Setra Design Workshop 2012
Stuttgart
03.03.2012
Unverwechselbares Gesicht
  • Konsequente Design-Weiterentwicklung über alle Baureihen hinweg
  • Integrales Spiegelsystem richtungsweisend in der Branche
Innovation und Tradition sind zwei Werte, die unzertrennbar mit der Marke Setra verbunden sind. Dies bezieht sich auch auf das stets zukunftsweisende Design der Ulmer Busse, das in über 60 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wurde und den Fahrzeugen über alle Baureihen hinweg ein unverwechselbares Gesicht verliehen hat.
Alles begann mit dem ersten deutschen Omnibus, der 1951 mit selbsttragender Bauweise die Montagehalle in der Ulmer Weststadt verlassen hat. Der Setra S 8 überzeugte die Fachwelt unter anderem mit seinem stromlinienförmigen Außendesign, einem neuzeitlichen Fahrerarbeitsplatz und gute Zugänglichkeit zum Motorraum.
Auch die Omnibusse der 1953 gestarteten Baureihe 10 (1953 – 1967) hatten runde Formen, jedoch fielen die Vorderfront und das Heck im Gegensatz zum S 8 wesentlicher flacher ab und verliehen den Bussen so eine kompakte Form. Die Be- und Entlüftung sowie die Heizungsanlage funktionierten über einen zentralen Lüftungskanal, der die Frischluft in den äußersten Winkel des Fahrgastraums leitete. Schiebefenster im oberen Teil der Seitenverglasung und sechs Dachluken taten ein Übriges für den Frischlufthaushalt an Bord. Lediglich der 1965 präsentierte S 7 besaß bereits die kantige Form der zwei Jahre später anlaufende Baureihe 100.
Die betonten Rundungen der ersten Setra-Generationen machten im Fahrzeugdesign der Baureihe 100 (1967 – 1976) einer sehr klaren sachlichen Linienführung Platz. Dies war ein deutlicher Wandel im Omnibusbau. Auch das Heizungs- und Belüftungssystem wurde optimiert und eine Klimaanlage mit Querstromgebläse eingeführt. Aufgrund der hohen Seitenfenster konnte als Option für Reisebusse die serienmäßige Dachrandverglasung entfallen. Weitere Vorteile stellten die durchgehenden Kofferräume, korrosionsfeste, glanzeloxierte Leichtmetallteile an Fensterrahmen, Stoßstangen, Buggrill und Zierleisten sowie der Unterbodenschutz dar.
Als Vorgänger der variantenreichen Baureihe 200 gilt der 1973 auf dem Genfer Automobilsalon präsentierte S 200. Der Superhochdecker-Bus beeindruckte unter anderem durch seine eingeklebte Doppel-Verglasung. Diese Lösung, ohne die bisher stets hervorstehenden Fenstersäulen, war stilbestimmend für das moderne Omnibus-Design und fand viele Nachahmer. Das Fahrzeug hatte bereits die damals neuartige Querstrombelüftung, bei der die Luftaus- und eintritte erstmals seitlich oberhalb der Fenster erfolgten.
Die Baureihe 200 (1976 – 1991) überzeugte durch sachlich klare Linien im Design, war frei von Effekthascherei und hatte eine von Zweckmäßigkeit, Ökonomie und Wertbeständigkeit geprägte Form, die dem Fahrgast im Innenbereich einen hohen Raumkomfort gönnte.
Mit der Baureihe 300 (1991 – 2001) rollte ein neues Zeitalter an – auch im Bezug auf das Design. Zu den auffälligsten Merkmalen der neuen Omnibusse gehörten die markante Schwinge hinter dem Cockpitbereich sowie das völlig neuentwickelte Integralspiegelsystem, dass der Baureihe ihr einzigartiges Gesicht verlieh. Die beheizbaren und von innen verstellbaren abgeknickten Spiegelarme – die anfangs etwas süffisant auch als „Hasenohren“ und „Maikäferfühler“ bezeichnet wurden - vermittelten dem Fahrer in Verbindung mit der sichtoptimierten A-Säule eine rundum gute Sicht. Dieses Spiegelsystem hat sich in der Branche fraglos durchgesetzt und wird noch heute von vielen Wettbewerbern nachempfunden. Zu einem weiteren wesentlichen Merkmal gehört auch das ergonomisch gestaltete Cockpit.
Das markanteste Merkmal der TopClass Reisebusse der Baureihe 400 ist zweifelsohne die weiterentwickelte Schwinge, die sich als Hochglanz-Aluminiumleiste „La Linea“ bis zum Heck fortsetzt. Sie dient nicht nur als optischer Blickfang, sondern verdeckt die seitlichen Lufteintritte für die Querstrombelüftung. Auch die Integralspiegel der Vorgängermodelle wurden weiterentwickelt und sind nun nicht mehr an der A-Säule, sondern an den Seitenwänden angebracht. Durch vielerlei technischer Lösungen der Konstrukteure und gestalterische Ideen des Design-Teams ist es gelungen, in diesen Fahrzeugen ein völlig neues Raumgefühl mit scheinbar freischwebenden Gepäckablagen und einer indirekten Deckenbeleuchtung zu schaffen.
Ihr Presse-Kontakt
Udo
Sürig
Produktkommunikation Setra Omnibusse
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