Der Setra S 411 HD
Stuttgart
30.06.2010
Stationen der Setra Pässefahrt 2010
Die Route:
1. Tag:
Die Fahrt über den Grimselpass und zur Furkapasshöhe beginnt ab dem Flughafen Zürich-Kloten. Von dort geht es ein kleines Stück in Richtung Zürich/Bern auf der Autobahn Nr. 52 bis zur Abzweigung auf die A1 Richtung Bern-Basel. Auf der A1 wird die Fahrt bis zur Kreuzung Limmattal (nach dem Gubristtunnel) fortgesetzt. Danach geht es auf der A4 via Urdorf, Birmensdorf, Affoltern nach Rotkreuz und dann Richtung Schwyz-Gotthard bis zur Abfahrt Küssnacht am Rigi.
Nach der Autobahnabfahrt geht es auf der Kantonsstrasse 2 in Richtung Luzern direkt bis zum Verkehrshaus, in dem die Pressekonferenz mit anschließendem Mittagessen stattfindet.
Nach einem kurzen Rundgang durch das Verkehrshaus geht die Fahrt Richtung Grimselpass über die Route 2, die A2, A8 und die Route 4, wo die Besichtigung des Kraftwerks und der Kristallkluft stattfindet. Nach ungefähr 60 Kilometern wird das KWO Kraftwerk Oberhasli AG erreicht.
Von dort fahren wir mit den Omnibussen in den Stollen und besichtigen das Kraftwerk und die Kristallkluft.
Die letzte Etappe dieses Tages führt über die Grimselstraße, Route 6 zum Hotel Grimsel Hospiz, das nach ca. 8 Kilometern erreicht wird.
2. Tag:
Es geht weiter zur Furkapasshöhe. Nach ungefähr 21 Kilometern ist über die Route 6 und 19 der Rhônegletscher erreicht.
Nach der Besichtigung des Rhônegletschers und Lunch im Hotel Bélvèdere in Gletsch beginnt die 150 Kilometer lange Rückfahrt, welche über die A2 und A4 zurück zum Flughafen Zürich-Kloten führt.
Hintergrund-Informationen
Verkehrshaus der Schweiz:
Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern wurde am 1. Juli 1959 eröffnet und besteht aus einem Museum, einem Filmtheater, einem Planetarium, dem Hans Erni Museum und dem Conference Center, in dem die Pressekonferenz stattfindet. Mit einer Ausstellungsfläche von ungefähr 20 000 Quadratmetern und mehr als 3 000 Exponaten ist es das meistbesuchte Museum der Schweiz. Dieses Jahr feiert die Schweiz 100 Jahre Luftfahrt. Auch das Verkehrshaus feiert dieses Jubiläum mit einer gleichnamigen Sonderausstellung.
Das Museum enthält Exponate aus dem Schienen- und Straßenverkehr sowie der Schiff-, der Luft- und Raumfahrt. Des Weiteren sind dort die Swissarena, eine Media Factory und ein Multifunktionales Freilufttheater zu besichtigen.
Im Schienenverkehrsbereich ist die Gotthardtunnelschau ein Highlight. Die Werk­bahn fährt in die Baustelle und zeigt den gefährlichen Alltag des Tunnelbaus von 1875. Auch die Modellanlage der Gotthardtnordrampe, die letzte große Schweizer Dampflokomotive sowie die erste leistungsfähige Güterlok für das Gebirge zählen zu den Ausstellungsstücken.
Die Halle Straßenverkehr ist aufgrund ihrer Fassade, die mit 344 Signaltafeln gestaltet wurde, ein Blickfang. Auf einer Ausstellungsfläche von 2 000 Quadrat­meter befindet sich ein Schaulager und ein interaktives Autotheater, in dem Besucher nach dem Mehrheitsprinzip sich ein Exponat erklären lassen können. Darüber hinaus sind Themeninseln zu Verkehrssicherheit und Nutzfahrzeugen zu finden.
Die Ausstellungsstücke aus der Schifffahrt umfassen einen Einbaum – ein aus einem einzigen Stamm herausgearbeitetes Boot - um 1553 v. Chr., ein Rettungs­boot der MS Carona und das erste und größte je für den Tourismus gebaute U-Boot der Welt.
In der Halle Luft- und Raumfahrt sind über 30 historische Flugzeuge und Flug­apparate sowie mehr als 300 Originalgegenstände, Modelle, Dioramen, Experimente und Simulatoren zu finden.
Auch die Swissarena, die begehbare Luftbildaufnahme der Schweiz im Maßstab 1:20.000, ist im Museum zu bewundern.
Kommunikationswelten lassen sich in der sogenannten Media Factory erkunden. Hier findet man unter anderem eine Sende-Regie, eine Blue-Box und ein Radio-Studio.
Die Arena des Museums beinhaltet einen Verkehrsgarten, eine Straßenbauarena, einen Fahrrad-Parcour und einen Bussimulator.
Neben dem Museum ist im Verkehrshaus der Schweiz auch ein Planetarium zu besichtigen. Auf einer 580 Quadratmeter großen Projektionsfläche können von 230 Besuchern kuppelfüllend bewegte Bilder betrachtet werden.
Im Hans Erni Museum sind 300 Arbeiten des Schweizer Künstlers Hans Erni aus­gestellt, der sich mit ökologischen, technischen, kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzt.
Das Conference Center, in dem die Pressekonferenz statt findet, ist im 2. Stock im Verkehrshaus zu finden und bietet einen Blick auf das Museumsgelände, die Stadt, den See und die Berge.
Grimselpass:
Der Grimselpass, der schon in römischer und frühgermanischer Zeit die Funktion als Handelsweg innehatte, verbindet die Kantone Berner Oberland im Norden und Wallis im Süden. Die Passhöhe liegt auf 2165 Metern über dem Meeresspiegel. Der Pass besitzt eine Länge von 33 Kilometern und ist von Juni bis Oktober geöffnet.
Bereits im Jahre 1397 wurde die Handelsroute gesichert. Die Unterhaltung dieser Route erforderte allerdings Zölle in Guttanen und Hospiz (heutiges Hotel Grimsel Hospiz). Mit der Eröffnung der Gotthardbahn 1885 wurde die Säumerei über die Grimsel still gelegt. An ihrer Stelle trat nun der Touristenverkehr. Die Grimsel­straße, die Passstraße bis Gletsch, wurde von 1891 bis 1895 errichtet. Sie über­quert den Grimselsee an seiner schmalsten Stelle. Um 1900 entwickelte sie sich dann zur beliebten Touristenattraktion.
Kraftwerk und Kristallkluft:
Die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) wurde am 20. Juni 1925 gegründet. Zwischen 1925 und 1932 wurde das Kraftwerk Handeck 1 gebaut, bis 1954 erfolgte der Ausbau der Speicherkraftwerke und in den Jahren zwischen 1952 und 1968 wurden Laufwasserkraftwerke ausgebaut. Zwischen 1964 und 1968 kam das Kraftwerk Innertkirchen hinzu. Von 1970 bis 1982 begann der Ausbau der KWO, was sich im Bau des Kraftwerks Handeck 3 und im Bau des Umwälzwerk Grimsel 2 nieder spiegelt. Ende 1999 stellte die Kraftwerke Oberhasli AG das Investitions­programm KWO plus vor, welches die Sanierung und Aufwertung der Kraftwerke beinhaltet. Im März 2007 wurde das Baugesuch für die Vergrößerung des Grimsel­sees durch den Kanton Bern bewilligt.
In der Kristallkluft lassen sich Bergkristalle betrachten, die in 16 Millionen Jahren gewachsen sind.
Hotel Grimsel Hospiz:
Das Hospiz, das zu Beginn wohl eine mittelalterliche Stiftung war, wurde erstmals urkundlich 1142 als Schutz- und Unterkunftshaus erwähnt. Im Jahre 1547 folgte der erste große Umbau des Hospizes. 1799 wird das Hospiz nach den Kriegswirren mehr oder weniger neu aufgebaut. 1838, nachdem es 16 Jahre zuvor vergrößert worden war, wurde das Hospiz von einer Lawine überschüttet. 1852 wurde das Hotel von dem damaligen Pächter aus Angst vor Verweigerung der Vertrags-Verlängerung in Brand gesteckt. Ein Jahr später wurde es wieder aufgebaut und blieb bis 1902 bestehen. Im selben Jahr ging das Hospiz in Privatbesitz über und wurde zum Grimsel Hotel umgebaut. Sieben Jahre später wurde es für den Bau eines Stausees durch die Gesellschaft Bernischer Kraftwerke erworben und beim Bau der Staumauer 1928 überflutet.
1932 eröffnet das Grimsel Hospiz als Neubau und als erstes elektrisch beheizbares Hotel Europas. Dieses Jahr eröffnet das Hotel nach einer eineinhalbjährigen Renovierung erneut die Türen.
Gelmerbahn:
Die Gelmerbahn wurde 1926 gebaut und im selben Jahr in Betrieb genommen. Mit einer maximalen Neigung von 106% ist sie die steilste Standseilbahn Europas. Die Talstation (Handeck) liegt 1400 Meter über dem Meeresspiegel und die Bergstation (Gelmersee) liegt auf 1850 Metern.
Furkapass:
Der Furkapass bildet die Verbindung sowohl zwischen Andermatt im Kanton Uri mit Gletsch im Kanton Wallis als auch die Täler Goms und Urseren. Bei einer Passhöhe von 2431 Metern mit einer 11%-igen Steigung war der Pass mit der Länge von 31 Kilo­metern bis zum Beginn des Jahrhunderts der längste befahrbare Schweizer Pass. Befahrbar ist er seit 1867 ist ein Teil der beliebten Drei-Pässe-Fahrt über Furka, Grimsel und Susten.
Rhônegletscher:
Der Rhônegletscher ist knapp10 Kilometer lang und ist ein Talgletscher an der Quelle der Rhône. Er bedeckt eine Fläche von ungefähr 16 Kilometern und besitzt eine Länge von 9,1 Kilometern. Die Gletscherzunge befindet sich auf 2 250 Metern, wo die Rhône entspringt. Erforscht wird der Gletscher seit 1874, da seine gut zu erschließende Lage an der Route durch die Alpen dies begünstigt und verkehrs­mäßig gut zu erschließen ist. Der Gletscher schmilzt seit 1857 kontinuierlich.
Hotel Bélvèdere und Eisgrotte am Furkapass:
Vom Hotel Bélvèdere, das etwa drei Kilometer unter der Furka-Passhöhe liegt, bietet auf der Walliser Seite einen Ausblick auf den Rhônegletscher. Vom Hotel aus kann die Eisgrotte des Rhônegletschers besucht werden, auch die Gletscherzunge ist durch einen Fußweg erschlossen. Durch die seit 1870 alljährlich neu ge­schlagene Eisgrotte wird ein Blick in die Innenwelt des Gletschers ermöglicht. Die Grotte liegt auf einer Höhe von 2 300 Metern und ist ungefähr 100 Meter lang. Die Eistemperatur des Gletschers liegt bei 0°C, kann aber – je nach Besucherzahl – auf bis zu 5°C steigen. Das Eis des Gletschers ist ungefähr 200 bis 300 Jahre alt.
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