Kärnten/Österreich: Unimog U 500 ist idealer Ganzjahres-Partner rund um den Großglockner
Stuttgart/Klagenfurt
03.07.2012
  • Kooperation: Land Kärnten und Großglockner Hochalpen­straßen AG setzen U 500 bei der Straßenunterhaltung ein
  • Spezialausrüstung: Hochleistungs-Mähgeräte im Sommer, neue Schneefrässchleuder für Winterdienst und Passräumung
  • Umweltfreundlich: Unimog U 500 mit Euro 5
Stuttgart/Klagenfurt – Das Kompetenzzentrum 9 der Kärntner Landesregierung ist zuständig für den Neubau und die Erhaltung des gesamten Kärntner Landesstraßen-, Brücken- und Radwegenet­zes inklusive der damit verbundenen Bauwerke. Es hat jetzt einen Mercedes-Benz Unimog U 500 mit Allradlenkung, Vollfrässchleu­der und zwei Hochleistungs-Mähern in Dienst gestellt. Mit dieser Kombination sollen die permanent anfallenden Unterhaltungs­arbeiten an den Straßen der anspruchsvollen Hochgebirgsregion über das ganze Jahr hinweg zuverlässig erledigt werden.
Zur Verbesserung des Straßendienstes ist erstmals eine Verein­barung über die gemeinsame Nutzung des Unimog und „seiner“ Geräte zwischen dem Land Kärnten und der Großglockner Hoch­alpenstraßen AG (Grohag) geschlossen worden.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler äußert sich anerkennend über die enge Kooperation: „Mit dem Unimog steigert sich der Nut­zungs­grad der Geräte beträchtlich; denn durch die Modernisierung und ganzjährige Auslastung des Fuhrparks werden die Kosten für beide Vertragspartner optimiert.“ Grohag-Vorstand Dr. Johannes Hörl ergänzt: „Für beide Partner bedeutet dies einen optimierten Mitteleinsatz, dem in Zukunft weitere Beispiele folgen könnten.“
Die Georg Pappas Automobil AG, verantwortlich für den Vertrieb des Wörther Geräteträgers in Österreich, nennt als ausschlag­gebende Gründe für diesen besonders anspruchsvollen Unimog-Einsatz seine allradgetriebene Wendigkeit, die hohe Flächenleis­tung und den Umweltschutz, der in dieser sensiblen Hochalpenregion eine große Rolle spielt. „Dank Euro 5-Motor mit starken 210 kW/286 PS Leistung, hydrostatischem Fahrantrieb und güns­tigem Treibstoffverbrauch können wir mit dem Unimog einen wichtigen Umweltaspekt realisieren und gleichzeitig selbst kom­plizierteste Allround-Einsätze auf, aber auch abseits der Straße über das ganze Jahr hinweg zuverlässig gewährleisten“, sagt Dipl.-Ing. Manfred Prentner vom Kompetenzzentrum 9. „Stand- und Umrüstzeiten sind minimal, was für uns ein großer Vorteil ist.“
Hochleistungs-Mähdienste in den Sommermonaten
Vom Frühjahr bis in den Herbst sind extensive Mäheinsätze und Unterhaltungsarbeiten entlang des rund 2746 km langen Straßen­netzes des Landes Kärnten angesagt, zu denen sich weitere 48 km aus dem Verantwortungsbereich der Grohag addieren. Die lange Winterperiode hat tiefe Spuren auf vielen Straßen hinterlassen, die von beiden Partnern schnell repariert sowie während der sommer­lichen Touristensaison in Ordnung zu halten sind. Durch seine niedrige Bauhöhe und die Profi-Ausrüstung mit einer Unimog-Mähtüre, einem Mulag-Randstreifenmäher MRM 300 und einem Heckausleger-Mähgerät MHU 800 ist der U 500 ideal geeignet für das Ausmähen von Distanzen bis zu 7,3 m, gemessen ab der Fahr­zeugmitte. Gründliche Mähergebnisse werden sowohl links als auch rechts der Straße erzielt, sogar Einmann-Betrieb ist möglich.
Die Mähgeräte arbeiten sich dabei auch sehr dicht an Brücken­pfeiler und Leitpfosten heran, da die Tastautomatik den Mähkopf um alle Hindernisse herumsteuert. Bei den Ausweichbewegungen ist die Mähgeschwindigkeit stufenlos regulierbar.
Schnellwechselvorrichtung und „Gearlock“, eine manuelle Dreh­vorrichtung für Arbeitsgeräte, lassen einen schnellen Geräte­wechsel zu. Das ist besonders wichtig; denn neben Rand­streifen-Böschungsmähen und Lichtraumprofilschneiden stehen im Auf­trag von Kärntner Landesregierung und Grohag auch Kanal­spül­arbeiten, Kehrmaschineneinsätze und Frontladetätigkeiten auf der Tagesordnung des Unimog – damit ist der Geräteträger U 500 den ganzen Sommer über zu 100 Prozent ausgelastet.
Keine „Winterpause“ für den Unimog
Die Kärntner Landesregierung setzt den Unimog während der ge­samten Winterdienstperiode zur Beseitigung der gewaltigen Schnee­massen ein, die in den österreichischen Alpen oft schon ab Oktober bis tief in den Monat Mai anfallen. Räumen, Pflügen und Salzstreu­en, aber auch Fräsen und Schleudern, zum Beispiel bei der Seiten­wall-Beseitigung – das sind die typischen Unimog-Jobs, für die der orangerote Alleskönner im Wintereinsatz prädestiniert ist. Neu ist die Ausrüstung mit einer asymmetrisch angeordneten Kahlbacher-Frässchleuder KFS 950/2600, die mit einem schwenkbaren Wurf­radgehäuse ausgerüstet ist. Sie ermöglicht Räumbreiten bis maxi­mal 2600 mm, Räumhöhen bis 1300 mm und Wurfweiten bis 30 m.
Mit dieser Ausrüstung kommen die Unimog-Fähigkeiten ganz besonders deutlich bei der alljährlichen Frühjahrsschnee- und Pass­räumung rund um die Großglockner-Hochalpenstraße zum Tragen. Die Grohag muss dort jedes Jahr bis zu 700 000 m³ Schnee von den Straßen und Parkplätzen entfernen – würde man dieses Volumen auf einen Güterzug laden, hätte dieser eine Länge von etwa 200 km und würde von Salzburg bis nach Klagenfurt reichen. Zur Bewältigung dieser Herkules-Aufgabe setzt die Grohag neben dem bewährten Rotationspflügen-System Wallack nun zusätzlich auf das Potenzial und die tatkräftige Unterstützung des U 500.
Das Kompetenzzentrum 9 der Kärntner Landesregierung
Die Kärntner Landesregierung umfasst 10 Kompetenzzentren. Das Kompetenzzentrum 9 mit Sitz in Klagenfurt gewährleistet mit umfassenden Planungs-, Neubau und Instandsetzungsarbeiten die Verkehrssicherheit in ganz Kärnten und agiert stets unter beson­derer Berücksichtigung des Umweltschutzes. Zum Fuhrpark des Kompetenzzentrums zählen 55 Unimog-Geräteträger, 71 Lkw und 126 Leichttransporter.
Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (Grohag)
Die in den 1920er Jahren gegründete Großglockner Hochalpen­straßen AG betreibt die Großglockner-Hochalpenstraße mit 48 km Länge und 36 Kehren, deren höchster Punkt mit stolzen 2571 m auf der Edelweißspitze liegt. Darüber hinaus ist sie ein modernes Tourismusunternehmen, das mit jährlich rund 900 000 Besuchern unter den Top 3-Sehenswürdigkeiten in Österreich rangiert. Neben der Großglockner-Hochalpenstraße werden die Gerlos-Alpenstraße mit der WasserWunderWelt Krimml, die Nockalmstraße, die Villa­cher Alpenstraße und die Goldeck-Panoramastraße betrieben. Die Grohag zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Kärnten und beschäftigt während der Sommermonate über 100 Mitarbeiter.
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