Pressemappe: Maybach auf der Detroit Autoshow 2008
Detroit
13.01.2008
Maybach Landaulet Studie: Nur der Himmel ist die Grenze
  • Maybach zeigt eines der exklusivsten Luxus-Fahrzeuge der Welt
  • Majestätisches Open-Air-Erlebnis mit höchstem Luxus und Komfort
  • Faltdach für die privilegierten Fond-Passagiere
  • Im Fond weißes Leder, Klavierlack und kostbarer schwarzer Granit
Maybach präsentiert auf der Detroit Autoshow 2008 zum ersten Mal der amerikanischen Öffentlichkeit ein außergewöhnliches automobiles Meisterstück, das mit modernster Technik die hohe Kunst des Baus herrschaftlicher Wagen wiederbelebt - die Studie eines offenen Maybach Landaulet. Ganz in der Tradition exklusiver Landaulets kann das Dach dieses in schimmerndem Weiß glänzenden Einzelstücks im Fond komplett geöffnet werden, während es im Chauffeur-Abteil geschlossen bleibt. Über den Fahrgästen spannt sich dann nur noch der reine, blaue Himmel. Auf opulenten, mit edlem weißen Leder bezogenen Fauteuils in einer luxuriösen und mit hohen stilistischen Ansprüchen gestalteten Umgebung genießen die privilegierten Passagiere ein majestätisches Open-Air-Erlebnis, wie es ihnen derzeit kein anderes Automobil in Aussicht stellen kann. Romantik dicht am Puls der Natur sowie erlesener Komfort und Technik auf höchstem Niveau verbinden sich hier harmonisch. Durch diese einzigartige Studie unterstreicht Maybach seine Kompetenz im Bau der exklusivsten Luxus-Limousinen der Welt.
Mit der Landaulet Studie hat Maybach in aufwändiger Handarbeit ein offenes Automobil geschaffen, das im Ansehen weit über einem gewöhnlichen Cabriolet steht und wahren Luxus darstellt. Ihre angemessene Aufgabe könnte sie als Herrschaftswagen für gekrönte Häupter und sehr erfolgreiche, begüterte Menschen finden, die ein Gefühl für distinguierten, authentischen Stil pflegen.
Mit der Landaulet-Studie folgt Maybach einem Kundenwunsch
Der Markenname Maybach ist der Inbegriff für die automobile Highend-Luxusklasse. Er steht für souveräne Automobiltechnik auf höchstem Niveau, zeitlose, stilvolle Eleganz und handwerkliche Präzision. Da etwa zwei Drittel der Maybach Kunden ihre Fahrzeuge ganz auf ihren individuellen Geschmack und ihre persönlichen Vorstellungen abstimmen wollen, erweitert die Luxusmarke ständig ihr erlesenes Angebot an Wunschausstattungsmöglichkeiten.
Auch die Anregung zu dieser Studie kam aus dem Kundenkreis von Maybach, in dem der Nimbus von Landaulet-Fahrzeugen aus der Zeit hochherrschaftlicher Kutschen weiter lebt. Kenner verstehen darunter eine Automobil, das lediglich vorn ein festes Dach trägt, im hinteren Bereich aber ein Faltverdeck, damit die vornehmen Passagiere Sonne und frische Luft genießen können. Landaulets wurden früher auch oft als Staatskarossen eingesetzt, in denen sich die Insassen den Menschen am Straßenrand präsentieren konnten. Sicherheitserwägungen haben Landaulets aber heute weitgehend aus dieser Rolle verdrängt.
Dem Mythos der Landaulet-Automobile hat dies freilich nicht geschadet. Noch heute werden sie als ausgewiesene Chauffeurfahrzeuge ganz an der Spitze der Automobilbaukust eingereiht. Das gilt im besonderen Maß für die Maybach Studie. Innovative, leistungsfähige Technik, außergewöhnlicher Komfort und luxuriöses Ambiente heben dieses Landaulet selbst aus dem Kreis der Luxus-Fahrzeuge deutlich heraus. Daran Anteil haben auch ausgesucht wertvolle Materialien, die Spezialisten detailverliebt und großzügig mit handwerklichem Können in dem Fahrzeug verarbeitet haben. Darunter weißes Nappa-Leder höchster Güte und einzigartiger schwarzer Granit sowie glänzender Klavierlack für Zierteile. Zu vergleichen ist die Maybach Landaulet Studie am ehesten mit edlen Superjachten - aufregend schönen und wertvollen Meisterstücken, die anspruchsvollste Technik und edle Werkstoffe mit einem hautnahen Erlebnis der Natur verbinden, das alle Sinne anspricht und ihre Eigner weit aus dem Alltäglichen herausnimmt.
Großes Faltdach für die Fond-Passagiere
Die technische Basis für die Landaulet Studie liefert der Maybach 62 S - der derzeit als die stärkste in Serie gebaute Chauffeur-Limousine der Welt gelten darf. Auch die Landaulet Studie hat Maybach konsequent als Chauffeur-Fahrzeug mit Trennwand und komplett schwarz gestaltetem Fahrerbereich ausgelegt. Im farblichen Kontrast dazu macht der großzügig bemessene, ganz in Weiß gehaltenen Fond, über dem sich das großflächige Faltdach spannt, die Sonderstellung der Fahrgäste deutlich.
Um den Passagieren den ungehinderten Blick auf den Himmel freizugeben, haben die Maybach Techniker das hintere Dachmodul herausgenommen. Die Seitenwände bleiben dabei stehen. Sie wurden lediglich durch integrierte Stahlrohre unsichtbar verstärkt. Da diese Maßnahmen die Silhouette der Luxus-Limousine nicht veränderten, blieben auch die großzügigen Türen und der komplette Innenraum mit der einzigartigen Liegsitzkonfiguration erhalten.
Im geschlossenen Zustand liegt das schwarze Verdeck des Landaulets auf dem Dachrahmen auf und schließt wind- und wetterdicht. Auf Wunsch seiner Fahrgäste betätigt der Chauffeur einen Schalter auf der Mittelkonsole. Darauf hin öffnen Elektromotoren voll-automatisch zwei Verschlüsse, mit denen das Faltdach im Dachrahmen verriegelt war, und das Dach faltet sich zusammen und legt sich samt dem darin integrierten hinteren Fenster aus Einscheiben-Sicherheitsglas sanft hinten auf der Hutablage ab.
Das Öffnen und Schließen des Dachs übernehmen nahezu geräuschlos je ein Hydraulik-zylinder auf der rechten und auf der linken Seite. Die dafür notwendige Antriebskraft liefert eine elektrohydraulische Pumpe, die unsichtbar seitlich im Kofferraum untergebracht ist, wo sie das Gepäckabteil nicht beeinträchtigt. Die gesamte Choreografie des Öffnens und Schließens des Dachs läuft flott, aber ohne unangemessene Hektik ab und beansprucht weit unter 20 Sekunden. Das Gepäckabteil ist natürlich auch bei geöffnetem Dach ohne Einschränkungen jederzeit zugänglich.
Das abgelegte Dach kann der Chauffeur durch eine edle weiße Leder-Persenning abdecken, die auch die Dachmechanik den Blicken entzieht und so ein geschlossenes Bild höchster Eleganz ergibt. Für den nachfolgenden Verkehr sichtbar ist auf der Persenning ein großes Logo „Maybach Landaulet“ eingestickt - selbstverständlich aber vornehm zurückhaltend weiß auf weiß. Denn die Maybach Landaulet Studie will nicht durch vordergründige stilistische Effekte wirken, sondern distinguiert wie ein erstklassiger Butler.
Weißer Lack und weiße Felgen
Diesen Eindruck unterstreicht auch das weiße Lackkleid der Studie in der exklusiven Farbe Antigua White. Den schimmernden weißen Lack haben erfahrene Spezialisten in einem aufwändigen Prozess Schicht für Schicht aufgebaut - aus insgesamt fast doppelt so vielen wie bei anderen hochwertigen Automobilen üblich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lackierungen mit einem einzigen farbgebenden Basislack sind zwei Lacke notwendig, um den unvergleichlichen, perlmuttartigen Schimmer zu erzielen - einer davon enthält Glimmer. Dieser Effektstoff ist für den besonderen Glanz der Farbe verantwortlich, die sich je nach Lichteinfall leicht verändert und bei Sonne besonders strahlend wirkt. Die Lacke werden überwiegend in Handarbeit aufgetragen. Hinzu kommen mehrere Lagen Klarlack, der für besonders hohe Beständigkeit sorgt.
Optische Akzente setzen überdies die speziell für die Landaulet-Studie gestalteten 20 Zoll großen, weiß lackierten Felgen mit elf glanzgedrehten Speichen, auf denen die speziell für Maybach hergestellten Hochleistungsreifen Michelin Pilot Sport im Format 275/45 R 20 aufgezogen sind. Ebenfalls exklusive Attribute der Studie sind weiße Blinker vorn, tiefrote Heckleuchten sowie die elegant in den Heckdeckel eingelassene schmale dritte Bremsleuchte.
Ganz in Schwarz - der Arbeitsplatz des Chauffeurs
Dass die Maybach Landaulet Studie als Chauffeur-Fahrzeug konzipiert ist, verdeutlicht auch die Farbgestaltung des Interieurs: Das Passagierabteil im großräumigen Fond wurde stil-sicher in Weiß gestaltet, der Bereich des Chauffeurs ist dagegen ganz in Schwarz gehalten. Dies macht zwar die Rollenverteilung im Fahrzeug optisch sichtbar, der Platz hinter dem Volant der Studie zählt aber sicher zu den begehrenswertesten Arbeitsplätzen für einen Chauffeur. Denn auch hier sind nur außergewöhnlich wertvolle Materialien verarbeitet.
Der Fahrerbereich orientiert sich am erfolgreichen Maybach 62 S, ist aber in einigen wichtigen Punkten aufgewertet. So tragen die Mittelkonsole und sämtliche Zierteile eine schwarze Klavierlack-Oberfläche. Und für die umfangreiche Lederausstattung verwendet Maybach ein besonders exklusives, tiefschwarzes, glänzendes Leder. Das hochglänzende Leder Stromboli Schwarz überträgt das tiefe Schwarz des Klavierlacks auf das Leder-Interieur und schafft so eine spannende und gleichzeitig sehr harmonische Inszenierung im Innenraum.
Technisch wurde der ungewöhnliche Glanzgrad erreicht, indem die Lederspezialisten der Maybach Manufaktur die bestehende Nappa/Semianilin-Qualität durch einen weiteren Schritt verfeinert haben. Das Leder erhielt eine spezielle Glanzappretur, so dass seine Oberfläche nun glatter und glänzender und gleichzeitig „schwärzer“ erscheint, besonders im Kontrast zu den Lichteffekten, die darauf entstehen.
Weißes Leder und schwarzer Stein
Großes handwerkliches Können, sicheres Stilgefühl, der Einsatz von exklusiven und zum Teil einzigartigen Materialien sowie extrem hohe Qualitätsansprüche haben eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Fonds eine Rolle gespielt und zu einem außergewöhnlichen Ergebnis geführt. Ganz in Weiß präsentiert sich das Passagierabteil, das die Maybach-Manufaktur nahezu komplett mit dem wertvollen Leder Nappa Seychelles Weiß ausgestattet hat. Außer den komfortablen Sitzen tragen auch die Türen und die Fensterrahmen erlesene weiße Leder. Das gilt selbst für kleinste Details. Beispielsweise ist der Rücken des noblen Highsociety-Mobiltelefons von Vertu mit dem weißen Leder überzogen und ruht in der Konsole zwischen den Passagiersitzen in einer ebenfalls eigens angefertigten und belederten Aufladeschale. Weißes Leder haben die Stilisten konsequent sogar für die Kleiderhaken, die Höhlung der Griffmulden auf der Armauflage und für eine münzgroße Abdeckkappe verwendet, die im Normalfall gar nicht zu sehen ist.
Fußraum und Himmel im Fond des Highend-Luxuslandaulets sind ebenfalls in Weiß gehalten - der Boden ist mit weißem Veloursteppich ausgelegt, der Himmel aus hochwertigem weißen Stoff.
Einen spannenden Kontrast dazu bilden Applikationen und Zierteile in Schwarz. Aber nicht nur Schwarz und Weiß bestimmen das Thema sondern auch die Gegensätze warm und kühl. Denn während einige Flächen im Fond glänzenden schwarzen Klavierlack tragen, sind einige Elemente aus dem indischen Granit Star Galaxy gefertigt. Dieser seltene Stein ist tiefschwarz mit vielen goldenen Einschlüssen.
Stein ist für die Ewigkeit geschaffen
Maybach hat sich als Material für Zierteile bewusst für Naturstein entscheiden, denn er wird als hochwertig empfunden. Berühmte Bildhauerarbeiten zeugen davon. Zierteile aus Stein markieren im Auto die Spitze der Exklusivität. In der Maybach Landaulet Studie bestehen die Rahmen für die Sitzschalter in den Türen, die Umrandungen der Mittelkonsole, die Fachabdeckungen zwischen den Sitzen der Passagier, Zierstäbe und das nahezu fahrzeugbreite Mittelteil der Trennwand mit den eingelassenen Videobildschirmen aus dem kostbaren indischen Granit und schimmern wie kunstvolle Skulpturen. Auch die Arbeitsflächen der zwischen den Sitzen untergebrachten und mit weißem Leder und Chrom umrandeten Klapptische wurden aus Granit gefertigt.
Das erlesene Naturmaterial hat eine ganz besondere Ausstrahlung und zeigt eine lebendige Brillanz, die nur die Natur hervorbringt - Feldspate funkeln im Naturstein, er glitzert und glimmert mit dreidimensionalen Kristallen, die dem Stein eine spannende Tiefe verleihen. Mit Kunststoffen lassen sich diese Effekte niemals nachahmen.
Unkonventionelle Wege, um Stein zu biegen
Um die extrem dünnen Steinplatte auch um enge Radien legen und sogar um Ecken drapieren zu können, ohne die faszinierende optische Wirkung des Steins zu mindern, mussten die Ingenieure und Designer unkonventionelle Wege gehen. Sie fixierten einen Dünnschnitt des Granit auf einer Art Klebefilm und zerbrachen ihn dann zwischen zwei Walzen mit genau festgelegtem Druck und definierter Geschwindigkeit zu nahezu einheitlicher Korngröße. Dabei entstand kein amorphes Gemisch, sondern jedes Körnchen behielt genau die Position, die es zuvor innehatte. Da die mikrokristalline Struktur nicht zerstört wurde, erscheint der Stein nach dieser Behandlung optisch unverletzt, hat alle wertvollen Charaktereigenschaften behalten und lässt sich dennoch in fast jede Form bringen.
Der Stein hat die anspruchsvollsten Tests mit Bravour bestanden. Seine Lichtechtheit ist makellos, und bei den Crashtests erzielte der Stein Bestnoten. Kein Wunder: Schließlich kennt Stein kein Rückprallmoment, und da die Zierteile aus bereits absichtlich gezielt segmentiertem Stein bestehen, entstehen wie bei Sicherheitsglas keine scharfen Bruchkanten.
Üppiges Platzangebot und First-Class-Komfort
Basis für außergewöhnlichen Komfort ist das üppige Platzangebot des Fond-Innenraums, den die Landaulet-Studie unverändert vom Maybach 62 S übernommen hat. Hier laden zwei großzügige Einzelsitze zum Platz nehmen ein. Als Clou ermöglichen die eleganten Einzelsitze auch groß gewachsenen Personen eine einzigartige Liegeposition, die Reisende sonst nur von den First-Class-Fauteuils moderner Passagierjets kennen. Ruft der Fondpassagier die vorprogrammierte Ruhestellung per Tastendruck ab, neigt sich die Rückenlehne langsam um bis zu 47 Grad nach hinten; gleichzeitig schwenken eine Unterschenkelauflage und eine Fußstütze nach vorne. So kann er die Reise in einer sehr entspannenden Ruhelage genießen. Selbstverständlich lässt sich der Sitz ganz einfach an das ganz persönliche Komfortgefühl des Passagiers anpassen.
Zur weiteren Steigerung des Sitzkomforts tragen pneumatisch einstellbare Luftkissen in der Rückenlehne und eine programmgesteuerte Massagefunktion bei. Nach Druck auf die Taste „Pulse“ füllt oder leert sich das mittlere Luftkissen im Lendenbereich in genau definierter Zeitfolge und mit wechselnder Intensität, die nach Erkenntnissen von Orthopäden die Rückenmuskulatur entlastet und den Stoffwechsel der Bandscheiben fördert. Die sanfte Rückenmassage dauert jeweils fünf Minuten und kann jederzeit wiederholt werden.
Aufwendiges Integralsystem mit crashaktiver Rückenlehne für hohe Sicherheit
Selbstverständlich bieten auch die Ruhesitze der Maybach Landaulet Studie neben einem Maximum an Komfort auch ein Höchstmaß an Sicherheit - in jeder Position. Das Rückhaltesystem mit Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Sidebag ist in die Rückenlehnen integriert, sodass die Fondpassagiere auch in Ruhelage bestmöglich geschützt sind. Weitere Merkmale der Sicherheitsausstattung sind eine crashaktive Lehne, die sich bei einem Frontalaufprall aus der Ruhelage aufrichtet, und die Straffer an den Gurtschlössern, die beim Crash zusätzlich auch den Beckengurt straff ziehen.
Trennwand mit elektrisch schaltbarer Transparenz
Die als Chauffeur-Fahrzeug konzipierte Studie ist mit einer Trennwand ausgerüstet. Der untere Teil der Trennwand besteht aus einer Aluminium-Konstruktion in Sandwich-Bauweise, teilweise versehen mit einem großen Zierteil aus schwarzem Granit. Den oberen Teil bildet eine Verbundglasscheibe, die sich per Elektromotor absenken lässt.
Zwei separate Systeme sorgen für vorbildliches Klima
Nicht allein das luxuriöse Ambiente mit dem üppigen Platzangebot, sondern auch der Klimakomfort sorgt an Bord der Landaulet-Studie für Fahrgenuss auf außergewöhnlich hohem Niveau. Um das geräumige Interieur wirksam zu klimatisieren, stattet Maybach das Fahrzeug mit zwei der modernsten Klimaautomatiken aus - eine für den vorderen Bereich und eine zweite speziell für den Fond, wobei die Fondklimaanlage zusätzlich vom Chauffeur über das Bediengerät in der Mittelkonsole vorn bedient werden kann. Dank hoher Leistungsfähigkeit und intelligenter Steuerung bietet das System sowohl vorn als auch den Passagieren auf den opulenten Fond-Plätzen die Möglichkeit, die Klimaanlage individuell einzustellen und zu programmieren. Die Parameter der Klimaanlage wurden den Gegebenheiten in der Landaulet-Studie angepasst, so dass offen Fahren auch unter schwierigeren klimatischen Bedingungen ein Vergnügen ist.
Entertainment und Kommunikation auf modernstem Stand
Die Fondkonsole ist auch in der Landaulet-Studie wie im Maybach 62 der Mittelpunkt für Unterhaltung, Kommunikation und Genuss. Eine Vielzahl von Ablagefächern erleichtert den Fondpassagieren die Unterbringung großer und kleiner Gegenstände. Allein die aufwendig gestalteten Innenverkleidungen der Türen bieten zehn Staufächer, deren Deckel auf Knopfdruck sanft aufklappen. Das Kernstück des Ablage-Konzepts im Fond der Maybach-Fahrzeuge ist jedoch die multifunktionale, mit Granit verzierte Mittelkonsole zwischen den Sitzen.
Hier haben die Maybach-Ingenieure alles zusammengefasst, was der Unterhaltung und dem Genuss der Fondpassagiere dient: DVD-Spieler, Sechsfach-CD-Wechsler, Kühlfach mit eigenem elektrischem Kompressor sowie ein intelligentes System, das Gläser und Champagnerflasche sicher in Position hält. Die eigens für den Maybach gestalteten Sektkelche aus Sterlingsilber werden durch Klammern gehalten, die sich beim Abstellen der Gefäße automatisch über deren Fuß legen. Hebt der Fondpassagier den Kelch leicht an, lösen sich die Halteklammern wieder.
Motor und Fahrwerk
Angetrieben wird die Maybach Landaulet Studie von dem leistungsgesteigerten V12-Motor, den Maybach Ingenieure gemeinsam mit den Experten von Mercedes-AMG für den Maybach 57 S und den Maybach 62 S weiterentwickelt haben. Dank Biturboaufladung und Wasser-Ladeluftkühlung schöpft der V12-Motor aus 5980 Kubikzentimeter Hubraum eine Höchstleistung von 450 kW/612 PS. Sie steht kontinuierlich zwischen 4800 und 5100 Umdrehungen zur Verfügung, während das Drehmomentmaximum von beeindruckenden 1000 Newtonmetern zwischen 2000 und 4000 Umdrehungen abgerufen werden kann.
Analog zum Maybach Manufakturgedanken wird der Zwölfzylinder-Biturbo von Hand in der Mercedes-AMG-Motorenmanufaktur montiert. Die Philosophie „Ein Mann, ein Motor“ verdeutlicht die Unterschrift des jeweils verantwortlichen Technikers auf der charakteristischen Motorplakette, die auf der Motorenabdeckung des V12-Biturbo befestigt ist - seine Signatur bürgt für höchste Qualität und Sorgfalt.
Mit der elektronisch gesteuerten Luftfederung AIRMATIC DC (Dual Control) und dem Adaptiven Dämpfungs-System (ADS II) erreicht das Landaulet außergewöhnliche Dimensionen des Fahrkomforts und beweist zugleich, dass sich auch ein repräsentatives Fahrzeug durch hohe Agilität und Fahrdynamik auszeichnen kann.
Neben groß dimensionierten innenbelüfteten Bremsscheiben - an der Vorderachse mit jeweils zwei Bremszangen - arbeiten in der Studie wie im Maybach 62 S gleichzeitig zwei elektrohydraulische Bremssysteme Sensotronic Brake Control (SBC™). Zusammen mit ESP®, ASR, ABS und Brake-Assist verfügt die Landaulet-Studie damit über die modernsten und leistungsfähigsten Regelsysteme.
Innovative Technologie von der Schwestermarke Mercedes-Benz
Wie alle Maybach Limousinen profitiert auch das Landaulet von den einzigartigen Erfahrungen der Schwestermarke Mercedes-Benz in der Entwicklung und dem Bau von hochwertigen Automobilen auch im Luxuswagen-Segment. So wurden bedeutsame Innovationen von Mercedes-Benz für die Maybach-Limousinen erfolgreich weiterentwickelt, gehören zur Serienausstattung bei Maybach und sind natürlich auch in der Landaulet-Studie mit an Bord - beispielsweise die elektronisch gesteuerte Luftfederung AIRMATIC DC (Dual Control), die Sprachbedienung LINGUATRONIC und das Bedien- und Anzeigesystem COMAND APS.
Ihr Presse-Kontakt
Michael
Allner
Baureihen S-, CL-, SL-, SLK-Klasse, Maybach, MB Guard
Tel.: +49 711 17-75846
Fax: +49 711 17-98646
Download gesamter Text
Aktionen
© 2014 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter | rechtliche Hinweise | CookiesDatenschutz | Nutzungsbedingungen