FleetBoard Fahrerliga Finale 2011: DOEGO und Smeets Beheer auf der Siegertreppe
Münsingen
09.09.2011
  • 25 Lkw-Fahrer aus 13 Ländern kämpften um den Sieg in der Meisterklasse des wirtschaftlichen Fahrens
  • Mit Patrizia Kofler ist erstmals eine Fahrerin im Finale
  • Hervorragendes Fahrgeschick der Finalisten mit dem neuen Actros, darunter Rechtslenker aus England und Südafrika
Münsingen – Hochspannung beim Finale der 9. FleetBoard Fahrerliga: Auf dem Gelände „Altes Lager“ in Münsingen lieferten sich 25 Lkw-Fahrer aus dreizehn Ländern am 3. September in Münsingen ein Finish der Extraklasse. Die Ergebnisse von vier anspruchsvollen Fahrübungen entschieden, wer als Sieger der internationalen Fahrerliga 2011 triumphierte.
Karsten Krüger von DOEGO Fruchthandel aus Deutschland konnte nach spannenden Szenen den Titel „Gewinner der Fahrerliga“ verteidigen. Das Gewinner-Unternehmen setzt FleetBoard seit 2006 ein und erreicht eine kontinuierliche Verbesserung der Fahrweise seiner Fahrer. Ärgster Verfolger, Dawied Walczak von Smeets Beheer B.V. aus den Niederlanden, belegte nach einer aufregenden Schlussrunde den zweiten Platz. Äußerst knapp aber verdient wurde Jürgen Breginski von DOEGO Fruchthandel aus Deutschland zum Drittplatzierten. Erstmals in der Geschichte der Fahrerliga schaffte es eine Lkw-Fahrerin ins Finale. Patrizia Kofler von Tanzer Handels- und Speditionsgesellschaft mbH aus Österreich stand Ihren Mitstreitern in nichts nach und erreichte den 22. Platz.
Zu den Herausforderungen zählte eine 30 km lange Tour auf öffentlichen Straßen, die Bundesstraßen, Landstraßen und Straßen durch geschlossene Ortschaften beinhaltete. Bewertet wurde dabei die wirtschaftliche Fahrweise auf Basis der FleetBoard Einsatzanalyse. Dabei kommt es auf den verbrauchs- und verschleißarmen Einsatz des Fahrzeugs unter Alltagsbedingungen an. Die Fahrer stellten ihr Können im Ressourcen schonenden Umgang mit Ihrem Lkw unter Beweis und erreichten Topwerte zwischen 8,1 und 9,9 (auf einer Skala von 1-10).
Eine besondere Herausforderung war das Einschätzen der Geschwindigkeit mit abgedeckter Tachoanzeige. Dabei bewiesen die Finalisten ihr Fahrgefühl, um auf einer Strecke so genau wie möglich 30 km/h fahren.
Für reichlich Fahrspaß sorgte die Aufgabe auf dem Offroad-Gelände auf einem beladenen Actros Kipper mit einem tatsächlichen Gewicht von 32 Tonnen. Das Gewicht des Kippers machte sich auf Streckenabschnitten mit einer Steigung von 20% besonders bemerkbar und forderte die volle Konzentration der Teilnehmer, um möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen. Eine Verwindungsbahn und eine Durchfahrt durch Wasserlöcher bildeten die Offroad-Bedingungen perfekt nach und forderten das Können der Fahrer heraus.
Auch die Rechtslenker aus Großbritannien und Südafrika präsentierten ihre Geschicklichkeit und Fahrleistung auf höchstem Niveau. Durch ihren Ehrgeiz wuchsen alle Finalisten über die Alltagsgrenzen hinaus. So fiel die Entscheidung sehr knapp aus.
Die Finalisten hatten sich in ihren Heimatländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande, Spanien, Großbritannien, Italien, sowie Polen, Tschechien, Rumänien, dem Mittleren Osten und Südafrika im wirtschaftlichen Fahren unter 9.000 Fahrern qualifiziert. Erstmals nahmen Trucker aus Frankreich, Spanien und dem Mittleren Osten teil.
Im Jahr von FleetBoard inside – FleetBoard als Standard im neuen Actros, sind die Teilnehmer in eine neue Dimension vorgedrungen: sie bestritten den Wettkampf im neuen Actros. Auch Begleitpersonen mit einem Lkw-Führerschein kamen in den Genuss, den neuen Actros zu fahren. Für alle „TRUCKERMANIACS“ war es ein aufregendes Wochenende voller (Fahr-)Spaß und es war etwas Besonderes, dabei zu sein. Sie nutzten die Gelegenheit, um über den idealen Umgang mit Retarder, den Einsatz des Tempomaten und umweltfreundliches Fahren zu fachsimpeln und genossen diese aufregende Zeit gemeinschaftlich als Gewinner der Fahrerliga 2011.
Die Fahrerliga war auch ein Triumph für die Umwelt: Alle 9.000 Teilnehmer haben aufgrund der besonderen Motivation im Wettbewerbszeitraum ihren CO2-Ausstoß um zusätzlich 1% senken können, was ungefähr einer zusätzlichen Tonne CO2 pro Jahr und Lkw entspricht.
Karsten Krüger zeigte sich von seinen Emotionen ergriffen: „Es war wieder ein herausfordernder Wettkampf, mit viel Spaß, Spannung und Action. Ich freue mich den Pokal wieder mit nach Hause zu nehmen.“ Sein Preis: FleetBoard schickt ihn und eine Begleitperson für eine Woche nach Madrid. Außer der quirligen Metropole Spaniens darf der zweifache Fahrerliga-Gewinner die Truck Race-Europameisterschaft am 2. Oktober 2011 erleben.
Markus Lipinsky, Geschäftsführer der Daimler FleetBoard GmbH, fieberte live mit: "Die Finalisten der Fahrerliga sind die besten Mercedes-Benz Lkw-Fahrer der Welt. Oftmals ist der Fahrer das letzte Glied in der Kette, dabei verdienen sie großen Respekt für ihre täglichen Leistungen auf der Straße. Mit FleetBoard können sie ihre vorausschauende, sparsame und verschleißarme Fahrweise eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sie legen damit Basis für den Unternehmenserfolg und leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dank an alle 9.000 Teilnehmer.“
Die Ergebnisse und Impressionen vom Finale sehen Sie unter www.fahrerliga.de.
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