Luxus, Effizienz, Perfektion: Die neue Generation CL – neue Motoren in der S-Klasse
Stuttgart
07.09.2010
Die großen Coupés von Mercedes-Benz: Traumwagen und technische Trendsetter
  • Lange Tradition beim Bau von Zweitürern der Spitzenklasse
  • Exklusive Schrittmacher für die automobile Entwicklung
Die großen Coupés von Mercedes-Benz verbinden höchste Exklusivität und
anspruchsvolles Design mit wegweisender Spitzentechnik. Repräsentative Automobile mit sportlicher Note für höchste Ansprüche zu bauen, war bei Mercedes-Benz schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg eine ebenso sorgsam wie intensiv gepflegte Tradition. Dazu gehören beispielsweise die sehr seltenen Coupé-Versionen der Kompressorwagen mit dem Stern auf der Kühlerhaube, produziert in den 20er- und 30er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Noch heute sind sie echte „Hingucker“ und begehrte Kulturzeugen jener Zeit, die in ihrem Wert und in ihrer Bedeutung den Vergleich mit kostbaren Gemälden nicht scheuen müssen.
Die Luxus-Coupés traten nie als bloße Varianten der Limousinen auf, sondern als sichtbar individuelle Linie innerhalb der Modellreihen. Sie boten auch weg­weisende Innovationen in der Automobil­technik. So war 1961 das 220 SEb Coupé das erste Mercedes-Serienmodell mit Scheibenbremsen. 1995 feierte im S 600 Coupé das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® Welt­premiere und 1999 im CL das
Federungssystem Active Body Control. Im Jahr 2006 debütierte mit der PRE-SAFE® Bremse eine weitere Technik­innovation in einem großen Mercedes-Coupé. Doch abgesehen von aller technischen Raffinesse: Die Coupés mit dem Stern wecken in erster Linie Emotionen. Ihr Auftritt ist eine sinnliche Offensive. Kurz gesagt:
Mercedes-Coupés sind seit jeher Traumwagen der besonderen Art – jedes ein
automobiler Klassiker.
1952: Mit dem 300 S Coupé zurück in die Spitzenklasse
An die Tradition der Vorkriegs-Coupés knüpft Mercedes-Benz an, als auf dem Pariser Autosalon im Oktober 1951 das 300 S Coupé präsentiert wird: das Oberklasse-Coupé der Modellreihe W 188. Die allgemeine Begeisterung gipfelt im überschwänglichen Urteil der Fachpresse. Die Rede ist vom „Wagen für die Weltelite“. Die internationale Öffentlichkeit ist aber auch überrascht, da niemand erwartet hat, dass ein deutscher Automobilhersteller quasi aus dem Stand heraus den Übergang schafft von der Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit zur reibungslosen Produktion exklusiver Luxus-Fahrzeuge.
Das 300 S Coupé, das 1952 in Serie geht, besticht durch seine geschwungenen Kotflügel und die lang gezogene Kühlerhaube. Diese Stilelemente repräsentieren „traditionelle und in diesem Fall besonders edle Formen“, wie ein zeitgenös­sischer Kommentar lautet. Das kultivierte Coupé leistet mit seinem Sechszylinder-Reihen­motor 110 kW (150 PS), die eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h ermöglichen. „Längste Strecken in kürzester Zeit mit größt­möglicher Schonung von Körper und Nerven“ zurücklegen zu können, lautet die Botschaft an die Coupé-Klientel, zu der auch die amerikanischen Filmstars Gary Cooper und Errol Flynn zählen.
Bereits 1955 stellt Mercedes-Benz das überarbeitete 300 Sc Coupé vor. Die Benzin-Direkteinspritzung statt der Vergaser lässt die Motorleistung auf 129 kW (175 PS) steigen. Zudem übernimmt das neue Coupé von der 300er-Limousine die Eingelenk-Pendelachse, die den Fahrkomfort nochmals steigert. Die glückliche Verbindung von Höchstleistung und Fahrsicherheit mit vollendeter Eleganz und Qualität wird von den damaligen Fachleuten als „Maßstab für das heute im Automobilbau Erreichbare“ angesehen. Dieses Urteil hat bis heute Gültigkeit.
Zwischen 1951 und 1958 werden lediglich 314 Einheiten der Coupés der hoch exklusiven Modellreihe W 188 produziert. Die geringe Stückzahl ist auf den
noch relativ kleinen Markt der damaligen Zeit zurückzuführen. Doch die wenigen heute noch erhaltenen Nachkriegs-Coupés zählen zu den gesuchten Sammler­stücken und werden auf Auktionen in den höchsten Kategorien gehandelt.
1956: Das „Ponton“-Coupé feiert sein Debüt
Auch im 1956 vorgestellten 220 S Coupé der Modellreihe W 180 verschmelzen ambitioniertes Design, wegweisende Technik und genussvolles Fahrerlebnis zu einer Einheit. Der Zweitürer basiert ebenso wie das 220 S Cabriolet auf der Limousine Typ 220 S. Auffällig ist bei allen drei Karosserievarianten die charakteristische „Ponton“-Form des Aufbaus mit glatten Flanken ohne aufgesetzte Kotflügel und Trittbretter. Dies führt schnell zur griffigen Bezeichnung „Ponton-Mercedes“, noch heute ein stehender Begriff in der Automobilhistorie. Das Gesicht des Coupés prägen verchromte Stoßstangen und Nebelscheinwerfer. Erstmals besitzt ein Coupé von Mercedes-Benz eine selbsttragende Karosserie, die fest mit dem Rahmenboden verschweißt ist.
Das 220 S Coupé tritt zunächst mit einem 74 kW (100 PS) starken Reihensechs­zylinder an. Kurze Zeit später steigern die Mercedes-Ingenieure die Motorleistung auf 78 kW (106 PS). Eine verbesserte Vorderradaufhängung sorgt für erhöhten Fahrkomfort, ebenso wie die Eingelenk-Pendelachse mit tief liegendem Drehpunkt. Auf Wunsch und zum Aufpreis von 450 Mark erhält der Kunde ab 1957 eine
hydraulisch-automatische Kupplung namens „Hydrak“.
Die Innenausstattung ist nobel. So gehören polierte Edelholzeinfassungen für die Armaturen und Lederpolsterung ebenso zum Coupé-Auftritt wie ein Standgebläse für Heizung und Lüftung. Als Einheit aus „moderner Technik und zweckvoller Eleganz“ beschreibt die zeitgenössische Presse das Coupé. Zur Steigerung der Fahrleistungen bietet Mercedes-Benz ab September 1958 den 220 SE der Modell­reihe W 128 mit Benzin­einspritzung für 1900 Mark an, welche die Leistung auf 85 kW (115 PS) anhebt. Die letzten gebauten Varianten bieten 88 kW (120 PS).
Von den „Ponton“-Coupés 220 S und 220 SE fertigt Mercedes-Benz insgesamt 2081 Fahrzeuge. Auch sie zählen heute zu den gesuchten Sammlerobjekten.
1961: Meilenstein für Stil und Sicherheit
Zur feierlichen Eröffnung des Museums im Werk Untertürkheim am 24. Februar 1961 präsentiert Mercedes-Benz das 220 SEb Coupé. Es orientiert sich konstruktiv und stilistisch an der Heckflossen-Limousine des Typs 220 SEb und ist daher ebenfalls der Baureihe 111 zugeordnet. Auf deren ungekürzter Rahmenbodenanlage ist ein vollwertiger Viersitzer entstanden. Motor, Fahrwerk und das Prinzip der Sicherheitskarosserie stammen von der Limousine. Der einzige wesentliche Unterschied stellt zugleich eine technische Besonderheit dar: Das 220 SEb Coupé ist der erste Mercedes-Benz Serien-Personenwagen mit Scheibenbremsen an den Vorderrädern. Außerdem besitzt es ein gepolstertes Lenkrad, 3-Punkt-Gurte und neuartige Keilzapfen-Türschlösser, die verhindern, dass die Türen beim Aufprall aufsprangen. Wenig später debütiert auf dem Genfer Automobil-Salon das 300 SE Coupé mit 118 kW (160 PS), das zur Baureihe 112 gehört. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehören 4-Gang-Automatikgetriebe, Luftfederung und Servolenkung.
Als Antrieb für das 220 SEb Coupé dient ein Sechszylinder mit 88 kW (120 PS). Als die Produktion der „Heckflossen“-Limousinen im August 1965 endet, bleibt das Coupé zusammen mit dem Cabriolet im Verkaufsprogramm. Jedoch wird der 2,2-Liter-Motor von einem 2,5-Liter-Aggregat mit 110 kW (150 PS) und der Modellbezeichnung 250 SE Coupé ersetzt. Im Januar 1968 löst das 280 SE Coupé mit einem neu entwickelten Sechszylindermotor mit 2,8 Liter Hubraum und 118 kW (160 PS) das 250 SE Coupé ab, zugleich wird die 3,0-Liter-Variante aus der Produktion genommen. Im September 1969 debütiert im 280 SE 3.5 Coupé ein V8-Motor mit 147 kW (200 PS) als Vorbote einer neuen Triebwerk­generation.
Gerade für die wachsende Klientel der beruflichen Vielfahrer erweisen sich die Mercedes-Benz Coupés als ideal. Die Folge: Von den Coupés der Modellreihe W 111 und W 112 werden mehr als zehn Mal so viel Fahrzeuge produziert wie von der „Ponton“-Vorgängerreihe, nämlich genau 28.918 Einheiten.
1971: Sicherheit als Programm
Im Oktober 1971 stellt Mercedes-Benz auf dem Pariser Automobil-Salon mit dem 350 SLC die nächste Coupé-Generation vor. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern basiert das Modell nicht auf einer Oberklasse-Limousine, sondern teilt sich die Technikbasis mit dem Roadster 350 SL. Abgesehen vom festen Dach des SLC sind beide Varianten der Baureihe 107 bis zur Türhinter­kante identisch. Die Unterschiede offenbaren sich in der hinteren Wagenhälfte. Der um 36 Zenti­meter verlängerte Radstand erlaubt die Auslegung als voll­wertigen Viersitzer. Mit dem Roadster teilt sich das von einem 147 kW (200 PS) starken V8-Motor angetriebene Coupé auch eine Reihe sicherheits-relevanter Konstruktions­details. So ist der Kraftstofftank kollisionsgeschützt über der Hinterachse eingebaut. Im Innenraum sorgen der stark gepolsterte Armaturen­träger, deformierbare oder versenkt angeordnete Schalter und Hebel sowie das neue 4-Speichen-Sicherheitslenkrad mit Pralltopf und breiter Polsterplatte für größtmöglichen Aufprallschutz. Die groß-flächigen Heckleuchten sind wegen ihres gerippten Oberflächenprofils unempfindlich gegen Verschmutzung.
Ab April 1973 steht im 450 SLC ein zweiter V8-Motor mit 4,5 Liter Hubraum und 165 kW (225 PS) zur Verfügung. Eine auf die US-amerikanischen Abgasgesetze abgestimmte Version dieses Motors mit geringerer Verdichtung und 143 kW (195 PS) ist bereits seit Juli 1972 in der Nordamerika-Ausführung des 350 SLC im Einsatz. Im Juli 1974 wird das Typenprogramm des C 107 um den Sechs­zylinder 280 SLC mit 136 kW (185 PS) erweitert.
Im September 1977 präsentiert Mercedes-Benz auf der Frankfurter Internatio­nalen Automobil-Ausstellung mit dem 450 SLC 5.0 ein neues Spitzenmodell. Herausragende Neuerung ist der 5,0-Liter-Leichtmetall­motor mit 177 kW (240 PS), der später in der S-Klasse und in den SEC-Coupés Karriere machen wird. 1980 wird im Zuge allgemeiner Modellpflegemaßnahmen der 450 SLC 5.0 zum 500 SLC. Der 350 SLC wird durch den 380 SLC ersetzt. Sein 3,8-Liter-V8 in Aluminiumbauweise mobilisiert 160 kW (218 PS). In zehnjähriger Bauzeit entstehen insgesamt 62.888 Coupés der Baureihe C 107.
1981: Geballte Kraft und Agilität auf S-Klasse Basis
Auf der Frankfurter IAA im September 1981 werden die Coupé-Varianten 380 SEC und 500 SEC der Baureihe C 126 präsentiert. Sie basieren nun wieder auf der
S-Klasse Limousine anstelle der SL-Klasse, die zwischen 1971 und 1981 auch als SLC-Coupé angeboten wurde. Die Bodengruppe ist um 85 Millimeter gekürzt. Dennoch sind die SEC-Coupés vollwertige Viersitzer. Auch ihr Design orientiert sich mit ihrer eleganten, harmonischen Formgebung an den Viertürern, strahlt jedoch noch mehr geballte Kraft und Agilität aus.
Selbstverständlich entsprechen auch die Coupés dem hohen Sicherheitsstandard der S-Klasse Limousinen. Ein interessantes Ausstattungsdetail sind elektrisch betätigte Gurtbringer, die zum serienmäßigen Lieferumfang gehören und die Aufgabe haben, den Sicherheitsgurt ins Blickfeld und in eine für Fahrer bzw. Beifahrer gut erreichbare Position zu bringen. Auf Wunsch sind ein Airbag für den Fahrer und ein Gurtstraffer für den Beifahrer lieferbar.
Für dynamischen Vortrieb sorgen V8-Motoren, die im Rahmen des „Mercedes-Benz Energiekonzepts“ zur Verbrauchs- und Schadstoffreduzierung gründlich überarbeitet wurden. Das 380 SEC Coupé leistet 150 kW (204 PS), das 500 SEC Coupé 170 kW (231 PS). 1985 bringt ein umfangreiches Modellpflegepaket neben einem dezenten Facelift vor allem eine umstrukturierte Motorenpalette. Neu ist der V8-Motor mit 4,2 Liter Hubraum. Die 5,0-Liter-Maschine ist ebenfalls modifiziert; sie verfügt jetzt über eine elektronische Zündanlage und eine elektronisch-mechanisch
gesteuerte Einspritzanlage. Die spektakulärste Neuheit ist der 5,6-Liter-V8, der eine Leistung von 200 kW (272 PS) mobilisiert und in einer höher verdichteten Ausführung (allerdings ohne Katalysator) sogar 221 kW (300 PS) entfaltet.
Deutlich wird die Faszination, die vom neuen großen Coupé ausgeht, nicht zuletzt an den Zahlen: Von der Modellreihe C 126 werden insgesamt 74.060 Stück produziert. Diese Coupés, für manche Liebhaber „die Reisewagen schlechthin“, zählen heute zu den gesuchten „jungen Oldtimern“ des Hauses Mercedes-Benz.
1992: Erstmals auch mit Zwölfzylinder
Premierenbühne für die neuen SEC-Coupés der Modellreihe C 140 ist im Januar 1992 die North American International Auto Show in Detroit. Zunächst bietet Mercedes-Benz zwei Varianten an: den 500 SEC mit 235 kW (320 PS) starkem V8-Motor und den 600 SEC mit 290 kW (394 PS) leistendem V12-Motor, die auf den 1991 vorgestellten S-Klasse Limousinen basieren. Die neuen Coupés zeichnen sich durch ein eigenständiges Design aus. Klare, ruhige Formen mit dezenten Kraftlinien verströmen Dynamik und unprätentiöse Sportlichkeit.
Analog zu den anderen Pkw-Typen führt Mercedes-Benz im Juni 1993 bei den Coupés der S-Klasse neue Typenbezeichnungen ein. Aus dem 600 SEC wird
beispiels­weise das S 600 Coupé. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, erhält die Coupé- Familie im März 1994 mit dem 205 kW (279 PS) starken S 420 Coupé Verstärkung.
Das S 600 Coupé tritt mit zwei grundlegenden technischen Neuerungen an: Im Mai 1995 wird ein vollkommen neu entwickeltes 5-Gang-Automatikgetriebe mit schlupfgesteuerter Wandler-Überbrückungskupplung eingeführt, das auf­grund seiner ausgeklügelten elektronischen Steuerung den Kraftstoffverbrauch senkt. Eine Innovation von noch grundlegen­derer automobilhistorischer Bedeutung ist das zeitgleich eingeführte Elektroni­sche Stabilitäts-Programm ESP®, das den Fahrer in kritischen Situationen unterstützt, indem es durch einen gezielten sensorgesteuerten Bremseingriff einem instabilen Moment entgegenwirkt und damit zur Fahrsicherheit beiträgt. Seither gilt ESP® als Ausweis einer zukunftsorientierten Sicherheitstechnik im Fahrzeugbau und hat sich branchenweit durchgesetzt.
1996 werden die Typenbezeichnungen für die Coupés erneut geändert. Jetzt heißt die Baureihe CL, was darauf hinweisen soll, dass die großen Coupés die Schrittmacherfunktion für eine ganze Coupé-Familie übernommen haben. Vom C 140 werden 26.022 Einheiten gefertigt.
1999: Mit wegweisender Spitzentechnik ins neue Jahrtausend
Ab Herbst 1999 steht das neue CL-Coupé der Baureihe C 215 in den Autohäusern. Zunächst gibt es einzig den CL 500 mit V8-Motor und 225 kW (306 PS), der
allerdings bereits Anfang 2000 vom 270 kW (367 PS) starken CL 600 mit Zwölfzylindermotor ergänzt wird. In Design, Motorisierung und Ausstattung liefert der CL einen glanzvollen Beweis für die Innovationskraft des Stuttgarter Autobauers. Die lange, flache Motorhaube, der dynamische Spannungsbogen der Dachlinie, das markante Heck und die ausdrucksstarken Doppelscheinwerfer prägen eine Form, die gleichzeitig Sportlichkeit und Eleganz ausstrahlt. Der Verzicht auf B‑Säulen lässt den Grundkörper leicht wirken.
Zur Serienausstattung gehört ein umfangreiches Sicherheitspaket, unter anderem mit verschiedenen Airbags. Serienmäßig – und weltweit bis dato einzigartig – ist das neuartige Federungssystem Active Body Control (ABC); es kompensiert Wank- und Nickbewegungen bei Kurvenfahrten, beim Anfahren und beim Bremsen fast vollständig. Der Zwölfzylinder des CL 600 hat serienmäßig eine automatische Zylinderabschaltung, die für den Achtzylinder im CL 500 auf Wunsch lieferbar ist; sie senkt den Kraftstoffverbrauch im Teillastbereich. Ab Herbst 2000 gibt es den auf 55 Stück limitierten CL 55 AMG „F1 Limited Edition“. Als weltweit erstes Auto mit Straßenzulassung hat er eine Bremsanlage mit Keramik-Bremsscheiben. 2001 folgt der CL 63 AMG mit 326 kW (444 PS).
Im Jahr 2002 bringt eine Modellpflege eine dezent geänderte Front- und Heckpartie. Eine gravierende Neuerung ist der V12-Motor mit Biturbo-Aufladung im CL 600, der 368 kW (500 PS) entwickelt und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern bereitstellt. Im CL 55 AMG geht ab Herbst 2002 ein V8-Kompres­sormotor mit 5,5 Liter Hubraum und 265 kW (360 PS) zu Werke, und im Herbst 2003 kommt noch der 450 kW (612 PS) leistende CL 65 AMG hinzu, der ein Drehmoment von 1000 Newtonmetern bereitstellt.
Mit der Modellreihe C 215 beschreitet Mercedes-Benz den Weg der Coupé-Tradition unvermindert erfolgreich: Bis Mai 2006 werden 48.000 Stück gefertigt.
2006: Neues Meisterstück unter den Luxus-Coupés
Höchste Exklusivität, anspruchsvolles Design und wegweisende Spitzentechnik zeichnen auch die CL-Klasse der Baureihe C 216 aus, die im Herbst 2006 ins Licht der Öffentlichkeit fährt. Charakteristisch für den optischen Auftritt des neuen Meisterstücks des Stuttgarter Automobilherstellers ist das Wechselspiel markanter straffer Linien mit großen ruhigen Flächen. Vertraute Mercedes-Merkmale präsentieren sich in zeitgemäßer Interpretation und bilden so einen harmonischen Einklang zwischen Tradition und Moderne. Beispiele dafür sind die Mercedes-typische Kühlermaske mit den breiten Chrom-Lamellen, die voll versenkbaren Seitenscheiben ohne B-Säule und die sich nach unten verjüngende C-Säule, wie sie erstmals 1961 das 220 SEb Coupé zeigte.
Eleganz auch im Innenraum: Durch die große seitliche Scheibenöffnung wandert der Blick über eine formschön gestaltete Instrumententafel, hochwertige HolzZierelemente und weiche Lederpolster. Sofort wird deutlich, dass im CL alle Zeichen auf Komfort und Entspannung stehen. Klima-Automatik, COMAND mit Autoradio und CD/DVD-Spieler sowie ein gläsernes Schiebedach sind serienmäßige Ausstattungsdetails, die zum einmaligen Fahrerlebnis beitragen.
Auf Wunsch sind fahrdynamische Multikontursitze mit Massagefunktion lieferbar. Im CL 600 gehören sie zur Serienausstattung. Die Liste der Technik-Innovationen umfasst zudem das serienmäßige Intelligent Light System mit fünf verschiedenen Lichtfunktionen, die sich je nach Fahr- und Wettersituation einschalten.
Das ab Werk vorhandene präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® komplettiert Mercedes-Benz erstmals durch die PRE-SAFE® Bremse, die bei akuter Unfallgefahr eine automatische Teilbremsung vornimmt. Sie arbeitet mit dem Bremsassistenten Plus (BAS PLUS) zusammen, der den Autofahrer vor einem drohenden Auffahrunfall optisch und akustisch warnt und automatisch den notwendigen Bremsdruck berechnet, um den Crash zu vermeiden. Beide Systeme basieren ebenso wie die neu für den CL entwickelte Parkführung auf der Radartechnik. Ein Jahr nach dem Debüt des C 216 kommt als weiteres Novum der radargestützte Totwinkel-Assistent hinzu.
Für die Baureihe C 216 bietet Mercedes-Benz wieder die leistungsstärksten Motoren im Programm auf: Der Achtzylinder an Bord des CL 500 leistet jetzt 285 kW (388 PS). Unter der Motorhaube des prestigeträch­tigen CL 600 entfaltet der auf 380 kW (517 PS) gesteigerte Biturbo-Zwölfzylinder seine eindrucksvolle Kraft. Noch mehr Kraft bieten ab 2007 der CL 63 AMG mit 386 kW (525 PS) und der CL 65 AMG mit 450 kW (612 PS).
2010: Neuer Maßstab für Effizienz bei den Luxus-Coupés
Die neue Generation des C 216 übernimmt ab Herbst 2010 eine Vorreiterrolle auf dem Antriebssektor. Unter der Motorhaube des CL 500 BlueEFFICIENCY und des CL 500 4MATIC BlueEFFICIENCY entfaltet ein neuer V8-Biturbomotor mit BlueDIRECT Technologie seine Kraft. Der Achtzylinder mobilisiert aus 4663 Kubik­zenti­meter Hubraum 320 kW (435 PS) Leistung und ist damit trotz rund 0,8 Liter weniger Hubraum rund 12 Prozent stärker als der Vor­gänger. Gleich­zeitig steigt das Drehmoment von 530 Newtonmetern auf 700 Newtonmeter – ein Plus von 32 Prozent. Der kombinierte NEFZ-Verbrauch sinkt dagegen in der Variante mit Hinterradantrieb um zirka 22 Prozent auf 9,5 Liter Superbenzin pro 100 Kilo­meter.
Das BlueDIRECT Technologie-Paket des V8-Biturbo umfasst eine Reihe von Neuentwicklungen, die in dieser Kombination einzigartig sind. Hierzu gehören die strahlgeführte Direkteinspritzung der dritten Generation mit Piezo-Injektoren und die Multi-Spark Ignition mit bis zu vier Zündfunken innerhalb einer Millisekunde. Beides zusammen ermöglicht ein neuartiges homogenes Brenn­verfahren namens „Homogen-Split“. Das ­Technologie-Paket des Luxus-Coupés umfasst
darüber hinaus die ECO Start-Stopp-Funktion.
Spitzenmodell bleibt der mit 380 kW (517 PS) starkem Zwölfzylinder-Biturbo. Aus dem Hause Mercedes-AMG stammen die Hochleistungs-Coupés CL 63 AMG mit 400 kW (544 PS) starkem V8-Biturbo (5,5 Liter Hubraum) und CL 65 AMG mit 463 kW (630 PS) starkem Zwölfzylinder (6 Liter Hubraum). Als Option lässt sich für den CL 63 AMG das AMG Performance Package ordern, das eine Leistungssteigerung auf 420 kW (571 PS) beinhaltet.
Mit dem Aktiven Spurhalte-Assistenten und dem Aktiven Totwinkel-Assistenten feiern im CL zudem zwei neue Fahrer-Assistenzsysteme Weltpremiere (zeitgleich in der S-Klasse). Diese sind in der Lage, bei drohender Unfallgefahr aktiv zu reagieren und selbstständig zu handeln, um Unfälle zu verhindern oder die Unfallfolgen zu vermindern.
Ihr Presse-Kontakt
Michael
Allner
Baureihen S-, CL-, SL-, SLK-Klasse, Maybach, MB Guard
Tel.: +49 711 17-75846
Fax: +49 711 17-98646
N.N.
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Testwagenmanagement, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-75847
Fax: +49 711 17-91602
Weitere Dokumente
Aktionen
© 2014 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter | rechtliche Hinweise | CookiesDatenschutz | Nutzungsbedingungen