Mercedes-Benz TecDay Innovationen: „Raum für freies und kreatives Denken“
Stuttgart
28.10.2010
Mit über 80.000 Patentanmeldungen in rund 125 Jahren hat Mercedes-Benz den automobilen Fortschritt so vielseitig und nachhaltig bestimmt wie kein anderer Fahrzeughersteller. Spezielle Prozesse sorgen dafür, dass viele dieser Ideen bei Daimler und Mercedes-Benz Realität werden. Auch 2009 war das Unternehmen der Premiumhersteller mit den meisten Patenterst­anmeldungen. Über die Hälfte davon entfallen auf „grüne“ Technologien, vor allem für den Antriebsstrang. Im Bereich Sicherheit plant Mercedes-Benz die Einführung des radargestützten Bremsassistenten BAS in der neuen B-Klasse - ein Beispiel für unsere konsequente Kaskadierung von Hightech.
„Die Liebe zum Erfinden hört niemals auf“, war der Leitsatz von Carl Benz. Seine Überzeugung, dass man Gutes immer noch verbessern kann, prägt die tägliche Arbeit bei Mercedes-Benz bis heute. Denn Innovationskraft war und ist eine der wichtigsten Triebfedern des Unternehmens, das im Laufe von knapp 125 Jahren auf über 80.000 Patentanmeldungen kommt. Darunter sind viele, die die Entwicklung des Automobils entscheidend vorwärts gebracht haben.
„Neue Ideen entstehen in den Köpfen von Menschen. Und bei Mercedes-Benz arbeiten schon immer besonders kreative und motivierte Menschen“, betont
Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Wir als Unternehmen fördern sie, indem wir Raum für freies und kreatives Denken und Arbeiten schaffen und dort, wo es Sinn macht, mit geeigneten Prozessen und Systemen unterstützen. Damit stellen wir sicher, dass die Quelle unserer Innovationskraft nie versiegt.“
Um den Innovationsvorsprung zu wahren, hat das Unternehmen ein weltweites Wissensnetzwerk etabliert, in dem rund 19.000 Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung ihr Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen einbringen. Das Unternehmen ist überall dort vertreten, wo die Kompetenzzentren relevanter Wissensgebiete zuhause sind - mit hochqualifizierten Forschern und der entsprechenden „Scientific Community“. Beispielsweise war Mercedes-Benz 1995 der erste Autohersteller, der ein Büro im Silicon Valley eröffnete.
Weitere lokale Entwicklungsschwerpunkte liegen in der Nähe der wichtigsten Produktionsstätten, etwa in Deutschland und den USA. Hinzu kommen Forschungsstandorte, wie Ulm, Berlin, Palo Alto (Kalifornien), Bangalore (Indien) oder Peking (China). Neben den „klassischen“ Automobilberufen, wie Ingenieur und Designer, gehören dazu auch Physiker und andere Naturwissenschaftler sowie Psychologen und Soziologen. All diese Techniker, Analytiker, Zukunftsforscher und Querdenker arbeiten in diesem interdisziplinären Think Tank Hand in Hand.
Über 2.000 neue Patentanmeldungen im Jahr 2009
Im vorigen Jahr war das Unternehmen einmal mehr der Premium-Autohersteller mit den meisten Patenterstanmeldungen. Mehr als die Hälfte der insgesamt 2.070 angemeldeten Neuentwicklungen entfallen auf „grüne“ Technologien, davon allein 720 im Bereich Antriebsstrang (35 Prozent). Große Fortschritte wurden vor allem bei der Energieeffizienz, der Abgasnachbehandlung, der Brennstoffzelle und der Batterietechnik erzielt. Den Führungsanspruch von Mercedes-Benz bei „grünen“ Technologien unterstreicht die ebenfalls hohe Anzahl von
Patenterstanmeldungen in den Bereichen Produktionstechnik und neue Materialien. 14 Prozent aller Neuentwicklungen enfallen auf Leichtbau-Materialien und Produktionsverfahren, zum Beispiel für CFK, sowie auf umweltfreundliche Herstellungsprozesse.
Mit weiterhin umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung schafft das Unternehmen die Voraussetzungen dafür, das bereits hohe Innovations-Niveau auf lange Sicht nicht nur halten, sondern weiter ausbauen zu können.
Seine traditionell herausragende Kompetenz in den Bereichen Sicherheit und Komfort beweist Mercedes-Benz mit zahlreichen Innovationen, unter anderem beim Fußgängerschutz und bei PRE-SAFE Systemen. Von dieser Entwicklung profitieren Mercedes-Benz Automobile in allen Segmenten. Die geplante Einführung des radargestützten Bremsassistenten BAS in der neuen B-Klasse ist ein Beispiel für unsere konsequente Kaskadierung von Hightech. Für Modelle der Oberklasse steht mit der Kamera-basierten Magic Body Control eine weitere Innovation im Fahrwerksbereich kurz vor der Serienreife und wird in der nächsten S-Klasse seine Premiere feiern.
Intelligentes Innovationsmanagement sorgt für höchsten Kundennutzen
Damit möglichst viele der Ideen auch tatsächlich und zum Nutzen der Kunden möglichst schnell Realität werden, hat Mercedes-Benz beim Innovationsmanagement Prozesse etabliert, die Kreativität und Kundennutzen zusammenführen. Zukunftsforschung und Technologiemonitoring stellen sicher, dass neue Lösungen veränderte Rahmenbedingungen und künftige Kundenwünsche bereits vorwegnehmen. Kundenforschung sowie die Überprüfung der Produktakzeptanz im Customer Research Center (CRC) sorgen dafür, dass das Feedback der Kunden und innovative Ideen von Anfang an in die Entwicklung neuer Mercedes-Benz Automobile einfließen.
Fahrsimulatoren: Perfekte Ergänzung zu realen Tests
In der nächsten Phase kommen in der Entwicklung und Erprobung neuer Fahrzeuge zahlreiche Simulatoren zum Einsatz. Mithilfe von Hochleistungscomputern erstellte „digitale Prototypen“ eines Fahrzeugs ermöglichen es beispielsweise, ein neues Modell sehr früh ganzheitlich in vielen Fahrsituationen zu testen, bevor das Fahrzeug real existiert.
Erst vor wenigen Wochen hat Mercedes-Benz den weltweit modernsten Fahrsimulator in Sindelfingen eröffnet. Mit seiner 360°-Leinwand, dem schnellen elektrischen Antrieb sowie der zwölf Meter langen Schiene für Bewegungen in Quer- oder Längsrichtung ist er der leistungsfähigste Bewegt-Simulator in der Automobilindustrie. Hinzu kommt die intensive Praxis-Erprobung über viele Millionen Kilometer, die auch weiterhin unverzichtbarer Bestandteil der Entwicklung bleibt.
„Das Beste oder nichts“ ist bei Mercedes-Benz schließlich immer das Ziel – und bei Innovationen geht es dabei neben der schnellen Umsetzung um hohe Qualität und tatsächlichen Kundennutzen.
Dr. Thomas Weber: „Ziel unserer Arbeit ist ein schneller Technologietransfer in die Serie. Dazu betreiben wir ergebnisorientierte, nicht erkenntnisorientierte Forschung. Im Vordergrund steht der konkrete Nutzen für den Kunden, nicht die Anzahl. Die frühzeitige Fokussierung auf wesentliche Innovationen ermöglicht eine Beschleunigung des Innovationsprozesses. Dabei liegt die eigentliche Herausforderung darin, die richtigen Innovationen zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen. Denn Innovationen sind heute mehr denn je der Schlüssel zum Erfolg.“

Mercedes-Benz Entwicklungsstrategie
Innovation: Der Schlüssel zum Erfolg
Innovation ist für Automobilhersteller seit jeher der Schlüssel zum Erfolg und wird in Zukunft noch wichtiger. Ohne den Mut zu neuen Ideen gäbe es kein Automobil, ohne Innovationskraft keinen Fortschritt. Als Erfinder des Automobils treibt Mercedes-Benz dessen Entwicklung nachhaltig voran. So untermauert das Unternehmen seinen Anspruch auf technologische Führerschaft mit über 80.000 Patentanmeldungen immer wieder aufs Neue, seit Carl Benz 1886 den „Patent-Motorwagen“ und Gottlieb Daimler im selben Jahr die „Motor-Kutsche“ präsentierte. Im Mittelpunkt des ganzheitlich ausgerichteten Engagements steht die technologische Weiterentwicklung des Automobils, wobei Mercedes-Benz Maßstäbe in allen relevanten Bereichen setzt: vom Design über Komfort und Sicherheit bis hin zum Antrieb. Die wegweisenden Mercedes-Entwicklungen, von denen – wie bei ABS und ESP® – oft auch Kunden anderer Marken profitieren, sind das Ergebnis einer konsequenten Innovationsstrategie, die von hoch motivierten Mitarbeitern mit Leben erfüllt und mithilfe modernster Entwicklungsmethoden umgesetzt wird.
Intelligente Lösungen für neue Mobilitätsanforderungen
Die Welt verändert sich mit hohem Tempo – und damit ändern sich auch die Rahmenbedingungen für das Automobil insgesamt. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen neue Mobilitätsanforderungen der Menschen in Zeiten fort­schreitender Urbanisierung. Um passende Antworten beispielsweise auf aktuelle und zukünftige Mobilitätsbedürfnisse in Mega-Cities und Ballungsgebieten bieten zu können, treibt das Unternehmen auch die Entwicklung von intelligenten Mobilitätskonzepten für urbane Regionen konsequent voran. Beispielhaft dafür stehen das erfolgreiche Carsharing-Konzept „car2go“ sowie „car2gether“, eine besonders kundenfreundliche webbasierte Mitfahrzentrale. Beide Initiativen sind darauf ausgerichtet, individuelle Mobilität im städtischen Raum flexibel, umweltverträglich und kostengünstig zu gestalten und damit langfristig zu sichern.
„Das Beste oder nichts“ – früher, heute und in Zukunft
Von Carl Benz stammt der Satz: „Die Liebe zum Erfinden hört niemals auf.“ Und Gottlieb Daimler formulierte seine berühmte Maxime „Das Beste oder nichts“. Diesen Leitmotiven folgt Mercedes-Benz seit nunmehr fast 125 Jahren. Als eine der wichtigsten Triebfedern ist der Innovationsgeist fest in unserer Unternehmenskultur verankert - immer mit dem Ziel, individuelle Mobilität auch für künftige Generationen zu sichern und den Kunden das jeweils optimale Fahrzeug für ihren persönlichen Bedarf zu bieten. Basis für diese Innovationskraft bildet die systematische Forschungsarbeit von Mercedes-Benz, die zu Beginn der 1970er Jahre in der offiziellen Gründung eines eigenen Forschungsbereiches mündete. Heute kann Mercedes-Benz auf ein globales Wissensnetzwerk mit weltweit rund 19.000 Forschern und Entwicklern zurückgreifen – ein interdisziplinärer „Think Tank“, voller Pioniergeist, Kompetenz und Motivation, um auch in Zukunft die besten Autos der Welt zu bauen.
Vom Fahrzeug zum Mobilitätskonzept
„Denken auf Vorrat“: Frische Ideen für die Mobilität von heute und morgen
Wie sieht das Auto von morgen aus? Und wie entwickeln sich die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen? Antworten auf solche elementaren Fragen finden die Entwicklungsexperten von Daimler und Mercedes-Benz unter anderem mithilfe der Marktforschung und durch Kundenfeedback, sowie über Technologiemonitoring und Zukunftsforschung. Diese haben im Unternehmen eine lange Tradition. Seit über 30 Jahren arbeiten interdisziplinäre und internationale Forscherteams daran, langfristige Trends und gesellschaftliche Entwicklungen zu antizipieren und auf das Thema Mobilität zu übertragen. Diese vorausschauende Arbeitsweise – das „Denken auf Vorrat“ - erzeugt neue Lösungen, die veränderte Rahmenbedingungen und neue Kundenwünsche bereits vorwegnehmen, statt darauf reagieren zu müssen.
Eine dieser Innovationen ist die zweisitzige Fahrzeugstudie NAFA („Nahverkehrsfahrzeug“), die Mercedes-Benz in den 1980er Jahren entwickelt hat – damals bereits mit Blick auf den heute weltweit immer schneller fortschreitenden Trend zur Urbanisierung. Die NAFA-Idee war Ausgangspunkt einer parallelen Entwicklung, die in den 1990er Jahren zwei erfolgreiche Serienautos hervorbrachte: zum Einen die Mercedes-Benz A-Klasse als Begründer des Segments kompakter Premiumfahrzeuge. Und zweitens den smart, Pionier einer intelligenten urbanen Mobilität. Beide wurden – ebenso wie die Mercedes-Benz B-Klasse – von Anfang an für alternative Antriebe ausgelegt und sind heute Pioniere der lokal emissionsfreien Elektromobilität: als smart fortwo electric drive und Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL mit batterieelektrischem Antrieb sowie als Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL mit Elektroantrieb auf Basis der Brennstoffzellentechnologie. Diese Fahrzeuge werden unter anderem bei „e-mobility“-Projekten, etwa in Berlin und Italien (smart fortwo electric drive und A-Klasse E-CELL) zum Einsatz kommen und tragen so dazu bei, den Weg in die lokal emissionsfreie Mobilität zu ebnen.
Customer Research Center mit Innovationswerkstatt
Ideenschmiede für die Autos von morgen
Das Customer Research Center (CRC) liefert die Grundlage dafür, dass automobile Träume bei Mercedes-Benz wahr werden. Die drei Arbeitsschwerpunkte des CRC sind (1.) systematische Kundenforschung zur Ermittlung der Kundenanforderungen, (2.) die Ideen-Generierung in der Innovations-Werkstatt und (3.) die Überprüfung der Produktakzeptanz. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Kundenwünsche und innovative Ideen von Anfang an zielgerichtet in die Entwicklung neuer Mercedes-Benz Automobile einfließen.
Im Kern geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen und diese zusammen mit dem Kunden möglichst eingehend zu diskutieren. Kombiniert mit Erkenntnissen der Marktforschung sowie der Umfeld- und Trendforschung ergeben sich die Koordinaten für interessante Marktbereiche. Anschließend generieren und testen die CRC-Experten die passenden Produkt- oder Lösungsideen dafür.
Das Customer Research Center von Mercedes-Benz ist in der Automobilindustrie weltweit einmalig, weil hier psychologische Kundenforschung „aus einem Guss“ betrieben wird. Mercedes-Benz verfügt damit über eine einzigartige, zusammenhängende Laborlandschaft, die alles umfasst, was der Mensch wahrnehmen und wozu er ein Urteil abgeben kann. Das reicht vom Haptiklabor über das Akustik- und das Lichtlabor bis hin zum Labor für Langstrecken-Fahrversuche. Aufgrund seiner Komplexität wird dieses Thema ganzheitlich und darüber hinaus auch interkulturell betrachtet.
Der interkulturelle Ansatz garantiert, dass dabei auch die zum Teil sehr unterschiedlichen regionalen Kundenanforderungen berücksichtigt werden. Früher lag der Fokus vor allem auf Ländern wie Deutschland und den USA – unseren tradtionellen Kernmärkten – sowie Russland und Großbritannien. Zukünftig beobachten wir zusätzlich und ebenso intensiv Wachstumsmärkte wie China, Indien, Brasilien und den Nahen Osten.
Angepasst an die Entwicklungszyklen der Fahrzeuge erforschen die Mitarbeiter des CRC die Kundenanforderungen weit vorausschauend – im Vorblick auf das, was in fünf, sieben oder zehn Jahren interessant sein wird. Dabei verbinden sie qualitative Methoden, wie Gespräche und Interviews, mit quantitaiven Methoden, etwa der intensiven Real-Life-Analyse. Bei diesen Langzeittests sind Kunden mit einem Fahrzeug bis zu einer Woche unterwegs und können via Callcenter jederzeit direkten Kontakt mit uns aufnehmen, um unmittelbar aus dem „realen Leben“ über ihre Erfahrungen zu berichten.
Innovations-Werkstatt als „Ideen-Generator“
Für die Erzeugung neuer Ideen ist die Innovations-Werkstatt als eigener Bereich innerhalb des CRC zuständig. Hier finden pro Jahr 60-80 Workshops mit insgesamt rund 1.500 Teilnehmern statt mit dem Ziel, erste neue Ideen zu finden und an neuen Produkten zu arbeiten. Entscheidendes Kriterium für die Bewertung der Ideen ist die Akzeptanz durch den Kunden, die gezielt untersucht wird.
Dafür wurde innerhalb der Abteilung ein eigenes, vierstufiges Modell entwickelt, das den Prozess abbildet, in dem sich Akzeptanz schrittweise aufbaut. Ausgehend von der ersten Akzeptanztufe, die sich aufgrund von „Hören-Sagen“ bildet, reicht diese Prozesskette über (2.) „Look- and-feel-Listen“ - zum Beispiel im Verkaufsraum - sowie (3.) „Drive-and-feel“ einer Probefahrt bis hin zur wichtigsten Stufe, der (4.) Akzeptanz im Rahmen der Langzeitnutzung. Abgerundet wird der Prozess dadurch, dass der Kunde zu dem Schluss kommt, sich richtig entschieden zu haben und sich beim nächsten Mal wieder so entscheiden zu wollen: Eine Akzeptanzstufe, die – und das ist empirisch belegbar – typisch für Mercedes-Benz Kunden ist.
Fahrsimulationszentrum
Digitale Prototypen auf digitalen Straßen
Im neuen Mercedes-Benz Fahrsimulationszentrum sind die weltweit modernsten Anlagen ihrer Art konzentriert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren investiert Mercedes-Benz 160 Mio. Euro für Infrastruktur, Fahrsimulatoren und KlimaWindkanäle, was den Mercedes-Kunden unmittelbar zugute kommt.
Mithilfe von Hochleistungscomputern erstellte „digitale Prototypen“ ermöglichen es, ein neues Modell sehr früh ganzheitlich in vielen Fahrsituationen zu testen. Diese digitalen Abbilder eines Fahrzeugs können in einem frühen Stadium der Serienentwicklung virtuell gefahren und ganzheitlich bewertet werden, bevor das Fahrzeug real existiert. Die wirklichen Prototypen erreichen so schneller einen höheren Reifegrad, sodass sie noch intensiver im Detail getestet werden können. Bestmögliche Entwicklungsergebnisse resultieren somit aus der intelligenten Verbindung von modernsten Simulationsmethoden sowie intensivster Praxis-Erprobung über viele Millionen Kilometer, die auch weiterhin unverzichtbarer Bestandteil der Entwicklung bleibt. Simulation und Simulatoren sind daher kein Ersatz für reale Tests, sondern die denkbar beste Ergänzung dazu.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Fahrsimulationszentrums besteht darin, dass dort alle Simulatoren unter einem Dach versammelt sind. Das ermöglicht einen sehr kosten- und zeiteffizienten Einsatz für den jeweils spezifischen Zweck. Ebenfalls einzigartig in der automobilen Welt ist die enge räumliche Verzahnung des Fahrsimulationszentrums mit den anderen Forschungs- und Entwicklungsbereichen in Sindelfingen, zu denen auch das Design zählt. Der intensive interdisziplinäre Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Entwicklungszeiten zu verkürzen und den Reifegrad unserer Produkte gleichzeitig signifikant zu erhöhen. Unter dem Strich bedeutet dies in jeder Hinsicht mehr Effizienz und noch höhere Qualität - womit das Fahrsimulationszentrum einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit von Mercedes-Benz leistet.
Design
Formensprache im Spannungsfeld von Tradition und Zukunftsorientierung
Mercedes-Benz Design entwickelt sich im Spannungsfeld von Traditionsbewusstsein und Zukunftsorientierung. Deshalb pflegt die Marke mit dem Stern eine langfristige Designstrategie. Sie sorgt dafür, dass ein Mercedes immer als Mercedes erkennbar ist. Dabei nutzen die Designer eine differenzierte Formensprache, um jedem Fahrzeug einen individuellen sinnlichen Charakter mit hohem ästhetischem Anspruch zu geben. Über alle Baureihen hinweg spiegelt das Fahrzeug-Design die Grundwerte der Marke wider: Sicherheit und Qualität sowie Souveränität, Dynamik und Innovationskraft.
Die Weiterentwicklung der Mercedes-Formensprache ist eine Teamaufgabe, der sich über 450 Mitarbeiter in Sindelfingen und vier Auslandsstudios in Italien, Japan, China und den USA widmen. Sie entwickeln die Stilmerkmale weiter und bauen mit neuen Ideen formal Brücken in die Zukunft. So bleibt die Mercedes-Benz Formensprache in jedem Detail lebendig – modern, aber nie modisch.
Markentypische Formensprache von Mercedes-Benz – neu interpretiert
Einen Ausblick auf die künftige Formensprache von Mercedes-Benz eröffnet das Forschungsfahrzeug F 800 Style, das Technologieträger und Design-Statement in einem ist. Der F 800 Style entstand in enger Zusammenarbeit zwischen den technischen Forschungs- und Vorentwicklungsabteilungen sowie den Advanced Design Studios in Sindelfingen und in Como, Italien. Sein äußeres Erscheinungsbild prägen der lange Radstand, die kurzen Karosserieüberhänge und die sinnlich fließenden Dachlinie. Die spannungsvoll ausgeprägte Coupé-ähnliche Dachlinie und die ausgewogenen Proportionen sorgen für einen stilvoll-sportlichen Auftritt, der die Mercedes-Benz Formensprache weiterentwickelt.

Bedienkomfort
Intelligente Systeme und Lösungen fördern die Konditionssicherheit des Fahrers
Höchster Komfort bedeutet für Mercedes-Benz weit mehr als Behaglichkeit und eine hochwertige Ausstattung. Vielmehr zielen alle Komfortlösungen darauf ab, die Leistungsfähigkeit des Fahrers zu fördern und ihn durch eine Vielzahl sorgfältig aufeinander abgestimmter Einzelmaßnahmen umfassend zu entlasten. Bedienkomfort, Ergonomie, Klimatisierung, Geräuschkomfort, Fahreigenschaften und noch viele andere Faktoren beeinflussen die Kondition des Fahrers und damit auch dessen Fähigkeit, das Verkehrsgeschehen im Blick zu behalten. Denn: Nur ein entspannter Fahrer ist auch ein sicherer Fahrer. Mercedes-Benz erforscht diesen komplexen Sachverhalt seit vielen Jahren unter dem Stichwort „Konditionssicherheit“ und nutzt die Ergebnisse konsequent für die Optimierung seiner Serienfahrzeuge. Resultat: Mercedes-Fahrer bleiben nachweislich länger fit und konzentriert.
Beispielhaft für den Fortschritt auf diesem Gebiet stehen die sorgfältig strukturierten, intuitiv zu verstehenden Bedien- und Anzeigekonzepte sowie die intelligenten Fahrerassistenzsysteme, die das Automobil zum mitdenkenden Partner des Menschen am Lenkrad machen.
DISTRONIC - Vorausschauen, vorausfahren
Ein Beispiel dafür ist der im neuesten Mercedes-Benz Forschungsfahrzeug F 800 Style vorgestellte DISTRONIC PLUS Staufolgefahrassistent. Die Erfolgsgeschichte dieses Systems begann 1962, als Mercedes-Benz als erster europäischer Autohersteller eine mechanische Geschwindigkeitsregelanlage anbot. Danach wurde dieses Komfort-Feature so weiterentwickelt, dass der Tempomat auch nach einem Schaltvorgang noch konstant die Geschwindigkeit hielt.
Mit dem Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC brachte Mercedes-Benz 1998 den weltweit ersten „elektronischen Co-Piloten“ auf den Markt. Via Radarsensor in der Kühlermaske erfasst das System das Verkehrsgeschehen vor dem eigenen Fahrzeug bis auf 150 Meter Entfernung. Verringert sich die Distanz zum Vordermann, nimmt DISTRONIC automatisch Gas weg oder aktiviert – falls notwendig – die Bremse.
Dieses leistungsfähige Assistenzsystem hat Mercedes-Benz konsequent weiterentwickelt und 2005 unter dem Namen DISTRONIC PLUS vorgestellt. Durch die Kombination des bisherigen DISTRONIC-Radars (77 GHz) mit dem neu entwickelten Nahbereichsradar (24 GHz) wurde der Arbeitsbereich des Abstandsregel-Tempomaten nochmals erweitert und der Geschwindigkeits-Regelbereich vergrößert: von vormals 30 bis 180 km/h auf nunmehr null bis 200 km/h. Vorteil: Wenn der Verkehr stockt, bremst DISTRONIC PLUS das Fahrzeug automatisch bis zum Stillstand ab und beschleunigt wieder auf die eingestellte Wunschgeschwindigkeit, sofern es die Verkehrslage erlaubt.
In Kombination mit der 2006 eingeführten PRE-SAFE® Bremse und dem Bremsassistent PLUS leistet DISTRONIC PLUS einen wirksamen Beitrag zur Unfallvermeidung: Nähert sich der Fahrer etwa einem Stauende, wird zunächst die
Geschwindigkeit durch DISTRONIC PLUS automatisch verringert. Reagiert der Fahrer immer noch nicht oder zu zaghaft, können die intelligenten Bremssysteme einen Auffahrunfall verhindern oder die Unfallschwere verringern.
Im Forschungsfahrzeug F 800 Style debütierte im Frühjahr 2010 das weltweit erste System, das dem Vordermann automatisch auch in Kurven folgen kann: der DISTRONIC PLUS Staufolgefahrassistent.
Bis zu einer Geschwindigkeit von zirka 40 km/h übernimmt dieses System sowohl die Abstandsregelung als auch die Lenkarbeit. Selbstverständlich kann der Fahrer das System jederzeit durch Lenkeingriffe übersteuern. Bei Überschreiten der 40-km/h-Marke wird das Spur haltende Lenkmoment sukzessive verringert, bis der Staufolgefahrassistent sanft abgeschaltet wird.
Fahrwerkstechnik
Mit Elektronik und Kameras zum perfekten Fahrkomfort
Eine klassische Mercedes-Domäne ist der Fahrkomfort. Zu den wichtigsten Innovationen der jüngeren Vergangenheit zählt das weltweit erste aktiv geregelte Federungssystem Active Body Control ABC, das Mercedes-Benz 1999 im CL-Coupé eingeführt hat. Das aktiv regelbare System verringert Aufbauschwingungen, die durch Hub- und Wankbewegungen bei Kurvenfahrt oder beim Bremsen durch Karosserie-Nicken verursacht werden. 2007 debütiert in der neuen C-Klasse das ADVANCED AGILITY-Paket. Es bietet zwei Schaltprogramme zur Auswahl – Sport und Komfort. Innerhalb dieser Schaltprogramme erfolgt für jedes Rad eine stufenlose elektronische Regelung der Stoßdämpfer.
Ebenfalls 2007 stellt Mercedes-Benz im Forschungsfahrzeug F 700 das revolutionäre PRE-SCAN Fahrwerk vor. Das System kann den Straßenzustand vorausschauend erkennen, höchst sensibel auf Unebenheiten reagieren und diese noch effektiver nivellieren. Als „Augen“ nutzt das PRE-SCAN Fahrwerk zwei Lasersensoren in den Frontscheinwerfereinheiten.
Mit dem im Herbst 2010 vorgestellten MAGIC BODY CONTROL Fahrwerk präsentiert Mercedes-Benz ein weiterentwickeltes System, das im wahrsten Wortsinn vorausschaut: Eine hochsensible Stereokamera – an der Windschutzscheibe oberhalb des Innenspiegels montiert – „beobachtet“ die Straße vor dem Fahrzeug aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch können Fahrbahnunebenheiten noch detaillierter erkannt werden. Schnelle Bordrechner bereiten alle Daten in Echtzeit auf und steuern das aktive ABC-Fahrwerk an, bei dem die Kraft an jedem Rad separat geregelt werden kann. So können die Karosseriebewegungen im Vergleich zu heutigen Serienfahrwerken weitgehend ausgeglichen werden.
Sicherheit
Auf dem Weg zum unfallfreien Fahren
Bei der Entwicklung von neuen Technologien zur Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit für Automobile setzt Mercedes-Benz seit Jahrzehnten Maßstäbe. Alle Systeme haben nachweislich dazu beigetragen, den Straßenverkehr sicherer zu machen und die Zahl der verletzten oder tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer deutlich zu senken. Mit intelligenten Assistenzsystemen, die das Auto zum „denkenden Partner“ des Fahrers machen, definiert Mercedes-Benz den Maßstab der aktiven Sicherheitstechnologie. Die seit 2009 in der CL-, E- und S-Klasse sowie in diesem Jahr auch in der neuen CLS-Klasse eingeführten Systeme setzen gezielt an Unfallschwerpunkten wie Spurwechsel, Übermüdung oder schlechter Sicht bei Nacht an.
ESF 2009: Die Zukunft der automobilen Sicherheit
Bei der Entwicklung der zahlreichen Sicherheitsinnovationen des Experimental-Sicherheits-Fahrzeugs (ESF) 2009 lag der Fokus auf der kritischen Phase unmittelbar vor einem Unfall. Die Systeme, die im ESF 2009 vorgestellt wurden, verbessern das Sicherheitspotenzial innerhalb der sehr kurzen Zeitspanne von 600 Millisekunden zwischen der Erkennung eines unvermeidlichen Unfalls und dem Unfall selbst. So können Unfälle verhindert oder deren Folgen deutlich vermindert werden.
Ausgewählte Meilensteine der Mercedes-Benz Sicherheitsentwicklung
1939 – Start der Pkw-Sicherheitsentwicklung
1959 – Sicherheitskarosserie
1969 - Gründung der Mercedes-Benz Unfallforschung
1978 - Anti-Blockier-System (ABS)
1980 – Airbag, Gurtstraffer
1989 - Überrollbügel
1995 - Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP®)
1996 - Bremsassistent (BAS)
1998 - DISTRONIC
1999 - Active Body Control (ABC), Reifendruckkontrolle
2002 - PRE-SAFE®
2003 - Aktives Kurvenlicht
2005 - DISTRONIC PLUS, Bremsassistent PLUS, Nachtsicht-Assistent
2006 - PRE-SAFE®-Bremse, Intelligent Light System
2009 - Geschwindigkeitslimit-Assistent, ATTENTION ASSIST,
Spurhalte-Assistent, Totwinkel-Assistent
2010 - LED High Performance-Scheinwerfer, Aktiver Spurhalte-Assistent, Aktiver Totwinkel-Assistent

Effizienzsteigerung
Auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität
Das Automobil von heute bewegt sich in einem Spannungsfeld, in dem immer höhere und immer vielfältigere Anforderungen gestellt werden. Die Kunden erwarten sichere, komfortable und leistungsfähige Fahrzeuge, die gleichzeitig besonders sparsam und umweltverträglich sein sollen. Die zentrale Herausforde-rung: Kraftfahrzeuge müssen noch effizienter und sauberer werden, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Komfort. Um nachhaltige Mobilität in großer Vielfalt und auf hohem Niveau zu ermöglichen, setzt Mercedes-Benz bewusst auf einen mehrspurigen Weg zu immer umweltverträglicheren und letztlich emissionsfreien Fahrzeugen:
- Spur eins: optimierte Fahrzeuge mit Hightech-Verbrennungsmotor
- Spur zwei: Hybridantriebe in unterschiedlichen Leistungsstufen
- Spur drei: Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle
Mercedes-Benz hat die gesamte Bandbreite an innovativen Technologien und Fahrzeugen, die besonders saubere und effiziente Mobilität ermöglichen, unter dem Dachbegriff BlueEFFICIENCY zusammenfasst. Gleichzeitig bezeichnet BlueEFFICIENCY ein intelligentes, je nach Fahrzeugtyp maßgeschneidertes Maßnahmenpaket, das an allen Stellhebeln in und am Fahrzeug ansetzt.
Neben Leichtbau und aerodynamischer Optimierung ist die Elektrifizierung des Fahrzeugs und des Antriebs – von den Nebenaggregaten bis hin zur zur ECO Start-Stopp-Funktion – der zentrale Schlüssel zu mehr Effizienz und Umweltverträglichkeit. Mercedes-Benz rollt BlueEFFICIENCY konsequent in allen Baureihen aus: von der A-Klasse bis zur S-Klasse. Bis Ende 2010 ist es in 85 Modellen verfügbar. Beispielhaft dafür steht der neue CLS: Die Kombination von innovativen Direkteinspritzer-Benzinmotoren (BlueDIRECT) mit der serienmäßigen ECO Start-Stopp-Funktion und anderen BlueEFFICIENCY Maßnahmen sorgt für einen Verbrauchsvorteil von bis zu 25 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen.
Leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien
Gemeinsam mit Partnern treibt Daimler die Entwicklung modernster Lithium-Ionen-Batterien gezielt voran. Auf dieser Basis entstehen maßgeschneiderte Lösungen für das weltweit einmalige Daimler Produktportfolio, das alle Mobilitätsbedürfnisse abdeckt. Dabei profitiert Daimler vom eigenen Know-how aus langjähriger Forschungsarbeit. Mehr als 600 Patente zu batteriegetriebenen Fahrzeugen hat das Unternehmen bisher angemeldet – davon über 230 auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie.
Gezielte Kooperationen mit kompetenten Partnern gewährleisten, dass die fahrzeug- und einsatzspezifischen Anforderungen an die Batteriesysteme optimal erfüllt werden. Mit der Deutschen Accumotive verfügt Daimler über eine eigene Batteriefertigung für modernste Lithium-Ionen-Batterien. Diese können dann für alle automobilen Anwendungen – Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Pkw und Nutzfahrzeuge – bedarfsgerecht hergestellt werden.
Leichtbau
Von Aluminium bis zum CFK-Verbundwerkstoff
Gezielter Leichtbau kann in erheblichem Umfang zur Verbrauchssenkung von Automobilen beitragen. Auch hier gehen Mercedes-Ingenieure ganzheitlich vor und nutzen sämtliche Stellhebel, die es gibt, um die Autos mit dem Stern leichter und damit noch sparsamer und effizienter zu machen. Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion werden bei allen Komponenten genutzt – vom Motor und dem Getriebe bis hin zu Interieur und Elektrik.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Rohbaukarosserie, auf die der Hauptanteil am Fahrzeuggewicht entfällt. Die früheren Karosserien waren üblicherweise aus Stahl aufgebaut. Bereits in den 1970er Jahren hat Mercedes Benz in der damaligen SL-Baureihe als einer der ersten Hersteller Aluminium in Serie eingeführt. Der neue SLS AMG verfügt über eine Vollaluminium-Karosserie und gibt die Richtung für künftige Baureihen vor. Leichtbautechnologien werden inzwischen aber nicht nur in den Sportwagen mit dem Stern großflächig eingesetzt, sondern auch bei den Limousinen. Mercedes-Benz ist heute einer der größten Automobilanwender von Aluminium, wobei aber ganz bewusst nicht auf einen bestimmten Werkstoff fokussiert wird. Stattdessen setzt Mercedes-Benz auf einen Mix aus hochfesten Stählen, Leichtmetall und Kunststoffen.
Beim neuen CLS sind Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel sowie die Kotflügel aus Aluminium gefertigt. Allein bei den Türen, die außerdem rahmenlos ausgeführt sind, sparen wir damit 24 Kilo Gewicht ein. Das Frontend des CLS besteht aus einer Alu-/Kunststoff-Kombination.
Darüber hinaus arbeiten die Mercedes-Ingenieure verstärkt mit sogenannten Composites – faserverstärkten Kunststoffen, kurz FVK. Seine Kompetenz auf diesem Gebiet hat Mercedes-Benz bereits vor zehn Jahren beim SLR erstmals an einem Gesamtfahrzeug bewiesen. Die hier verwendeten Kohlefasern, CFK, bilden sozusagen die Königsklasse unter den Fasermaterialien. Bei rund 2.000 produzierten SLR hat Mercedes-Benz mehr Fahrzeuge mit diesem Werkstoff auf die Straße gebracht als jeder andere Hersteller und dabei auch gezeigt, dass CFK die extremen Safety-Anforderungen an eine Rohbaustruktur sehr gut erfüllen kann. Die CFK-Technologie kommt bereits heute konzernweit in der Serienfertigung zum Einsatz. Kohlefaserverstärkte Kunststoffe finden sich in unterschiedlichsten Produkten - von Bus über den Unimog bis hin zu AMG-Fahrzeugen.
Gleichzeitig arbeitet Mercedes-Benz intensiv an der Weiterentwicklung der CFK-Technologien – vor allem auch mit dem Ziel, die heute noch hohen Kosten zu senken, um den breiteren Roll-out dieser Technologie zu ermöglichen. Dabei nutzt das Unternehmen auch die verfügbaren Erfahrungen aus dem Luftfahrtbereich und adaptiert diese sinnvoll auf seine Fahrzeuge.
Daimler hat mit dem japanischen Unternehmen TORAY, dem weltweit führenden Kohlefaserlieferanten, eine Koopertion zur Weiterentwicklung der Technologie gegründet. Das ist die Basis, um ein neues Kapitel in der Karosserie-Entwicklung aufschlagen zu können. Ab 2012 wird Mercedes-Benz weitere CFK-Bauteile in Serienanwendungen einfließen lassen.
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