Ob man sich in einem Auto wohl fühlt, liegt nicht nur an den Sitzen. Die sind im neuen smart fortwo übrigens noch besser geworden. Ob man gerne mit einem Auto unterwegs ist, hängt auch und vor allem davon ab, ob es Spaß macht, dieses Auto zu benutzen.
Es macht Spaß, den smart fortwo zu benutzen
Beim smart fortwo ist dies der Fall. Das war bisher schon so und wird beim neuen smart fortwo noch mehr der Fall sein. Zunächst einmal, weil der smart fortwo etwas Besonderes ist und man sich damit von der breiten Masse unterscheidet. Und nicht zuletzt: Weil er jede Menge Fahrspaß bietet.
Davon abgesehen macht das Fahrzeugkonzept sehr viel Sinn: Vor allem für Menschen, die am Rande oder in einer Großstadt leben. Weil sie sowieso die meiste Zeit allein im Auto unterwegs sind, weil sie damit schneller durch die Stadt kommen. Und weil sie keinen Parkplatz suchen, sondern einen finden wollen.
Wartungsintervalle deutlich verlängert
Oder auch, weil sie nicht nur die Umwelt, sondern auch ihren Geldbeutel schonen möchten. Neben dem günstigen Verbrauch sorgen dafür auch die geringen Betriebskosten. Und die Wartungsintervalle, die beim neuen smart fortwo deutlich verlängert wurden.
Beispielsweise die 52 kW Variante muss nur noch alle zwei Jahre bzw. alle 40.000 Kilometer zur Inspektion. Zwischendurch ist nur ein Ölwechsel fällig. Oder besser gesagt: Der so genannte Ölservice Plus. Statt einer umfangreichen Inspektion reicht ein kurzer Check des Fahrzeugs.
Platzangebot
Für zusätzlichen Fahrkomfort sorgen nicht nur das neu entwickelte, automatisierte Fünfgang-Schaltgetriebe, der längere Radstand und die breitere Spur. Zum Komfort gehört auch das Raumgefühl. Beim smart fortwo entspricht es nahezu dem eines Fahrzeugs der Mittelklasse.
Schon beim Vorgängermodell wunderten sich Kunden, die zum ersten Mal in einem smart fortwo Platz nahmen, wie leicht man ein- und aussteigen kann und wie groß der Kleine innen ist. Selbst Großgewachsene müssen sich nicht verrenken.
Der Beifahrersitz ist um 15 Zentimeter zurückversetzt, was für optimale Schulterfreiheit der Insassen sorgt. Im Vergleich zum Vorgängermodell nahmen Ellbogen- und Schulterfreiheit um drei Zentimeter zu.
Sitze
Die Sicherheits-Integralsitze wurden gegenüber dem bisherigen Modell noch einmal deutlich verbessert und haben sich deshalb optisch verändert. Die Flanken sind gut konturiert und bieten angenehmen Seitenhalt. Die Bezüge glänzen seidenmatt und fühlen sich noch hochwertiger an. Leder ist als Sonderausstattung lieferbar.
Selbst längere Gegenstände finden Platz: Die Beifahrersitzlehne lässt sich mittels Hebel an der Innenseite sowohl in ihrer Neigung verstellen als auch nach vorn in die Waagrechte klappen. Die Längsverstellung der Sitze (230 Millimeter) erfolgt über einen Zugöse unten vor dem Sitzpolster.
Instrumententafel
Von der geschwungenen s-förmigen Instrumententafel haben sich die Entwickler verabschiedet, vor allem zugunsten einer noch höheren Sicherheit der Passagiere. Die Asymmetrie der bisherigen Instrumententafel konnte sich im Crashfall für den nicht angegurteten Beifahrer nachteilig auswirken.
So läuft die neue Instrumententafel gerade durch, links und rechts eingefasst von zwei Bügeln, die die Struktur der tridion Sicherheitszelle optisch aufnehmen und den oberen und unteren Flügel der Instrumententafel halten. Der untere Flügel dient gleichzeitig als so genanntes Kneepad, als Knieaufprallelement im Falle eines Crashs.
Dies bringt auch hinsichtlich des Komforts entscheidende Vorteile mit sich: Die veränderte Form der Instrumententafel bietet eine verbesserte Ergonomie und mehr Übersichtlichkeit.
Und sie führt gleichzeitig zu einem großzügigeren Raumgefühl: Die schwebende Anordnung der Instrumententafel vermittelt Leichtigkeit und macht den Innenraum des neuen smart fortwo genauso einzigartig wie den des bisherigen Modells.
Beibehalten wurden die additiven Elemente, wie die aufgesetzten Lüfterdüsen (nicht mehr kugel-, sondern walzenförmig) und die Zusatzinstrumente Drehzahlmesser und Zeituhr (Serie beim pulse).
Durch das Zwei- oder sportliche Dreispeichen-Lenkrad blickt der Fahrer auf den zentralen Tacho. Auf dem großen Display erscheinen eine Tankanzeige (links), der eingelegte Gang, die Kühlflüssigkeitstemperatur (rechts) und der Kilometerzähler. Darunter lässt sich der Tageskilometerstand ablesen. Per Knopfdruck kann zwischen ihm und der Außentemperaturanzeige gewechselt werden. Die Kontrollleuchten funktionieren nunmehr über LEDs.
Bedienung
Oben, in zentraler Position auf der Mittelkonsole, und damit ergonomisch günstig, ist die Bedieneinheit für Heizung, Klima und Lüftung zusammengefasst, eingerahmt von zwei weiteren Lüfterdüsen. Schiebeelemente regeln die Gebläsestufen (1-4) sowie die Temperatur (18-26 Grad Celsius) der Klimaanlage (Serie passion).
Ein um 360 Grad drehbarer Schalter verteilt die Luft, wohin sie gewünscht wird. Deutlich verbessert wurde übrigens der Luftdurchsatz im neuen smart fortwo. Er stieg im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent.
Unterhalb des Heizungs-/Klimabediengeräts ist die große Audio-Einheit platziert. Zur Auswahl stehen ein CD-Radio und eines mit Sechsfach-CD-Wechsler. Große Tasten und ein übersichtliches Layout machen die Bedienung zum Kinderspiel. Darüber hinaus ist ein Soundsystem mit Subwoofer und MP3-Anschluss erhältlich.
Den Platz mittig auf dem unteren Flügel der Instrumententafel nutzten die Designer für weitere, gut erreichbare Bedientasten wie zum Beispiel Sitzheizung, Nebelscheinwerfer und Zentralverriegelung.
Wie schon beim Vorgängermodell gibt es im smart keine durchgehende Mittelkonsole, die vom Boden hoch zur Instrumententafel führt. Anstatt Fahrer und Beifahrer optisch zu trennen, entsteht so zusätzlich eine luftigere Atmosphäre.
Der ergonomisch geformte Schaltknauf, die beiden Lenkstockhebel und der Innenspiegel wurden vom Vorgängermodell übernommen. Auch bei der Platzierung des Zündschlosses brauchen smart Fahrer nicht umzudenken. Es sitzt weiterhin hinter dem Schalthebel.
Kofferraum
Platz für sechs Kisten Mineralwasser, dafür war schon der bisherige smart fortwo bekannt. Sie passen auch in den Neuen. Aber nicht nur dies: Das Kofferraumvolumen wuchs von 150 auf 220 Liter (nach VDA).
Wer bis unters Dach verstauen will, hat sogar 340 Liter zur Verfügung. Kein Grund also, den Wochenendausflug mangels Stauraum ins Wasser fallen zu lassen. Auch vier Kunststoff-Klappboxen für den Einkauf im Supermarkt passen bequem hinter die Sitze.
Als besonders benutzerfreundlich entpuppt sich die ebene Ladefläche. Keine Kante stört, alles ist durchgängig glatt. Hinzu kommt der Vorteil der heruntergeklappten Hecktür, die als Abstellmöglichkeit genutzt werden kann.
In engen Parklücken nimmt die zweigeteilte Heckklappe außerdem extrem wenig Schwenkraum in Anspruch. Auch längere Gegenstände nimmt der neue smart fortwo mit. Dazu muss nur die Lehne des Beifahrersitzes waagrecht nach vorn geklappt
werden.
Ablage- und Staufächer
Der Beifahrer (oder die Beifahrerin) darf sich über eine geräumige Ablagemulde im Instrumententräger freuen. Für die Ablagemulden gibt es alternativ auch spezielle herausnehmbare Taschen. Als Sonderausstattung kann (erstmals im smart fortwo und auf vielfachen Kundenwunsch) ein abschließbares Handschuhfach geordert werden.
Optimal ausnutzen konnten die Entwickler den unteren Teil der Heckklappe.
Die Fahrer eines smart fortwo cabrio wissen, dass sich hier die Dachholme verstauen lassen, beim Coupé war der Raum bislang nicht nutzbar. Jetzt öffnet ein Deckel acht Liter zusätzliches Volumen (bei pulse und passion). Damit lässt sich hier bestens Kleinkram der unterschiedlichsten Art verstauen.
Praktische Details
Viele Gedanken haben sich die Konstrukteure gemacht, wie der Kunde am einfachsten leichte Service-Arbeiten selbst erledigen kann, wie beispielsweise das Scheibenwasser nachfüllen. Hierzu kann mittels zweier Hebel im Grill die Fronthaube gelöst und in zwei Halterungen vor dem Stoßfänger eingehängt werden. Gut zugänglich sind damit Wischwasser und Glühlampen, aber auch Kühlwasser und Bremsflüssigkeit.
Das Heckfenster des smart fortwo coupé (identisch die Klappe beim cabrio) ist nun durch einen elektrischen Taster zu öffnen, der in der Griffmulde oberhalb des Kennzeichens untergebracht ist. Dies erlaubt damit auch die Fernentriegelung per Schlüssel. Es reicht ein zirka 1,5 Sekunden langer Druck auf den Taster. Sollte die Batterie im Schlüssel einmal leer sein, kann die Fahrertür notfalls auch mechanisch aufgeschlossen werden.
Panoramadach
In den Ausstattungsvarianten pulse und passion hat der neue smart fortwo ein sehr leichtes, zugleich jedoch hochfestes Klarsichtdach aus Polycarbonat. Es überspannt eine Fläche von 1,1 Quadratmetern, wobei die Hälfte transparent ausgeführt ist. Das Dachmodul, von Webasto gefertigt, wird mit der tridion Sicherheitszelle verklebt.
Das extrem stabile und bruchfeste Polycarbonat ist außen und innen mit einer kratzfesten Beschichtung versehen, die dem Dach zudem eine leichte Tönung gibt. 60 Prozent der einstrahlenden Sonnenenergie werden reflektiert, die UV-Abschirmung liegt bei 100 Prozent. Optischen Sonnenschutz ermöglicht zudem eine schwarzes Rollo aus Polyestergewebe, das sich sehr leicht vor- und zurückbewegen lässt.
Umfangreiche Serienausstattung
Exterieur
- H7-Projektionscheinwerfer
- Dritte Bremsleuchte
- Seitliche Blinkleuchten in Weiß
Funktion/Elektrik
- Automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe
- Kombiinstrument mit Multifunktionsdisplay
- Digitale Ganganzeige mit Schaltempfehlung
- Außentemperaturanzeige mit Frostwarner
- Blinker mit Komfort-Tippschaltung
- Scheibenwischer mit Intervallschaltung und Wisch-/Waschautomatik
- Heckscheibenheizung
- Tankdeckelverschluss in Zentralverriegelung integriert
- 12-Volt-Steckdose an Mittelkonsole
- Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Wegfahrsperre
- Dieselpartikelfilter (offenes System, geschlossenes System ab 2008)
- Elektrisches Verdeck (smart fortwo cabrio)
Interieur
- Beifahrersitz vollständig nach vorn umklappbar (Einhandbedienung)
- Ablage auf Beifahrerseite, neben dem Lenkrad und in den Türen
- Münzhalter (smart fortwo coupé)
- Spiegel in Beifahrersonnenblende
Sicherheit
- tridion Sicherheitszelle
- Crashabsorbierende Elemente an der Front und im Heck
- Crash-Sensor zur Aktivierung der Warnblinkanlage
- Fullsize Fahrer- und Beifahrerairbag
- Sicherheits-Integralsitze
- Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
- drive lock, automatische Türverriegelung bei Fahrt
- esp
- abs mit elektronischer Bremskraftverteilung
- Hydraulischer Bremsassistent
Ausstattungsvariante pure
Die Einstiegsvariante pure hat bereits alles an Bord, was einen smart zum smart macht. Äußerlich fällt der pure durch das schwarze, profilierte Kunststoffdach und Stahlfelgen auf. Seine tridion Sicherheitszelle ist schwarz.
Im Innenraum unterscheidet sich die Basis-Version vom sportlichen pulse und eleganten und umfangreich ausgestatteten passion hauptsächlich durch andere Oberflächen und Farben.
Der untere Teil der Instrumententafel (Kneepad) und die Türverkleidungen bestehen aus genarbtem, schwarzem Kunststoff. Das Zweispeichenlenkrad ist ein weiteres Merkmal des pure, ebenso seine mechanischen Fensterkurbeln.
Ausstattungsvariante pulse
Der Name steht für Sportlichkeit. Auch der pulse hat die schwarze tridion Sicherheitszelle, auf Wunsch ist diese jedoch in Silber erhältlich. Seine Sechsspeichen-Leichtmetallfelgen mit Breitreifen (175/55 R 15 vorn,
195/50 R 15 hinten) lassen ihn satt auf der Straße stehen.
Innen sorgt eine für den pulse exklusiv erhältliche Polsterfarbe sowie darauf abgestimmte Stoffelemente für Instrumententafel, Kniepads und Türverkleidungen für eine angenehm wohnliche Atmosphäre. Der Blick nach oben geht durch ein neu entwickeltes Klarsichtdach aus Polycarbonat. Ein schwarzes Rollo sorgt für Sonnenschutz.
Den sportlichen Charakter unterstreichen die Zusatzinstrumente für Drehzahl und Uhrzeit sowie das Dreispeichen-Ledersportlenkrad mit Lenkradschaltung. Zur weiteren Serienausstattung gehören unter anderem elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer und ein zusätzliches Staufach in der Heckklappe.
Ausstattungsvariante passion
Äußerlich erkennbar ist der elegant und umfangreich ausgestattete passion stets an der silbernen tridion Sicherheitszelle. Die Außenspiegel und die Kühlermaske sind ebenfalls silber lackiert. Weitere Kennzeichen: Panoramadach aus Polycarbonat und Zwölfspeichen-Leichtmetallräder (Reifen vorne 155/65 R 15,
hinten 175/60 R 15).
Wie auch beim pulse sind die Stoffelemente auf Instrumententafel, Kneepad und Türverkleidungen auf die Polsterfarbe abgestimmt. Wählbar sind drei verschiedene Farben mit speziellem Stoffdesign.
Zum weiteren Ausstattungsumfang gehören zum Beispiel die Klimaanlage mit Temperaturregelung, ein Lederlenkrad, das automatische Schaltprogramm softouch und das Panoramadach aus Polycarbonat.
Wie der pulse hat auch der passion elektrische Fensterheber und das Zusatzfach in der Heckklappe, zusätzlich aber noch eine Gepäckraumabdeckung inklusive
Netztasche.
Sonderausstattungen
- tridion Sicherheitszelle in Silber (Option pulse, Serie passion)
- Panoramadach aus Polycarbonat, mit Rollo (Option pure, Serie pulse und passion)
- Ledersitze inklusive Sitzheizung (Option pulse und passion)
- Handschuhfach, abschließbar
- Gepäckraumabdeckung inklusive Netz (Serie passion)
- Raucherset
- Drei-Speichen-Lederlenkrad mit Lenkradschaltung inkl. Lederschaltknauf (Serie pulse, Option passion)
- Komfort-/Lichtpaket (elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Regen- und Lichtsensor, Umgebungslicht)
- Softouch-Fünfgang-Getriebe mit Automatikfunktion (Option pure und pulse, Serie passion)
- Elektrische Servolenkung
- Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung, inkl. Kombifilter (Option pure und pulse, Serie passion)
- Elektrische Fensterheber mit Komfortfunktion (Option pure)
- Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar
- Sitzheizung
- Nebelscheinwerfer (Option pure und passion, Serie pulse)
- Diebstahlwarnanlage
- Audio-Paket: smart Radio 9 (RDS-Radio CD, zwei Lautsprecher), smart Soundsystem (zwei Hochtöner, zwei Mitteltöner, Subwoofer, smart MP3-Schnittstelle)
- Radiovorrüstung (inkl. Stabantenne und zwei Lautsprecher)
- smart Radio 9 (RDS-Radio CD, zwei Lautsprecher)
- smart Radio 10 (RDS-Radio mit 6-fach CD-Wechsler, MP3-fähig, inkl. zwei Lautsprecher)
- smart Soundsystem
- Portables smart-Navigationssystem
- Head-/Thorax-Seitenairbag
- Pannenset
- Isofix-Kindersitzbefestigung inkl. manueller Airbagabschaltung
- Neun-Speichen-Leichtmetallräder 15 Zoll mit 155/65 R 15 vorn, 175/60 R 15 hinten (Option pure und passion)
Die Farben
Auch der neue smart fortwo setzt auf die markentypische Zweifarbigkeit. Neben der tridion Sicherheitszelle, die in Schwarz oder Silber verfügbar ist, sind body-panels in sechs Farben erhältlich. Die Grundfarben sind Schwarz, Gelb und Weiß. Gegen Aufpreis stehen die Metallictöne Blau, Rot und Silber zur Auswahl.