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Pressemappe: Bruno Sacco: Prägend für das Gesicht der Marke
Stuttgart
,
06.03.2007
Vita Bruno Sacco
Bruno Sacco wird am 12. November 1933 in Udine, Italien, geboren. Nach seiner Ausbildung in Tarvisio und Udine besucht er die Polytechnische Hochschule Turin, wo er während der Studienzeit bei Ghia erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Karosserie-Gestaltung sammelt. Später übernimmt er für die Firmen Ghia und Pininfarina kleinere Aufträge. Im Jahr 1958 beginnt Bruno Sacco seine Laufbahn bei Daimler-Benz. Als Stilist und Konstrukteur arbeitet er unter der Leitung von Karl Wilfert, Friedrich Geiger und Béla Barényi an verschiedenen Projekten mit, beispielsweise am Mercedes-Benz 600 und am Roadster 230 SL. Außerdem übernimmt er die Design-Projektleitung für die damaligen Sicherheitsausstellungen sowie für die sogenannten „rollenden Versuchslabore“, die Experimentalfahrzeuge C 111-I und C 111-II. Im Jahr 1970 übernimmt Sacco bei Daimler-Benz die Leitung der Abteilung Karosseriekonstruktion und Maßkonzeption. In dieser Zeit entstehen unter seiner Mitwirkung die ESF-Prototypen (Experimentier-Sicherheits-Fahrzeug) sowie die Modellreihe 123.
Mit dem Titel „Oberingenieur“ tritt Bruno Sacco 1975 die Nachfolge von Friedrich Geiger als Leiter der Hauptabteilung Stilistik an und prägt somit fortan das Erscheinungsbild der Mercedes-Benz Personenwagen. Die wichtigsten Etappen dieser stetigen formalen Evolution sind der Diesel-Rekordwagen C 111-III (1978) und die S-Klasse der Baureihe W 126 (1979). Im Jahr 1978 wird Sacco Leiter des Fachbereichs Stilistik. 1987 beruft ihn der Vorstand zum Direktor des Bereichs Design, und 1993 wird er als Leiter Design Mitglied des Direktorenkreises des Unternehmens. In dieser Eigenschaft übernimmt Bruno Sacco auch eine Mandatsfunktion für die Gestaltung der Produkte des Geschäftsfelds Nutzfahrzeuge. Im März 1999 übergibt Bruno Sacco nach 41 Jahren im Mercedes-Benz Design die Bereichsleitung an Peter Pfeiffer.
In den Jahren seiner Tätigkeit für Daimler-Benz erhält Bruno Sacco zahlreiche persönliche Auszeichnungen:
  • 1981: Honorar-Mitglied der „Academia Mexicana de Diseño“
  • 1991: Verleihung des Titels „Grande Ufficiale dell’Ordine al Merito della Repubblica Italiana“
  • 1993: Verleihung des „Cover Award – Auto & Design“, Torino
  • 1993: Auszeichnung mit dem „Premio Mexico 1994“ – Patronato Nacional de las Asociaciones de Diseño AC, Mexico
  • 1994: Verleihung des „Apulia Award for Professional Achievement“
  • 1996: Auszeichnung „Best Designer“ der Zeitschrift „Car“
  • 1996: Auszeichnung „Designer’s Designer“ der Zeitschrift „Car“
  • 1997: Verleihung des „Lifetime Design Achievement Award“, Detroit
  • 1997: Auszeichnung mit dem „Raymond Loewy Designer Award“ der Marke „Lucky Strike“
  • 2002: Ehrendoktorwürde der Universität Udine
  • 2006Aufnahme in die Automotive Hall of Fame, Dearborn
  • 2007Aufnahme in die European Automotive Hall of Fame, Genf
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