Pressemappe: DaimlerChrysler auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover
Hannover
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19.09.2006
Perfekt aufgestellt: Lkw von Mercedes-Benz
Mercedes-Benz Atego: zuverlässiger Verteiler-Lkw mit komplettem Euro 4-Programm
  • Breites Motorenprogramm nach EU-Abgasrichtlinie Euro 4
  • Mit umfangreicher Serien-Ausstattung sicherster Lkw seiner Klasse
  • Einmalig: Fahrerhaus in fünf Varianten mit drei Cockpits zur Wahl
Zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006 tritt der Verteiler-Lkw Mercedes-Benz Atego mit einem umfassenden Programm an Motoren nach EU-Abgasrichtlinie Euro 4 an. Die Triebwerke mit Blue-Tec-Dieseltechnologie überzeugen nicht nur durch niedrige Emissi-onswerte, sondern auch durch hohe Wirtschaftlichkeit. Der Atego umfasst leichte und mittelschwere Fahrzeuge von 6,5 t bis 15 t, aufgelastet auch bis 16 t Gesamt-gewicht. Einschließlich des Vorgängermodells sind seit 1998 mehr als 200 000 Atego ausgeliefert worden. Der Atego eignet sich dank seiner Zuverlässigkeit für jeglichen Einsatz im vielfältigen Verteilerverkehr. Die Kunden schätzen dabei nicht nur seine optimalen Lifecycle-Kosten wie beispielsweise den geringern Kraftstoffverbrauch sowie schnelle und flexible Serviceleistungen bei Wartungs- und Reparatur-Gelegenheiten, sondern auch die Langlebigkeit und den guten Wiederverkaufswert des Fahrzeugs.
Breites Motorenprogramm nach EU-Abgasrichtlinie Euro 4
Motoren nach EU-Abgasrichtlinie Euro 4 stehen im Mittelpunkt des Auftritts. Das breit gefächerte Angebot umfasst Motoren mit vier und sechs Zylindern in sieben Leistungsklassen von 115 kW (156 PS) bis 210 kW (286 PS). Im Zuge der Umstellung erhielten mehrere Aggregate einen deutlichen Zuwachs an Leistung und Drehmoment.
Hintergrund sind Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie, die auf SCR basieren und die Mercedes-Benz seit zwei Jahren sukzessive bei allen schweren und mittelschweren Nutzfahrzeugen eingeführt hat. Blue-Tec steht für die Erfüllung nicht nur der Emissions-Grenzwerte nach Euro 4, sondern auch der zukünftigen EU-Abgasrichtlinie Euro 5 und somit für konsequente Wirtschaftlichkeit. Erstens, weil der Kunde mit Blue-Tec in den Genuss staatlicher Vergünstigungen kommt, zum Beispiel Steuervorteile. Zweitens, weil bei Blue-Tec in Verbindung mit den weiterentwickelten Motoren der Kraftstoffverbrauch sinkt und die Leistungsfähigkeit steigt. Drittens, weil Blue-Tec den Wiederverkaufswert des Lkw erhöhen kann. Somit ist der Kunde mit Blue-Tec-Dieseltechnologie wirtschaftlicher unterwegs.
Die Kraftübertragung übernehmen manuelle Schaltgetriebe mit sechs und neun Gängen. Besonders komfortabel ist die optionale Telligent-Schaltautomatik (bis 240 PS).
Mit umfangreicher Serien-Ausstattung sicherster Lkw seiner Klasse
Auch mit seinen Bremsen ist der Atego Maßstab seiner Klasse. Das Telligent-Bremssystem steuert Scheibenbremsen rundum und eine Druckluftanlage mit 10 bar Konstant-Bremsdruck. Außer dem Anti-Blockier-System (ABS) gibt es auf Wunsch Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) und Bremsassistent (BA) dazu. Lediglich die Kipper ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht und die Allradfahrzeuge erhalten an der Hinterachse bzw. rundum Trommelbremsen.
Einmalig: Fahrerhaus in fünf Varianten mit drei Cockpits zur Wahl
Den Atego gibt es mit Standard-Fahrerhaus (S), als verlängertes S-Haus, mit langem Fahrerhaus (L) sowie L-Fahrerhaus und Hochdach. Auf Wunsch ist ebenfalls eine Doppelkabine zu erhalten. Einmalig ist die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Cockpits für verschiedene Einsatzzwecke. Der neue, zusätzliche Frontspiegel, befestigt an der A-Säule. Er erweitert das Sichtfeld des Fahrers um den Bereich unmittelbar vor dem Fahrzeug- ein wichtiges Sicherheitsmerkmal gerade im Verteilerverkehr.
Zu den besonderen Vorzügen des Atego gehört der niedrige Einstieg in die Kabine mit nur einer Stufe bei den leichten Versionen. Auf dieser Basis ist auch der Atego 1222 entstanden. Sein Vorteil besteht in der Kombination des niedrigen Rahmens mit dem Vierzylinder-Motor OM 924 LA. Das Triebwerk leistet 160 kW (218 PS). Es verbindet gute Fahrleistungen mit geringem Gewicht. Dank seines zulässigen Gesamtgewichts von 11,99 t fährt der Atego 1222 überdies mautfrei.
Fünf Ausstellungs-Fahrzeuge verdeutlichen das breite Spektrum. Highlight ist ein Atego 818 L mit Pritsche/Plane, Bestseller im Programm. Mautfrei fährt der Atego 1222 L mit Kühlkoffer. Ein Atego 1229 L repräsentiert den klassischen Zwölftonner, ein Atego 1529 L mit L-Fahrerhaus und Hochdach den Atego im Fernverkehr. Für andere Einsatzgebiete eignet sich ein Atego 1624 A mit Allradantrieb und Kippaufbau.
Mercedes-Benz Axor: Blue-Tec-Dieseltechnologie, viele neue Sicherheits- und Komfort-Highlights
  • Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie erfüllen Emissions-Grenzwerte der EU-Abgasrichtlinien Euro 4 und Euro 5
  • Neue Systeme steigern nochmals das Sicherheitsniveau
  • Neue Ausstattungsdetails für das Fahrerhaus
Optisch und technisch eng an den Actros angelehnt, bildet der Axor als Spezialist für die Mittelstrecken in Europa sowie für den schweren Verteilerverkehr und die Baubranche das Bindeglied zwischen Atego und Actros.
Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie erfüllen EU-Abgasrichtlinien Euro 4 und Euro 5
Die neuen Motoren der Baureihe OM 906 LA entsprechen der EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Sie leisten in drei Stufen aus 6,37 l Hubraum zwischen 175 kW (238 PS) und 210 kW (286 PS). Der größere OM 926 LA mit 7,2 l Hubvolumen bringt es auf 240 kW (326 PS). Der 12 l-Reihen-Sechszylinder OM 457 LA steht in drei Leistungsstufen zur Verfügung. 265 kW (360 PS), 295 kW (401 PS) und 315 kW (428 PS). Er steht wahlweise in der Ausführung mit Blue-Tec 4 oder Blue-Tec 5 zur Verfügung.
Die Blue-Tec-Dieseltechnologie auf Basis von SCR ist seit zwei Jahren im Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros bestens bekannt und hat sich bewährt: Blue-Tec steht dabei nicht allein für die Erfüllung der Emissions-Grenzwerte der EU-Abgasrichtlinie Euro 4, sondern auch für die Einhaltung der in der zukünftigen EU-Abgasrichtlinie Euro 5 definierten Grenzwerte und somit für konsequente Wirtschaftlichkeit. Erstens, weil der Kunde mit Blue-Tec in den Genuss staatlicher Vergünstigungen kommt, zum Beispiel Steuervorteile. Zweitens, weil bei Blue-Tec in Verbindung mit den weiterentwickelten Motoren der Kraftstoffverbrauch sinkt und die Leistungsfähigkeit steigt. Drittens, weil Blue-Tec den Wiederverkaufswert des Lkw erhöhen kann. Somit ist der Kunde mit Blue-Tec-Dieseltechnologie wirtschaftlicher unterwegs. Die Service-Intervalle liegen im Fernverkehr bei 100 000 km, ein Beleg für die enorme Wirtschaftlichkeit des Axor.
Schaltgetriebe mit sechs, neun oder 16 Gängen übernehmen die Kraftübertragung. Als Option ist im Mercedes-Benz Axor in Verbindung mit dem 16-stufigen Direktgang-Getriebe G 211 die Telligent-Schaltung erhältlich.
Neue Systeme steigern nochmals das Sicherheitsniveau
Mit seiner Bremsanlage setzt der Mercedes-Benz Axor bereits Maßstäbe. Auf Wunsch ist er mit Telligent-Bremssystem und Telligent-Stabilitätsregelung zu bekommen. Außerdem gibt es optional die Telligent-Wankregelung, die für Fahrzeuge mit einer Motorleistung bis 240 kW (326 PS) verfügbar ist. Der Begriff Telligent-Wankregelung steht für ein Federungs- und Dämpfungssystem.
Schlüssiges Programm an Sattelzugmaschinen und Solowagen
Axor-Interessenten können aus einem umfangreichen Programm wählen. Zur 4x2-Sattelzugmaschine gesellen sich schwere Solowagen als Zweiachser (4x2 und 4x4) mit 18 t Gesamtgewicht sowie Dreiachser mit 26 t Gesamtgewicht (6x2 und 6x4). Dies ergibt eine in sich geschlossene Familie schwerer Lkw im Bereich Verteiler-, Fern- und Bauverkehr. Neben dem Standard-Fahrerhaus (S) gibt es ein S-Haus mit verlängerter Rückwand, das lange Fahrerhaus (L) und das L-Haus mit Hochdach und 1 910 mm Stehhöhe. Viele Details rund um das Cockpit des Axor stammen unmittelbar aus dem Actros.
Drei Cockpits zur Wahl, neue Ausstattungsdetails
Analog zum Mercedes-Benz Atego stehen für den Axor drei Cockpits zur Wahl, die auf unterschiedliche Einsätze abgestimmt sind. Als neue Ausstattungs-Merkmale steht für den Axor mit verlängertem S-Fahrerhaus ein Bett zur Verfügung. Für alle Modelle gibt es optional eine Freisprechanlage für Mobiltelefone mit induktiver Antennenkopplung. Die Bedienung des Telefons erfolgt über Lenkradtasten. Neu ist ebenfalls ein zusätzlicher Frontspiegel. Er erweitert das Sichtfeld des Fahrers um den Bereich unmittelbar vor dem Fahrzeug.
Drei Mercedes-Benz Axor repräsentieren die Baureihe auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006. Ein Axor 1829 L (Euro 4) als Pritschenwagen mit Kofferaufbau steht für ein nutzlastoptimiertes Verteilerfahrzeug. Ein Axor 2543 L (Blue-Tec 5) mit Rahmen für Wechselbrücken zeigt mit L-Fahrerhaus und Hochdach die Eignung des Axor für den Fernverkehr vor. Das Fahrzeug verfügt über die Telligent-Wankregelung. Hohe Nutzlast steht im Mittelpunkt einer Sattelzugmaschine Axor 1840 LS Blue-Tec 5 für Tankzüge.
Mercedes-Benz Actros: Erfolgsmodell und Safety Truck
  • Mercedes Power-Shift: neue Schaltautomatik-Generation
  • Neu: Active Brake Assist leitet im Ernstfall eine Vollbremsung ein
  • Zahlreiche neue Ausstattungsdetails zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Wer in Europa von schweren Lkw spricht, der spricht meist vom Mercedes-Benz Actros. Der meistgebaute Schwer-Lkw Europas ist in der beachtlichen Zahl von über 425 000 Fahrzeugen auf internationalen Straßen unterwegs. Vor zehn Jahren revolutionierte der Actros die Lkw-Welt mit der ersten elektro-pneumatischen Bremsanlage und Scheibenbremsen rundum, bald darauf mit weiteren Sicherheits- und Assistenz-Systemen. Jetzt setzt der Actros mit dem Active Brake Assist sowie der neuen Generation der Mercedes Power-Shift-Getriebe erneut Maßstäbe.
Mercedes-Benz Actros: auf jede Frage die passende Antwort
Ob Sattelzugmaschine oder Pritschenwagen – mit seinen Fahrerhaus-, Radstands-, Federungs- und Antriebs-Varianten kennt der Actros auf jede Frage im anspruchsvollen Fernverkehr, schweren Verteilerverkehr und in der Baubranche die passende Antwort. Dies betrifft ebenso die Motoren. Die Palette beginnt mit kompakten V6-Motoren mit 12 l Hubraum in sechs Leistungsstufen von 235 kW (320 PS) und 1 650 Nm Drehmoment bis 350 kW (476 PS) und 2 300 Nm. Besonders hohe Ansprüche an Leistung und Durchzugskraft decken die V8-Triebwerke mit 15,9 l Hubvolumen ab. Sie stehen in verschiedenen Leistungs-Varianten von 375 kW (510 PS) und 2 400 Nm bis 440 kW (598 PS) und 2 800 Nm Drehmoment zur Verfügung.
Als erste Marke setzte Mercedes-Benz beim Actros konsequent auf schadstoffarme Euro 4- und Euro 5-Motoren. Sie sind seit zwei Jahren sukzessive ins Programm genommen worden. Zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006 stehen leistungsstarke Dieselmotoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie für die kommenden EU-Abgasrichtlinien Euro 4 und Euro 5 längst in voller Bandbreite zur Verfügung.
Die Vorteile der Blue-Tec-Dieseltechnologie auf Basis von SCR: Blue-Tec steht für die Erfüllung der Euro 4-Emissions-Grenzwerte ebenso wie für die Einhaltung der in der zukünftigen EU-Abgasrichtlinie Euro 5 definierten Grenzwerte und somit für konsequente Wirtschaftlichkeit. Erstens, weil der Kunde mit Blue-Tec in den Genuss staatlicher Vergünstigungen kommt, zum Beispiel Steuervorteile. Zweitens, weil bei Blue-Tec in Verbindung mit den weiterentwickelten Motoren der Kraftstoffverbrauch sinkt und die Leistungsfähigkeit steigt. Drittens, weil Blue-Tec den Wiederverkaufswert des Lkw erhöhen kann. Somit ist der Kunde mit Blue-Tec-Dieseltechnologie wirtschaftlicher unterwegs. Bereits im Februar dieses Jahres lieferte Mercedes-Benz den 10 000sten Lkw mit der Blue-Tec-Dieseltechnologie aus. Mittlerweile sind bereits mehr als 22 000 Fahrzeuge mit Blue-Tec aus der Actros-Baureihe auf den europäischen Straßen unterwegs.
Mercedes Power-Shift: neue Schaltautomatik-Generation
Die neuen Getriebe Mercedes Power-Shift kombinieren unsynchronisierte vollautomatisierte Schaltgetriebe mit 12 Gangstufen (für spezielle Einsätze 16 Stufen) mit einer hoch entwickelten Steuerungs-Technologie. Vorteile sind weiter verbesserte Wirtschaftlichkeit sowie schnellere und komfortablere Schaltvorgänge. Die neuen Zwölfganggetriebe werden in den Drehmomentklassen mit 2 100 Nm (Typ G 211-12) und 2 800 Nm (G 281-12) in Direktgang-Ausführung angeboten. Ende des Jahres noch eine Ausführung mit bis zu 3 300 Nm Drehmoment (Typ G 330-12) hinzu.
Neue Zusatzfunktionen unterstützen den Fahrer
Mercedes Power-Shift überzeugt mit neuen zusätzlichen Funktionen: der Power-Modus, der Freilauf-Modus Eco-Roll, die einstellbare Tempomat-Hysterese (variabel einstellbare Geschwindigkeits-Spanne von + 2 km/h bis + 15 km/h), der Rangier-Modus, der Freischaukel-Modus sowie vier Rückwärtsgänge erlauben eine Feinanpassung des Getriebes an die Gegebenheiten im Einsatz und unterstützen den Fah-rer, der diese Zusatzfunktionen in einem eigenen Schaltfeld am Armaturenbrett bedient.
Neu: Active Brake Assist leitet im Ernstfall eine Vollbremsung ein
Neuer Maßstab unter den Sicherheits-Systemen ist Active Brake Assist: Das Assistenz-System hilft in kritischen Situationen, die Gefahr eines Auffahrunfalls mit einem vorausfahrenden Fahrzeug zu minimieren bzw. die Unfallfolgen zu reduzieren. Mit dem Active Brake Assist unterstreicht Mercedes-Benz erneut seine Innovations-Führerschaft bei der Entwicklung und Einführung von Assistenz-Systemen zur Verbesserung der aktiven Sicherheit.
Jeder Käufer eines Actros kann seinen Lkw bereits heute ab Werk als Safety Truck ausstatten lassen. Mercedes-Benz unterstützt die Einführung der Sicherheits-Features durch attraktive Package-Angebote.
Zahlreiche neue Ausstattungsdetails zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Auch das Fahrerhaus des Actros erhält zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006 viele Verfeinerungen. Neu ist zum Beispiel ein zusätzlicher Frontspiegel, befestigt an der A-Säule. Er erweitert das Sichtfeld des Fahrers um den Bereich unmittelbar vor dem Fahrzeug – ein zusätzliches wichtiges Sicherheitsmerkmal. Für alle Modelle gibt es nun optional eine Freisprechanlage für Mobiltelefone mit induktiver Antennenkopplung. Die Bedienung des Telefons erfolgt über Lenkradtasten.
Die optional lieferbaren neuen Aluminium-Räder erhöhen durch ihr geringes Gewicht die Nutzlast – bei einem Vierachser um rund 120 kg. Die Lowliner-Varianten mit niedriger Rahmenhöhe erhalten neue Luftleitkörper mit besserer Aerodynamik zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.
Der Mercedes-Benz Actros auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Sechs Exponate präsentieren auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 die Bandbreite des Actros. Flaggschiff unter den Lkw ist die Sattelzugmaschine Actros 1860 LS mit Megaspace-Fahrerhaus. Ein 1848 LS als Lowliner mit niedrigem Rahmen sowie Megaspace-Fahrerhaus und ein Actros 1844 LS mit L-Fahrerhaus als Zugmaschine für Silo-Auflieger stehen ebenfalls für die Palette der Sattelzugmaschinen.
Ein Actros 2546 6x2 mit niedriger Rahmenhöhe und mit L-Fahrerhaus zeigt den Schwer-Lkw als Pritschenwagen mit Rahmen für Wechselbrücken. Den Actros als Baufahrzeug zeigt ein Vierachser des Typs Actros 4144 K 8x4/4. Er verfügt über ein M-Fahrerhaus und trägt einen Dreiseitenkipper von Meiller, wie er ab Werk geliefert werden kann. Ebenfalls mit M-Fahrerhaus und in der Variante als Dreiseitenkipper gibt es auch ein Actros 2646 K ab Werk.
Actros Space-Max: ein Mercedes-Benz-Truck zum Träumen
  • IAA-Highlight: Eine Design-Studie von Mercedes-Benz Trucks eröffnet neue Dimensionen von Wohnlichkeit und Raumgefühl im Lkw-Fahrerhaus
  • Actros Space-Max bietet dem Fahrer maximalen Schlafkomfort und Behaglichkeit nach einem harten Arbeitstag
  • Der „Bruder“ von Black Edition und Actros Cruiser ist eine Vision vom Fahrerleben der Zukunft
Mit dem Actros Space-Max werden Fahrerträume wahr. Nach der Black Edition und dem Cruiser zeigt sich mit dem Actros Space-Max erneut, wie wichtig Mercedes-Benz Trucks die Arbeits- und Wohnwelt des Fahrers ist. Die neue Design-Studie ist das Messe-Highlight von Mercedes-Benz Trucks auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover. Fahren, Wohnen und Schlafen – für diese drei Facetten des Fahrerlebens hat Mercedes-Benz mit den „Brüdern“ Black Edition, Cruiser und Space-Max einen jeweils eigenständigen Lkw entworfen.
Beim Actros Space-Max stehen die Themen Entspannung und Schlafkomfort im Mittelpunkt. Damit fokussiert die Studie auf den dritten wichtigen Aspekt des Alltags von Fernfahrern. Bei der Black Edition ging es in erster Linie um Fahrkomfort und eine hochwertige, kraftvolle Außenwirkung – eine Aufwertung des Fahrens an sich. Ziel des Actros Cruisers war die Vermittlung eines „Zuhause-Gefühls“: das Fahrerhaus als Wohnraum. Der Actros Space-Max versteht sich als konsequente Weiterentwicklung dieses Konzepts und kreiert nun eine traumhafte Schlafwelt für den Fahrer.
Der Hintergrund ist ganz real: Das Fahrerhaus als positives Arbeits- wie auch Freizeitumfeld gewinnt für den Fahrer zunehmend an Bedeutung. Nicht nur während der Lenk-, sondern auch in ihren Ruhezeiten sind die Fahrer heute oftmals allein. Ein wohnliches, behagliches Fahrerhaus ist als Ausgleich zur Härte des Arbeitsalltags deshalb wichtiger denn je. Im Actros Space-Max finden Fahrer genau die Ruhe und Entspannung, die Voraussetzung ist für gute Leistungen im Job.
Im Zentrum der Studie steht deswegen das Bett. Das Besondere: Tagsüber sieht man es gar nicht! Das Bett ist vollkommen in die Rückwand integriert und lässt sich elektrohydraulisch ausfahren. Wenn der Fahrer auf der erstklassigen, 80 cm breiten Matratze liegt, kann er zum Beispiel durch das große automatische Schiebedach direkt in den Sternenhimmel blicken. Oder er schaut sich auf dem Flachbildschirm seine Lieblings-DVDs an. Links und rechts angebrachte Wandleuchten, die sich nach Belieben einstellen lassen, erzeugen eine gemütliche Atmosphäre im Schlaf-zimmer. Durch eine Trennung in Farbe und Material wird das „Schlafzimmer-Erlebnis“ noch verstärkt.
Da sich das Bett einklappen lässt, hat der Fahrer im „Wohnzimmer“ natürlich ein viel großzügigeres Raumgefühl, das auch die fast senkrecht gestellte Windschutzscheibe hervorhebt. Bei einer Dachhöhe von vier Metern ist Mercedes-Benz dabei bis an die Obergrenze der gesetzlich vorgeschriebenen Abmessungen gegangen. Durch das Glasdach fällt viel Tageslicht in den Wohnbereich. Das Ambiente ist modern, freundlich sowie durch helles Leder und Nussbaum bestimmt. Ausruhen und entspannen kann sich der Fahrer in seinem gemütlichen Relax-Sessel, der sich auf der Beifahrerseite befindet. Dieser lässt sich drehen und ist damit wie geschaffen für die Fahrpausen.
Auch von außen beeindruckt das „Raumwunder“. Die weiße Metallic-Lackierung sowie die Chrom- und Edelstahl-Elemente verleihen dem Actros Space-Max eine edle und kräftige Ausstrahlung. Basis für den Space-Max ist ein Actros 1860 LS mit Blue-Tec 5 und Mercedes Power-Shift, die neue Schaltautomatik-Generation von Mercedes-Benz. Maximaler Komfort im „Arbeitszimmer“ ist damit garantiert. Der 600 PS starke Motor sorgt dabei für die nötigen Leistungsreserven.
Mercedes-Benz stellt mit dem Actros Space-Max abermals seine Fähigkeit unter Beweis, Traum-Lkw entwerfen zu können. Der eng begrenzte Raum des Lkw-Fahrerhauses auf der einen Seite und der Wunsch des Fahrers nach optimaler Wohnlich-keit auf der anderen Seite müssen kein Widerspruch sein.
Nachrüstlösung für Lkw: Axor mit OM 457 LA und Actros mit Biodiesel fahren
  • Neu: Nachrüstlösung für den Betrieb mit Biodiesel bei Mercedes-Benz
  • Lange Wartungs-Intervalle, kein Verkleben und Verschlammen
Die Verwendung von Biodiesel kann sich lohnen: In Zeiten anhaltend hoher Kraftstoffpreise interessieren sich zahlreiche Fuhrparks für die Betankung ihrer Lkw mit dem umweltfreundlichen Kraftstoff – ein Liter reiner Biodiesel kostet rund 15 Cent weniger als Dieselkraftstoff. Jedoch gibt es beim Betrieb mit Biodiesel Nachteile wie beispielsweise deutlich verkürzte Ölwechsel-Intervalle. Um Problemen und Einschränkungen sicher aus dem Wege zu gehen, gibt es für die Lkw-Baureihen Mercedes-Benz Axor mit OM 457 LA und Actros jetzt eine Nachrüstlösung für den Betrieb mit Biodiesel.
Lange Wartungs-Intervalle, kein Verkleben und Verschlammen
Die Nachrüstlösung besteht aus modifizierten Steckpumpen der Einspritzanlagen, einem Kraftstoff-Vorfilter mit beheiztem Wasserabscheider und einem Zusatztank für die Verwendung von herkömmlichem Dieseltreibstoff für die Standheizung. Sämtliche Elemente sind geprüfte Mercedes-Benz-Original-Teile.
Der Einbau dieser Nachrüstlösung führt zu mehreren Vorteilen: So sind die Ölwechselintervalle deutlich länger als ohne Nachrüstung. Sie nähern sich den Wechsel-Intervallen für Motoren an, die mit konventionellem Dieselkraftstoff betrieben werden. Der Kraftstoff-Vorfilter verhindert ein Verstopfen des eigentlichen Kraftstoff-Filters. Auch ein Verkleben oder Verharzen der Steckpumpen und Einspritzdüsen ist weitestgehend ausgeschlossen. Nicht zuletzt bleibt die Lebensdauer der Standheizung dank des Betriebs mit herkömmlichem Diesel erhalten.
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