Mercedes-Benz auf der IAA 2008
Hannover/Stuttgart
23.09.2008
Mercedes-Benz Sonderfahrzeuge
Mercedes-Benz Zetros ergänzt Lkw-Familie
  • Haubenkonzept: Viel Bewegungsfreiheit und überlegenes
    Fahrverhalten im Gelände
  • Allradantrieb: Höchste Mobilität und hervorragende Traktion in schwerstem Gelände
  • Zwei- und Dreiachser zur konzeptionellen Ergänzung des Mercedes-Benz Lkw-Programms mit Allradantrieb
  • Nutzung von Großserien-Komponenten und –Aggregaten
Seine Publikumspremiere erlebt auf der IAA 2008 der neue Mercedes-Benz Zetros. Der allradgetriebene Hauben-Lkw wird künftig dreiachsig als Zetros 2733 A 6x6 und als zweiachsiger Zetros 1833 A 4x4 angeboten. Der hochgelände­gängige Zetros nimmt eine einzigartige Stellung ein und ergänzt die Mercedes-Benz Lkw-Baureihen Actros, Axor und Atego.
Haubenkonzept: Viel Bewegungsfreiheit und ruhiges Fahrverhalten
Rein äußerlich zeigt der neue Mercedes-Benz Zetros mit seiner markanten Kühler­maske deutliche Anklänge an aktuelle Geländewagen mit Stern. Das einheitliche Fahrerhaus bietet neben drei Einzelsitzen Raum für Gepäck. Zu den Vorteilen eines Haubenwagens zählen ein ebener Fahrerhausboden und großzügige Bewegungs­freiheit. Weiteres Komfort-Plus ist der Platz des Fahrers zwischen den Achsen. Neben einem ruhigen Fahrverhalten bietet die Konstruktion vorzüg­lichen Schutz gegen äußere Einwirkungen im Gelände. Kern des neuen Fahrzeugkonzepts ist die Verwendung von bewährten Großserien-Allrad-Komponenten der Axor-/Actros-Baureihe modifiziert für den Geländeeinsatz. Sie werden mit einem neuen Fahrer­hausmodul kombiniert. Die Verwendung von Großserienteilen garantiert eine weltweite Versorgung mit Ersatzteilen und Service.
Allradantrieb: Hervorragende Traktion auch in schwerstem Gelände
Dort, wo Straßen selten sind, beginnt das Einsatzgebiet des Mercedes-Benz Zetros. Er ist die Lösung für härteste Einsätze abseits befestigter Straßen, ob nun in der Katastrophenhilfe, bei Waldbränden oder im Energiesektor. Auf den Einsatz in schwerstem Gelände ist der Mercedes-Benz Zetros perfekt vor­bereitet. Basis für den Allesüberwinder ist ein permanenter Allradantrieb. Ein zwei­stufiges Verteiler­getriebe mit einer Geländeuntersetzung von 1:1,69 erhöht die Zugkraft unter extremen Bedingungen. Hinzu kommen schaltbare mechanische Differenzial­sperren an der Hinterachse, längs und an der Vorderachse. Weiterer Traktions­vorteil im Gelände ist die Einzel­bereifung.
Basis des Antriebs ist der Reihensechszylinder OM 926 LA. Der kompakte und leichte Turbodiesel leistet mit 7,2 l Hubraum 240 kW (326 PS) und erreicht ein maxi­males Drehmoment von 1 300 Nm zwischen 1 200 und 1 600 1/min. Er hat nicht nur in Lkw von Mercedes-Benz, sondern auch im Off-Highway-Bereich seine Belastbarkeit vielfach unter Beweis gestellt.
Für die Kraftübertragung ist das hydraulisch geschaltete Getriebe Mercedes-Benz G 131 zuständig. Es verfügt über acht Vorwärtsgänge plus Crawler. Als Option kommt 2009 ein vollautomatisiertes Getriebe hin­zu. Bei den Achsen handelt es sich um hoch belastbare Außenplanetenachsen. Die Verwendung von Trommel­bremsen und Blattfedern an allen Achsen entspricht den zu erwartenden harten Einsatzbedingungen.
Flexibles Konzept: Weitere Konfigurationen möglich
Der Mercedes-Benz Zetros ist mit 4 800 mm Radstand (Zweiachser) und 4 750 + 1 450 mm Radstand (Dreiachser) verfügbar. Das zulässige Gesamtgewicht beläuft sich auf 16/18 t bzw. 25/27 t. Der Zetros steht erst am Beginn seiner Karriere, seine Konzeption ermöglicht weitere Ausführungen.
Der Mercedes-Benz Zetros auf der IAA 2008
Der Mercedes-Benz Zetros feiert seine Premiere auf der IAA 2008 als Zweiachser des Typs Zetros 1833 A 4x4. Das Ausstellungsfahrzeug ist in Blauschwarz-metallic lackiert.
Mercedes-Benz Econic Hybrid/NGTHybrid:
Doppel-Weltpremiere auf der IAA
  • Neu: Econic BlueTec Hybrid mit Dieselmotor
  • Neu: Weltweit einmalige Konzeptstudie Econic NGT Hybrid
Mit einer Doppelpremiere trumpft der Econic zu seinem zehnjährigen Jubiläum bei der IAA 2008 auf: Der Econic mit seriennahem Parallelhybrid auf Basis eines BlueTec-Dieselmotors sowie als Konzeptstudie der Econic NGT mit Gasantrieb als Parallelhybrid.
Weltpremiere: Econic BlueTec Hybrid mit Dieselmotor
Basis des Econic BlueTec Hybrid ist der Econic 2629 NLA. Beim Dieselmotor handelt es sich um einen Reihensechszylinder des Typs OM 906 LA nach EU-Abgasrichtlinie Euro 5. Seine Leistung beläuft sich auf 210 kW (286 PS) aus 6,4 l Hubraum. Vor dem automatisierten Getriebe ist der Elektromotor mit einer Leistung von 44 kW und einem Drehmoment von 420 Nm montiert. Er be­zieht seinen Strom aus Lithium-Ionen Batterien. Der elektrische Antrieb ermög­licht auf kurzen Strecken rein elektrisches und damit emissionsfreies Fahren.
Neu: Weltweit einmalige Konzeptstudie Econic NGT Hybrid
Einzigartig ist die Konzeptstudie Econic NGT Hybrid auf Basis des Econic NGT 2628 NLA. Der Sechszylindermotor des Typs M 906 LAG ist nach EEV eingestuft und leistet aus 6,9 l Hubraum 205 kW (279 PS). Die Daten des Elektromotors entsprechen dem Econic BlueTec Hybrid. Sensationell: Die Kraftstoffkosten können gegenüber einem Dieselantrieb bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Ebenso kann der Erdgasmotor mit Biogas betrieben werden. Damit fährt der Econic NGT Hybrid praktisch CO2-neutral. Das Erdgas ist in Form von LNG (Liquefied Natural Gas) gespeichert, auf eine Temperatur von minus 161,5 Grad Celsius heruntergekühlt, verflüssigt und extrem komprimiert. Der Gasvorrat kann deshalb erheblich kleiner ausfallen als bei Flüssig­gas. Deshalb halbiert sich das Mehrgewicht des Gastanks von ursprünglich rund 1 000 kg auf nur etwa 500 kg.
Mercedes-Benz Econic: Nummer Eins unter den Low-Entrys fürs Sammeln und Verteilen
  • Neu: Vierachser für 32 t Gesamtgewicht
  • Econic NGT mit Blauem Umweltengel lieferbar
Der Mercedes-Benz Econic ist der beliebteste Lkw mit niedrigem Einstieg und feiert 2008 sein zehnjähriges Jubiläum. Hinter dem Erfolg des Econic steht ein maß­geschnei­der­tes Konzept für seine Hauptaufgaben: sammeln und verteilen. Das geräumige Fahrerhaus mit flachem Boden und niedrigem Einstieg ist aus leichtem Aluminium gefertigt.
Neu: Vierachser für 32 t Gesamtgewicht
Das Fahrerhaus steht in zwei Höhen zur Verfügung. Das Fahrgestell gibt es mit zwei Achsen sowie dreiachsig mit gelenkter Vorlauf- oder Nachlaufachse oder als 6x4 mit zwei angetriebenen Hinterachsen. Neu im Angebot ist ein Econic als Vierachser mit 32 t zulässigem Gesamtgewicht.
„Blauer Umweltengel“ für Econic NGT lieferbar
Die kompakten Reihen-Sechszylindermotoren der Baureihen OM 906 LA und OM 926 LA mit BlueTec-Technologie erfüllen die EU-Abgasrichtlinie Euro 5 und leisten bis zu 240 kW (326 PS). Alternativ steht der Econic NGT mit aufgeladenem Erdgas-Motor (205 kW/279 PS) zur Verfügung. Er erfüllt den derzeit schärfsten freiwilligen Abgasstandard EEV und kann auf Wunsch mit dem Umwelt-Prüfsiegel „Blauer Umweltengel“ ausgezeichnet werden.
Der Mercedes-Benz Econic auf der IAA 2008
Hybrid heißt die Überschrift für den Econic auf der IAA. Gezeigt wird der serien­nahe Econic BlueTec Hybrid 2629 mit einem Müllsammel-Aufbau von Haller. Gleich daneben steht die Konzeptstudie Econic NGT Hybrid 2628, der weltweit erste Lkw mit Erdgasmotor und Hybridantrieb.
Mercedes-Benz Unimog U 20:
Kompakter und vielseitiger Geräteträger
  • 100 Prozent Unimog – aber der erste mit Frontlenker-Kabine
  • Neu: Frontdesign und 9,25 t Gesamtgewicht
Prototyp auf der IAA 2006, Serienanlauf zu Beginn dieses Jahres – der Unimog U 20 ist sehr erfolgreich in den Fuhrparks angekommen. Der Unimog U 20 über­nimmt Unimog Traditionen. Mit permanentem Allradan­trieb ist er traktionsstark, er verfügt über Singlebereifung, Portalachsen und Schraubenfedern, über Neben­abtriebe und eine leistungsstarke Hydraulik. Gleichzeitig ist der Unimog U 20 besonders handlich, auch gibt es ihn in einer Variante mit 7,5 t Gesamtgewicht. Zugleich ist er der erste Unimog in der Geschichte mit einem Frontlenker-Fahrerhaus.
Neu: Frontdesign und 9,25 t Gesamtgewicht
In seiner Optik passt sich der Unimog U 20 der aktuellen Linie der Lkw von Mercedes-Benz an: Der markante V-förmige Kühlergrilleinsatz kennzeichnet ihn unverkenn­bar als Mitglied der großen Nutzfahrzeug-Familie mit Stern. Neu ist außerdem eine optionale Variante mit 9,25 t zulässigem Gesamtgewicht.
Das Achtgang-Grundgetriebe des Unimog U 20 lässt sich um acht Arbeitsgänge ergänzen. Mit einer Motorleistung von 110 kW (150 PS) aus dem Vierzylinder-Turbodiesel OM 904 LA mit 4,25 l Hubraum bietet der Unimog U 20 ansehn­liche Kraftreserven.
Der Unimog U 20 auf der IAA 2008
Mercedes-Benz präsentiert den Unimog U 20 in einer Winterdienstkon­figuration: An der Frontanbauplatte ist ein Schneepflug des Herstellers Gmeiner angebaut. Von der gleichen Marke stammt auch ein Feuchtsalzstreuer mit 1,3 m3 Fassungs­vermögen auf der Pritsche.
Mercedes-Benz Unimog U 300 - U 500: Vollprofi-Geräteträger
  • Geräteträger mit perfekter Technik für alle Gegebenheiten
  • Neu: Zusätzliche Funktionen für die einmalige Steuerung Isobus
Kompromisslose Vollprofis unter den Geräteträgern – das sind die Unimog U 300, U 400 und U 500. Das Angebot umfasst zulässige Gesamtgewichte von 7,5 t bis 16 t, dazu stehen je Modell zwei Radstände und zwei Motorleistungen zur Wahl. Zum Einsatz kommen die Vier- und Sechszylinder-Reihenmotoren der Baureihen OM 904 LA und OM 906 LA. Den professionellen Anspruch unterstreichen neue Funktionen der weltweit einmaligen Steuerung Isobus für Kommunalgeräte.
Geräteträger mit perfekter Technik für alle Gegebenheiten
Die Baureihe U 300 – U 500 verkörpert Hightech pur. Allradantrieb, Portalachsen, Single­bereifung, Differenzialsperren, Getriebe mit bis zu 24 Stufen oder stufenloser hydro­statischer Fahrantrieb, elektro-pneumatische Wendeschaltung, Vario-Pilot-Wechsellenkung: Das sind nur einige von zahlreichen technischen Leckerbissen.
Neu: Zusätzliche Funktionen für die einmalige Steuerung Isobus
Weltweit einzigartig für Kommunalfahrzeuge ist die Steuerung Isobus. Sie ermöglicht die Bedienung von Geräten unterschiedlicher Hersteller mit nur einem Terminal im Cockpit. Neu ist die Funktion als Speicher für die Erfassung der Betriebs­daten. GPS-gestützt protokolliert das Gerät auf einer SD-Karte die Einsatz­daten des Fahrzeugs einschließlich der Gerätedaten. Diese Betriebsdaten werden nach dem Einsatz per Kartenlesegerät auf den Rechner des Unternehmens übertragen.
Der Unimog U 300 - U 500 auf der IAA 2008
„Dual use“ heißt das Stichwort beim Ausstellungsfahrzeug. Der Unimog U 400 ist zur Hälfte Winterdienstfahrzeug, vorn ist ein Mähausleger von Mulag montiert. Sein Freischneider trägt vier Kreissägeblätter zur Baumpflege.
Mercedes-Benz Unimog U 3000 – U 5000:
Faszination unübertroffener Allradtechnik
  • Breites Angebot, faszinierende Allradtechnik
  • Neu: Hitzeschutz und mechanischer Schutz ab Werk
Für viele Kenner ist er der Unimog schlechthin: Der Unimog der Baureihe U 3000 –
U 5000 kennt in seiner Geländegängigkeit und in seinem Einsatz­spektrum nahezu keine Grenzen.
Breites Angebot, faszinierende Allradtechnik
Zwei Radstände und drei Leistungsstufen zwischen 115 kW (156 PS) und 160 kW (218 PS), Gesamtgewichte zwischen 9,5 t und 14,1 t – die Auswahl ist groß. Dank seiner Portalachsen mit extremer Bodenfreiheit klettert der Unimog über Baum­stämme und Felsen. Kein Radfahrzeug übertrifft den Unimog im Gelände. Die Kraft­übertragung übernimmt ein mechanisches Achtganggetriebe mit elektropneu­matischer Schaltung. Hinzukommen weitere acht Grundgänge sowie optional acht Geländegänge.
Neu: Hitzeschutz und mechanischer Schutz ab Werk
Speziell als Waldbrand-Bekämpfungsfahrzeug hat sich der Unimog aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten einen hervorragenden Ruf erworben. Mercedes-Benz hat jetzt sowohl einen Hitzeschutz als auch mechanische Schutzein­richtungen ins Angebot ab Werk übernommen.
Der Unimog U 3000 – U 5000 auf der IAA 2008
Seine Eignung zur Feuerbekämpfung zeigt ein Unimog U 5000 als Tanklösch­fahr­zeug TLF 20/50. Das Ausstellungsfahrzeug ist mit dem neuen werksseitigen Hitze­schutz und dem neuen mechanischen Schutz ausgerüstet.
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