Luxus, Effizienz, Perfektion: Die neue Generation CL – neue Motoren in der S-Klasse
Stuttgart
07.09.2010
Ausstattung: Konzertsaal und Konferenzraum
  • Sitze: Maximalkomfort mit Memory- und Massagefunktion
  • Ergonomie: Alle Bedienelemente am richtigen Platz
  • Cockpit: Modernes Display-Konzept mit brillanter Farbwiedergabe
  • Infotainment: COMAND und COMAND APS mit noch mehr Funktionen
Neben edlen Materialien, schönen Formen und angenehmen Farben sind ein
exzellenter Sitz- und Klimakomfort, intelligente Bedienung und modernste Infotainment-Systeme wichtige Attribute für ein Automobil, das vornehmlich auf langen Strecken zu Hause ist und seinen Insassen ein Maximum an Luxus bieten soll. Mit aktiv belüfteten Sitzen, deren Lehnen- und Kissenkontur sich an die individuelle Anatomie der Fahrer anpasst, einer leistungsfähigen Vier-Zonen-Klimatisierung mit individueller Einstellung für den Fußraum und intuitiv verständlichen Schnittstellen zwischen Fahrer und Fahrzeug erfüllt der CL diese Anforderungen auf perfekte Art und Weise.
Die Vordersitze des Mercedes-Benz Luxus-Coupés sind als sogenannte Integral­sitze konstruiert. Alle Komponenten des Gurtsystems befinden sich direkt im Sitz: der Aufrollautomat mit Gurtkraftbegrenzer, die Gurt-Komfort­automatik, das Gurtschloss und der obere Umlenkpunkt für das Gurtband. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Sicherheitsgurt in jeder Sitzposition optimal geführt wird und somit seine volle Schutzwirkung entfalten kann. Damit sind die Sitze wichtige Komponenten des Insassenschutzsystems. Beim Crash halten sie dank stabiler Sitzschienen aus Aluminium-Strangpressprofilen und einer aufwendigen, gewichtsoptimierten Schweißkonstruktion aus hochfesten Stahlblechen höchsten Belastungen stand.
Sitze: Hoher Komfort für lange Strecken
Mit individuell anpassungsfähiger Lehnen- und Kissenkontur, aktiver Belüftung und Massagefunktion steigern die Integralsitze des CL das persön­liche Wohlbefinden der Auto-Insassen auf langen Strecken. Für ihre Entwicklung zeichnet ein Expertenteam verantwortlich, das eng mit Orthopäden und Physiotherapeuten zusammenarbeitet.
Im CL 500 BlueEFFICIENCY bietet ein Zwölf-Wege-Sitz Fahrer und Beifahrer Firstclass-Komfort. Längsposition, Lehnen- und Kissenneigung, Sitzhöhe, Kopfstütze und Sitzkissentiefe lassen sich elektrisch justieren – und zwar stufen­los und jeweils unabhängig voneinander, sodass jeder Passagier die individuell beste Sitzposition wählen kann. Zur Abstützung der Wirbelsäule im Lendenbereich verfügen sie über pneumatische Zwei-Wege-Lordosenstützen. Mit ihrer Hilfe können Fahrer und Beifahrer die Lehnenkontur an die Anatomie ihrer Rücken anpassen und so die Muskulatur entlasten. Damit die einmal gewählte optimale Sitzposition nicht nach jedem Fahrer- oder Beifahrerwechsel aufs Neue gesucht werden muss, ist der CL im Rahmen des Memory-Pakets serienmäßig mit einer Memory-Funktion ausgestattet. Jeweils drei Speicher­plätze stehen für Fahrer- und Beifahrersitz zur Verfügung.
Der technische Aufbau der Sitze für den CL erfüllt höchste Qualitäts­standards. Das bedeutet: Sinusfedern mit einer Auflage aus Polyurethan-Schaumstoff im Sitzkissen und Pullmaflex-Federmatte mit atmungsaktiver Naturfaser-Gummihaar­Auflage in der Sitzlehne. Die aufwendige Konstruktion ermöglicht es, Schwingungen, die insbesondere auf langen Strecken das Wohlbefinden beeinträchtigen können, in enger Abstimmung mit Fahrwerk und Karosserie weitgehend zu kompensieren.
Werkstoffauswahl und Aufbau der CL-Sitze sorgen bei allen Witterungs- und Temperaturverhältnissen für Behaglichkeit. Das perfekte Sitzklima ist zum Beispiel durch den atmungsaktiven Materialverbund und die hochwertigen Lederbezüge gewährleistet. Hintergrund: In Automobilen werden im Frühjahr und Sommer schon nach kurzer Sonnenscheindauer Innenraumtemperaturen von über 30 Grad Celsius gemessen, sodass die Insassen beim Einsteigen schnell ins Schwitzen kommen. Da ein Viertel des Körpers Kontakt mit dem Autositz hat, sollte dieser in der Lage sein, die Feuchtigkeit aufzunehmen und abzutransportieren.
Aktiv-Multikontursitze: Seitenhalt je nach Fahrsituation
Das Nonplusultra in puncto Sitzkomfort bieten die Aktiv-Multikontursitze im CL 500 4MATIC BlueEFFICIENCY und CL 600: Die Insassen können die Form des Sitzes an ihre Anatomie oder ihre persönlichen Komfortwünsche anpassen. Hierfür sorgen neun aufblasbare Luftkammern unter den Polsterauflagen, darunter zwei Luftkammern für den Lendenwirbel­bereich und zwei Kammern für die Schulterpartie.
Zusätzlich ermöglichen dezentral angeordnete und deshalb schnell auf Lenkbewegungen ansprechende Piezo-Ventile an den Luftkammern die Fahrdynamikfunktion des Aktiv-Multikontursitzes. Je nach Lenkeinschlag, Querbeschleunigung und Fahrgeschwindigkeit variieren sie Fülldruck und Volumen der Luftkammern in den Seiten­wangen der Rückenlehnen, um Fahrer und Beifahrer noch besseren Halt zu bieten. Dies geschieht abhängig von der Fahrsituation. So pumpt das
System beispielsweise in Linkskurven die Luftkammern in der rechten Lehnenseite stärker auf, während bei Rechtskurven die linken Luftpolster gefüllt werden. Diese Aktiv-Funktion entlastet die Muskulatur und steigert das Wohlbefinden sowie die Sicherheit.
Erholung pur: Extra Luftpolster für die Rückenmassage
Endgültig zum Gradmesser für Sitzkomfort in seiner Klasse wird das Mercedes-Benz Luxus-Coupé durch das Massagepolster in der Rückenlehne der Aktiv-Multikontursitze: Ein Mikrocomputer befüllt und entleert in sieben separaten Luftkammern die Luftpolster so, dass die Passagiere des CL über den gesamten Rücken eine angenehme rollierende Bewegung wahrnehmen. Sie stimuliert die Muskulatur, fördert die Durchblutung und wirkt vorzeitiger Ermüdung entgegen. Hierfür stehen vier Programme zur Auswahl. Sie können nach Ablauf eines Zyklus jederzeit neu gestartet werden. Vier Massage­programme stehen zur Verfügung: von „langsam und schwach“ bis „schnell und stark“. Für ihre regenerierende Wirkung wurden die Aktiv-Multikontursitze mit Massagefunktion mit dem Gütesiegel der „Aktion Gesunder Rücken“ (AGR) ausgezeichnet.
Damit ist noch nicht das Ende in Sachen Komfort erreicht. Die Aktiv-Multikultursitze sind zusätzlich aktiv belüftet: Vier Mini-Ventilatoren im Sitzkissen und zwei Lüfter in der Lehne saugen kühle Luft aus dem Bodenbereich des Innenraums an und verteilen sie gleichmäßig über ein Belüftungsgewebe unterhalb der Sitzfläche. Der milde Luftstrom bewirkt eine minutenschnelle Abkühlung der Sitzoberfläche und sorgt dafür, dass die Auto-Insassen selbst bei hohen Außentemperaturen nicht ins Schwitzen kommen.
Die Pneumatik der Aktiv-Multikontursitze arbeitet dank leistungsfähiger Piezo-Ventile leise, schnell und hoch präzise, sodass die Sitze in das präventive Insassen­schutzsystem PRE-SAFE® integriert werden können: Erkennt PRE-SAFE® eine fahrdynamisch kritische Situation, aktiviert es sekundenschnell die Luft­polster der Rückenlehne. Sie umschließen die Auto-Insassen und stützen sie ab, sodass beim Unfall die gefährlichen Pendelbewegungen des Oberkörpers begrenzt werden können. Der Sidebag kann deshalb eine noch größere Schutz­wirkung entfalten.
Klimatisierung: Vier Temperaturzonen für individuellen Komfort
Maximale individuelle Anpassung des Fahrzeugs an die unterschiedlichen Komfortansprüche der Insassen erlaubt ebenfalls die serienmäßige Klimatisierungsautomatik, die vier voneinander unabhängig regelbare Temperatur­zonen für Fahrer und Beifahrer bietet:
  • Den beiden unteren Zonen sind jeweils die Luftauslässe in den vorderen und hinteren Fußräumen sowie die beiden Mitteldüsen im Fond zugeordnet.
  • Zu den oberen Temperaturzonen gehören die Düsen in der Mitte der Instrumententafel sowie die Entfroster-Düsen an der Fahrer- und Beifahrerseite.
Arbeiten herkömmliche Klimaanlagen mit einer fest programmierten Schichtung der Kopf- und Fußraumtemperaturen, so ermöglicht das Zonen-Konzept des CL eine stufenlose Einstellung der Temperaturschichtung im Innenraum. Für die Temperatursteuerung in den vier Zonen sind Klappen im Klimagerät zuständig, die für eine Mischung kalter und warmer Luft sorgen und so die gewünschten Ausblastemperaturen regeln. Insgesamt 15 Elektromotoren steuern diese Kalt- und Warmklappen der Mischzonen sowie die Klappen der Luftauslässe zu den Düsen.
Darüber hinaus bietet die Klima-Automatik eine Reihe weiterer individueller Einstellmöglichkeiten, die Fahrer oder Beifahrer mithilfe des COMAND-Controllers und des COMAND-Displays auswählen können. Beispiel Fußraum­temperatur: Das System bietet fünf Stufen an, nach deren Einstellung sich speziell die Ausblastemperatur der Luft in die Fußräume verändert. Weil klimatisches Wohlempfinden sehr stark vom persönlichen Empfinden abhängt, arbeitet das System des CL auch im Automatikbetrieb aufgrund individueller Vorgaben und Wünsche. So stehen neben der separat einstellbaren Fußraumbeheizung drei verschiedene Belüftungsarten zur Auswahl, die Fahrer oder Beifahrer mithilfe des COMAND-Controllers einstellen:
  • Die Einstellung „Diffus“ ist auf möglichst geringen Luftstrom ausgelegt. Die gekühlte oder temperierte Luft wird vorzugsweise nicht direkt auf die Insassen gerichtet, sondern strömt hauptsächlich aus den Entfrosterdüsen in der Instrumententafel, aus den Luftauslässen in den Fußräumen sowie aus der direkten Belüftungsebene.
  • Im „Focus“-Modus werden hingegen hauptsächlich die Luftauslässe im mittleren Bereich der Instrumententafel angesteuert, um dem Wunsch nach direkter Anströmung größerer Luftmengen zu entsprechen.
  • Der Modus „Medium“ entspricht in der Abstimmung dem üblichen Automatikbetrieb einer Mercedes-Klimaanlage.
Zur weiteren Steigerung des individuellen Komforts bietet die Klimaanlage des CL die Möglichkeit, neben der Temperatur- und Luftverteilung auch die Luftmenge für die linke und rechte Seite getrennt einzustellen. Dazu genügt ein Tastendruck an der Bedienzeile in der Instrumententafel oder der Einstieg in die ständige Klima-Menüzeile auf dem COMAND-Display.
Effektive Steuerung: Acht vernetzte Klimasensoren
Insgesamt acht Klimasensoren steuern die Klima-Automatik des CL: Neben den Ausblas-Temperaturfühlern, dem zentralen Temperatursensor, dem Sonnensensor und dem Verdampferfühler gehört hierzu ein Taupunktsensor, der je nach Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit dem stufenlos regelbaren Kältemittel­verdichter einen bedarfsgerechten Betrieb ermöglicht: Einströmende Luft wird zunächst je nach Feuchtig­keitsgehalt abgekühlt, getrocknet und anschließend auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt. Die Klimaanlage arbeitet deutlich wirtschaftlicher als herkömmliche Systeme und bietet einen höheren Komfort.
Ein Beschlagsensor erkennt drohende Feuchtigkeit an der Innenseite der Windschutzscheibe frühzeitig und regelt die Klima-Automatik entsprechend. Der Sensor ist mit der Motorsteuerung vernetzt und verhindert bei den Achtzylinder­modellen im Bedarfsfall das unerwünschte Abschalten des Triebwerks durch die ECO Start-Stopp-Funktion. Somit ist auch im Stop-and-go-Betrieb immer eine ausreichend lange Laufzeit des Klimakompressors und daher klare Sicht sicher­gestellt. Zusätzlich erkennt der Beschlagsensor auch unter winterlichen Extrembedin­gungen den erhöhten Lufttrocknungsbedarf – etwa wenn vier Personen in nasser Skikleidung im Fahrzeug sitzen – und regelt die Klima-Automatik entsprechend nach.
Zudem ist die Klima-Automatik des CL mit einem Schadgassensor ausgestattet, der den Kohlenmonoxid- und Stickoxidanteil in der Außenluft misst. Bei zu hohen Schadstoffkonzentrationen schaltet die Klimaanlage automatisch in den Umluftbetrieb. Im Frisch- und Umluftluftmodus sind ständig zwei v-förmig angeordnete Kombifilter im Einsatz, die Schadstoffe adsorbieren, Blütenpollen und Staubpartikel zurückhalten und die Geruchsbelästigung der Auto-Insassen vermindern.
Um einen gleichbleibend harmonischen Luftfluss zu gewährleisten und einen Anstieg des Luftdrucks im Innenraum zu vermeiden, wird das Gebläse der Klima-Automatik bei Fahrgeschwindigkeiten oberhalb von 160 km/h automatisch gedrosselt. Registriert die intelligent vernetzte Sensorik, dass Fahrer oder Beifahrer eine Fahrzeugtür schließen, verringert sich die Gebläsestärke ebenfalls um bis zu 60 Prozent. Als Folge sinkt der Luftdruck im Innenraum und die großen Coupé-Türen schließen leichter. Aus dem gleichen Grund bleibt die Umluftklappe der Klima-Automatik nach Öffnen der Türen 90 Sekunden lang offen. Weiteres raffiniertes Detail: Die Heckscheibenheizung wird erst aktiviert, wenn die Innenraumtemperatur fünf Grad Celsius erreicht hat. Auf diese Weise spart das Luxus-Coupé bei extremer Kälte in der Kaltlaufphase Energie.
Bedienkonzept: Alles am richtigen Platz
Komfort ist auch eine Frage des Bedienkonzepts. Im CL realisierten die Mercedes-Entwickler eine ebenso übersichtliche wie logische Zusammen­fassung von
Bedienaufgaben. Ein wesentliches Merkmal ist dabei der schnelle Zugriff auf besonders häufig genutzte Funktionen. Deshalb ist das Bediensystem redundant gestaltet: Autoradio, CD/DVD-Wechsler, Telefon und Navigation lassen sich sowohl mithilfe des COMAND-Controllers und der Menü­steuerung als auch direkt per Schalter aufrufen. Dazu dienen Funktions­tasten vor dem Controller, die ergonomisch so gut platziert sind, dass der Fahrer sie bequem ertasten und bedienen kann, ohne den Blick von der Straße zu wenden. Mit Hilfe der „Return“-Taste schaltet er in die jeweils nächsthöhere Menü-Ebene zurück; mit einem längeren Druck auf diese Taste erreicht man die oberste Bedienebene.
Auch die Bedienung der Klima-Automatik ist auf zwei verschie­denen Wegen –
also redundant – möglich: per COMAND-Controller und Menü­steuerung auf dem Farbdisplay oder mittels einer formschönen Schalterleiste unterhalb der Lüftungsdüsen. Das COMAND-System ermöglicht dann weitere individuelle Klima-Einstellun­gen wie Luftverteilung und Fußraumanpassung.
Zentrales Bedienelement für das Bedien- und Anzeigesystem COMAND ist der COMAND-Controller. Der Dreh-/Drücksteller kann in acht Richtungen bewegt werden: Durch das Drehen des Controllers werden die Haupt- und Untermenüs auf dem großzügig bemessenen COMAND-Display mit 8,0 Zoll (rund 20 Zenti­meter) Bilddiagonale ausgewählt und durch Drücken die Funktionen bestätigt. Die mit Symbolen gekennzeichneten Tasten vor dem Controller ermöglichen es, Untermenüs schnell wieder zu verlassen oder Eingaben zu löschen.
Auch Funktionen für die Sitz- und Klima-Einstellung, die in der Praxis eher selten genutzt werden, sind in das zentrale Bediensystem COMAND integriert. Zur Visualisierung der verschiedenen Anzeigebereiche entwickelten die Mercedes-Benz Experten fotorealistische Illustrationen, die den jeweiligen Bedienvorgang klar und leicht verständlich unterstützen.
Andere Funktionen, für die nach wie vor Schalter, Taster oder Hebel am besten geeignet sind, fassen die Sindelfinger Fachleute in sogenannten Bedieninseln
zusammen, deren Funktionen thematisch zusammen­gehören. Solche Bedieninseln befinden sich im CL an den Türver­kleidungen, der Instrumententafel und am Dachhimmel. Das Prinzip: Alles am richtigen Platz.
Die Display-Technik: Vorbild LCD-Fernseher
Die Displays des Kombi-Instruments und des serienmäßigen Bedien- und Anzeige­systems COMAND funktionieren nach dem Vorbild moderner LCD-Fernseher mit LED-Hintergrund­beleuchtung. Ergebnis ist eine brillante Farb­wiedergabe und eine gestochen scharfe Darstellung. Weiterer Vorteil: Die Anzeigen lassen sich auch aus extremen Blickwinkeln ohne Veränderung der Farben betrachten. Bei ausgeschalteter Zündung sind die Displays schwarz. Als Novum integrierten die Mercedes-Benz Entwickler die Warn- und Kontroll­leuchten der Fahrer-Assistenz-systeme und die Anzeige für den momentanen Kraftstoffverbrauch und die Reichweite in das Kombi-Instrument.
Im Zentrum des Anzeigenfelds erscheint ein als Rundinstrument grafisch animierter Tachometer, dessen Zeiger teilweise überblendet wird, um die Informationen des mittig platzierten Zentral-Displays hervorzuheben. An den unteren Rand des Displays projiziert der Grafik-Computer eine Textzeile zur Steuerung von – je nach Ausstattung – bis zu sieben Hauptmenüs und verschiedenen Untermenüs für
individuelle Einstellungen, Anzeigen und Bedienfunktionen:
Reise
Kilometer- und Tageskilometeranzeige, Reiserechner, Reichweite, Kraftstoffverbrauch, digitaler Tachometer
Navigation
Richtungshinweise (Pfeildarstellungen) des Navigationssystems
Audio
Radioprogramm, TV-Programm, Titelanzeige für CD-Spieler, CD‑Wechsler, Video-DVD, USB-Stick, SD-Karte und Music Register
Telefon
Gewählte Nummer, Nummer des Anrufers, Telefonbuch
Assistenz
Abstandsgrafik für DISTRONIC, Abstandswarnung, ATTENTION ASSIST, ESP®, Einstellung des Geschwindigkeitslimit-Assistenten, des Aktiven Totwinkel-Assistenten, des Aktiven Spurhalte-Assistenten und der PRE-SAFE® Bremse
Service
Reifendruck-Kontrolle, ASSYST PLUS, Service-Hinweise
Einstellungen
Tagfahrlicht, digitaler Zusatztachometer, SPEEDTRONIC, Intelligent Light System, Adaptiver Fernlicht-Assistent, akustische Schließrückmeldung, Aktivierung der Radarsensorik
 
Für die schnelle Wahl dieser Einstellungen und Funktionen dienen kreisrunde, beleuchtete Fünf-Wege-Taster im Multifunktions-Lenkrad, die der Fahrer durch leichten Daumendruck bedient. Die jeweilige Auswahl oder Einstellung wird durch Druck auf die „OK“-Taste in der Mitte des Tasters bestätigt. Eine separate „Return“-Taste ermöglicht es, schnell wieder in die nächsthöhere Menü-Ebene zurückzuschalten – auch dies ein Beispiel für das intelligente Bedienkonzept im CL.
Der Fünf-Wege-Taster an der rechten Seite des Multifunktions-Lenkrads dient zur Einstellung der Lautstärke und zur Bedienung des Autotelefons. Darunter befin­det sich ein zusätzlicher Taster, mit dem der Autofahrer die Sprachbedienung
LINGUATRONIC (Bestandteil des Navigations-Pakets, Serie für CL 600) aktiviert. Danach genügen nur ein paar Worte, um das Autotelefon, die Audiogeräte und das Navigationssystem zu bedienen.
SPLITVIEW: Zwei Programme auf einem Bildschirm
Eine neue Display-Technik nutzt Mercedes-Benz auch für das optionale SPLITVIEW-System beim COMAND-Bildschirm (Bestandteil des Entertainment-Pakets vorne, Serie beim CL 600). Das innovative Display-Konzept ermög­licht es Fahrer und Beifahrer, auf ein und demselben Bildschirm zur gleichen Zeit unter­schiedliche Inhalte zu verfolgen. Während beispielsweise der Fahrer die Karten­navigation nutzt, kann der Beifahrer einen Spielfilm auf DVD sehen. Hier­für beinhaltet die Option SPLITVIEW eine Fernbedienung und einen kabellosen Kopfhörer.
Der COMAND-Bildschirm trägt in Kombination mit der SPLITVIEW-Technik ein hinterleuchte­tes Aktivmatrix-Farbdisplay (TFT-LCD). Darauf werden in nebeneinanderliegenden Bildpunkten zeitgleich zwei unterschiedliche Bilder angezeigt. Eine vor dem Display angebrachte Maske teilt dieses Mischbild optisch so auf, dass abhängig von der Sitzposition nur die Pixel für das eine oder für das andere Bild erkennbar sind. Ergebnis: Fahrer und Beifahrer sehen auf einem einzigen Bildschirm gleichzeitig unterschiedliche Bildprogramme.
Dem Fahrer stehen auf dem Display wie bisher sämtliche Informationen des Bedien- und Anzeigesystems zur Verfügung. Der Beifahrer kann sein persön­liches Programm mit Video-DVD, Musikvideos oder Fernsehsendungen nach eigenem Wunsch gestalten.
Multimedia-Schnittstellen: Top-Komfort für Telefonie und Unterhaltung
Mercedes-Benz erweitert das COMAND-System darüber hinaus um zusätzliche Funktionen. Das Multimediagerät mit Autoradio, Telefonbedienung und CD-/DVD-Laufwerk erhält eine Bluetooth®- und eine USB-Schnittstelle. Beide ermöglichen es den Kunden, ihr persönliches Adressverzeichnis aus dem Mobiltelefon oder Organizer in das Bedien- und Anzeigesystem zu überspielen und dort zu hinter-legen, sodass es unterwegs stets verfügbar ist. Ebenso lassen sich gespeicherte Daten exportieren und in andere Fahrzeuge oder Multimediageräte importieren. Von der S-Klasse Limousine über­nimmt das Mercedes-Benz Luxus-Coupé ferner den serienmäßigen Steckplatz für SD-Memory­karten in der Mittelkonsole.
In das Handschuhfach integriert Mercedes-Benz als Sonderausstattung ebenfalls das Media Interface – eine Schnittstelle für mobile Audiogeräte wie den iPod® mit einem Steuergerät, das die externen Musik­speicher mit der Bordelektronik und dem Bediensystem des Coupés verbindet. Der Vorteil: Die Musiktitel des iPod® werden auf dem Farbdisplay in der Instrumententafel sowie im Kombi-Instrument angezeigt und lassen sich bequem per COMAND-Controller und mit den Tasten im Multifunktionslenkrad aufrufen. Solange der portable Musik­speicher via Media Interface mit dem Auto verbunden ist, wird auch der Akku des Audiogeräts aufgeladen.
Music Search: Gezielte Suche nach dem Lieblingstitel
Top-Komfort bietet auch die neue, serienmäßige Funktion Music Search, die es Fahrer und Passagieren erlaubt, SD-Memorykarten, USB-Sticks, CDs und DVDs gezielt nach ihrem Wunschtitel und Interpreten zu durchsuchen. Dabei können sie nach verschiedenen Kriterien vorgehen, wie zum Beispiel Album, Genre oder Komponist. Ist eine Namens­eingabe erforderlich, toleriert die Software auch Schreibfehler. Der Fahrer hat so die Möglichkeit, sich voll auf das Verkehrs­geschehen zu konzentrieren. Weiterer Vorteil: Die Insassen können alle angeschlos­senen Medien und Datenträger gleichzeitig durchsuchen.
COMAND APS: Schnell ankommen durch Festplattennavigation
Noch mehr Hightech-Elektronik bietet das Infotainmentsystem COMAND APS (Serie für CL 600). So beinhaltet das Multimedia-Terminal ein europaweites Navigationssystem, dessen Daten auf einer 40-Gigabyte-Festplatte gespeichert sind. Dies ermöglicht im Vergleich zur DVD-Navigation eine noch schnellere Routen­berechnung. Die hochauflösende Kartendarstellung erscheint auf dem 8,0-Zoll-Farbdisplay in der Mitte der Instrumententafel und zeichnet sich durch interessante und wertvolle Zusatzinformationen aus. So erscheinen auf der Karte zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Außenkonturen markanter Gebäude entlang der Fahrtroute, die bei der Orientierung helfen können.
Die Informationen aus dem persönlichen Adressbuch lassen sich mit COMAND APS auch für die Navigation nutzen – ein entschei­dender Vorteil vor allem für berufliche Vielfahrer. Je nach Aufbau der persönlichen Adressliste erfolgt die Routensuche dabei nach Telefon­nummer oder Name.
Hilfreich bei der Navigation ist auch die neue, mit dem Modellwechsel zur Serienausstattung zählende Telefon­tastatur unter der Handauflage für den COMAND-Controller. Sie bietet Fahrer und Beifahrer jetzt zusätzlich die Möglichkeit, persönliche Points of Interest und Navigationsdaten sowie Radiofrequenzen einzugeben.
Sprachbedienung: Ganzworteingabe für Navigation, Telefon und Radio
Mercedes-Benz kombiniert COMAND APS im CL im Rahmen des Navigations-Pakets mit der Sprach­bedienung LINGUATRONIC und einer sogenannten Text-to-Speech-Funktion. Sie ermöglicht es, dem Fahrer routenbezogene Verkehrs­meldungen, SMS-Kurznach­richten, Adressbuch­einträge oder Sendernamen vorzulesen. Neue Verkehrsnach­richten, die für die Fahrtroute relevant sind, liest das System automatisch vor.
Mercedes-Benz zählt zu den Erfindern moderner Sprachbediensysteme und hat die LINGUATRONIC in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. So lässt sich das Navigationssystem im CL jetzt nach dem Prinzip der Ganzworteingabe steuern: Der Autofahrer muss Länder-, Orts- oder Straßen­namen nicht mehr buchstabieren, sondern kann sie als ganzes Wort sprechen. Ebenso komfortabel ist die Sprachbedienung beim Aufrufen von Radiosendern oder Einträgen aus dem Telefonadressbuch: Alle vorhandenen oder gespeicherten Namen sind ohne vorheriges Training eines Spracheintrags abrufbar. In dem System ist darüber hinaus eine Synonymliste hinterlegt. Beispiel: Eingaben oder Befehle muss der Autofahrer nicht mehr zwingend mit „ja“ bestätigen, sondern kann stattdessen auch „okay“, „richtig“, „gut“ oder „korrekt“ sagen. Ein spezieller Filter siebt Räuspern und Husten aus, sodass der Sprachbefehl nicht wiederholt werden muss. Darüber hinaus versteht die LINGUATRONIC auch mundartliche
Betonungs- und Ausspracheabweichungen.
Music Register: Speicher für 2.500 Titel
Für die Musikwiedergabe beinhaltet das Navigations-Paket der neuen Generation CL ein Radio, ein CD-/DVD-Laufwerk mit MP3-Funktion, einen Equalizer mit geschwindigkeits­abhängiger Lautstärke­regelung sowie das Music Register mit einer 7,2-Gigabyte-Festplatte zur Speicherung von rund 2.500 digitalen Musiktiteln im MP3-, AAC- oder WMA-Format, die von PC-Speicherkarten oder USB-Sticks in das Register übertragen werden können. Musikstücke, die von CD, DVD oder aus dem Music Register abgespielt werden, erkennt das System mithilfe der gespeicherten Gracenote® Datenbank und zeigt Titel, Album, Interpreten im Farbdisplay an.
Mit Hilfe eines weiterentwickelten DAB-Tuners (Digital Audio Broadcasting) und zusätzlicher Antennen können in Europa die Insassen des CL auf Wunsch auch digitale Radioprogramme in CD-Qualität empfangen. Das System schaltet automatisch auf analogen Empfang um, wenn das DAB-Signal zu schwach wird. In Nordamerika ist das Mercedes-Benz Luxus-Coupé ab Werk mit einem Tuner für das digitale HD-Radio ausgestattet.
Komfort-Telefonie: Luxus-Coupé wird zum rollenden Konferenzraum
Darüber hinaus erweiterten die Mercedes-Benz Spezialisten die Option Komfort-Telefonie (Serie im CL 600) um zusätzliche Funktionen. So können Fahrer und Passagiere künftig Telefonkonferenzen führen sowie SMS-Nachrichten senden und empfangen. Während bei der Basis-Telefonie die Verbindung des Mobiltelefons mit dem Bedien- und Anzeigesystem per Bluetooth® erfolgt, wird bei der Komfort-Telefonie das Mobiltelefon über eine Aufnahmeschale im Ablagefach unter der Mittelarmlehne mit dem Fahrzeug verbunden. Diese Schnittstelle erlaubt es, das Telefon mit der Fahrzeugantenne zu verbinden und den Handy-Akku während der Fahrt aufzuladen.
Surround-Soundsystem: Perfekter Musikgenuss in 3-D-Qualität
Ein Musikerlebnis auf hohem Live-Konzert-Niveau bietet das harman/kardon® Discrete Logic7® Surround-Soundsystem, das perfekt auf den Innenraum des CL abgestimmt ist (Serie im CL 600). Die von Mercedes-Benz in Zusammenarbeit mit den Audio-Spezialisten von harman/kardon® entwickelte High-End-Anlage sorgt für ein natürliches 360-Grad-Musikerlebnis auf allen Plätzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob als Musikquelle eine DVD oder CD dient und ob sie 5.1-Surround- oder normale Stereoaufnahmen enthält. Die Verteilung der Musiksignale übernimmt ein Verstärker mit 600 Watt Leistung, der 14 Hochleistungslautsprecher ansteuert. Mercedes-Benz bietet das Surround-Soundsystem zusammen mit SPLITVIEW und einem 6-fach-DVD-Wechsler im Rahmen des Entertainment-Pakets an (Serie im CL 600).
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Allner
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