David LaChapelle inszeniert Maybach
Miami/Stuttgart
04.12.2009
  • Weltpremiere der Fotos von David LaChapelle anlässlich der Art Basel Miami Beach am 5. Dezember, präsentiert von Maybach
  • Maybach verstärkt sein Engagement für zeitgenössische Kunst
  • Verbindung von Kunst und sozialem Engagement in Anlehnung an das Fördermodell der Wilhelm und Karl Maybach Stiftung
  • Maybach – Ab 2010 Partner der Fondation Beyeler
Die Automobilmarke Maybach verstärkt ihr Engagement für zeitgenössische Kunst. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit international anerkannten Künstlern wie David LaChapelle sowie mit bedeutenden Institutionen der Kunstszene wie der Fondation Beyeler in Basel, Schweiz.
Aktuelles Highlight des Kunstengagements von Maybach ist die Zusammenarbeit mit David LaChapelle, einem der bekanntesten Fotografen der Welt. Seine Fotos - eine künstlerische Inszenierung von Maybach Luxuslimousinen mit den Titeln „Exposure of Luxury“ und „Berlin Stories“ - haben anlässlich der Art Basel Miami Beach Weltpremiere, wo sie in einer exklusiven Preview am 5. Dezember 2009 Maybach Gästen und der Presse gezeigt werden. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit stehen das limitierte Sondermodell Maybach Zeppelin und sein historischer Vorgänger aus den 1930er Jahren, der Maybach Zeppelin DS 8. „Ein Besuch der Maybach Manufaktur in Sindelfingen inspirierte mich, zwei ikonenhafte Fotografien zu schaffen, die die gleiche verführerische und dynamische Anziehungskraft ausstrahlen wie der Maybach selbst“, erklärte David LaChapelle.
Der berühmte amerikanische Fotograf wählte für seine Arbeit die Stilikone Daphne Guinness aus, um mit ihr die beiden Fahrzeuge in seiner für ihn sehr charakteristischen Art in Szene zu setzen. Mit der schöpferischen Freiheit, die Maybach ihm gewährte, hat LaChapelle Fotografien geschaffen, die den Betrachter in eine Welt voller luxuriöser Extravaganz entführen und mit der bekannten surrealen LaChapelle-Anmutung aufwarten.
Neue Sicht auf Maybach
Typisch für David LaChapelle war auch die Idee für dieses Projekt. Ein Besuch des Maybach Center of Excellence in Sindelfingen im Frühjahr 2009 beeindruckte ihn derart von den Highend-Limousinen, dass ihm die Idee für ein Foto-Shooting kam. Im Oktober 2009 realisierte er dieses Shooting.
Von Beginn an unterstützte Patrick Marinoff, Global Brand Manager Maybach, die Idee hinter LaChapelles Inszenierung. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass ein derart außergewöhnlicher Künstler wie David LaChapelle die Marke Maybach mit seinem ungewöhnlichen und manchmal aufrüttelnden Stil interpretiert hat. Die Ergebnisse sprechen für sich: dies sind Bilder, die eine neue Sicht auf die Marke Maybach eröffnen. Ich bin überzeugt, dass der Gründer der Marke, Wilhelm Maybach – selbst ein großer Innovator seiner Zeit– ebenfalls begeistert gewesen wäre.“
Der Künstler schuf zwei Motive: eines mit dem aktuellen Maybach Zeppelin und ein weiteres in historischer Kulisse mit dem Zeppelin der dreißiger Jahre. Beide Fotografien werden Bestandteil von David LaChapelles Kunstsammlung und in Galerien, Sammlungen und Museen weltweit zu sehen sein. Je eine Kopie der Fotografien erhält die Daimler Kunstsammlung. Mit mehr als 1.800 Werken von rund 600 Künstlern – darunter auch Stars wie Andy Warhol und Jeff Koons – ist sie seit 1977 zu einer der bedeutendsten Unternehmenssammlungen der abstrakt-konstruktiven, konzeptuellen und minimalistischen Kunst des 20. Jahrhunderts geworden (http://www.sammlung.daimler.com).
Verknüpfung von Kunst und sozialem Engagement
David LaChapelle tritt mit seinem Projekt in die Fußstapfen von Andy Warhol, der bereits 1986 seine 35-teilige Serie „Cars“ unter dem Motto „Auto – Ikone der Mobilität“ für Daimler schuf. Herausragend war dabei seine künstlerische Interpretation des legendären Flügeltürers Mercedes-Benz 300 SL. Andy Warhol war es auch, der auf David LaChapelles Talent am Beginn dessen Karriere aufmerksam wurde und ihm die Chance gab, seine Fotografien im Interview Magazine einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Diesem Prinzip der Förderung junger und aufstrebender Künstler durch anerkannte Mentoren ist auch die Wilhelm und Karl Maybach Stiftung verbunden. David LaChapelle unterstützt ebenfalls das Patronage-Modell. So wird er einem jungen Nachwuchsfotografen die Gelegenheit bieten, drei Monate lang seine Erfahrungen auf Hawaii zu teilen – mit Unterstützung von Maybach.
Damit schließt sich der Kreis: Bereits vor über hundert Jahren hatte Gottlieb Daimler den früh verwaisten Wilhelm Maybach in der Maschinenfabrik eines Reutlinger Waisenhauses kennengelernt und seine aussergewöhnlichen Ingenieursfähigkeiten gefördert. Maybach dankte es durch die Entwicklung einer Vielzahl vorausschauender technischer Innovationen.
Zusammenarbeit zwischen Maybach und der Fondation Beyeler
Ab 2010 wird Maybach offizieller Partner der berühmten Fondation Beyeler in Riehen bei Basel, Schweiz. „Es ist wunderbar, dass sich Maybach für die Kunst engagiert. Die Zusammenarbeit mit Künstlern und Kunstmuseen öffnet kreative Potenziale und fördert kulturelle Spitzenleistungen. Die Kunst und Maybach verbinden Werte wie permanente Innovation, Traditionsbewusstsein sowie ausgeprägter Sinn für Ästhetik und Qualität. Die Kooperation mit Maybach ermöglicht der Fondation Beyeler ihre Künstler und internationalen Gäste in einer Limousine zu chauffieren, die ihnen ein Fahrerlebnis mit unvergleichlichem Komfort bietet“, sagte Sam Keller, Leiter der Fondation Beyeler.
Mit Tradition: Engagement für erstklassige zeitgenössische Kunst
Bereits 2005 hat Maybach das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude mit ihrem spektakulären Projekt „The Gates“ im New Yorker Central Park unterstützt. Nach weiteren Engagements folgte im August 2009 die Präsentation der Maybach Art Cars – designed by Tim Berresheim.
Durch die Zusammenarbeit mit David LaChapelle und der Partnerschaft mit der Fondation Beyeler baut die Luxus-Automobilmarke ihr Engagement für zeitgenössische Kunst konsequent aus. So wird auch den Kunden ein exklusiver Zugang zu Kunst, Künstlern und renommierten Kunstmessen, zur Marke und zu den Limousinen ermöglicht – ganz im Sinne von Wilhelm Maybach, als er sein legendäres Auto schuf: luxuriös, faszinierend – und seiner Zeit voraus.
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