Pressemappe: DaimlerChrysler auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover
Hannover
19.09.2006
Spezialisten: Sonderfahrzeuge von Mercedes-Benz
Weltpremiere Unimog U 20: kompakt, leistungsstark und kostengünstig
  • Weltpremiere: universeller Geräteträger Unimog U 20 mit neuem Frontlenker-Fahrerhauskonzept
  • Fahrwerk mit permanentem Allradantrieb und Portalachsen
Mit dem Unimog U 20 schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel in der Geschichte des legendären Unimog auf: Der leichte Unimog-Geräteträger erweitert die aktuelle Palette des Unimog um einen neuen Typ. Der Unimog U 20 mit 7,5 t bis 8,5 t Gesamtgewicht verfügt über ein neues, eigenständiges Fahrerhauskonzept. Enorme Wendigkeit sowie permanenter Allradantrieb und zahlreiche Anbaumöglichkeiten für Arbeitsgeräte stellen eine hohe Leistungsfähigkeit sicher.
Universeller Geräteträger auf der Basis von Mercedes-Benz-Komponenten
Der neue Unimog U 20 bietet die herausragende Technik des Unimog in Verbindung mit einem niedrigen Fahrzeuggewicht und ausgeprägter Wendigkeit zu einem günstigen Preis. So nutzt der neue Unimog U 20 Fahrgestell und Antriebstechnik des klassischen Unimog, jedoch mit einem auf 2 700 mm verkürzten Radstand. Dies verringert den Wendekreis-Durchmesser auf weniger als 12,8 m. Dadurch entpuppt sich der Unimog U 20 als wendige und kompakte Arbeitsmaschine. Auch die Höhe ist auf rund 2 700 mm reduziert worden – dies ist besonders wichtig bei niedrigen Durchfahrten.
Das Leergewicht beläuft sich auf 5,1 t einschließlich einer 2,25 m langen Kipp-Pritsche (Euro 4-Umfang in Winterdienst-Ausrüstung). Bei einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 8,5 t verbleiben an Nutzlast für Anbaugeräte und/oder Ladung 3,4 t. Wer die volle Nutzlast nicht ausnutzen muss, kann den U 20 deshalb auch mit 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht erwerben.
Frontzapfwelle und hohe Vorderachslast für Anbaugeräte
Gleichzeitig verfügt der U 20 über eine enorme Leistungsfähigkeit. Die zulässigen Achslasten von 4,5 t (vorn) und 4,6 t (hinten) ermöglichen den frontseitigen Anbau von Arbeitsgeräten. Daraus resultiert eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Ganzjahres-Einsatzes: So können mit dem Unimog U 20 problem-los Frontausleger-Mähgeräte oder 3,4 m breite Schneepflüge in Verbindung mit 1,5 m³ fassenden Feuchtsalz-Streuautomaten betrieben werden. Der neue leichte Unimog-Geräteträger U 20 verfügt über Anbaupunkte, die identisch mit denen seiner „großen Brüder“ sind.
Der Unimog U 20 verfügt zudem über eine Kipper-Hydraulik, optional auch über eine genormte Zweikreis-Winterdienst-Hydraulik, ein Zapfwellen-Getriebe vorn sowie einen Nebenabtrieb vom Getriebe und eine Frontanbauplatte. Damit lassen sich zahlreiche unterschiedliche Geräte betreiben.
Fahrwerk mit permanentem Allradantrieb und Portalachsen
Gleichzeitig ist der neue Unimog U 20 als echtes Profigerät entwickelt worden: Ein permanenter Allradantrieb mit drei Differenzialsperren ist ebenso selbstverständlich wie die Portalachsen mit hoher Bodenfreiheit und einer Einzelbereifung in der Größe 315/60 R 22,5, alternativ 335/80 R 20 MPT. Den Antrieb übernimmt der Vierzylinder-Turbodiesel Mercedes-Benz OM 904 LA.
Er leistet aus 4,25 l Hubraum 115 kW (156 PS). Der Motor mit Blue-Tec-Dieseltechnologie entspricht der EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Die Kraftübertragung übernimmt das mechanisch betätigte Achtgang-Schaltgetriebe UG 100/8, welches um acht Arbeitsgänge erweitert werden kann. Mit einer Geschwindigkeit von rund 1,5 km/h bei Nenndrehzahl im kleinen Gang verfügt der Unimog U 20 auch über Langsamfahr-Eigenschaften. Gleichzeitig reicht die Übersetzung im höchsten Gang für eine Geschwindigkeit von 90 km/h. Im Unterschied zu anderen Arbeitsmaschinen besitzt der U 20 ausgezeichnete Schnellfahr-Eigenschaften und kann Verbindungsstrecken problemlos auf der Autobahn zurücklegen.
Neues Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus
Im Unterschied zum U 300 verfügt der neue Unimog U 20 über ein neues Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus. Der Kühlergrill mit dem mittig angeordneten Stern zeigt ebenso eine optische Verwandtschaft zum U 300 wie die Hauptscheinwerfer im Stoßfänger. Die Frontlenker-Kabine ermöglicht eine gute Rundumsicht. Sie ist durch weit öffnende Türen gut zugänglich und bieten innen Raum für drei Personen. Der Fahrer nimmt hinter einem elegant gewölbten und gleichzeitig funktionellen Armaturenträger Platz. Das Lenkrad ist in Höhe und Neigung verstellbar. Analog zum U 300 erfolgt die Bedienung der optionalen Hydraulik über einen Joystick in der Mittelkonsole.
Für den Service an den Antriebsaggregaten ist die Kabine bereits in der Serienaus-führung werkzeuglos kippbar, ein Novum in der Geschichte des Unimog. Zwischen Kabine und Pritsche ist ausreichend Platz für Anbauten und Geräte, etwa für einen Ladekran oder für Staukästen mit Werkzeug und Arbeitsmaterial, das gut zugänglich außerhalb der Kipp-Pritsche untergebracht wird.
Vielfältige Einsatz-Möglichkeiten
Über seine umfangreichen Aufgaben im öffentlichen Dienst oder bei Dienstleistern hinaus eignet sich der neue Unimog U 20 auch für den Einsatz im Baugewerbe, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Energie-Versorgern. Mercedes-Benz liefert den neuen Unimog im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2007 aus. Der Preis wird deutlich unter dem des U 300 liegen – ein starkes Argument für den Unimog U 20 spe-ziell in Zeiten einer angespannten Kassenlage der öffentlichen Haushalte.
Der Mercedes-Benz Unimog U 20 auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Das Messefahrzeug des Unimog U 20 ist in Brillantsilber lackiert. Es ist für den Winterdienst ausgestattet, verfügt über eine Frontzapfwelle und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 8,5 t.
Mercedes-Benz Unimog: faszinierende Technik für höchste Anforderungen
  • Produktlinie U 300 – U 500: die Profis unter den Geräteträgern
  • Unimog U 500 „Black Edition“: exklusiver Off-Roader
  • Produktlinie U 3000 – U 5000: unerreicht im Gelände
Die zwei Produktlinien Unimog U 300 – U 500 und Unimog U 3000 – U 5000 stehen für faszinierende Technik. Sind die Unimog der Produktlinie U 300 – U 500 extrem flexible Geräteträger, so profilieren sich die Fahrzeuge der Linie U 3000 – U 5000 als extrem geländegängige Fahrzeuge.
Produktlinie U 300 – U 500: die Profis unter den Geräteträgern
Gesamtgewichte von 9,5 t bis 16 t, jeweils zwei Radstände und zwei Motorleistungen: Dies ist die Plattform der Unimog U 300, U 400 und U 500. Permanenter Allradantrieb, Portalachsen mit großer Bodenfreiheit und Schraubenfedern, Einzelbereifung, Differenzialsperren vorn, hinten und in der Mitte, Getriebe mit bis zu 24 Stufen, elektropneumatische Wendeschaltung: Das sind nur einige der technischen Leckerbissen dieser Baureihe für Kenner. Mercedes-Benz praktiziert eine enge Gerätepartnerschaft mit führenden Geräte-Herstellern im In- und Ausland. Damit entfaltet sich der Unimog zur perfekten Arbeitseinheit, etwa als Kommunalfahrzeug.
Modern gestaltete Kabine aus Faserverbund-Werkstoff
Der Fahrer nimmt in einem Unimog dieser Produktlinie in einer modern gestalteten Freisichtkabine aus Faserverbund-Werkstoffen Platz. Auf der Mittelkonsole sind alle wesentlichen Bedienelemente für die Geräte zusammengefasst. In Serie geht Mitte 2007 die in der Kommunaltechnik weltweit einmalige Steuerung „Isobus“: Sie erlaubt die Bedienung von Geräten unterschiedlicher Hersteller mit nur einem Terminal.
Neu beim Unimog U 300 – U 500 sind Motoren, die der ab Herbst 2006 geltenden EU-Abgasrichtlinie Euro 4 entsprechen und über Blue-Tec-Dieseltechnologie verfügen. Die Spanne der Vier- und Sechszylinder-Reihenmotoren der Baureihen OM 904 LA und OM 906 LA reicht von 115 kW (156 PS) beim U 300 bis zu 210 kW (286 PS) beim stärksten U 500.
Unimog U 500 „Black Edition“: exklusiver Off-Roader
Zusammen mit Fahrzeugveredler Brabus hat Mercedes-Benz den Unimog U 500 „Black Edition“ kreiert. Er vereint hohe Geländegängigkeit mit gediegener Eleganz im Exterieur und Interieur. Die elegante Silhouette wird geprägt durch eine Pritsche mit integrierten Seitenverkleidungen, einen extravaganten Stoßfänger, einen Überrollbügel aus poliertem Edelstahl und ein nach oben gezogenes, verchromtes Auspuffrohr. Innen brilliert der U 500 „Black Edition“ mit einer Carbon-Ausstattung, Alcantara-Verkleidungen sowie sportlich ausgeformten Sitzen in feinstem Mastik-Leder. Hinzu kommen Lederlenkrad und Aluminium-Pedale.
Produktlinie U 3000 – U 5000: unerreicht im Gelände
Extreme Geländegängigkeit und Unverwüstlichkeit sind zwei der wesentlichsten Eigenschaften der Produktlinie Unimog U 3000 – U 5000. Jeweils zwei Radstände, bis zu zwei Motorleistungen und zulässige Gesamtgewichte von 7,5 t bis 14,1 t beschreiben das Spektrum der drei Unimog-Typen U 3000, U 4000 und U 5000.
Die Motoren dieser Produktlinie mit Blue-Tec-Dieseltechnologie entsprechen in vollem Umfang der EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Für die Märkte außerhalb der EU stehen die Motoren jedoch auch weiterhin in Euro 3-Ausführung zur Verfügung. Die Euro 4-Vierzylinder-Turbodiesel der Baureihen OM 904 LA und 924 LA haben ein Leistungsspektrum von 115 kW (156 PS) mit 610 Nm Drehmoment bis 160 kW (218 PS) und 810 Nm.
Unimog U 400, U 500 „Black Edition“ und U 5000 auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006
Auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006 präsentiert der Produktbereich Unimog/Sonderfahrzeuge einen Unimog U 400 für den „Dual-Use“-Einsatz, den Einsatz als typischer „Doppelverdiener“ während der Übergangszeit in Frühjahr und Herbst. Der Unimog ist dabei sowohl mit einem Frontausleger-Mähgerät als auch mit einem Feuchtsalz-Streuautomaten von Schmidt ausgerüstet. Ein zweites Ausstellungsfahrzeug dieser Produktlinie ist ein Unimog U 500 „Black Edition“. Ein spektakulärer Unimog U 5000 mit Massias-Tanklöschaufbau für die Waldbrandbekämpfung demonstriert die außerordentlichen Fähigkeiten der Produktlinie Unimog U 3000 – U 5000.
Mercedes-Benz Econic: neue Generation, neue Optik, neue Details, neue Technik
  • Neu: Fahrerhaus außen und innen deutlich aufgewertet
  • Neu: Hinterachse tragfähiger, Fahrwerk optimiert
  • Neu: Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie nach Euro 4, Erdgastriebwerke nach EEV
Mit mehr als 6 000 Einheiten in acht Jahren ist der Mercedes-Benz Econic längst das Maß der Dinge für Kommunal-Fahrzeuge mit Niederflur-Fahrerhaus und hat sich eine herausragende Marktposition erarbeitet. Jetzt tritt ein neuer Econic an, der abermals neue Maßstäbe setzt und Kundenwünschen Rechnung trägt.
Fahrerhaus außen und innen deutlich aufgewertet
Äußerlich nimmt der neue Econic jetzt die Linie von Actros und Axor auf: Ein matt-schwarzer, V-förmig gestalteter Lufteinlass mit einem schwarzen Lochblech setzt optisch neue Akzente und unterstreicht die Dynamik des schnellen und wendigen Spezialfahrzeugs. Eine weitere Neuerung betrifft die Beifahrer-Falttür: Ihre lichte Durchgangsbreite wurde um 100 mm auf 620 mm erhöht.
Innen überrascht der neue Econic durch eine umfassend aufgewertete Ausstattung. Der Fahrer steuert den Lkw jetzt mit dem griffigen Lenkrad aus dem Axor. Die Längsverstellung des Fahrersitzes ist um 45 % oder 70 mm größer. Andere Bodenbeläge und Sitzbezüge, ein Haltegriff an der Beifahrer-Drehtür sowie eine neue, modular aufgebaute Beifahrer-Sitzanlage, nun auch mit Kunstleder-Sitzbezug, runden die Neuerungen in der Kabine ab.
Hinterachse deutlich tragfähiger, Fahrwerk optimiert
Auch technisch tritt der Econic deutlich weiterentwickelt auf. So verfügen nun alle Modelle über eine Hinterachse mit 13 t statt bisher 11,5 t Tragfähigkeit. Dies erlaubt mehr denn je eine Anpassung des Econic an spezifische Transportaufgaben. Speziell im harten Kommunaleinsatz profitiert er nun von neuen Stoßdämpfern. Sie führen zu einer wesentlich verbesserten Fahrstabilität und Spurtreue, einem strafferen Fahrverhalten und einer Erhöhung der Wankstabilität.
Motorbremse und Konstantdrossel sind nun der Betriebsbremse vorgeschaltet. Aufgrund der automatischen Motorbremsfunktion schont diese Maßnahme die Betriebsbremsen und verlängert die Standzeiten der Bremsbeläge. Gleichzeitig wird der Fahrer entlastet, da er die Motorbremse beim Tritt auf das Bremspedal automatisch bedient.
Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie und Erdgastriebwerke nach EEV
Angetrieben wird der Econic jetzt von Dieselmotoren, die der EU-Abgasrichtlinie Euro 4 entsprechen und auf der innovativen Blue-Tec-Dieseltechnologie basieren. Dank SCR-Technik und einer optimierten Verbrennung sinken sowohl die Abgas-Emissionen als auch der Kraftstoffverbrauch. Alternativ zu den Dieselmotoren gibt es den Econic mit einem ausgeweiteten Programm an Triebwerken mit der innovativen NGT-Erdgas-Technologie (NGT = Natural Gas Technology) von Mercedes-Benz. Sie unterschreiten die Grenzwerte des zurzeit schärfsten Abgasstandards EEV.
Abfallsammel-Aufbau mit Hybridantrieb
Präsentiert werden die vielen Neuheiten auf Basis eines Mercedes-Benz Econic 2628 GLL mit Erdgasantrieb nach Abgasstandard EEV. Die Motorleistung beträgt 205 kW (279 PS) aus 6,9 l Hubraum. Der ausgestellte Econic ist damit besonders umweltfreundlich: Er emittiert praktisch weder Feinstaub noch Partikel und fährt besonders leise. Der Dreiachser mit seinem Hecklader-Abfallsammel-Aufbau von Geesink-Norbra ist prädestiniert für kommunale und private Dienstleister. Dank eines elektrischen Antriebs des Aufbaus gilt dieser Econic sogar als Hybridfahrzeug. Die Kraftübertragung des Aufbaus erfolgt dabei per Wasserhydraulik.
Der elektrische Antrieb des Aufbaus erfolgt bei stehendem Motor, der Gasmotor wird in dieser Zeit umweltfreundlich abgeschaltet. Die zwei Batterie-Pakete werden während der Fahrt sowie nachts an einer Ladestation geladen. Aufgrund der Kraftübertragung des Aufbaus mit Wasser anstelle von Hydrauliköl ist eine Belastung von Erdreich oder Grundwasser bei einer eventuellen Undichtigkeit in der Hydraulik ausgeschlossen.
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