Mercedes-Benz Travego mit Active Brake Assist bei Leserwahl mit Innovationspreis ausgezeichnet
Stuttgart/Mannheim
05.08.2009
  • Busplaner-Innovationspreis 2009 geht an den Travego mit
    Active Brake Assist
Stuttgart/Mannheim – Bei der Leserwahl 2009 der Omnibus-Fachzeitschrift Busplaner ist der Mercedes-Benz Travego mit Active Brake Assist in der Kate­gorie Technik zur Innovation des Jahres gewählt worden. Der neue Safety Coach hat sich damit unter fünf Bewerbungen durchgesetzt. Busplaner schreibt die Leserwahl jährlich in den drei Kategorien Technik, Touristik sowie Öffentlicher Personennahverkehr aus. Chefredakteur Stephan Brummet hat die begehrte Auszeichnung für den Travego in Mannheim an Michael Göpfarth, Geschäfts­führer Mercedes-Benz Omnibusse übergeben. „Mit dem Active Brake Assist im Omnibus rückt Mercedes-Benz der Vision vom unfallfreien Fahren erneut einen großen Schritt näher. Sicherheit ist der oberste Markenwert von Mercedes-Benz“, so Michael Göpfarth bei der Preisübergabe.
Safety first – dieses Motto ist für das Flaggschiff Programm. Der neue Travego ist mit dem vielfach preisgekrönten Active Brake Assist ausgestattet. Active Brake Assist hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden und kann damit Menschen­leben retten: Der Active Brake Assist – auch als Notbremsassistent bezeichnet – erlebte seine Markteinführung im Jahr 2006 im Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros. Mehr als 10 000 Mercedes-Benz Actros mit Active Brake Assist sind heute auf der Straße unterwegs.
Der Active Brake Assist leitet bei der akuten Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug nach gestuften Warnhinweisen eine Voll­bremsung ein. Kommt der Omnibus mit der Notbremsung zum Stillstand, wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet.
Der Active Brake Assist basiert auf dem Abstandsregeltempomaten (ART), der bereits seit mehreren Jahren optional für den Mercedes-Benz Travego zur Ver­fügung steht. Er nutzt dabei den Radarsensor des ART, der mit seinen drei Radar­keulen innerhalb eines definierten Bereiches vor dem Omnibus fahrende Hinder­nisse erkennen kann. Fortlaufend werden der Abstand und die Relativ-Geschwin­dig­keit zum vorausfahrenden Fahrzeug erfasst und ausgewertet.
Droht bei unverändert beibehaltener Verkehrssituation ein Unfall, kommt ein gestuftes Warnkonzept zum Einsatz. Zunächst wird der Fahrer durch ein rot auf­leuchtendes Dreieck mit dem Umriss eines Fahrzeugs in der Instrumententafel sowie akustisch gewarnt. Verschärft sich die Kollisionsgefahr, wird eine Teil­bremsung eingeleitet. Die Technik nimmt dabei durch einen sanften Anstieg des Bremsdrucks Rücksicht auf die Fahrgäste an Bord. Reagiert der Fahrer nicht, leitet das System im letzten Schritt selbstständig eine Vollbremsung ein. Bei Bestellung des ART wird der Active Brake Assist ohne Aufpreis mitgeliefert.
Kollisionsgeschwindigkeit und Unfallschwere verringert
Der Active Brake Assist kann Unfälle zwar nicht immer verhindern, jedoch mindes­tens durch das Einsetzen der vollen Bremswirkung die Kollisions­geschwindigkeit und damit die Schwere von Unfallfolgen erheblich verringern.
Aufgrund der abgestuften Warnhinweise alarmiert das System den Fahrer, der seinerseits nach Möglichkeit noch ein Ausweich- oder Bremsmanöver zur Ver­meidung einer Kollision einleiten kann. Auffahrunfälle sind zwar nicht die häufigste Ursache von Omnibusunfällen, zählen jedoch mit ihren Folgen zu den schwersten Unfallarten.
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