kilometer entfernte eigene Lager­halle zur Zwischenlagerung, denn der Landhandel bestellt heute auch „just-in-time“. Tage, an denen bis zu 250 Tonnen Feldfrüchte wie Kartoffeln und Zwiebeln geerntet werden, sind im September und Oktober die Regel. Die Kartoffel- und Zwiebelfelder des landwirtschaftlichen Großbetriebs Hans-Herrmann Fischer in Röhrse bei Hannover liegen östlich der internationalen Messestadt im Landkreis Peine. Von dem gerade abgeernteten Feld bis zum Standort der Landhandelsfirma beträgt die Entfernung gut und gern 15 Kilometer und dabei muss der auf Kundensonderwunsch mit 210 kW (286 PS) ausgestattete Unimog U 400 seine ganze Power ausspielen, denn auch bei diesem Transporteinsatz gilt es, über 30 Tonnen der silberfarbenen Fracht direkt ab Feld in „Straßen­geschwindigkeit“ über Bundestraßen und Autobahnzu­bringer voranzubringen. Bis zu 90 Kilometer beträgt der Einsatz­radius des Mercedes-Benz Unimog zwischen Feldernte, eigenen Lager­stätten und Handelshäusern, da sind Unimog Alleinstellungs­merkmale wie Geländegängigkeit und maximale Straßengeschwin­dig­keit, Wendigkeit, hohe Traktion und Zugkraft gefragt. Und noch etwas gilt es für die landwirtschaftlichen Betriebe heute mehr denn je zuvor zu bedenken: Die zunehmenden Monokulturen in der Agrarwirtschaft und die hohen Kapazitäten moderner Ernte­maschinen erfordern in der Transportlogistik auch hohe Kapazi­täten, um die Ernte rasch vom Feld transportiert zu bekommen. Mit dem Unimog lassen sich die anfallenden Mengen transportie­ren und zugleich die Anforderungen von Offroad-Verhältnissen auf den Feldern und den erforderlichen Geschwindigkeitsanpassungen im Straßenverkehr erfüllen.
500 ha, 3000 Schweine, Kartoffeln, Gerste, Zuckerrüben
Transportanforderungen gibt es auf dem landwirtschaftlichen Großbetrieb, der über 500 ha bewirtschaftet und 3000 Schweine mästet, genügend. Die Kartoffelernte beginnt bereits im Mai, Wintergerste und -weizen, Sommerbraugerste, Zwiebeln und Zuckerrüben folgen. Dazwischen werden Vieh- und Futter­transporte abgewickelt und im Winter kommt eine klassische Domäne des Unimog, Einsatz im Winterdienst, dazu. Agrar­ingenieur Henning Fischer, einer der beiden Söhne des Senior­chefs Hans-Herrmann Fischer, ist im Betrieb des Vaters für den Pflanzenanbau und die Anschaffungen des landwirtschaftlichen Fuhrparks verantwortlich. Dieser Fuhrpark ist heute ganz auf modernste agrarwirtschaftliche Produktionsmethoden ausgerichtet und hat seinen Schwerpunkt naturgemäß in Geräten zur Feld­bearbei­tung und Erntemaschinen. Das Trumpfass aber ist der Unimog U 400, denn die Agronomen der Familie Fischer haben klar erkannt, dass die Wirtschaftlichkeit eines landwirtschaftlichen Betriebes zu einem Großteil in der Logistik und im ökono­mischen Transport liegt. Henning Fischer sieht deshalb in seinem Unimog U 400, der bis auf seinen hohen Pritschenaufbau ein serienmäßiges Fahrzeug ist, eine sinnvolle und professionelle Komplettierung des Fuhrparks neben Erntemaschinen, Traktoren und einem Lkw. Schon das Zugfahrzeug Unimog hat eine Nutzlast von 5 t. „Der Unimog ist flexibel einsetzbar, schnelllaufend bis 90km/h, und deshalb kostensparend gegenüber jedem Traktor, der trotz aller steigenden PS-Zahlen und besser werdenden Laufeigenschaften immer ein Traktor bleiben muss, denn in der Feld­bearbei­tung sind andere Schwerpunkte gegeben. Deshalb ist der Unimog für uns ein wertvolles und wirtschaftliches Ergänzungsfahrzeug.“
60 Jahre Mercedes-Benz Unimog – Der Erfolg einer Idee
Zwei große Jubiläen kann der Unimog in den vergangenen Mona­ten feiern: Vor 60 Jahren, genau am 3. Juni 1951, entstand in Gaggenau der erste Mercedes-Benz Unimog und im Dezember 2010 lief im Mercedes-Benz-Werk Wörth das 10 000ste Exemplar der Reihe U 300/U 400/U 500 vom Band. Mit höchster Gelände­gängigkeit dank Allradantrieb und Schnellfahreigen­schaften auf der Straße war seinerzeit ein einzigartiges Fahrzeugkonzept geschaffen worden. Seitdem bewähren sich die Unimog außer in Winterdienst und Grünflächenpflege und bei anderen Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau auch bei der Waldbrandbekämpfung, bei der Baumverpflanzung, beim Profilieren von Gräben und bei Erdbohrungen, Rangierarbeiten auf der Schiene oder Rettungs­diensten in unwegsamem Gelände.
Vom „Universal-Motor-Gerät“ wurden in 60 Jahren mehr als 380 000 Einheiten gebaut, bis 2002 im Werk Gaggenau, seitdem in Wörth.
Schwerpunkt Sicherheit
Unimog-Fahrzeuge sind konsequent auf Sicherheit ausgerichtet. Hierzu zählen die Sichtverhältnisse mit optimaler Rundumsicht aus dem Freisichtfahrerhaus des Unimog U 300/U 400/U 500, ungehinderter Sicht in alle Richtungen und somit optimalen Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer dank tiefgezogener Front- und Seitenscheiben - die Panoramafrontscheibe macht einen Frontspiegel überflüssig - ideale Sitzposition des Fahrers, um sowohl Kreuzungen einzusehen wie auch vorn montierte Geräte im Blick zu haben. Hinzu kommt das Thema Bremsen und Fahrverhalten. Das Bremssystem mit 3- bzw. 4-Kanal-ABS sowie der automatisch-lastabhängigen Bremse (ALB) zur Regelung der Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sorgen für Fahrsicherheit, die günstige Achslastverteilung garantiert beim Geräteeinsatz spurtreues Lenkverhalten selbst bei schlechten Fahrbahnverhältnissen. Und auch der Komfort stimmt: Der Unimog unterschreitet die geltenden Vibrationsgrenzwerte beim Mähen und im Winterdienst, ein wichtiger Aspekt der Fahrerent­lastung. Komfortsitze mit 3-Punktgurten und integrierte Kopf­stützen stehen in der nach ECE R29 geprüften Kabine für einen Insassenschutz auf Lkw-Niveau.
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