Die Motorsportgeschichte von Mercedes-Benz
Stuttgart
10.11.2011
Seit 1994: Mercedes-Benz in der Formel 1
  • 2010 setzt Mercedes-Benz wieder ein eigenes Werksteam ein
  • Zunächst Kooperationen mit Sauber und McLaren
  • Weltmeisterschaftsgewinne 1998, 1999 und 2008

In die Königsklasse des Motorsports, die Formel 1, kehrt Mercedes-Benz offiziell im Jahr 1994 in einer Kooperation mit Peter Sauber zurück. Das spätere Team
McLaren-Mercedes wird 1995 gegründet und erreicht drei Fahrer-Weltmeisterschaften (1998, 1999 und 2008) sowie die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft 1998. Zur Saison 2010 schließlich setzt Mercedes-Benz wieder auf ein eigenes Werksteam. Zur Sensation wird dabei die Verpflichtung von Michael Schumacher, des wohl größten Stars der jüngeren Formel-1-Geschichte: Im Dezember 2009 kündigt die Daimler AG an, dass im Jahr 2010 der neue Rennstall Mercedes Grand Prix Petronas mit den Fahrern Schumacher und Nico Rosberg an den Start geht.
Daimlers Weg zum Werksteam beginnt mit vergleichsweise kleinen Schritten: Der Rennwagen C 12, mit dem das Sauber-Team 1993 in der Formel 1 antritt, trägt den Verweis „Concept by Mercedes-Benz“. Noch hat sich die Stuttgarter Marke nicht gänzlich entschieden, sich wieder in der obersten Rennsportklasse zu engagieren. Aber Mercedes-Benz unterstützt den langjährigen Partner aus der Gruppe C mit Know-how im Bereich der Entwicklung des Ilmor-Motors. Die Sauber-Piloten Karl Wendlinger und JJ Letho (Jyrki Juhani Järvilehto) kommen in dieser Saison auf die Plätze 11 und 13 der Fahrerwertung, dem Team gelingt in seiner ersten Formel-1-Saison ein 6. Platz in der Konstrukteurswertung mit zwölf Punkten.
Der Sauber-Mercedes C 13 des Jahres 1994 trägt dann endgültig den Namen der Stuttgarter Marke zurück auf die Rennstrecke. Er wird wieder von einem Zehnzylindermotor, der bei Ilmor gebaut wird, angetrieben. Dieser 2175 B leistet 563 kW bei 14.000/min und beschleunigt das Auto auf bis zu 340 km/h. Am Ende der von mehreren Regeländerungen geprägten Saison liegen die Fahrer Heinz-Harald Frentzen, Karl Wendlinger und Andrea de Cesaris auf den Plätzen 13, 19 und 20, in der Konstrukteurswertung ergibt sich Rang 8. Der Abstand zu den erfolgreichen Teams Williams-Renault und Benetton-Ford ist noch sehr groß.
1995 betritt ein neues Team die Bühne der Formel 1: Nach der enttäuschenden Zusammenarbeit mit Sauber trennt sich Mercedes-Benz zum Jahresende 1994 von den Schweizern und kooperiert nun mit dem traditionsreichen britischen Rennstall McLaren International. Dessen Besitzer Ron Dennis hat schon Ende der 1980er-Jahre Verbindungen zu Mercedes-Benz geknüpft. In nur viereinhalb Monaten entsteht der völlig neu konstruierte Motor FO 110 für den McLaren-Mercedes MP4-10 des Jahres 1995. Der Monoposto ist das erste Ergebnis der Partnerschaft von McLaren,
Mercedes-Benz und der Motorenschmiede Ilmor. Der V10 mit 3 Liter Hubraum dreht bis 15.600/min.
Die Fahrer Mika Häkkinen (7. der Fahrerwertung) und Mark Blundell (10.) erreichen im ersten Jahr den 4. Platz der Teamwertung. Mit dem besonders in Hinsicht auf die Sicherheit der Piloten verbesserten MP4-11 für die Saison 1996 kommen Häkkinen (5.) und sein neuer Teamkollege David Coulthard (7.) erneut auf den 4. Platz der Konstrukteurswertung. Dieses Ergebnis wiederholen Coulthard (3.) und Häkkinen (5.) 1997 im MP4-12. Aber in dieser Saison gewinnt McLaren-Mercedes erstmals drei Rennen: Die Großen Preise von Australien und Italien (Coulthard), sowie den Grand Prix von Europa (Häkkinen) im spanischen Jerez.
Das Ziel der Weltmeisterschaft erreicht die deutsch-britische Rennkooperation 1998 mit einem Doppeltriumph: Auf dem McLaren-Mercedes MP4-13 dieser Saison wird Mika Häkkinen Weltmeister, während Coulthard Platz 3 der Fahrerwertung belegt. Zugleich siegt McLaren-Mercedes überlegen in der Konstrukteursmeisterschaft vor Ferrari und Williams. Auf das Konto der Silberpfeile, die seit 1997 wieder die traditionelle Rennfarbe tragen, gehen 1998 Siege in Australien, Brasilien, Spanien, Monaco, Österreich, Deutschland, Luxemburg und Japan (Häkkinen) sowie San Marino (Coulthard).
Der Weltmeisterschaftswagen MP4-13 basiert in seiner Grundkonzeption zwar auf dem Vorjahresmodell MP4-12, muss aber in vielen Details grundlegend modifiziert werden, um den Reglementänderungen für die Rennsaison 1998 zu entsprechen. So werden Spurweite und Gesamtbreite des Fahrzeugs um 20 Zentimeter verringert, was wiederum umfangreiche Modifikationen an der Aerodynamik verlangt. Charakteristisch für den MP4-13 ist die tief nach unten gezogene Nase, die erst knapp über dem vorderen Flügel endet. Das reglementgemäß nun breitere Cockpit ist zur Optimierung der Gewichtsverteilung weiter nach hinten gerückt. Das führt zu einem gegenüber dem MP4-12 größeren Radstand und einer geringfügig vergrößerten Gesamtlänge.
Der hervorragende Ruf von Mercedes-Benz als Motorpartner internationaler Rennteams beschränkt sich aber nicht auf die Formel 1. Legendär ist zum Beispiel die Saison 1994 der CART IndyCar World Series, die das amerikanische Penske-Team mit einem bei Ilmor gebauten Mercedes-Benz Motor gewinnt. Damals siegen die Penske-Wagen bei 12 von 16 Rennen, unter anderem bei den 500 Meilen von Indianapolis. Von 1994 bis 1999 sind die Wagen des Penske-Teams mit
Mercedes-Motoren ausgestattet.
1999 verteidigt Mika Häkkinen seinen Weltmeistertitel auf dem McLaren-Mercedes MP4-14, David Coulthard kommt auf Platz 4 der Fahrerwertung. In der Konstrukteursmeisterschaft sichert sich McLaren-Mercedes den Vizetitel. Häkkinen siegt 1999 bei den Großen Preisen von Brasilien, Spanien, Kanada, Ungarn und Japan. Coulthard gewinnt in Großbritannien und Belgien.
Der Rennwagen der Saison 1999 gleicht äußerlich seinem Vorgänger, ist aber komplett neu entwickelt worden. Unter anderem ist der Anpressdruck an der Vorderachse mechanisch und aerodynamisch erhöht. Auch die Nase des MP4-14 ist noch etwas mehr nach unten gezogen, insgesamt liegt der Schwerpunkt des vom Motor FO 110 H angetriebenen Monopostos tiefer als beim Fahrzeug von 1998.
Die Vizetitel der Konstrukteurswertung holen Häkkinen und Coulthard auch in den folgenden Jahren. In der Fahrerwertung kommt Mika Häkkinen auf dem
McLaren-Mercedes MP4-15 von 2000 hinter Michael Schumacher, Ferrari, auf Platz 2, Coulthard auf Rang 3. Der Wagen hat eine flachere Frontnase, üppigeren Kopfschutz an den Cockpitseiten und einen um 2 Zentimeter kürzeren Motor, den Dreiliter-V10 FO 110 J. Neu ist das von McLaren selbst entwickelte Siebengang-Getriebe. Die Silberpfeile siegen 2000 in Spanien, Österreich, Ungarn und Belgien (Häkkinen) sowie in Großbritannien, Monaco und Frankreich (Coulthard).
Zur Saison 2001 verändert sich das Reglement der Formel 1 maßgeblich. Das hat zur Folge, dass sich der McLaren-Mercedes MP4-16 fast vollständig von seinem Vorgänger unterscheidet. Der Frontflügel muss jetzt 50 Millimeter höher und damit doppelt so hoch über der Fahrbahn liegen wie bisher. Angehoben wird auch die Lage der Beine des Fahrers. Das Reglement schreibt außerdem einen deutlich kleineren Heckflügel vor. Die Einschränkungen betreffen die Zahl der Elemente des Flügels. So dürfen es nur noch maximal vier Elemente sein (oben drei, unten eines). Der Mercedes-Benz V10-Motor FO 110 K ist ebenfalls eine komplette Neuentwicklung mit 3 Liter Hubraum.
In dieser Saison kommt David Coulthard auf Platz 2 der Fahrerwertung, Häkkinen erreicht Rang 5. Mit Siegen in Brasilien und Österreich (Coulthard) sowie in Großbritannien und den USA (Häkkinen) sichert sich McLaren-Mercedes wieder den Vizetitel in der Konstrukteurswertung. Mika Häkkinen beendet mit der Saison 2001 seine Karriere in der Formel 1. Seinen Platz übernimmt danach sein Landsmann Kimi Räikkönen.
Zum Start der Saison 2002 in Melbourne sitzt nicht nur ein neuer Pilot im McLaren-Mercedes MP4-17. Auch der Rennwagen mit dem Zehnzylindermotor FO 110 M ist neu, ebenso wie Michelin als Reifenausrüster. In der Motorentwicklung entscheidet sich
Mercedes-Benz dazu, die britischen Spezialisten von Ilmor noch stärker an sich zu binden als bisher und übernimmt die Kapitalmehrheit am Unternehmen, das künftig Mercedes-Ilmor heißt. David Coulthard kommt 2002 auf Platz 5 der Fahrerwertung, Räikkönen auf Rang 6, McLaren-Mercedes erreicht in der Markenmeisterschaft den 3. Platz. Einziger Sieg der Saison ist der Gewinn des Grand Prix von Monaco durch David Coulthard.
Für das Jahr 2003 entwickelt McLaren-Mercedes den neuen Monoposto MP4-18. Er hat sichtbare Unterschiede im Vergleich zu seinem Vorgänger. Dazu gehören eine kürzere und niedrigere Fahrzeugnase und ein kompakteres Heck, dessen Form einer Rückenflosse gleicht. Der neue Mercedes-Benz V10-Motor FO 110 P ist gegenüber dem Vorgänger tiefer eingebaut, wodurch der Schwerpunkt des Fahrzeugs weiter abgesenkt wird.
Das revolutionäre Fahrzeug kommt allerdings nicht zum Renneinsatz: Die Grand Prix der Saison bestreitet der Rennstall mit einer weiterentwickelten Variante des Vorjahresautos, dem MP4-17D, während die Entwicklungsarbeit am MP4-18 weitergeht. Kimi Räikkönen sichert sich in seiner zweiten Saison für
McLaren-Mercedes den Vizetitel der Fahrerwertung, Coulthard kommt auf den 7. Rang. In der Konstrukteursmeisterschaft kommt McLaren-Mercedes auf Platz 3. Coulthard gewinnt im MP4-17D den Grand Prix von Australien, Räikkönen siegt erstmals auf einem Silberpfeil beim Großen Preis von Malaysia.
An die erfolgreiche Saison kann das Team 2004 nicht anknüpfen: Der auf Basis des MP4-18 nochmals weiterentwickelte McLaren-Mercedes MP4-19 bringt Räikkönen den 7. und Coulthard den 10. Platz in der Fahrerwertung. McLaren-Mercedes verzeichnet einen einzigen Sieg (Grand Prix von Belgien durch Räikkönen) und liegt am Ende der Saison auf dem 5. Platz der Konstrukteurswertung.
Der aus rund 10.800 Bauteilen bestehende McLaren-Mercedes MP4-20 für das Rennjahr 2005 trägt deutliche Spuren der umfangreichen Änderungen im Reglement. Unter anderem müssen Motoren nun zwei Rennen lang halten und die Aerodynamik ist erneut verändert. Rund 3.600 Stunden arbeiten die Ingenieure deshalb am MP4-20 alleine im Windkanal. Sein neuer Mercedes-Benz Motor FO 110 R wird ebenso aufwendig geprüft und überarbeitet.
In dieser Saison starten wegen der Verletzung von Juan Pablo Montoya vier verschiedene Fahrer mit den Silberpfeilen: Kimi Räikkönen wird Vizemeister hinter Fernando Alonso auf Renault, Montoya kommt auf den 4. Rang der Fahrerwertung. Die Ersatzfahrer sind Alexander Wurz (17.) und Pedro de la Rosa (19.). McLaren-Mercedes erringt die Vizemeisterschaft der Konstrukteure. Das Team siegt bei den Großen Preisen von Spanien, Monaco, Kanada, Ungarn, der Türkei, Belgien und Japan (Räikkönen) sowie in Großbritannien, Italien und Brasilien (Montoya) – das sind 10 Siege in 19 Rennen.
Erstmals seit der Rückkehr von Mercedes-Benz in die Formel 1 arbeitet 2006 kein Zehnzylindermotor mehr im Silberpfeil: Das neue Motoren-Reglement schreibt stattdessen einen V8-Motor vor, was sich auf die gesamte Konstruktion des MP4-21 auswirkt. Das neue Aggregat muss, ebenso wie die Motoren im Jahr 2005, an zwei aufeinanderfolgenden Grand-Prix-Wochenenden eingesetzt werden. Der
Mercedes-Benz Motor FO 108 S V8 wird von Grund auf neu konstruiert, gebaut und 2005 erstmals erprobt. Vorgeschrieben sind für die neuen Motoren unter anderem der Zylinderwinkel von 90 Grad, maximal jeweils zwei Einlass- und Auslassventile, ein Mindestgewicht von 95 Kilogramm und weitere Parameter. Mit dem V8-Monoposto erreicht McLaren-Mercedes wieder den 3. Platz der Konstrukteure, die Fahrer erreichen in der Meisterschaft die Plätze 5 (Kimi Räikkönen), 8 (Juan Pablo Montoya) und 11 (Pedro de la Rosa).
2007 hätte schon der große Triumph von Vodafone McLaren Mercedes werden können, wie das Team nach dem Zugang des neuen Hauptsponsors heißt. Gleich zwei neue Fahrer steuern den MP4-22: Der seit vielen Jahren von McLaren und Mercedes-Benz geförderte Brite Lewis Hamilton und der Spanier Fernando Alonso. Der Neueinsteiger Hamilton erreicht in seinen drei ersten Rennen jeweils einen Platz auf dem Podium – das gab es noch nicht in der Geschichte der Formel 1. Er gewinnt in dieser Saison die Grand Prix von Kanada, den USA, Ungarn und Japan. Alonso wird Sieger in Malaysia, Monaco, beim Grand Prix von Europa und in Italien. Lewis Hamilton führt bis zum Saisonfinale in Brasilien die Wertung der Fahrer-Weltmeisterschaft an, muss sich aber beim letzten Rennen Kimi Räikkönen im Ferrari um einen einzigen Punkt geschlagen geben.
Seinen knapp verpassten Sieg holt Lewis Hamilton 2008 ebenso knapp nach: Auf dem MP4-23 entscheidet er kurz vor dem Ende des Saisonfinales die Meisterschaft für sich. Der Grand Prix von Brasilien wird durch Regen vor dem Start und noch einmal kurz vor dem Ende besonders schwer. In der letzten Kurve des 71-Runden-Rennens überholt Hamilton den Toyota-Fahrer Timo Glock und sichert sich damit Platz 5 in diesem Lauf. Das genügt, um in der WM-Wertung mit 98 Punkten zu gewinnen – jetzt einerseits mit einem Zähler mehr als Ferrari-Fahrer Felipe Massa.
Im Alter von 23 Jahren, neun Monaten und 26 Tagen ist Hamilton damit der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Für Vodafone McLaren Mercedes ist sein Titel der dritte Fahrertitel in der Königsklasse des Motorsports nach 1998 und 1999 (Häkkinen). In der Konstrukteurswertung belegt Vodafone McLaren Mercedes Platz 2. Zweiter Silberpfeil-Pilot von 2008 ist Heikki Kovalainen, der 7. der Fahrerwertung wird.
In der Saison 2009 tritt Vodafone McLaren Mercedes mit dem neuen Rennwagen MP4-24 an, am Steuer sitzen wieder Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen. Siegreich ist aber ein zweites Team, dessen Formel-1-Fahrzeuge vom Mercedes-Benz Motor FO 108 W angetrieben werden: Der Brite Jenson Button vom Team Brawn Mercedes entscheidet auf dem BGP 001 allein fünf der ersten sechs Rennen für sich und wird schließlich Weltmeister der Formel 1, sein Teamkollege Rubens Barrichello erreicht Platz 3. Die Fahrer von McLaren-Mercedes erzielen die Plätze 5 (Lewis Hamilton) und 12 (Heikki Kovalainen). Als dritter Rennstall setzt das Team Force India F1
Mercedes-Benz Motoren ein.
Zur Saison 2010 knüpft die Daimler AG dann schließlich an die nach dem Ende des Rennjahres 1955 unterbrochene Tradition an und startet mit einer Werksmannschaft in der Formel 1. Nach der Übernahme von Brawn GP entsteht aus dem britischen Rennstall das neue Team Mercedes Grand Prix. Nach dem Abschluss eines langjährigen Sponsorenvertrags mit dem malaysischen Öl- und Gas-Unternehmen Petronas Ende 2009 wird der Teamname schließlich auf Mercedes Grand Prix Petronas, kurz Mercedes GP Petronas, festgelegt.
Mercedes-Benz und McLaren arbeiten 2010 trotz der Änderung der Kooperationsvereinbarung weiterhin partnerschaftlich zusammen. Eine Lieferung von Motoren an Vodafone McLaren Mercedes ist bis 2015 möglich.
Zur Sensation wird die Verpflichtung von Michael Schumacher als Mercedes-Benz Pilot für die neue Werksmannschaft: Der siebenmalige Weltmeister der Formel 1 fährt 2010 einen der beiden Silberpfeile. Sein Teamkollege ist Nico Rosberg.
Mit dem Beginn der Saison 2010 schließt sich für Michael Schumacher und für Mercedes-Benz Motorsport ein Kreis. Denn als Mercedes-Benz Junior ist Schumacher 1990 und 1991 in der Gruppe C und DTM gefahren, und mit Hilfe von Mercedes-Benz ist er 1991 in die Formel 1 eingestiegen – am 25. August 1991 in Spa-Francorchamps mit Jordan.
Bei Mercedes GP Petronas tritt nun Schumacher das Erbe der letzten Formel-1-Werkspiloten von Mercedes-Benz an, zu denen neben dem fünffachen Weltmeister Fangio auch Stirling Moss, Karl Kling, Hans Herrmann und Piero Taruffi gehören. Außerdem erneuert Schumacher auch seine Zusammenarbeit mit Teamchef Ross Brawn, mit dem gemeinsam er bei Benetton und Ferrari seine sieben WM-Titel gewonnen hat.
Nico Rosberg, der dreimal als Dritter ins Ziel kommt, beendet die Saison 2010 auf Platz 7. Michael Schumacher schließt das Jahr auf Platz 9 der Fahrerwertung ab und Mercedes GP kommt auf den 4. Platz der Konstrukteursmeisterschaft.
Am 1. Februar 2011 stellt Mercedes-Benz den MGP W02 vor. Der neue Silberpfeil für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2011 ist mit dem kinetischen Energierückgewinnungs-System KERS ausgestattet, das in der Saison 2009 Premiere hatte, 2010 aber nicht eingesetzt worden ist. Neu sind außerdem ein verstellbares Heckflügel-Flap (flap = Klappe), das vom Fahrer bedient wird und Überholmanöver möglich machen soll, sowie Pirelli-Reifen.
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