Luxus, Effizienz, Perfektion: Die neue Generation CL – neue Motoren in der S-Klasse
Stuttgart
07.09.2010
Passive Sicherheit und Karosserie: Stabile Struktur, sensible Sensoren
  • PRE-SAFE®: Unfall-Früherkennung durch präventiven Insassenschutz
  • Rückhaltesysteme: Sensoren sorgen für situationsgerechten Schutz
  • Karosserie: Hohe Crashfestigkeit durch Hightech-Stahllegierungen
  • Aerodynamik: Vorbild für Luftwiderstand und Windgeräusche
Der Insassenschutz beginnt in der neuen Generation CL bereits vor dem Unfall. Dafür sorgt die Mercedes-Erfindung PRE-SAFE®, die zur Serienausstattung des Zweitürers gehört. Ebenso wie Lebewesen bei Gefahr reflexartig reagieren und Deckung suchen, aktiviert PRE-SAFE® bei drohender Unfallgefahr vorsorgliche Schutzmaßnahmen für die Passagiere, so dass Gurte und Airbags bei einer Kollision ihre Schutzwirkung bestmöglich entfalten können.
Diese Unfall-Früherkennung ist möglich, weil PRE-SAFE® eine Synergie aus Aktiver und Passiver Sicherheit bildet: Der präventive Insassen­schutz ist mit dem Bremsassistenten und dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP®, BAS PLUS (Sonderausstattung), DISTRONIC PLUS (Sonderausstat­tung) und der PRE-SAFE® Bremse(Sonderausstattung) vernetzt, deren Sensoren fahrdynamisch kritische Situationen erkennen und millisekunden­schnell entsprechende Informationen
an die elektronischen Steuergeräte senden. Die umfangreichen Sensordaten nutzt auch PRE-SAFE®.
Wenn PRE-SAFE® beispielsweise erkennt, dass das Auto ins Schleudern zu geraten droht, der Fahrer stark bremsen muss oder die PRE-SAFE® Bremse in Aktion tritt, so bringt den Beifahrersitz in eine günstigere Position und beginnt bei Bedarf automatisch die Seitenscheiben und das Schiebedach zu schließen, damit die Insassen bei einem Unfall nicht nach außen geschleudert werden und sich beim Seitenaufprall oder beim Überschlag die Windowbags besser abstützen können. Durch die Positionierung des Beifahrersitzes werden die Insassen so auf den möglichen Zusammenstoß vorbereitet, dass Gurte und Airbags sie bestmöglich schützen können.
Aktiv-Multikontursitze umschließen die Insassen
Weitere PRE-SAFE®-Maßnahme: Die Aktiv-Multikontur-Vordersitze im CL 500 4MATIC BlueEFFICIENCY und CL 600 bieten die Möglichkeit, Fahrer und Beifahrer noch besser zu fixieren und so die gefährlichen Pendel­bewegungen des Oberkörpers deutlich zu begrenzen. Erkennt PRE-SAFE® eine fahrdynamisch kritische Situation, aktiviert das System sekundenschnell die Luftpolster in Sitzkissen und Rückenlehne. Sie umschließen die Insassen und stützen sie ab. Tests im Mercedes-Benz Technology Center zeigen, dass sich durch diese PRE-SAFE®-Funktion der Abstand der Schulter zur Türinnenverkleidung bei einer Quer-beschleunigung von 0,6 g um bis zu 40 Milli­meter vergrößert. Der Sidebag kann deshalb eine noch größere Schutzwirkung entfalten.
Alle PRE-SAFE®-Schutzmaßnahmen sind reversibel: Wird der Unfall verhindert, können die Passagiere alle Systeme wieder in die gewünschte Ausgangs­stellung bringen. Danach ist der präventive Insassenschutz sofort wieder einsatzbereit.
PRE-SAFE® Funktionen bei Notbremsungen

Längseinstellung, Kissen- und Lehnenneigung des elektrisch einstellbaren Beifahrersitzes werden in günstige Positionen gebracht.

Stützpolster in den Sitzkissen und Rückenlehnen der Aktiv-Multikontur-Vordersitze* werden aufgeblasen.

* je nach Ausstattung.
PRE-SAFE® Maßnahmen bei erkannter hoher Querbeschleunigung

Die Seitenscheiben werden vorne und hinten geschlossen.

Das Schiebedach wird geschlossen.
 
Individuelle Sicherheit je nach Körpergröße und Gewicht
Ist ein Unfall trotz modernster Assistenzsysteme unvermeidbar, tritt in der neuen Generation CL ein leistungsfähiges Rückhaltesystem in Aktion, das die Insassen bedarfs- und situationsgerecht schützen kann. Dafür wertet ein Computer mittels verschiedener Sensoren nicht nur die voraussichtliche Aufprall­schwere, sondern auch individuelle Daten des Beifahrers aus. Hat die Sensorik einen kleinen Beifahrer erkannt, zündet sie – je nach Unfalltyp – zunächst nur die erste Airbagstufe, damit sich das Luftpolster geringer füllt. Wird hingegen ein größerer Mitfahrer ermittelt, zünden beide Airbagstufen.
Darüber hinaus ist die bewährte automatische Kindersitz-Erkennung (KSE) an Bord, die den Beifahrer-Airbag deaktiviert, sobald ein spezieller mit Transponder ausgestatteter Mercedes-Benz Reboard-Kindersitz erkannt worden ist. Wenn der Beifahrersitz unbesetzt bleibt, werden Airbag, Sidebag und Gurtstraffer auf der Beifahrerseite deaktiviert.
Sensible Fühler: Elf Sensoren für die Unfallerkennung
Im CL sind insgesamt 11 Sensoren installiert, die frühzeitig Daten über die voraussichtliche Art und Schwere eines Aufpralls liefern:
  • Frontalaufprall: Neben dem zentralen Sensor im Airbag-Steuergerät ist das Luxus-Coupé mit sogenannten Upfront-Sensoren ausgestattet. Durch ihre exponierte Lage am Frontmodul tragen sie dazu bei, dass das Airbag-Steuergerät mit ihrer Hilfe die voraussichtliche Schwere eines Aufpralls noch früher und präziser bestimmen kann, sodass sich die Zeit zwischen dem Crash und der Aktivierung von Airbags und Gurtstraffern weiter verkürzen lässt.
  • Seitenaufprall: Druck-Sensoren informieren das Steuergerät schnell und präzise über eine Seitenkollision im Bereich der Türen. Die Messfühler reagieren, wenn bei einem Aufprall die Luft zwischen Außenhaut und Innenverkleidung der Türen komprimiert wird. Zusätzliche Seiten-Sensoren sind in den unteren (nicht sichtbaren) B-Säulen installiert.
  • Heckaufprall: Erkennt der zentrale Crash-Sensor im Innenraum eine Heck-Kollision, löst er die pyrotechnischen Gurtstraffer vorne und hinten aus, um die Insassen in den Sitzen zu fixieren.
  • Überschlag: Bei seitlichen Überschlägen kann ein im Airbag-Steuergerät
    integrierter Überschlag-Sensor Gurtstraffer und Windowbags aktivieren.
Rückhaltesysteme: Acht Airbags in Serie
Mit 8 serienmäßigen Airbags sowie 4 Gurtstraffern und Gurtkraftbegren­zern bietet die neue Generation CL eine noch umfangreichere Sicherheitsaus­stattung als das Vorgängermodell. Zu den Luftpolstern, die sich beim Unfall milli­sekundenschnell entfalten, zählen zwei adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer, zwei Sidebags in den vorderen Sitzlehnen, zwei Sidebags in den Fondseitenverkleidungen sowie zwei großflächige Windowbags, die sich beim Seitenaufprall von der A- bis zur C‑Säule spannen.
Allen Insassen stehen 3-Punkt-Automatikgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern zur Verfügung. Die Kraftbegrenzung des vorderen Gurt­bandes arbeitet adaptiv: Nach Erreichen einer bestimmten Maximalkraft wird die Gurtkraft auf ein niedrigeres Niveau abgesenkt – die Gurte werden dadurch weiter ausgezogen, sodass die Frontpassagiere tiefer in die Airbags eintauchen können. So lassen sich die Brustbelastungen der Insassen verringern.
Dem gleichen Zweck dient auch die Lenksäule, die sich beim Frontalaufprall teleskopartig um bis zu 80 Millimeter zusammenschiebt.
Das Insassen-Rückhaltesystem des CL auf einen Blick
Systemkomponente
Vordersitze
Fondsitze
3-Punkt-Sicherheitsgurte mit automatischer Gurt-Höheneinstellung
x
Mit Gurtkomfort-Automatik
x
Gurtstraffer
x
Schlossstraffer
x
Aufrollstraffer
Gurtkraftbegrenzer
x
adaptiv
x
Kopfstützen in Höhe und Neigung verstellbar
x
x
 
Front-Airbags
x
Mit adaptiver Steuerung, auf der Beifahrerseite inkl. Individualisierung
--
Sidebags
x
x
Windowbags
x
x
Automatische Kindersitz-Erkennung (AKSE)
Auf Wunsch an der Beifahrerseite für Mercedes-Benz Kinder-sitze mit Transponder
--
x serienmäßig
Mercedes-Sicherheit auch nach dem Unfall
Das ganzheitliche Mercedes-Sicherheitskonzept berücksichtigt auch die Phase nach einem Verkehrsunfall. Um Folgeschäden zu verhindern, wird im CL ab einer bestimmten Unfallschwere automatisch die Kraftstoff­zufuhr des Motors unter-brochen. Zusätzlich schaltet sich die Warnblinkanlage ein, um nachfolgende Autofahrer zu warnen und Folgeunfälle zu vermeiden.
Nach einem Unfall mit Airbag-Auslösung öffnen sich alle Seitenscheiben um einen schmalen Spalt, sodass der Innenraum entlüftet wird. Zusätzlich werden die Türschlösser automatisch entriegelt, damit Unfallhelfer verletzte Passagiere schneller retten können. Eigens konstruierte Crash-Fugen verhindern, dass die Türen vom Kotflügel blockiert werden. Auch die Insassen können die Türen nach einem Unfall öffnen, denn für die Innenbetätigung der Türschlösser verwendet Mercedes-Benz Bowdenzüge, die nach Deformationen intakt bleiben. Markierungen an der Heckscheibe zeigen den Rettungsdiensten die Stellen an, wo sie nach einem schweren Unfall die C-Säulen durchtrennen können, um verletzte Insassen schnell zu er-reichen und medizinisch zu versorgen.
Crashfest durch Hightech-Stahl: Aufwendig konstruierte Karosserie
Die Basis für den vorbildlichen Insassenschutz im CL bildet eine intelligent konstruierte Karosserie mit großen Deformationszonen im Front- und Heckbereich. Rund 44 Prozent aller Rohkarosseriekomponenten bestehen aus hoch- oder
höherfesten Hightech-Stahllegierungen, die bei einem Minimum an Gewicht ein Maximum an Festigkeit erreichen. Zusätzlich kommen an den für den Insassenschutz wichtigen Karosseriebereichen ultrahochfeste Hightech-Legierungen zum Einsatz. Herkömmliche Tiefziehstähle haben bei dem Spitzenmodell mit dem Stern nur noch einen Anteil von rund 26 Prozent. Motorhaube, vordere Kotflügel, Türbeplankungen, Front- und Heckmodulträger sowie die Rückwand hinter der Fondsitzlehne stellt Mercedes-Benz aus Aluminium her.
Der Kofferraumdeckel und die Reserveradmulde bestehen ebenfalls aus Leichtbau-Material: aus Kunststoff.
Das Frontmodul und der sogenannte Integralträger, an dem Motor, Vorderachse und Lenkung befestigt sind, verbinden die vorderen Längsträger und die zweite Längsträgerebene oberhalb der Radkästen miteinander. So entstehen beim Fron­tal­aufprall zwei wichtige Kraftlastpfade, die maßgeblich zum vorbildlichen Insassenschutz des CL beitragen. Ebenso können die massiven, mehrschaligen Seitenschweller hohe Kräfte aufnehmen und die Aufprallenergie an der Fahrgastzelle vorbeiführen.
Der durchgehende Stirnwandquerträger verteilt die Aufprallkräfte beim ein­seitigen Frontal-Crash großflächig in den Mitteltunnel und in die seitlichen Längs­träger.
Ein zusätzlicher Hochträger erhöht die Steifigkeit der Stirnwand und reduziert beim Frontalaufprall die Verschiebung der Pedalerie in Richtung Innenraum.
Die V-Motoren des CL leisten einen weiteren wichtigen Beitrag zum Insassenschutz. Dank ihrer kompakten Bauweise ermöglichen sie eine höhere Deformation in der Vorbaustruktur, sodass sich die Belastungen der Passagiere verringern. Auch die Kardanwelle ist mit speziellen Deformationselementen ausgestattet.
Die Verteilung der Aufprallkräfte auf mehreren vertikalen und horizontalen Ebenenmit gezielt abgestimmten Kraftniveaus kommt nicht nur dem Insassen­schutz zugute, sondern dient bei Kollisionen mit kleineren Unfallgegnern auch der Kompatibilität. Die Vorbaustruktur des großen Coupés ist so konstruiert, dass sie gezielt auch für das andere Fahrzeug Crash-Energie abbaut.
Nahezu unverformbar: Die Fahrgastzelle
Die Fahrgastzelle erweist sich sowohl beim Front- oder Heckaufprall als auch beim Seiten-Crash oder beim Überschlag als eine nahezu unverformbare Struktur, die den Passagieren selbst bei hohen Aufprallgeschwindigkeiten einen weitgehend intakten Insassenraum bietet. Hochfeste Stahlsorten und Bleche mit größerer Materialstärke spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie der Einbau zusätzlicher Träger.
Eine aufwendig konstruierte Bodenanlage bildet die stabile Grundlage des Insassenschutzes. Acht Längsträgerprofile, vier Querträger und eine dreiteilige Tunnelverstärkung stabilisieren die Fahrgastzelle beim Crash und sorgen für eine großflächige Verzweigung der Aufprallkräfte.
Seitenstruktur: Bestens gegen Kollisionen gerüstet
Die elegante seitliche Linienführung mit der durchgängigen Scheibenfläche und den filigran gezeichneten Dachsäulen wurde erst durch aufwendige karosserie­technische Maßnahmen möglich, mit deren Hilfe das Coupé auch ohne obere B-Säulen in puncto Verwindungssteifigkeit und Insassenschutz strengste Prüf-bedingungen erfüllt.
Beim Seiten-Crash treten vor allem die stabilen Seitenschweller, die unteren
B-Säulen, die vier Querträger im Bodenbereich sowie ein massives Stahlprofil unter der Instrumententafel in Aktion, um die Fahrgastzelle zu stabilisieren. Zur Herstellung der Schweller und B-Säulen verwendet Mercedes-Benz höherfeste Stahllegierungen, die in puncto Zugfestigkeit allen anderen Werkstoffen weit überlegen sind. Dem Seitenaufprallschutz dienen ebenfalls Verstärkungsprofile aus Stahl mit hoher Zugfestigkeit in den Türen.
Hoch belastbare Befestigungsflächen für die Türscharniere sorgen darüber hinaus im Bereich der Seitenstruktur für einen stabilen Zugverband, der die Insassen bei einer seitlichen Kollision wirksam schützen kann.
Neben hoher Sicherheit zeichnen sich die Türen des CL auch durch Funktionen aus, die das Ein- und Aussteigen bequemer machen. So sorgt ein hydraulisches System dafür, dass die geöffneten Türen ab 15 Grad Öffnungs­winkel in jeder Position fixiert werden – auch an Steigungen oder bei starkem Wind. Eine elektrische Servoschließung zieht alle Türen (und den Kofferraum­deckel) ins Schloss.
Heckstruktur: Härteste Crashtests bestanden
Am Heck schützt eine aufwendig konstruierte Deformationszone die Fahrgast­zelle. Sie besteht neben dem Aluminium-Querprofil und den stählernen Crash-Boxen des verschraubten Heckmoduls aus zwei stabilen Längsträgern und einem Querträger im Bereich des Kofferraumbodens. Auch der Fahrschemel der Hinterachse bildet beim Aufprall eine Energie absorbierende Ebene. Der Kraftstoffbehälter ist im geschützten Bereich vor der Hinterachse untergebracht. Der CL erfüllt somit auch beim Heckaufprallschutz die weltweit härtesten Crashvorschriften, wie zum Beispiel den US-Test nach FMVSS301 mit 80 km/h.
Reparaturfreundlich: Die Front- und Heckmodule
Bei Unfällen mit geringer Crash-Geschwindigkeit schützt das bewährte Modul­konzept für die Front- und Heckpartie vor größeren Schäden. Die Biegequerträger der Module bestehen aus hoch belastbaren Aluminium-Strangpressprofilen. Sie sind über stählerne Crash-Boxen mit den Längsträgern verbunden und so aus­gelegt, dass die Aufprallenergie zuerst durch die Aluminiumprofile und die Crash-Boxen absorbiert wird. Die nachgeordnete Rohbaustruktur bleibt unbe­schädigt. Zudem übernehmen die stabilen Querträger beim Offset-Frontalaufprall die Aufgabe, Energie auf die nicht belastete Seite der Karosseriestruktur zu übertragen.
Front- und Heckmodul sind mit der Karosserie verschraubt und lassen sich bei der Unfallreparatur ohne aufwendige Schweißarbeiten austauschen. Auch die einzelnen Bauteile innerhalb der Module sind durch Schrauben miteinander verbunden.
Langzeitschutz: Voll verzinkte Karosserie und Lack mit Nanopartikeln
Für den Langzeit-Korrosionsschutz der CL-Karosserie hat Mercedes-Benz ein wirksames Maßnahmenpaket entwickelt. Seine Basis bilden voll verzinkte Bleche, die je nach Einsatzbereich – zum Beispiel an den Türen sowie an den Längsträgern im Front-, Seiten- und Heckbereich – zusätzlich über eine zweiseitige organische Beschichtung verfügen. Diese Beschichtung enthält ebenfalls rostabwehrende Zinkpigmente. Zudem werden hoch belastete Struktur­bereiche der Karosserie durch Hohlraum­konservierung geschützt – zum Beispiel die vorderen Längsträger, die obere Längsträgerebene der Vorbaustruktur, die Seitenschweller und die
hinteren Radkästen.
Darüber hinaus verhindern abgedichtete Schweißnähte, dass Korrosion entsteht. Die Nahtabdichtung umfasst neben Motorhaube, Türen, Kofferraumdeckel, hinteren Radkästen und Tankklappe auch einen Großteil der Schweißverbin­dungen an der Bodenstruktur. Eine großflächige Unterbodenverkleidung aus Kunststoff-Laminat schützt die Karosserie vor Steinschlag, Nässe und Schmutz.
Einen wichtigen Beitrag für vorbildliche Langzeitqualität und Wertbeständigkeit leistet außerdem kratzbeständiger Klarlack auf Nanotechnologie-Basis. Er gehört zur Serienausstattung des CL und wird sowohl für Metallic- als auch bei Uni-Lackierungen verarbeitet. Er zeichnet sich durch weniger als ein Millionstel Millimeter kleine Keramikpartikel aus, die in die Molekularstruktur des Lackbindemittels integriert sind. Diese Teilchen verbessern die Kratzbestän­digkeit der Lackierung um das Dreifache und sorgen dauerhaft für einen sichtbar besseren Glanz.
Aerodynamik: Vorbild unter den Luxus-Coupés
War bereits das Vorgängermodell bei seinem Debüt mit einem Luftwiderstands­beiwert von cW = 0,27 das aerodynamisch günstigste Fahrzeug seiner Klasse, so konnten die Mercedes-Benz Spezialisten beim Nachfolger den Wert durch aufwendige Detailarbeit, wie etwa die neuen Außenspiegelgehäuse, eine Spoilerlippe an der unteren Motor­raumverkleidung und Designmodifikationen, nochmals optimieren. So lenkt der neugestaltete Frontstoßfänger die anströmende Luft noch effizienter um die Vorderräder. Auch das Design der Kühlermaske trägt zur verbesserten aerodynamischen Effizienz bei. Ergebnis: Die neue Modell­generation glänzt mit dem cW-Spitzenwert von 0,26 beim CL 500 BlueEFFICIENCY. Damit bleibt das Topmodell der Marke mit dem Stern in puncto Aerodynamik das Vorbild unter den Luxus-Coupés.
Wenn die Karosserie optimal vom Fahrtwind umströmt wird, entstehen weniger Windgeräusche. Die gute Aerodynamik des CL wirkt sich deshalb auch akustisch vorteilhaft aus. Gezielte Maßnahmen im Bereich Aeroakustik sind unter anderem verstärkte Außenhautflächen, geräuschdämmende Türdichtungen, sechs Millimeter dicke Seitenscheiben, unterhalb des Luftstroms liegende Scheibenwischer, eine spezielle Gummidichtung zwischen Heckscheibe und Kofferraumdeckel und
gezackte Windabweiser am Schiebe-Hebe-Dach.
Die Aerodynamikdaten des Mercedes-Benz CL
 
CL neu
Vorgängermodell
Luftwiderstandsbeiwert (cW)
0,26-0,27
0,27-0,28
Stirnfläche (A) m²
2,32-2,33
2,28-2,30
Luftwiderstandswert (cW × A) m²
0,603-0,629
0,616-0,644
 
Neben den Windgeräuschen konnten die Mercedes-Entwickler bei der neuen Generation CL auch die Fahr- und Abrollgeräusche nochmals verringern. Sie
erreichten dies durch zusätzliche Dämpfungsfolien in den hinteren Radläufen, die Störgeräusche und Vibrationen ebenso wirkungsvoll schlucken wie der im Vergleich zum Vorgängermodell schwerere Kofferraum­boden und die verstärkte Isolierung der Rückwand zum Gepäckabteil. Um die Motorengeräusche zu reduzieren, erhielt das Coupé eine neue Unterboden­verkleidung im Bereich des Motorraums sowie eine neugestaltete Dämmplatte für die Spritzwand zum Cockpit.
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Michael
Allner
Baureihen S-, CL-, SL-, SLK-Klasse, Maybach, MB Guard
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