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Instandhaltung des Mercedes-Benz Werk Kassel gewinnt MAINTAINER Award 2009
Kassel
,
18.03.2009
  • Erster Platz in der Kategorie „Projekt des Jahres / Industrieunternehmen“
  • Ludwig Pauss, Leiter Produktion Achsen im Mercedes-Benz Werk Kassel: „Unsere neue, mobile Instandhaltung hat eine deutliche Transparenz bei Maschinenstillständen und –störungen erzielt.“
Kassel – Das Instandhaltungsteam des Mercedes-Benz Werk Kassel hat den ersten Platz beim Maintainer-Award 2009 belegt. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Fachtagung „MainDays“ deutschsprachiger Instandhalter, wird der „MAINTAINER 2009“ durch T.A.Cook-Conferences in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Instandhaltung“ verliehen. Projektleiter Ulrich Nagel nahm stellvertretend für das Team aus Kassel den Preis in Leipzig entgegen und präsentierte das innovative Konzept dem Fachpuplikum.
Gestiegener Kostendruck und kaum noch Standzeiten der Industrieanlagen verlangen auch von der Instandhaltung eines Industrieunternehmens ihre Abläufe so optimal wie möglich zu gestalten. Auf dem deutschsprachigen Instandhalter-Gipfel „MainDays“, der in diesem Jahr in Leipzig stattfand, wurden neue, innovative Lösungen vorgestellt. „Die Einführung von effektiveren Prozessen zur Wartung und Pflege von Anlagen ist die Grundlage für unser gesamtes Instandhaltungsmanagement“, sagt der Leiter der Werksinstandhaltung, Jürgen Tirann. Denn lange Wartungszeiten und Standzeiten oder gar Ausfälle von Anlagen müssen unbedingt vermieden werden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
„Shopfloormanagement und mobiles IH-Management in der Instandhaltung“ lautet das Projekt, mit dem das Mercedes-Benz Achsenwerk in Kassel den ersten Platz belegte. Ziel des Projekts war zum einen, Abläufe zu standardisieren und zu optimieren. Dabei wurde vorrangig der Prozess der Auftragsabwicklung komplett überarbeitet und so Reaktionszeiten deutlich verringert. Zudem wurde ein mobiles Instandhaltungsmanagement eingeführt, das eine vollkommen papierlose Bearbeitung und Abwicklung des Störfalls an der Anlage ermöglicht. Nun können Mitarbeiter der Instandhaltung über mobile Endgeräte die eingehenden Aufträge koordinieren, abrufen und bearbeiten. Darüber hinaus wurde eine Verkürzung der Diagnose- und Reparaturzeiten erreicht, da eine Mindestdokumentation, ein einheitliches Formularcenter und eine rasche Verfügbarkeit der Störhistorie einer Anlage eingerichtet wurden. Das vereinfacht und beschleunigt das Auffinden und Beheben von möglichen Störungen. Zuletzt hilft der neu eingeführte, standardisierte Problemlösungsprozess und die systematische Schwachstellenanalyse Wiederholungsfehler abzustellen. Damit konnten ungeplante Maschinenstillstände im Werk Kassel deutlich reduziert werden.
„Unsere neue, mobile Instandhaltung hat eine deutliche Transparenz bei Maschinenstillständen und –störungen erzielt. Wir gehen hier seit einigen Monaten erfolgreich neue Wege und sehen eine deutliche Verbesserung. Dadurch sparen wir nicht nur Kosten – auch unsere Mitarbeiter sind motivierter, da sie jederzeit hilfreiche Daten zur Hand haben, an der Maschine rasch agieren können und weniger Zeit für Dokumentation aufwenden müssen“, sagt Ludwig Pauss, Leiter Produktion Achsen im Werk Kassel. „Und dass wir mit diesem Projekt auch die Jury des MAINTAINER 2009 überzeugen konnten, freut uns natürlich besonders.“
Zum neunten Mal fand die Jahrestagung der Instandhaltung unter Organisation von T.A. Cook Conferences statt. In diesem Rahmen wird jährlich auch der „MAINTAINER 2009“-Preis ausgelobt, um die Bedeutung der Instandhaltung für die betriebliche Produktivität in der Industrie­landschaft herauszustellen. Awards werden in den zwei Kategorien „Projekt des Jahres/Industrieunternehmen“ und „Projekt des Jahres/Dienstleister“ vergeben, zudem gibt es einen Sonderpreis für Innovation. Die Awards sind jeweils mit 3.000 Euro dotiert.
Ihr Presse-Ansprechpartner
Julia
Löffler
Wirtschaftskommunikation Nutzfahrzeuge
Aggregatewerke/Produktionsplanung
Werke Kassel und Gaggenau
Tel.: +49 (0)711-17-41552
Fax: +49 (0)711-17-52006
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