Pressemappe: DaimlerChrysler auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover
Hannover
19.09.2006
Groß und klein: Omnibusse von Mercedes-Benz
Mercedes-Benz Tourismo: neuer Stern am Reisebus-Himmel
  • Weltpremiere: besonders wirtschaftliche Baureihe im Business-Segment
  • Programm Mercedes-Benz Tourismo besteht aus vier Reisehochdeckern
  • Neu: Zweiachser mit 13 m Länge
  • Neu: umfangreiche Sicherheits-Ausstattung einschließlich ESP
  • Neu: kräftige und sparsame Euro 4-Motoren auf Basis der Blue-Tec-Dieseltechnologie
Der erfolgreichste europäische Reisehochdecker der vergangenen Jahre erhält einen Nachfolger: Nach mehr als 12 000 Mercedes-Benz Tourismo der bisherigen Generation startet jetzt ein komplett neu entwickelter Tourismo, den nur der Name mit seinem Vorgängermodell verbindet. Er zeichnet sich durch eine gelungene Mischung von Wirtschaftlichkeit, Komfort und Sicherheit aus und erlebt auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 seine Weltpremiere.
Der neue Mercedes-Benz Tourismo deckt gleich mehrere Segmente ab. Er ist Nachfolger des bisherigen Tourismo und ersetzt zugleich mit seiner Vielseitigkeit unter anderem die früheren Modelle Integro H und Travego RH. Als wirtschaftlicher Allround-Omnibus verfügt er über ein breites Einsatzspektrum für das weit gefächerte Segment von Reisen, Transfer- und Ausflugsfahrten. Gleichzeitig setzt er neue Sicherheits-Maßstäbe in seiner Klasse, bietet ein modernes und markentypisches Design und vor allem die bewährte Qualität von Mercedes-Benz.
Programm aus vier Reisehochdeckern und ein Zweiachser mit 13 m Länge
Das Programm der Baureihe Mercedes-Benz Tourismo setzt sich aus vier Hochdeckern zusammen: dem zweiachsigen Tourismo (12,1 m Länge), dem zweiachsigen Tourismo M/2 (13 m) sowie den Dreiachsern Tourismo M (13 m) und Tourismo L (14 m). Die Höhe beläuft sich durchweg auf 3 620 mm. Damit besetzt Mercedes-Benz das Business-Segment funktioneller Reisehochdecker nahezu lückenlos. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit ist neben dem Tourismo mit 12,1 m Länge besonders der gewichtsoptimierte Tourismo M/2 interessant. Dank eines verlängerten Radstands bietet er auf zwei Achsen und 13 m Länge eine Sitzreihe mehr als üblich, also 53 Fahrgastplätze in Drei-Sterne-Bestuhlung.
Schnörkellos gestaltete Karosserie aus der Busfamilie mit Stern
Der neue Tourismo tritt mit seiner flüssigen und schnörkellosen Karosserie modern und gefällig auf. Bereits mit seiner markentypischen Bugpartie dokumentiert er die Zugehörigkeit zur Omnibus-Familie von Mercedes-Benz. Betont glattflächig sind die Seitenwände ausgeführt. Die Gürtellinie des Busses senkt sich vorn in Höhe des ersten Seitenfensters nach unten ab und mündet schwungvoll an der Unterkante der Windschutzscheibe. Den gleichen Schwung nimmt weiter oben auch die Charakterlinie auf. Sie verleiht der Silhouette des Mercedes-Benz Tourismo ein gerade-zu filigranes Erscheinungsbild.
Auch das Heck des Reisebusses zeigt die enge Verwandtschaft zu den anderen Omnibussen von Mercedes-Benz mit der V-förmigen und weit nach oben gezogenen Heckscheibe, den dreidimensional gestalteten Rückleuchten sowie der Motorklappe mit ihrem trapezförmigen Lufteinlass.
Freundlich und funktionell gestalteter Fahrgastraum
Der Fahrgastraum ist gleichermaßen freundlich und funktionell gestaltet. Die Stehhöhe von 2 010 mm im Mittelgang reicht auch groß gewachsenen Passagieren aus. Dank der Außenbreite von 2 550 mm steht den Fahrgästen innen viel Bewegungsfreiheit zur Verfügung. Die Fahrgäste nehmen auf Sitzen des Modells „Travel Star Plus“ Platz. Sie überzeugen durch komfortable Polsterung und angenehm stützen-den Seitenhalt. Über sich sehen die Fahrgäste die neuen, harmonisch und attraktiv gestalteten Service-Sets, flächenbündig integriert in den Deckenluftkanal. Wohlige Temperaturen im Winter erzielt die Warmwasser-Konvektoren-Heizung. Für einen kühlen Kopf in der warmen Jahreszeit gibt es die serienmäßige Klimaanlage mit, abhängig von der gewählten Tourismo-Variante, 32 kW oder 35 kW Kälteleistung. Zwei Dachluken unterstützen die Lüftung des Innenraums.
In seiner Ausstattung ist der neue Tourismo durch Individualität gekennzeichnet. So gibt es optional rechts vom Mitteleinstieg eine Bordtoilette. Die ebenfalls auf Wunsch lieferbare Bordküche steht in mehreren Varianten zur Verfügung. Ein in die Audio-Anlage des Fahrzeugs integrierter DVD-Spieler mit zwei 15 Zoll-Flachbildschirmen ergänzt optional die Unterhaltungs-Elektronik an Bord des neuen Reisebusses. Das Volumen des Stauraums beträgt einschließlich Bordtoilette beim neuen Tourismo 8,4 m³ und erreicht beim Tourismo L den Wert von 11,0 m³. Serienmäßig werden Schwenkklappen verwendet, auf Wunsch stehen auch Kofferraumklappen mit Hubkinematik zur Verfügung.
Fahrerorientiertes Cockpit mit Joystick-Schaltung
Das fahrerorientierte Cockpit ist zwar neu entwickelt und ergonomisch nach neuesten Erkenntnissen ausgelegt worden, zeigt dabei aber unverkennbar die Züge anderer Reisebusse mit Mercedes-Stern. Rechts vom Fahrer ragt jetzt ein Schalthebel in Form eines Joysticks aus dem Armaturenbrett. Links von seinem Arbeitsplatz findet der Fahrer auf einer Konsole eine offene Ablage und einen Getränkehalter. Hier ist nun auch griffgünstig das Ventil der Feststellbremse zu erreichen. Neu für den Tourismo ist ebenfalls die Opticool-Windschutzscheibe, die bereits in anderen Omnibussen von Mercedes-Benz eingesetzt wird. Sie verringert sowohl die Wärme- als auch die Infrarotstrahlung deutlich.
Umfangreiche Sicherheits-Ausstattung einschließlich ESP
Wie alle neuen Reisebusse der Marke Mercedes-Benz bietet auch der Tourismo eine vorbildliche serienmäßige Sicherheits-Ausstattung mit elektronisch geregeltem Bremssystem EBS, Scheibenbremsen an allen Rädern, Anti-Blockier-System ABS, Antriebs-Schlupf-Regelung ASR, Bremsassistent BA, Tempomat, hydrodynamischem Retarder, Dauerbrems-Limiter DBL und vor allem dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP.
Kräftige und sparsame Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie
Der neue Tourismo nimmt als Weltpremiere auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 einen herausragenden Platz ein. Präsentiert wird er als Zweiachser in Drei-Sterne-Ausführung mit 12,1 m Länge und dem Motor OM 457 hLA mit 300 kW (408 PS). Die Fahrgastraum-Bestuhlung „Travel-Star Plus“ mit Drei-Sterne-Abstand verfügt über Leder-Keder und Leder-Kopfteile. Eine DVD-Anlage ergänzt die serienmäßige Unterhaltungs-Elektronik.
Mercedes-Benz Travego RHD: neuer Reisehochdecker in drei Längen
  • Neu: Reisebus-Generation setzt neue Standards
  • Vorbildliche Sicherheits- und Komfort-Ausstattung
  • Formensprache weiterentwickelt, Fahrgastraum aufgewertet
  • Sauber, wirtschaftlich und stark: die neuen Euro 4-Motoren
In Sicherheit und Komfort, in Optik und Ausstattung sowie mit der herausragenden Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit der neuen sparsamen Euro 4-Motoren bildet der Travego den neuen Maßstab für hochwertige Reiseomnibusse. Das Programm des neuen Mercedes-Benz Travego setzt sich aus den Reisehochdeckern Travego (12,14 m Länge, zwei Achsen), Travego M (12,96 m, drei Achsen) sowie Travego L (13,99 m Länge, drei Achsen) zusammen.
Form und Design weiterentwickelt und dynamisiert
Optisch führt der neue Mercedes-Benz Travego die Linie des Vorgängermodells konsequent weiter. So ist das „Gesicht“ des Omnibusses stärker herausmodelliert und dynamisiert. Die noch deutlicher und dreidimensional ausgearbeitete Charakterlinie der B-Säule wächst kraftvoll aus dem Fahrzeugkörper heraus. Unten ragt sie in einem Bogen in die vordere Tür hinein. Oben schwingt die B-Säule elegant zum Dach empor und geht fließend in die Verkleidung der Dach-Klimaanlage über.
Der Vorbau des neuen Travego wurde um 140 mm verlängert. Daraus resultieren mehr Platz für Fahrer und Reisebegleiter sowie ein deutlich breiterer Einstieg. Das Heck des Travego ist ebenfalls weiterentwickelt worden. Ins Auge fallen die dreidimensional gestalteten und seitlich herumgezogenen Rückleuchten mit passiven Leuchten-Elementen. Motorklappe und Rückwand sind seitlich stärker gewölbt, ebenso die Ecken der Stoßfänger. Das gesamte Erscheinungsbild des Travego ist harmonisch und markentypisch dynamisch gestaltet.
Vorbildliche Safety Coach-Ausstattung mit Dauerbrems-Limiter (DBL), Abstandsregel-Tempomat (ART) und Spurassistent (SPA)
Bereits bisher zeichnete sich der Mercedes-Benz Travego durch ein vorbildliches Sicherheitsniveau mit Elektronischem Brems-System (EBS), Bremsassistent (BA), Antriebs-Schlupfregelung (ASR), Retarder und vor allem dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) aus. Zur Serien-Ausstattung des neuen Travego zählt zusätzlich der Dauerbrems-Limiter (DBL). Er verhindert, dass der Omnibus im Gefälle ungewollt über die zulässige Höchstgeschwindigkeit hinaus beschleunigt.
Der mit dem neuen Travego erstmals optional lieferbare Abstandsregel-Tempomat (ART) hält automatisch einen vorgewählten Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen ein. Eine weitere Neuheit ist der Spurassistent (SPA). Hier erkennt ein Kamerasystem anhand der Begrenzungslinien der Fahrbahn, falls der Omnibus sei-ne Fahrspur zu verlassen droht. In einem solchen Fall wird der Fahrer gewarnt.
Fahrgastraum in vielen Details aufgewertet
Die Fahrgäste erkennen den neuen Travego im Innenraum unter anderem an den geänderten Service-Sets unter den Luftkanälen. Ebenfalls neu ist das Lichtkonzept mit Innenbeleuchtung aus Leuchtstoffröhren und dezenter Ambiente-Beleuchtung für den Fußraum des Mittelgangs. Komplett überarbeitet wurde die Dachkuppel über Fahrer und Begleiter. Voraussetzung waren Flachbild-Monitore für den serienmäßigen DVD-Spieler. Je nach Einsatz und Fahrzeugtyp können Käufer nun Klimaan-lagen mit Leistungen von 32 kW, 35 kW oder 39 kW wählen. Vom Vorgänger übernommen wurde die Warmwasser-Konvektoren-Heizung, auf Wunsch kann wie bisher auch eine Axiallüfter-Heizung geordert werden.
Neue Basis-Motorisierung: 315 kW (428 PS) mit mehr Drehmoment
Neue Basis-Motorisierung des Travego ist der OM 457 LA mit 315 kW (428 PS). Noch wichtiger als der Zuwachs des Motors an Nennleistung ist ein deutliches Plus an Durchzugskraft: Das maximale Drehmoment des Reihen-Sechszylinders stieg von 1 900 Nm auf 2 100 Nm. In seiner Leistung unverändert blieb das Top-Triebwerk, der Achtzylinder-V-Motor OM 502 LA mit 15,9 l Hubraum und 350 kW (476 PS). Sein maximales Drehmoment beläuft sich ebenfalls auf 2 100 Nm.
Für die Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie spricht bei den Reisebussen unter anderem die Kraftstoff-Einsparung gegenüber Euro 3-Fahrzeugen in Höhe von bis zu rund 6 %. Der Ad-Blue-Verbrauch, der gegengerechnet werden muss, liegt beim Reisebus in der Größenordnung von 3 % bis 5 % des Dieselverbrauchs. Weiterer Vorteile in punkto Wirtschaftlichkeit: Die Wartungsintervalle des Travego konn-ten von 60 000 km auf 90 000 km erhöht werden. Der Umgang mit Blue-Tec ist denkbar einfach. Unmittelbar neben dem Einfüllstutzen für den Kraftstofftank auf der rechten Seite des Busses bzw. in dessen unmittelbarer Nähe befindet sich hinter einer Klappe ein zweiter Einfüllstutzen für Ad-Blue. Je nach Modell beläuft sich das Volumen des Zusatztanks auf 61 l (Travego) oder 47,5 l (Travego M und Travego L). Dies ist ausreichend für viele tausend Kilometer Fahrstrecke.
Leichter und präziser schalten mit Servoshift
Die Kraftübertragung übernimmt jetzt serienmäßig das Sechsgang-Schaltgetriebe Mercedes-Benz GO 210. Es wird unverändert über einen Joystick in der Armaturentafel betätigt. Dank weiterentwickelter Servoshift ist das Getriebe noch leichter und präziser schaltbar als bisher. Wahlweise kommt im Travego das automatisierte Schaltgetriebe AS-Tronic von ZF mit zwölf Gängen zum Einsatz. Speziell für den türkischen Markts fertigt der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse den neuen Travego in den Varianten Travego 15 SHD und Travego 17 SHD. Diese Superhochdecker sind 12 m und 13,85 m lang, messen in der Höhe 3,97 m und werden mit den bekannten Triebwerken des bisherigen Modells nach Abgasstandard Euro 3 ausgeliefert – entsprechend den Erfordernissen des türkischen Markts.
Der Mercedes-Benz Travego auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Der auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 ausgestellte Travego M als Flaggschiff des Programms verfügt über eine Sicherheits-Ausstattung mit Abstandsregel-Tempomat ART und Spurassistent SPA. Zum Bordkomfort zählen die Bestuhlung „Travel-Star Xtra“ mit Leder-Applikationen, ein zweiter Kühlschrank, die Panorama-Kamera und das Navigations-System mit Schaltung auf die Monitore. Der Antriebsstrang setzt sich aus dem Euro 4-Turbodiesel OM 457 LA mit 315 kW (428 PS) und dem Sechsgang-Schaltgetriebe GO 210 zusammen.
Mercedes-Benz Tourino: Midibus aufgewertet
  • Midi-Reisebus mit 9,35 m Länge und vollwertiger Omnibustechnik
  • Neu: kompakte Bordküche, mehr Zuladung, optimiertes Cockpit
  • Neu: deutlich mehr Zuladung durch Hinterachse Mercedes-Benz HO4
  • Stärker, sparsamer, sauberer: Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie
Als Full-Line-Anbieter bedient der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse alle Kundenwünsche. Beispiel ist der Midi-Reisebus Mercedes-Benz Tourino mit 9,35 m Länge, bis zu 36 Fahrgastsitzplätzen, modernster Technik und umfangreicher Ausstattung. Kein anderer Midibus verfügt über die Kombination von Heckmotor, Vorderachse mit Einzelrad-Aufhängung sowie vollwertiger Sicherheits-Ausstattung inklusive ESP.
Neu: Kompakte Bordküche, mehr Zuladung, optimiertes Cockpit
Neu ist eine Bestuhlungs-Variante in Vier-Sterne-Ausstattung mit jeweils sieben Sitzreihen links und rechts sowie Heckküche. Alternativ dazu gibt es den Tourino nun mit kompakter Küche im hinteren Einstieg ohne Verlust von Sitzplätzen. Das neue Cockpit entspricht jetzt den großen Omnibussen mit Stern. Ebenso profitiert der Fahrer vom deutlich vergrößerten Öffnungswinkel der schwenkbaren Klappen des Gepäckraums. Die neu verwendete Hinterachse Mercedes-Benz HO4 mit 9,44 t zulässiger Achslast erlaubt eine Erhöhung der zulässigen Gesamtgewicht um rund eine halbe Tonne auf 13,15 t. Dies erhöht die Nutzlastreserven beträchtlich.
Stärker, sparsamer, sauberer: Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie
Der Midi-Reisebus Tourino wird vom stehend im Heck eingebauten Sechszylinder-Turbodiesel OM 926 LA angetrieben. Neu ist die Verwendung von Blue-Tec-Dieseltechnologie mit SCR-Katalysator zur Erfüllung der EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Damit einher geht eine spürbare Leistungssteigerung auf 210 kW (286 PS) und 1 120 Nm Drehmoment. Die Motoren mit Blue-Tec-Technologie zeichnen sich durch sauberere Abgase und einen spürbar geringeren Kraftstoffverbrauch aus.
Mercedes-Benz Integro: Überlandbus mit Reisebus-Genen
  • Formgebung zeigt Verwandtschaft mit dem Reisebus
  • Geräumiger Fahrgastraum mit neuen Überlandbus-Sitzen
  • Komfortables und sicheres Fahrwerk wie in einem Reisebus
  • Neu: EPS 3 für Getriebe GO 190 und GO 210 sowie vollautomatische Wandlergetriebe von ZF und Voith
  • Neu: Power Distribution Board (PDB) macht Elektronik übersichtlich
  • Neu: „Inter-Star Eco“-, „Inter-Star Plus“- oder „Travel-Star Eco“-Bestuhlung
Konsequent auf den Überlandverkehr zugeschnitten ist der Mercedes-Benz Integro. Er deckt mit drei Längen-Varianten von 12,14 m (Integro), 12,98 m (Integro M), bzw. 14,92 m (Integro L) den gesamten Überlandeinsatz ab und eignet sich als wirtschaftlicher Doppelverdiener ebenso für Shuttle- und Ausflugsfahrten.
Klare und eindeutige Formgebung mit Verwandtschaft zum Reisebus
Die dreidimensionale Frontblende des Integro ist optisch eng verwandt mit dem neuen Gesicht des Reisebusses Travego. Die Grundform des Integro ist, entsprechend seiner Aufgabe, von Sachlichkeit gekennzeichnet. Die steile Frontscheibe bietet genug Platz für eine große Fahrzielanzeige und dazu eine ideale Raumausnutzung. Die Stilelemente des Hecks unterstreichen ebenfalls die Zugehörigkeit zur Mercedes-Benz-Omnibus-Familie. Der Vorbau der zweiachsigen Varianten wurde zugunsten von Fahrer und Fahrgästen um 140 mm verlängert. Vorn verfügt der Integro über eine einflügelige Außenschwingtür. Die 1 380 mm breite Tür in der Mitte besteht aus zwei Flügeln, wahlweise aus einem Flügel.
Der Fahrerplatz des Integro liegt wie der Mittelgang 860 mm über der Fahrbahn. Das Cockpit ist betont fahrerorientiert gestaltet. Der Bedienhebel für die Joystick-Schaltung liegt optimal in der Fahrerhand. Auf Wunsch steht eine voll ausgestattete Fahrerkabine zur Verfügung. Fährt der neue Integro auch im Ausflugsverkehr, bietet sich vorne rechts im Armaturenbrett der Einbau einer Kühltruhe an. Alternativ ist ein Stauschrank lieferbar.
Geräumiger Fahrgastraum mit innovativen Überlandbus-Sitzen
Der Fahrgastraum des Mercedes-Benz Integro überzeugt durch eine Stehhöhe von 2,19 m. Das angenehme Raumgefühl ist ebenso auf die Außenbreite von 2,55 m mit entsprechend viel Platz im Innenraum zurückzuführen. Die Innendecke mit durch-gängigen Gepäckablagen mit durchbrochenem Aluminiumboden ist formschön und funktional. Die speziell für den Überlandbus konstruierten Sitze „Inter-Star Eco“ sind mit Rückenlehnen in unterschiedlichen Höhen lieferbar und überzeugen durch komfortable Polsterung und optisch ansprechende Form mit schlanker Kopfstütze. Der gangseitige Sitzfuß erinnert in seiner Form an die klassischen „Schwinger“ in modernen Büros.
Wahlweise gibt es den Integro auch mit der besonders komfortablen „Inter-Star Plus“- oder „Travel-Star Eco“-Bestuhlung und damit mit dem Komfort eines Reisebusses. Ebenso ist er auf Wunsch mit einem Kinderwagenplatz oder einem Wechselpodest gegenüber der Mitteltür zu bekommen. Darüber hinaus stehen auf Wunsch Düsenbelüftung und Leselampen im Angebot.
Kräftige und sparsame Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie
Angetrieben wird der Integro von leistungsstarken und sparsamen Turbodiesel-Motoren entsprechend der EU-Abgasrichtlinie Euro 4 mit Blue-Tec-Dieseltechnologie. Grundsätzlich wird in alle Modelle des Integro der liegende Reihen-Sechszylinder Mercedes-Benz OM 457 hLA mit 12 l Hubraum eingebaut. Serienmäßig verfügt er über eine Leistung von 220 kW (299 PS). Auf Wunsch kommt eine Variante mit 260 kW Leistung (354 PS) zum Einsatz. Dieses Triebwerk findet beim Integro L in der Grundausstattung Verwendung. Er ist alternativ auch in einer leistungsgesteigerten Variante mit 300 kW (408 PS) zu bekommen.
Die Kraftübertragung erfolgt über das manuell betätigte, mechanische Sechsgang-Schaltgetriebe von Mercedes-Benz mit Joystick-Betätigung und Servoshift-Unterstützung. Noch mehr Schaltkomfort bieten die auf Wunsch ab Anfang 2007 verfügbaren automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe, die unter der Bezeichnung EPS 3 angeboten werden. Die Schaltvorgänge und die Kupplungs-Betätigung erfolgen dabei elektropneumatisch. Ebenfalls auf Wunsch kommen auch vollautomatische Wandlergetriebe von ZF und Voith zum Einsatz.
Rundum Scheibenbremsen, ESP auf Wunsch lieferbar
Sicherheit wird beim Integro groß geschrieben. So kommen rundum Scheibenbremsen zum Einsatz. Der neue Überlandbus ist serienmäßig mit Anti-Blockier-System (ABS) und Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) ausgestattet. Die zweiachsigen Varianten des neuen Integro in der Ausstattung mit manuell geschaltetem Sechsgang-Schaltgetriebe oder automatisiertem Schaltgetriebe EPS 3 gibt es auf Wunsch auch mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) sowie dem Elektronischen Brems-System (EBS) inklusive Bremsassistent (BA).
Komfortables und sicheres Fahrwerk wie in einem Reisebus
Voraussetzung für das ebenso sichere wie komfortable Fahrverhalten des neuen Integro ist ein Fahrwerk mit vollwertiger Reisebus-Technik. So findet als Vorderachse die Einzelrad-Aufhängung aus dem neuen Travego Verwendung. Sie führt mit großen Radeinschlagswinkeln (kurveninneres Rad maximal 58 Grad) zu außerordentlich großer Wendigkeit. Als Antriebsachse dient die Hypoidachse Mercedes-Benz HO6. Als Nachlaufachse für den Integro L findet das ZF-Aggregat RL 75 A mit elektrohydraulischer Zwangslenkung RAS (Rear Axle Steering) Verwendung.
Zahlreiche Maßnahmen zur Gewichts-Optimierung haben dazu geführt, dass der Mercedes-Benz Integro rund 170 kg weniger wiegt als sein Vorgänger. Durch den reduzierten Kraftstoffverbrauch und die langen Wartungs-Intervalle von bis zu 60 000 km (Motoröl-Wechsel) liegen die Betriebskosten dauerhaft niedrig.
Der Mercedes-Benz Integro auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Die Vielseitigkeit des Mercedes-Benz Integro unterstreicht das Ausstellungsfahrzeug Integro M mit 13 m Länge. Kinderwagen-Wechselpodest an Tür zwei, Rollstuhl-Befestigung, Bestuhlung „Inter-Star Eco“ und Kühltruhe stehen für den Einsatz auf Linie und Ausflug. Damit harmoniert ein Antriebsstrang aus dem liegenden Euro 4-Turbodiesel-Motor OM 457 hLA mit 260 kW (354 PS) und dem automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe EPS 3 von Mercedes-Benz.
Mercedes-Benz Citaro: neue Generation, neuer Kompakt-Niederflurbus Citaro K
  • Weltpremiere: Citaro K ist die neue Kompakt-Variante der Citaro-Familie
  • Zweite Generation des Citaro mit neuer Optik außen und innen
  • Sparsame und saubere Motoren entsprechen den EU-Abgasrichtlinien Euro 4, Euro 5 und EEV
Der Mercedes-Benz Citaro gehört heute schon zu den großen Bestsellern in der Geschichte der Linienbusse. Mehr als 15 000 Exemplare seit Beginn der Serien-Fertigung im Jahr 1998 und Einsätze in fast allen Metropolen Europas haben ihm zu internationaler Bekanntheit verholfen. Jetzt folgt die zweite Generation: Der Citaro ist optisch und technisch in vielen Punkten erneuert worden. Parallel dazu ergänzt der neue Citaro K das Citaro-Stadt- und Überland-Linienbus-Programm. Dieser „verkürzte“ Stadtlinienbus feiert auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 seinen ersten öffentlichen Auftritt und ist damit eine echte Weltpremiere.
Mercedes-Benz Citaro: einzigartiges Programm von Niederflur-Linienbussen
Der neue Citaro K erweitert die bisher bereits breit gefächerte Palette der Baureihe Mercedes-Benz-Citaro um eine kompakte Variante mit 10,5 m Länge. Damit besteht das Programm des Niederflur-Linienbusses Citaro aus nunmehr 11 Varianten, die den kompletten Beförderungsbedarf des Busunternehmers im Stadt- und Über-land-Linienverkehr lückenlos mit einer Vielzahl von Längen-Varianten abdecken: Stadtlinienbusse von 10,5 m bis 18 m Länge, Überlandbusse von 12 m bis 18 m Länge, dazu Low Entry-Stadt- und Überland-Linienbusse mit 12 m und 13 m Länge.
Mercedes-Benz Citaro K: kompakt und ungewöhnlich wendig
Der neue Citaro K ist aus dem Baukasten des Citaro-Programms entstanden: Er basiert auf dem Citaro mit 12 m Länge, dessen Radstand auf 4 398 mm verkürzt wurde. Ergebnis ist mit 10,5 m Länge ein kompakter zweitüriger Stadtlinien-Niederflurbus mit zwei Achsen, der für Strecken mit geringerem Fahrgastaufkommen ideal geeignet ist. Aufgrund des unveränderten Gesamtgewicht von 18 t bietet der Citaro K je nach Bestuhlung eine Beförderungs-Kapazität von bis zu 91 Passagieren. Der Wendekreis misst nur 17,2 m. Damit ist der neue Mercedes-Benz Citaro K leicht zu manövrieren und eignet sich vorzüglich für Einsätze in verwinkelten Innenstadt-Bezirken.
Angetrieben wird der neue Mercedes-Benz Citaro K vom Turbodiesel-Reihenmotor Mercedes-Benz OM 906 hLA mit sechs Zylindern in liegender Bauweise und einer Leistung von 210 kW (286 PS), der auf der Blue-Tec-Dieseltechnologie basiert. Er ist wahlweise in Euro 4- oder Euro 5-Ausführung zu haben. Triebwerk und Automatik-Getriebe von ZF oder Voith stammen wie weitere Komponenten unmittelbar von den Citaro-Stadtbussen. Dies gilt auch für die zahlreichen Änderungen, mit denen jetzt die zweite Generation des Citaro startet.
Ein Linienbus mit „Gesicht“
Augenfällig ist bereits das „Gesicht“ des Citaro der zweiten Generation. Neu ist eine bogenförmige Einpressung mit der Andeutung einer Kühlermaske zwischen den Scheinwerfern. Die gedrehten Blinkergehäuse mit Klarglas-Abdeckung tragen zu einem freundlichen Erscheinungsbild bei. An der Frontpartie sind bei den neuen Citaro-Linienbussen keinerlei Verschraubungspunkte sichtbar. Außer der Vorbauklappe lassen sich auch die Ecken einschließlich Scheinwerfer-Gehäuse vorklappen – damit ist der gesamte Vorbau ideal zugänglich für Wartungsarbeiten. Das Heck des Citaro ist nun stärker dreidimensional geformt. Die V-förmig gestalte Heckscheibe ragt nun bis ins Dach hinein. Die Motorklappe endet oben in einer Entlüftungsöffnung, verschlossen durch ein schwarzes Gitterblech. Die gesamte Formensprache einschließlich der neuen Rückleuchten erinnert an die neue Generation der Reise- und Überlandbusse von Mercedes-Benz.
Innenraum und Fahrerplatz verfeinert
Den Fahrgastraum kennzeichnen neue Deckenverkleidungen, Lichtbänder und die neue und leichtere Stadtbus-Bestuhlung „City-Star Eco“, die sich durch ein besseres Komfortmaß (+ 24 mm) bei gleichem Sitzteiler auszeichnet. Neu ist ebenfalls die Opticool-Windschutzscheibe. Sie wirkt stark wärmedämmend und absorbiert Infrarotstrahlen. Das vergrößert das Wohlbefinden des Fahrers. Der Fahrerplatz verfügt über neue Ablagen, optional auch über ein elektrisch gekühltes Flaschenfach.
Sparsame und saubere Euro 4- und Euro 5-Motoren, zertifizierbar nach EEV
Bei den Motoren des Citaro handelt es sich serienmäßig um Euro 4-Triebwerke auf Basis der Blue-Tec-Dieseltechnologie. Besonders kompakt und leicht ist der Reihen-Sechszylinder OM 906 hLA mit 6,4 l Hubraum und einer Leistung von 210 kW (286 PS). Auch der Reihen-Sechszylinder-Turbodiesel OM 457 hLA steht mit 12 l Hubraum mit zwei Leistungsstufen (220 kW/299 PS und 260 kW/354 PS) in Euro 4-Ausführung auf Wunsch zur Verfügung. Alternativ ist der Mercedes-Benz Citaro bereits heute auf Wunsch mit dem Dieselmotor OM 906 (h)LA und ab Frühjahr 2007 auch mit OM 457 (h)LA lieferbar, mit denen er die erst ab 2008/2009 geltende EU-Abgasrichtlinie Euro 5 erfüllt. Parallel dazu wird es den OM 906 hLA sowie den OM 457 hLA sogar nach den nochmals erheblich verschärften Abgas-Bestimmungen EEV (Enhanced Environmentally-friendly Vehicle) geben – ein weiterer Beleg für das große Potenzial und die Zukunftsfähigkeit der Blue-Tec-Dieseltechnologie.
Die Kraftübertragung erfolgt unverändert durch Wandler-Automatik-Getriebe wahlweise von ZF oder Voith. Für die Überland-Variante des Citaro LE kommt ab Beginn des Jahres 2007 zusätzlich das Sechsgang-Schaltgetriebe Mercedes-Benz GO 190 in Verbindung mit der neuen automatisierten Schaltung EPS 3 zum Einsatz.
Einzelrad-Aufhängung vorn verbessert Komfort und Fahrverhalten
Neu ist im Citaro auch die Vorderachse mit Einzelrad-Aufhängung. Vorteile sind ein besonders stabiler Geradeauslauf, verringerte Fahrbahneinflüsse in der Lenkung, merkliche Gewichtsersparnis, geringere ungefederte Massen sowie generell ein verbessertes Fahr- und Komfortverhalten. Die Vorderachse verfügt ohne jede Einschränkung der Durchgangsbreite über einen sehr großen Radeinschlag (innen 53 Grad, außen 46 Grad). Daher verringert sich der Wendekreis zum Beispiel des Citaro in der Variante mit 12 m Länge um einen halben Meter auf nur noch 21 m.
Fahrer und Fahrgäste profitieren außerdem dank größerem Einfederweg und erhöhtem Luftvolumen der Federbälge von einem erhöhten Fahrkomfort. Bei den Gelenkbus-Varianten des Citaro lässt sich das Fahrverhalten neuerdings noch weiter durch die optional lieferbare Wank-/Nickregelung mit elektronisch geregelten Dämpfer-Kennlinien in Abhängigkeit von Fahrsituation und Beladung steigern.
Die Linienbusse Mercedes-Benz Citaro auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Zwei Citaro sind auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover ausgestellt. Den neuen Mercedes-Benz Citaro K kennzeichnet eine Infotainment-Anlage mit zwei Monitoren, die Bestuhlung „City-Star Eco“, der neue Euro 5-Turbodiesel OM 906 hLA sowie ein Voith-Automatik-Getriebe. Als weiteres Exponat präsentiert der Low Entry-Überland-Linienbus Mercedes-Benz Citaro LE Ü einen Antriebsstrang mit Reihen-Sechszylinder OM 457 hLA mit 220 kW (299 PS) und ZF-Automatik-Getriebe. Der Fahrgastraum des Citaro LE Ü ist mit den neuen Überlandsitzen „Inter-Star Eco“ bestuhlt.
Mercedes-Benz Capa-City: Großraum-Linienbus geht 2007 in Serie
  • Neu: Serienstart 2007, Ausnahme-Genehmigung für ganz Deutschland
  • Großraum-Linienbus mit Platz für 193 Fahrgäste, niedrige Kosten
  • Beweglichkeit und Wendigkeit wie ein Gelenkbus üblicher Größe
Ende vergangenen Jahres als Prototyp vorgestellt, steht der Niederflur-Großraum-Linienbus Mercedes-Benz Capa-City nun vor der Serien-Einführung. Mit seinem Konzept als vierachsiger und viertüriger Gelenkbus mit nur einem Gelenk schlägt der exakt 19,54 m lange Capa-City ein neues Kapitel der Großraum-Stadtbusse auf.
Der neue Mercedes-Benz Capa-City demonstriert die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Verkehrssystems Bus. Als nicht schienengebundenes Großraumfahr-zeug kombiniert er omnibustypische Vorteile wie große Flexibilität und hohe Wirtschaftlichkeit mit straßenbahnähnlichen Eigenschaften wie hoher Beförderungskapazität. Damit bietet sich der Capa-City ideal als Bestandteil innovativer Verkehrssysteme an und ist eine willkommene Ergänzung zu bestehenden Straßenbahn-Systemen. Der Mercedes-Benz Capa-City ist im Sommer diesen Jahres Kunden in insgesamt acht deutschen Großstädten vorgestellt worden, die das Fahrzeug auf eigenen heimischen Linien bewegt haben. Alle Verkehrsbetriebe zeigten sich dabei beeindruckt nicht nur von dem Design, der Technik und der Serienreife des Mercedes-Benz Capa-City, sondern auch von seiner Beweglichkeit und Wendigkeit, die einem Gelenkbus üblicher Größe in nichts nachsteht.
Fahrgast-Kapazität bis 193 Personen, niedrige Betriebskosten
Aufgrund seiner Länge von 19,54 m sowie der vierten Achse und der damit einhergehenden Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts auf bis zu 32 Tonnen erlaubt der Capa-City eine deutlich höhere Fahrgast-Kapazität. Sie steigt, ausgehend von einer zulässigen Auslastung der Stehplätze von acht Personen pro Quadratmeter, dank einer zusätzlichen Nutzlast von drei Tonnen je nach Sitzanordnung um bis zu 40 Prozent auf maximal 193 Personen. Vier doppelt breite Türen, davon zwei im Nachläufer, durchweg stufenlose Ein- und Ausstiege sowie großzügige Stehperrons führen zu schnellem Fahrgastwechsel.
Charakteristisch für den Capa-City ist sein harmonisches Design. Die Gestaltung des freundlich anmutenden Gesichts betont die dreidimensional gestaltete Frontblende, deren Zentrum der Mercedes-Stern auf einem Sockel einnimmt. Die Seitenfenster sind durch tief heruntergezogene, schwarz lackierte Flächen optisch vergrößert. Betont harmonisch wirkt auch die Gestaltung des Dachs – alle Aufbauten verbergen sich unter Abdeckungen und unterstreichen den dynamischen Auftritt.
Beweglichkeit und Sicherheit wie in Gelenkbussen üblicher Größe
Trotz 19,54 m Länge bewegt sich der Mercedes-Benz Capa-City dank seiner vier Achsen (davon zwei gelenkt) und nur eines Gelenks ebenso unkompliziert durch den Verkehr wie ein herkömmlicher Gelenkbus. So entspricht der Wendekreis des Capa-City von 22,85 m exakt jenem des 17,94 m langen dreiachsigen Gelenkbusses Citaro G. Der Kurvenlauf des neuen Capa-City ist damit genauso handlich wie beim bewährten Gelenkbus Citaro G. Dies gilt auch für die notwendige Breite der Ringfläche. Das Heck-Ausschwenkmaß im 25 m-Kreis bleibt mit 0,42 m deutlich unter dem zulässigen Grenzwert von 0,60 m. Damit ist der Capa-City im Handling deutlich wendiger als andere Großraum-Omnibuskonzepte. Da der Capa-City mit nur einem Gelenk auskommt, ist die Rückwärtsfahrt so einfach wie bei jedem Gelenkbus. Der Fahrer hat das Heck und die Türen jederzeit sicher im Blick.
Hohe Fahrstabilität dank vier Achsen und Wank-/Nickregelung
Die große Wendigkeit des Capa-City ist auf eine elektrohydraulisch gesteuerte Nachlaufachse zurückzuführen. Bei Vorwärtsfahrt sorgen die vier Achsen für eine nochmals erhöhte Fahrstabilität. Das Fahrwerk mit Einzelrad-Aufhängung an der Vorderachse sowie einer Wank-/Nickregelung mit variabler Kennung der Stoßdämpfer und elektronischer Regelung ist gleichermaßen sicher wie komfortabel.
Leistungsstarke und sparsame Euro 4-Motorisierung
Im Heck des „Capa-City“ arbeitet der bewährte liegende Reihen-Sechszylinder Mercedes-Benz OM 457 hLA mit zwölf Litern Hubraum. Der sparsame und saubere Euro 4-Turbodiesel mit Blue-Tec-Dieseltechnologie auf Basis der SCR-Technik treibt die dritte Achse an. Dank einer Leistung von 260 kW (354 PS) erreicht der „Capa-City“ trotz seines höheren Gewichts Fahrleistungen und Traktionswerte, die den Wettbewerbs-Konzepten deutlich überlegen sind. Von der Verfügbarkeit neuer, nach Euro 5 und EEV zertifizierter Motoren wird der Mercedes-Benz Capa-City in erster Linie profitieren.
Ausnahme-Genehmigung für ganz Deutschland liegt vor
Da die Länge des Capa-City mit 19,54 m über das derzeit zulässige gesetzliche Maß von 18,75 m hinausreicht, ist für den Betrieb auf öffentlichen Straßen eine Ausnahme-Genehmigung notwendig. Im April 2006 hat das deutsche Verkehrsministerium eine allgemeine Ausnahme-Genehmigung erteilt. Sie ermöglicht, dass der Mercedes-Benz Capa-City ohne Auflagen auf allen bundesdeutschen Straßen eingesetzt werden darf. Die Serien-Fertigung des Mercedes-Benz Capa-City wird im Jahr 2007 beginnen.
Der Mercedes-Benz Capa-City auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Der Großraum-Linienbus Mercedes-Benz Capa-City wird im Freigelände unmittelbar vor der Halle 14/15 von Mercedes-Benz in einer serienreifen Ausführung präsentiert.
Mercedes-Benz OC 500: Omnibus-Fahrgestelle sind bewährte Basis für Aufbauhersteller weltweit
  • Breites Angebot an Fahrgestellen für alle Einsatzgebiete
  • Neu: Euro 4-Dieselmotoren und Optimierung des Gewichts
Für besondere Einsätze, zur Einhaltung landesspezifischer Vorschriften und Wünsche sind in vielen Ländern Europas und der Welt lokale Aufbauten auf Basis von Omnibus-Fahrgestellen notwendig. Mercedes-Benz bietet mit den Fahrgestellen der Reihe OC 500 ein breites Spektrum an Fahrgestellen mit unterschiedlichen Motorleistungen.
Breites Angebot an Fahrgestellen für alle Einsatzgebiete
Die Baureihe OC 500 aus dem Werk Sámano/Spanien umfasst Fahrgestelle für Überland- und Reisebusse (OC 500 RF) mit zwei und drei Achsen sowie ein Low-Entry-Fahrgestell (OC 500 LE). Analog zu den Komplettbussen finden liegend eingebaute Euro 4-Aggregate mit Blue-Tec-Dieseltechnologie auf Basis der SCR-Technik Verwendung. Die Reihen-Sechszylinder OM 457 (h)LA mit 12 l Hubraum sind in Leistungsstufen von 220 kW (299 PS) bis 315 kW (428 PS) lieferbar. Für das Fahrgestell OC 500 LE steht zudem ein Gasmotor im Angebot.
Das Fahrgestell OC 500 RF (RF = „Raised Floor”/Hochboden) zeichnet sich durch modernste Technik aus. CAN-Datenbus, Elektronisches Brems-System EBS mit ABS, Scheibenbremsen rundum, Einzelrad-Aufhängung vorn, Luftfederung, Sechsgang-Schaltgetriebe mit Joystick-Schaltung sind ebenso selbstverständlich wie Schnittstellen zu Elektrik und Elektronik des Aufbaus.
Neu: Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie und Optimierung des Gewichts
Zur IAA-Nutzfahrzeuge 2006 präsentiert der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse das zweiachsige Fahrgestell OC 500 RF in einer „Redesign“-Variante. Neben dem Einsatz des schadstoffarmen und wirtschaftlichen Euro 4-Turbodiesels OM 457 hLA gehört dazu eine Gewichts-Optimierung von rund 150 kg. Sie kommt dem Aufbau respektive der Nutzlast zugute.
Mercedes-Benz-Omnibusse: Euro 4, Euro 5 und EEV
  • Blue-Tec-Dieseltechnologie mit effizienter Filterwirkung
  • Spürbar niedrigerer Kraftstoffverbrauch
  • Neu: Motoren zukunftsfähig zur Erfüllung der EU-Abgasrichtlinie Euro 5
  • Neu: Linienbus-Dieselmotoren im Mercedes-Benz Citaro schon ab 2007 zertifizierbar nach Abgasstandard EEV
Alle neuen Groß-Omnibusse von Mercedes-Benz innerhalb der EvoBus GmbH werden mit Blue-Tec-Dieseltechnologie ausgerüstet. Zum Start von Euro 4 steht ein komplettes Angebot von Stadt-, Überland- und Reisebussen mit der wegweisenden Technologie zur Verfügung. Sie wirkt der Umweltbelastung wirkungsvoll entgegen und senkt gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch spürbar.
Blue-Tec-Dieseltechnologie mit effizienter Filterwirkung
Vor rund einem Jahr sind die ersten Mercedes-Benz-Stadtbusse der Baureihe Citaro mit der neuen Blue-Tec-Dieseltechnologie in die Praxiserprobung gegangen und haben ihre Alltagstauglichkeit beeindruckend unter Beweis gestellt. Die Omnibusse mit den Euro 4-Turbodiesel-Motoren OM 906 hLA und OM 457 hLA haben im prak-tischen Einsatz mit einem Minderverbrauch von durchschnittlich rund 6 % gegen-über Euro 3-Motoren überzeugt. Inzwischen hat die Serien-Fertigung der Citaro-Linienbusse mit Euro 4-Motoren längst begonnen, und in den vergangenen zwei Monaten sind bereits die ersten Fahrzeuge mit Euro 5-Motoren - ebenfalls auf Basis der Blue-Tec-Dieseltechnologie – ausgeliefert worden.
Die Dieseltechnologie Blue-Tec von DaimlerChrysler basiert im Kern auf weiterent-wickelten Motoren sowie einer Abgas-Nachbehandlung. Dabei sorgt die hohe Effizienz der Verbrennung für niedrige Emissionen, die hinsichtlich ihres Rußpartikel-Anteils nahezu Filterwerte erreichen. Die Stickoxide werden dann mit Hilfe der integrierten Abgas-Nachbehandlung nach dem SCR-Wirkprinzip unter Zugabe der wässrigen Reduktionslösung Ad-Blue in einem Katalysator gezielt in unschädlichen Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt.
Durch die Motor-Elektronik gesteuert, wird Ad-Blue aus einem separaten Tank in bedarfsgerechter Menge in das heiße Abgas eingedüst, wo es zu Ammoniak hydrolisiert. Dieses setzt die gewünschte chemische Reaktion in Gang. Dieses Verfahren ist ein zukunftssicherer Weg, denn es macht auch die ab 2008/2009 geltenden Euro 5-Grenzwerte ohne zusätzliche Reinigungs- oder Filtersysteme beherrschbar. Auf der Basis von Blue-Tec ist sogar die Erfüllung des nochmals strengeren Abgasstandards EEV (Enhanced Environmentally-friendly Vehicle) gegeben.
Versorgung mit Ad-Blue gesichert
Die Ad-Blue-Infrastruktur an öffentlichen Tankstellen ist bereits weit vorangeschritten (siehe Internet-Seite www.findadblue.com). Eine Versorgung über Betriebstankstellen oder Ad-Blue-Füllstationen ist ebenfalls problemlos möglich. Die Betankung mit Ad-Blue erfolgt über einen zweiten Einfüllstutzen unmittelbar in der Nähe des Kraftstoff-Einfüllstutzens. Der Ad-Blue-Verbrauch liegt bei den Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie bei etwa 2 % bis 4 % des Dieselverbrauchs, in der Euro 5-Variante sind es rund 5,5 %. Der mitgeführte Vorrat an Ad-Blue reicht in der Regel für mindestens zwei bis drei Diesel-Tankfüllungen.
Blue-Tec plus Partikelfilter erfüllt Abgasstandard EEV
Die Zukunftsfähigkeit der Blue-Tec-Dieseltechnologie dokumentiert auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 ein Turbodieselmotor OM 906 hLA nach dem Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentally-friendly Vehicle). Dieser freiwillige Standard übertrifft die künftigen Grenzwerte nach Euro 5 (gültig ab 2008/2009) und wird derzeit nur von Erdgasmotoren erreicht. Ab dem zweiten Quartal 2007 liefert Mercedes-Benz den Stadtbus Citaro auf Wunsch nach EEV-Standard aus.
Basis zur Erfüllung der Grenzwerte ist der Dieselmotor OM 906 hLA mit Blue-Tec-Dieseltechnologie und einem Partikelfilter. Bei diesem Filter handelt es sich um einen Sintermetall-Filter von Purem, einem Tochterunternehmen von DaimlerChrysler. Partikelfilter und der SCR-Katalysator der Blue-Tec-Dieseltechnologie sind dabei zusammen in einem Gehäuse untergebracht und so auch bei dem auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 ausgestellten EEV-Motor zu sehen. Im Verlauf des kommenden Jahres wird der Citaro auch mit dem größeren Motor OM 457 hLA nach EEV-Standard ausgeliefert werden.
Mercedes-Benz-Minibusse: Premiere für Sprinter City, Transfer, Travel und Mobility
  • Neue Minibus-Generation, zahlreiche Varianten, zwölf Grundmodelle für den Überland-, Reise- und Stadtverkehr, eigenständige Aufbauten
  • Neu: Spitzenmodell Sprinter Travel für den Reiseverkehr
  • Neu: Niederflur-Programm Mercedes-Benz Sprinter City
  • Sicher, komfortabel, wirtschaftlich: Adaptive ESP, ABS, ASR, EBV, BAS sowie moderne und schadstoffarme Euro 4-Dieselmotoren
Mit der neuen Generation Mercedes-Benz Sprinter Transfer, Sprinter Travel, Sprinter City und Sprinter Mobility schlägt die Mercedes-Benz Minibus GmbH ein neues Kapitel bei den Minibussen auf. Vier Modellreihen ergeben ein Programm aus zwölf Basismodellen. Generell setzt sich das Programm aus fünf Längen von 5,9 m bis 7,7 m auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter zusammen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 3,5 t bis 5,0 t bzw. 5,5 t.
Sprinter Transfer: zahlreiche Varianten, 12 bis 22 Fahrgastplätze
Vier Längen-Varianten (5,9 m, 6,9 mm, 7,3 m und 7,7 m) und drei Gewichts-Varianten (3,5 t, 3,88 t und 5,0 t Gesamtgewicht) fügen sich beim neuen Sprinter Transfer zu einem Programm von fünf Grundmodellen für Überland- und Shuttle-Verkehr sowie Tagesausflüge zusammen. Die Spanne reicht vom Sprinter Transfer 23 bis zum Sprinter Transfer 55, der 19 bis 22 Fahrgästen Platz bietet.
Der Sprinter Transfer ist bestens eingekleidet: Große, flächenbündige Seitenscheiben sowie eine schnittige Charakterlinie in der Seitenpartie stehen für Dynamik, breite Seitenschutzleisten für die praktische Seite des neuen Minibusses. Der Sprinter Transfer 55 verfügt sogar serienmäßig über ein eigenständiges Omnibusheck mit integrierter Gepäckraumklappe. Decke, Innenverkleidungen, Ablagen und Sitze ergänzen sich zu einem luftigen Fahrgastabteil. Hochwertige Materialien geben den hohen Qualitätsanspruch des Sprinter Transfer wieder.
Die neu gestaltete Bestuhlung trägt den Namen „Inter-Star Sprinter“. Auf Wunsch lässt sich der Reisekomfort mit verstellbaren Rückenlehnen, gangseitig abklappbaren Armlehnen, Gepäcknetzen an den Rückenlehnen und Klapptischen mit Becherhaltern noch weiter steigern. Optional erhöhen ein Luftkanal mit Düsenbelüftung, Aufdach-Klimaanlagen und Leselampen die Behaglichkeit an Bord.
Sprinter Travel: Komfort-Ausstattung erfüllt hohe Ansprüche
Hohen Reisekomfort im Ausflugs- und Reiseverkehr vermittelt der neue Sprinter Travel. Er ist in drei Varianten als Sprinter Travel 45, 55 und 65 mit 7,3 m und 7,7 m Länge lieferbar. Bereits der Sprinter 55 verfügt über ein eigenständiges Reisebusheck. Der Sprinter Travel 65 zeichnet sich durch eine eigene Karosserie mit großflächiger Verglasung einschließlich Panorama-Windschutzscheibe aus. Das Flaggschiff brilliert außerdem mit einem Reisebusheck mit Gepäckraumklappe und großer Heckscheibe.
Herausragend ist die Ausstattung: Die Bestuhlung „Travel-Star Sprinter“ besitzt unter anderem verstellbare Rückenlehnen und gangseitige klappbare Armlehnen. Gepäckablagen, Service-Sets mit regelbaren Lüftungsdüsen, Leseleuchten und Reisebegleiter-Ruf gehören ebenso zum hohen Standard wie eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und die geregelte Klimaanlage Tempmatik für den Fahrer.
Sprinter City: die Niederflur-Stadtbus-Variante unter den Minibussen
Der neue Sprinter City ist ein echter Spezialist für den Linienverkehr. Basiert der kompakte Sprinter City 35 (Länge: 6,9 Meter, bis zu 22 Fahrgastplätze) auf einem veränderten Kastenwagen, so ist das zweite Modell, der Sprinter City 65 (Länge 7,7 m, maximal 28 Fahrgastplätze), am eigenständigen Aufbau zu erkennen. Für den Stadtverkehr sind beide Modelle durch eine zweiflügelige Außenschwingtür vorn mit einer lichten Durchgangsweite von 1 250 mm prädestiniert. Sie führt über einen flachen Einstieg in nur 250 mm Höhe in den Niederflurbereich. Zwei flache Stufen leiten in den Fond des Sprinter City. Als Bestuhlung findet der neue Fahrgastsitz „City-Star Eco“ mit Sitz- und Rückenpolster Verwendung.
Angetrieben wird der Stadtlinienbus von Turbodiesel-Motoren mit serienmäßig 80 kW (109 PS) im Sprinter City 35 und 110 kW (150 PS) im Sprinter City 65. Die Kraftübertragung übernimmt jeweils eine Fünfgang-Wandler-Automatik. Retarder, Luftfederung an der Hinterachse sowie eine Kneeling-Einrichtung zum besonders leichten Ein- und Aussteigen gehören beim Sprinter City 65 zum Standard.
Sprinter Mobility: zwei Modelle für mobilitätsbehinderte Fahrgäste
Der neue Sprinter Mobility ist auf die Beförderung von mobilitätsbehinderten Fahrgästen zugeschnitten. Die zwei Modelle Sprinter Mobility 23 (Länge 5,9 m, sieben Sitzplätze im Fahrgastraum) und Sprinter Mobility 33 (Länge 6,9 m, acht Plätze) basieren auf dem Kastenwagen der neuen Transporter-Baureihe Mercedes-Benz Sprinter. Zur Beförderung von Rollstühlen ist ein Schienensystem integriert. Lieferbar sind Ausführungen mit elektrisch ausfahrbarer Trittstufe an Beifahrer- und Schiebetür. Hinzu kommen Rampen- und Liftsysteme im Heck: mechanische zweiteilige Klapprampe, Linear-Hublift oder Hubschwenklift. Neu ist der Unterflurlift, der im Innenraum keinen Platz wegnimmt.
Die ideale Basis ist der neue Mercedes-Benz Sprinter
Basis der neuen Minibusse ist der Mercedes-Benz Sprinter, der in Optik und Technik neue Maßstäbe setzt. Eine Pkw-ähnliche Lenkradstellung, zusätzliche Ablagen sowie Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung sind nur einige Highlights. Zum Standard gehören bei den Minibussen Vierzylinder-Dieselmotoren mit 65 kW (88 PS), 80 kW (109 PS), 95 kW (129 PS) und 110 kW (150 PS) Leistung. Alle Motoren sind schadstoffarm nach dem Abgasstandard Euro 4 und verfügen über Diesel-Partikelfilter.
Kennzeichnend für die hohe Wirtschaftlichkeit der Triebwerke der neuen Sprinter-Minibusse sind lange Ölwechsel-Intervalle von mindestens 40 000 km. Die schnelle und reibungslose Ersatzteil-Versorgung im In- und Ausland über die derzeit 40 Evo-Bus-Service-Center und rund 600 Vertragspartner trägt ebenfalls zur Senkung der ohnehin niedrigen Lifecycle-Kosten bei.
Die neuen Minibusse auf Basis des Sprinter gehören zu den sichersten Fahrzeugen ihrer Klasse. Höhepunkt ist dabei das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung („Adaptive ESP“). ABS, ASR, EBV und der Bremsassistent BAS sind ebenfalls Bestandteile der Serie.
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Ein Mercedes-Benz Sprinter City 65 repräsentiert die zahlreichen Innovationen auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover. Der 7,7 m lange Stadtlinienbus verfügt über einen eigenständigen Aufbau mit großzügiger Verglasung und ein eigenständiges Omnibusheck. Der Antrieb besteht aus einem Vierzylinder-Turbodiesel mit 110 kW (150 PS) Leistung sowie einem Fünfgang-Automatik-Getriebe.
Ihr Presse-Kontakt
Uta
Leitner
Produktkommunikation Lkw / Unimog / Omnibusse
Tel.: +49 711 17-53058
Fax: +49 711 17-91595
Aktionen
© 2014 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter | rechtliche Hinweise | CookiesDatenschutz | Nutzungsbedingungen