Pressemappe: C-Klasse Historie
Stuttgart
25.03.2011
Zwei Gesichter für die C-Klasse: die Baureihe 204
  • Geradlinige Eleganz mit verschiedenen Frontpartien
  • Technologieführer des Marktsegments
Soll es sportlich oder klassisch sein? Zum ersten Mal bei einer Mercedes-Benz Limousine unterscheiden sich die Ausstattungslinien der 2007 präsentierten, vierten Generation der Kompaktklasse durch eigenständige Fahrzeuggesichter. Diese Neuerung ist eines von vielen Merkmalen, welche die Mercedes-Benz C-Klasse der Baureihe 204 mit sich bringt. So zeigt die Ausstattungslinie AVANTGARDE mit dem mittig im Kühlergrill angeordneten Mercedes-Stern eine sportlich ausgerichtete
C-Klasse im dynamischen Design. Komfort und Eleganz strahlen dagegen die Ausstattungslinien ELEGANCE und CLASSIC mit dem klassischen
Mercedes-Kühlergrill aus.
Der Öffentlichkeit wird die neue C-Klasse im Januar 2007 in Stuttgart zunächst als Limousine vorgestellt (Baureihe W 204). Ende März 2007 kommt die neue C-Klasse dann in Europa auf den Markt, bald darauf folgt die Markteinführung in Nordamerika. Im Herbst präsentiert Mercedes-Benz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main (IAA) das T-Modell der Baureihe S 204. Der Kombi ist die dritte Generation dieses T-Modells der Kompaktklasse von Mercedes-Benz.
Das Sportcoupé der C-Klasse wird im Frühjahr 2008 von der Mercedes-Benz
CLC-Klasse abgelöst. Diese neue Modellreihe basierte technisch weiterhin auf der Baureihe CL 203. Allerdings haben die Mercedes-Benz Designer das Sportcoupé komplett überarbeitet und rund 1100 neue oder weiterentwickelte Bauteile im ganzen Fahrzeug verwendet.
Die Fahrzeugmaße der Baureihe 204 wachsen gegenüber der Baureihe 203: So ist beispielsweise die 4581 Millimeter lange Limousine 55 Millimeter länger als das Vorgängermodell, auch die Breite der Karosserie vergrößert sich um 42 auf 1770 Millimeter, und der Radstand wächst um 45 auf 2760 Millimeter. Diese Maße schaffen die Voraussetzungen für ein großzügiges Platzangebot und damit für noch mehr Raumkomfort. So ist zum Beispiel der vordere Schulterraum 40 Millimeter größer als bisher.
Maßgeblich weiterentwickelt hat sich die C-Klasse auch jenseits der räumlichen Dimensionen – ihre Baureihen-Philosophie haben die Entwickler von Mercedes-Benz erheblich erweitert. Die herausragenden Eigenschaften sind Sicherheit, Komfort, Agilität und ein besonders vielseitiges Produktkonzept. So kann Mercedes-Benz die Erwartungen deutlich unterschiedlicher Kundenzielgruppen erfüllen.
Die drei Ausstattungs-Lines AVANTGARDE, ELEGANCE und CLASSIC setzen je nach Ausprägung Akzente in den Bereichen Komfort oder Agilität.
Alle Modellvarianten bieten dabei neben der für Mercedes-Benz typischen Fahrkultur zahlreiche technische Innovationen. Dazu gehören zum Beispiel das AGILITY CONTROL-Paket mit situationsgerechter Stoßdämpferregelung, das Intelligent Light System mit fünf verschiedenen Lichtfunktionen sowie das PRE-SAFE®-System mit präventiven Schutzmaßnahmen für die Insassen. Angetrieben wird die C-Klasse des Jahres 2007 von Vier- und Sechszylindermotoren, die bis zu 13 Prozent mehr Leistung erzielen als die Aggregate im Vorgängermodell und die gleichzeitig weniger Kraftstoff verbrauchen.
Das Design der C-Klasse basiert auf der modernen Formensprache von
Mercedes-Benz, die durch das Wechselspiel straff gezogener Linien mit großen ruhigen Flächen technische Souveränität ausstrahlt. Bei der C-Klasse bringt zudem die deutliche Pfeilung der Frontpartie typische Eigenschaften wie Agilität und Leistungsbereitschaft zum Ausdruck.
Erstmals dient die Kühlermaske bei einer Mercedes-Benz Limousine als Erkennungszeichen, um die Modellvarianten deutlicher zu positionieren. So prägen drei horizontal lang gestreckte Lamellen und ein großer, mittig angeordneter
Mercedes-Stern das Erscheinungsbild des Modells AVANTGARDE, das damit traditionelle Design-Elemente sportlicher Mercedes-Benz Modelle zeigt. Im Zusammenspiel mit der sportlich geprägten Ausstattung unterstreicht dieses Design-Element den jungen, agilen Auftritt dieser C-Klasse. Durch das Sportpaket AMG, das unter anderem markant gestylte Front- und Heckschürzen und Seitenschwellerverkleidungen beinhaltete, lässt sich der sportive Auftritt noch stärker betonen.
Beim Modell ELEGANCE setzt Mercedes-Benz eine dreidimensional geformte, hochglänzend lackierte Lamellen-Kühlermaske ein und hebt damit andere markentypische Attribute wie Komfort und Luxus hervor. Als CLASSIC erscheint die neue C-Klasse bewusst zurückhaltend und traditionell, bietet aber die gleichen technischen Innovationen der beiden anderen Modellvarianten. Durch dieses Konzept können die Kunden bei der Konfiguration ihres Fahrzeugs individuelle Akzente setzen und die C-Klasse noch deutlicher als bisher auf ihren persönlichen Geschmack und Lebensstil abstimmen.
Unter dem Begriff AGILITY CONTROL fasst Mercedes-Benz alle Neu- und Weiterentwicklungen zusammen, die Komfort und Agilität gleichermaßen verbessern. Zu diesem serienmäßigen Paket gehört das AGILITY CONTROL-Fahrwerk, das die Kräfte der Stoßdämpfer je nach Fahrsituation regelt: Bei normaler Fahrweise und geringer Anregung der Stoßdämpfer verringern sich automatisch die Dämpferkräfte, was sich spürbar auf den Abrollkomfort auswirkt – ohne Einbußen bei der Fahrsicherheit. Bei dynamischer Fahrweise stellt sich hingegen die maximale Dämpfkraft ein, und das Auto wird wirkungsvoll stabilisiert. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz das ADVANCED AGILITY-Paket mit Sportfahrmodus entwickelt, das auf Wunsch vom Herbst 2007 an lieferbar ist.
ADAPTIVE BRAKE ist eine weitere Neuentwicklung auf dem Gebiet der Fahrwerkstechnik. Sie basiert auf der Technik der S-Klasse und bietet zusätzliche Assistenzfunktionen für noch mehr Sicherheit und Komfort. Beispiele dafür sind die Anfahrhilfe für Steigungen, der vorsorgliche Aufbau des Drucks in der Bremsanlage bei kritischen Situationen und das Trockenbremsen der Bremsscheiben bei Nässe.
Mit einem beachtlichen Leistungs-Plus von bis zu 13 Prozent und einer Drehmomentsteigerung von rund 18 Prozent prägen die Motoren den fahraktiven Charakter der neuen C-Klasse. Die Vier- und Sechszylinder-Aggregate zeichnen sich nicht nur durch spontane Kraftentfaltung aus, sondern tragen durch verbesserte Laufruhe zu dem hohen Fahrkomfort der Limousine bei.
Ein Schwerpunkt für die Motorexperten von Mercedes-Benz ist die Weiterentwicklung der Vierzylindermaschinen für die neue C-Klasse. Bei den Ottomotoren steigt die Leistung des Basismodells C 180 KOMPRESSOR von bisher 105 kW (143 PS) auf 115 kW (156 PS), das maximale Drehmoment verbessert sich um 4,5 Prozent von 220 auf 230 Newtonmeter. Der C 200 KOMPRESSOR geht mit einem 15 kW (20 PS) stärkeren Motor an den Start. Er leistet nun 135 kW (184 PS) und erreicht ab 2800/min eine maximale Durchzugskraft von 250 Newtonmeter. Mit diesen modifizierten Motoren verbessern sich die Fahrleistungen und Verbrauchswerte der Vierzylindermodelle deutlich.
Bei den Dieselmotoren steht die Weiterentwicklung der Vierzylinder ebenfalls im Mittelpunkt. Das jeweilige System aus Triebwerk, Turbolader und Common-Rail-Direkteinspritzung verbessern die Ingenieure nochmals und modifizieren dabei mehr als 90 Bauteile. Durch dieses Maßnahmenpaket entwickelt der neue C 200 CDI nun 11 Prozent mehr Leistung als das Vorgängermodell: 100 kW (136 PS) statt bisher 90 kW (122 PS). Der C 220 CDI entwickelt eine Spitzenleistung von 125 kW (170 PS) statt wie bisher 110 kW (150 PS) und entfaltet ab 2000/min eine Durchzugskraft von 400 Newtonmeter – rund 18 Prozent mehr als der Vorgänger.
Die modernen V6-Motoren bleiben zunächst unverändert im Programm der neuen
C-Klasse. Zur Auswahl stehen drei Ottomotoren und ein Dieseltriebwerk: Der C 230 mit 150 kW (204 PS), der C 280 mit 170 kW (231 PS) und der C 350 mit 200 kW (272 PS). Der Sechszylinder des C 320 CDI leistet 165 kW (224 PS). Mit Ausnahme des C 350 erhalten alle Modelle der neuen C-Klasse serienmäßig ein Sechsgang-Getriebe mit AGILITY CONTROL-Schaltung. Das Topmodell C 350 fährt von der Montagelinie serienmäßig mit 7G-TRONIC, dem weltweit einzigartigen Siebengang-Automatikgetriebe. Es ist auf Wunsch auch für die anderen Sechszylindermodelle der C-Klasse lieferbar.
Durch moderne Motoren, konsequenten Leichtbau und gute Aerodynamik verbraucht die Mercedes-Benz C-Klasse der Baureihe 204 bis zu 17 Prozent weniger Kraftstoff als das Vorgängermodell aus dem Jahr 2000. Eine vom TÜV im Februar 2007 bestätigte Öko-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus der neuen Limousine ergibt außerdem, dass sich die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) der aktuellen Baureihe gegenüber dem Vorgänger um 15 Prozent verringert haben.
Im Rahmen ihrer Entwicklung besteht die neue C-Klasse insgesamt mehr als 100 Crashtests. Darunter sind auch die besonders anspruchsvollen firmeneigenen Aufprallversuche, deren Anforderungen zum Teil weit über die gesetzlichen Bedingungen hinaus gehen. Eine intelligent konstruierte Karosserie, die zu 70 Prozent aus hochfesten und ultrahochfesten Stahlsorten besteht, bildet die Basis des Insassenschutzes. Gegenüber dem Vorgängermodell hat Mercedes-Benz die Verformungszonen nochmals vergrößert und den Kraftfluss weiter optimiert: Die neue C-Klasse hat in der Frontstruktur vier voneinander unabhängige Aufprallebenen, über welche die Kräfte großflächig verteilt und an der Fahrgastzelle vorbeigeführt werden können.
Im Innenraum wird die Sicherheitstechnik durch hochmoderne Schutzsysteme komplettiert. Sieben Airbags gehören zur Serienausstattung: zwei adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer, ein Kneebag für den Fahrer, zwei Sidebags in den vorderen Sitzlehnen sowie zwei großflächige Windowbags, die sich beim Seitenaufprall von der A- bis zur C-Säule spannen. Außerdem stehen für Fahrer, Beifahrer und die Fondpassagiere auf den äußeren Sitzplätzen serienmäßig Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer zur Verfügung. Die serienmäßigen Kopfstützen arbeiten nach dem NECK PRO-Prinzip: Beim Heckaufprall werden die Polsterflächen millisekundenschnell nach vorne geschoben, um die Köpfe von Fahrer und Beifahrer frühzeitig aufzufangen. Dadurch lässt sich das Risiko eines Schleudertraumas verringern.
Als wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Auffahrunfällen hat Mercedes-Benz blinkende Bremsleuchten entwickelt. Sie gehören zur Serienausstattung der neuen C-Klasse: Muss der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h stark abbremsen, blinken die Bremsleuchten mit schneller Frequenz und warnen so die nachfolgenden Wagen.
PRE-SAFE® ist eine weitere Besonderheit der neuen Limousine. Das präventive Insassenschutzsystem (als Wunschausstattung lieferbar) ist mit Fahrsicherheitssystemen wie dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® und dem Bremsassistenten BAS verknüpft und kann kritische Fahrmanöver bereits im Ansatz erkennen. Droht die C-Klasse durch heftiges Unter- oder Übersteuern zu verunglücken oder muss der Fahrer bei Gefahr sehr stark bremsen, aktiviert
PRE-SAFE® vorsorglich Maßnahmen, um Insassen und Auto auf einen drohenden Unfall vorzubereiten. Damit beginnt die Phase der passiven Pkw-Sicherheit nicht erst beim Aufprall, sondern schon vor einer drohenden Kollision.
Erstmals in dieser Fahrzeugklasse ist auch das von Mercedes-Benz entwickelte Intelligent Light System lieferbar. Lichtstarke Bi-Xenon-Scheinwerfer ermöglichen fünf verschiedene Lichtfunktionen, die auf typische Fahr- und Wettersituationen abgestimmt sind: Landstraßenlicht, Autobahnlicht, erweitertes Nebellicht, aktives Kurvenlicht und Abbiegelicht. Damit leistet Mercedes-Benz einen weiteren wichtigen Beitrag zur Fahrsicherheit bei schlechter Sicht.
Aufgeräumt und klar gegliedert präsentieren sich die zweifarbige Instrumententafel und die Mittelkonsole. Das farbige Anzeige-Display befindet sich im oberen Mittelbereich der Instrumenten­tafel, wo es gut im Blickfeld des Autofahrers liegt. Es ist Teil eines neuen Bedien- und Anzeigekonzepts, das die C-Klasse von den Mercedes-Benz Topmodellen übernommen hat. Sein wesentlicher Pluspunkt ist der schnelle Zugriff auf häufig genutzte Funktionen. Die Verbindung des serienmäßigen Multifunktions-Lenkrads mit dem Kombi-Instrument verbessert den schnellen Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen und Funktionen, die der Fahrer direkt vor Augen hat.
Auf die Limousine folgt im Herbst 2007 das C-Klasse T-Modell der Baureihe S 204. Der Kombi vereint typische Eigenschaften des neuen W 204 wie Sicherheit, Agilität und Komfort mit einem deutlichen Zuwachs an Raumangebot und Variabilität gegenüber der Baureihe S 203. Maximal 1500 Liter Ladekapazität machen das T-Modell zum Premium-Kombi mit dem höchsten Transportvolumen in diesem Marktsegment. Technische Details von der Sicherheit bis zur Motorisierung sowie das Konzept der Design- und Ausstattungslines übernimmt das neue T-Modell von der Limousine der C-Klasse.
Kennzeichen der Baureihe S 204 sind ein großes Raumangebot und hohe Variabilität sowie Funktionalität. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Heck des T-Modells der Baureihe 204 deshalb deutlich steiler gestaltet und schafft so wichtige Voraussetzungen für ein größeres Ladevolumen. Dieses beträgt nun – je nach Position der im Verhältnis 1/3 : 2/3 geteilten und nach vorne klappbaren Fondsitzlehnen – 485 bis 1500 Liter (VDA-Messmethode). Gegenüber dem Vorgänger vergrößert sich die Ladekapazität um bis zu 146 Liter. Das Quader-Maß für den größten rechteckigen Gegenstand steigt im Vergleich zum Vorgänger um 66 auf 827 Liter und übertrifft andere Premium-Kombis dieser Klasse um 50 bis 100 Liter. Die maximal nutzbare Innenraumlänge misst von der Heckklappe bis in den Beifahrer-Fußraum 2,82 Meter – und damit 17 Zentimeter mehr als bisher.
Durch eine Reihe nützlicher Details wird das Beladen des neuen T-Modells leichter, bequemer und sicherer. So ist der Laderaum serienmäßig mit zwei Taschenhaken und vier Ösen zur Befestigung des Ladeguts ausgestattet. Seitliche Staufächer mit Netzabdeckungen und eine faltbare Einkaufsbox gehören ebenso zur Serienausstattung wie das Doppelrollo mit Laderaumab­deckung und Sicherheitsnetz. Die neue EASY-PACK-Heckklappe (auf Wunsch) öffnet und schließt sich per Knopfdruck – das ist ein Novum in dieser Fahrzeugklasse. Und mit dem EASY-PACK-Fixkit (Wunschausstattung) haben die C-Klasse-Fahrer noch mehr Möglichkeiten, den rund 1,80 Meter langen und bis zu 1,20 Meter breiten Laderaum abzutrennen und das Ladegut zu sichern.
Seine hohe Eignung als Zufahrzeug stellt das neue T-Modell der C-Klasse mit der höchsten Anhängelast in dieser Fahrzeugklasse unter Beweis, die bis zu 1800 Kilogramm beträgt. Eine auf Wunsch lieferbare Niveauregulierung hält das Fahrzeugniveau bei jedem Beladungszustand konstant.
Limousine und T-Modell zeichnen sich durch Sparsamkeit und Sauberkeit aus: Gegenüber der Baureihe 203 haben die Ingenieure von Mercedes-Benz die vierte
C-Klasse-Generation hinsichtlich Verbrauch und Kohlendioxidemissionen weiter optimiert.
Wie die Zukunft noch umweltfreundlicherer Antriebstechnik aussehen würde, zeigt Mercedes-Benz im Februar 2007 auf dem Genfer Auto-Salon: Hier stellt die Marke erstmals die BlueTEC-Abgasreinigungstechnik in Kombination mit einem verbrauchsoptimierten Vierzylindermotor vor. Die Vision C 220 BlueTEC zeigt, wie die von 2015 an europaweit für alle Neufahrzeuge weiter verschärfte Abgasnorm Euro 6 erfüllt werden kann. Bei einer Leistung von 125 kW (170 PS) und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern benötigt die Vision C 220 BlueTEC nur 5,5 Liter Dieselöl pro 100 Kilometer. Möglich wird das durch die Weiterentwicklung der Dieselmotorentechnik und ein intelligentes Energiemanagement.
Kurz nach der Marktpremiere der C-Klasse präsentiert Mercedes-Benz die Typen mit dem permanenten Allradantrieb 4MATIC: Er ist vom Sommer 2007 an für die Sechszylindermodelle C 280, C 350 und C 320 CDI lieferbar. Diese Allradtechnik der neuesten Generation unterscheidet sich durch höheren Wirkungsgrad, geringeres Gewicht und kompaktere Bauweise von der bisherigen 4MATIC. Diese Vorteile machen sich durch günstigeren Kraftstoffverbrauch und noch bessere Traktion bemerkbar. Erstmals ist nun in der C-Klasse auch ein Dieselmodell mit Allradantrieb lieferbar: Der neue C 320 CDI 4MATIC leistet 165 kW (224 PS) und verbraucht 7,7 Liter Dieselöl je 100 Kilometer.
Mercedes-Benz kombiniert den permanenten Allradantrieb serienmäßig mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® und dem Traktionssystem 4ETS, das durchdrehende Räder gezielt abbremst und so das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion erhöht. Die automatischen Brems-Impulse, die beim Anfahren auf rutschigem Untergrund die Traktion verbessern und bei kritischen Fahrmanövern die Stabilität erhöhen, dosiert das System auf Basis von Sensorsignalen. So erzielt 4ETS die Wirkung herkömmlicher Differenzialsperren und bietet spürbar besseren Komfort als andere Allradautomobile.
Im Sommer 2007 stellt Mercedes-Benz den Typ C 63 AMG vor – das neue Topmodell der Baureihe 204. Während in der Rennserie „Deutsche Tourenwagen Masters“ (DTM) bereits eine neue Generation der Rennwagens AMG C-Klasse für spannenden Motorsport auf höchstem Niveau sorgt, folgt damit eine straßentaugliche Version aus Affalterbach. Die Markteinführung des neuen V8-Topmodells – es ist bereits die fünfte Modellversion der AMG C-Klasse – findet Anfang 2008 statt. Sein Stammbaum reicht bis zum C 36 AMG des Jahres 1993 zurück – dem ersten gemeinsam entwickelten Fahrzeug aus der Kooperation von Mercedes-Benz und AMG.
Der 6,2-Liter-V8-Motor der aktuellen AMG-Version bietet eine Höchstleistung von 336 kW (457 PS) und ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmeter. Damit beschleunigt der C 63 AMG von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h limitiert. Das AMG Sportfahrwerk sorgt in Verbindung mit der komplett neu entwickelten Vorderachse, der AMG Sport-Parameterlenkung und dem neuen 3-Stufen-ESP® für höchsten Fahrspaß und ausgeprägte Fahrdynamik.
Bereits optisch ist der C 63 AMG eine starke Erscheinung: Tief geduckt und breit stehen Limousine und T-Modell auf ihren Rädern. Unter der neuen Motorhaube mit den eindrucksvollen Powerdomes arbeitet der eigenständig entwickelte AMG 6,2-Liter-V8-Motor, welcher dem 350 kW (470 PS) starken Aggregat des AMG C-Klasse Renntourenwagens technisch verwandt ist. Von der hohen Kraft profitiert auch das Leistungsgewicht: es liegt bei sehr günstigen 3,6 Kilogramm/PS.
Sein hohes fahrdynamisches Talent verdankt der C 63 AMG dem neu entwickelten AMG-Sportfahrwerk und der völlig neu konzipierten Dreilenker-Vorderachse. Eine ganze Reihe von Maßnahmen sorgt dabei für mehr Stabilität und Präzision in sämtlichen Fahrsituationen. Als erstes Fahrzeug von AMG überhaupt bietet der C 63 AMG außerdem eine automatische Zwischengas-Funktion beim Herunterschalten, was Lastwechselreaktionen deutlich verringert.
Vom April 2008 an wird der C 63 AMG als offizielles Safety Car der DTM eingesetzt. Das C-Klasse-Topmodell erhält für diesen Sondereinsatz einen Hochleistungs-Wasserkühler, zwei seitlich in der Frontschürze platzierte Motorölkühler sowie einen zusätzlichen und größeren Getriebeölkühler. Das Hinterachs­differenzial hat Kühlrippen und einen separaten Ölkühler. Mercedes-AMG stellt seit 2000 permanent das DTM Safety Car und wechselt sich dabei von Rennen zu Rennen mit Audi ab. In der Formel 1 ist seit der Saison 2008 ein C 63 AMG T-Modell als Official F1™ Medical Car im Einsatz.
Die C-Klasse der Baureihe 204 wird zunächst in den deutschen Mercedes-Benz Werken in Sindelfingen und Bremen gebaut. Am 6. September 2007 beginnt dann auch im Werk East London, Südafrika, die Serienproduktion. Ebenfalls im September 2007 wird die Mercedes-Benz C-Klasse von den Lesern der Autozeitschrift „Auto Bild“ zum schönsten Auto unter allen Limousinen und Kombis gewählt, die während des letzten Jahres neu auf den Markt gekommen sind.
Im Dezember 2007 wird die Limousine der C-Klasse mit fünf Sternen für die hervorragenden Ergebnisse bei Crashtests nach dem europäischen NCAP-Verfahren (New Car Assessment Programme) ausgezeichnet. Die Baureihe W 204 gehört laut der Euro-NCAP-Organisation zu den Automobilen mit der besten Sicherheit. Damit bestätigt sich das auf die Wirklichkeit des Unfallgeschehens abgestimmte Sicherheitskonzept der C-Klasse.
Im Januar 2008 gewinnt die Mercedes-Benz C-Klasse außerdem mit deutlichem Vorsprung die größte deutsche Wahl zum beliebtesten Automobil: Der ADAC zeichnet den Publikumsliebling aus Stuttgart dafür mit dem begehrten „Gelben Engel 2008“ aus. Für diese Beliebtheit spricht auch der Markterfolg: Bereits acht Monate nach dem Produktionsstart im März 2007 läuft am 21. November 2007 die 100.000. C-Klasse im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen vom Band, ein carneolroter C 280 Rechtslenker. Das meistverkaufte Modell der neuen Generation innerhalb der 100.000 ersten Fahrzeuge ist der Typ C 220 CDI.
Auf dem Genfer Automobilsalon präsentierte Mercedes-Benz im März 2008 drei besonders sparsame BlueEFFICIENCY-Varianten der C-Klasse. Bei den volumenstarken Modellen C 180 KOMPRESSOR und C 200 CDI (erhältlich ab Frühjahr 2008) verringert sich der Kraftstoffverbrauch durch ein umfangreiches Paket verschiedener Maßnahmen und Technologien bei unverändert hohem Komfort und Mercedes-Benz typischer Sicherheit nochmals um bis zu 12 Prozent: Der 100 kW (136 PS) starke C 200 CDI verbraucht in der BlueEFFICIENCY-Version nur 5,1 Liter Dieselöl je 100 Kilometer, der C 180 KOMPRESSOR (115 kW/156 PS) fährt mit 6,5 Liter Superbenzin 100 Kilometer weit. Das entspricht 135, respektive 156 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer.
Als drittes BlueEFFICIENCY-Modell der C-Klasse stellt Mercedes-Benz in Genf den
C 350 CGI mit Benzin-Direkteinspritzung vor. Der ab Ende 2008 erhältliche Typ komplettiert das BlueEFFICIENCY-Programm der C-Klasse durch den weltweit ersten Ottomotor mit strahlgeführter Direkteinspritzung. Der Sechszylinder verbraucht rund 10 Prozent weniger Kraftstoff als die C-Klasse mit dem bisher üblichen V6-Motor. Der
C 350 CGI BlueEFFICIENCY bietet eine in dieser Fahrzeugklasse bisher nicht gebotene Kombination aus Kraftentfaltung, Agilität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.
Für die Entwicklung der BlueEFFICIENCY-Modelle nutzen die Ingenieure Potenziale aus allen technischen Disziplinen, um Gewicht, Luft- und Rollwiderstand weiter zu verringern und das Energiemanagement an Bord der Limousinen noch effizienter zu organisieren. Die Summe der Maßnahmen ermöglicht im NEFZ-Fahrzyklus Kraftstoffeinsparungen von 0,9 Liter je 100 Kilometer beim C 180 KOMPRESSOR und 0,6 Liter beim C 200 CDI. Das umfassende Leichtbaukonzept der C-Klasse perfektionieren die Fachleute dabei bis ins Detail und können je nach Typ nochmals zwischen 19 und 32 Kilogramm Gewicht einsparen. Zu diesem Ergebnis trägt beispielsweise eine neu entwickelte Frontscheibe aus Verbundglas bei, die rund 1,2 Kilogramm leichter ist als bisher. Die dafür verwendete Technologie stammte vom Luxuswagen Maybach.
Neben dem Leichtbauprinzip widmete Mercedes-Benz auch der weiteren Verringerung des Roll- und Luftwiderstands besondere Aufmerksamkeit. In Zusammenarbeit mit Michelin entwickeln die Ingenieure leichte und besonders rollwiderstandsarme Reifen. Mit ihrem Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,27 zählt die C-Klasse ohnehin zu den strömungsgünstigsten Stufenheck-Limousinen in ihrem Marktsegment. Den sehr guten cW-Wert unterbieten die Mercedes-Benz Ingenieure bei den neuen BlueEFFICIENCY-Versionen des C 180 KOMPRESSOR und des C 200 CDI noch einmal durch Detailmaßnahmen: Eine glattflächige Abdeckung des Unterbodens sorgt zum Beispiel dafür, dass der Fahrtwind verwirbelungsfrei unter der Karosserie durchströmen kann.
Der C 350 CGI BlueEFFICIENCY mit dem weltweit ersten Benzinmotor mit strahlgeführter Direkteinspritzung kommt Ende 2008 auf den Markt. Er verbraucht bei höherer Leistung und noch besserem Drehmoment rund 10 Prozent weniger Kraftstoff als der C 350 mit dem herkömmlichen V6-Motor. Der CGI-Motor leistet 215 kW (292 PS) und stellt bei 3000/min ein maximales Drehmoment von 365 Newtonmeter zur Verfügung. Das sind 15 kW (20 PS) und 15 Newtonmeter mehr als bei dem V6-Triebwerk mit Kanaleinspritzung. Dank hochmoderner Motortechnologie sinkt der Kraftstoffverbrauch des C 350 CGI BlueEFFICIENCY im europäischen Fahrzyklus auf rund 8,4 Liter je 100 Kilometer und liegt damit um mehr als einen Liter unter dem Wert des C 350. Die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung, die Mercedes-Benz 2006 als erste Automobilmarke in Serie bringt, ist dem wandgeführten Brennverfahren mit Direkteinspritzung überlegen. Denn die Mercedes-Benz Technik ermöglicht durch einen höheren thermodynamischen Wirkungsgrad eine weitaus bessere Kraftstoffausnutzung und somit neben vermindertem Kraftstoffverbrauch auch geringere Abgas-Emissionen. Den entscheidenden Vorteil bietet der Sechszylinder im so genannten Schichtmodus, wenn das Triebwerk mit hohem Luftüberschuss und damit sehr verbrauchsgünstig arbeitet.
Seit Anfang 2008 ist die C-Klasse der Baureihe 204 weltweiter Marktführer in ihrem Segment. Seit dem offiziellen Marktstart am 31. März 2007 haben sich inzwischen weit mehr als 300.000 Kunden für eine Limousine oder ein T-Modell der neuen Baureihe entschieden.
Zum Herbst 2008 führt Mercedes-Benz dann eine völlig neu konzipierte Dieselmotor-Generation ein. Zur Premiere bietet der Stuttgarter Automobilhersteller ein neues Vierzylinder-Triebwerk im C 250 CDI BlueEFFICIENCY Prime Edition an. Aus 2,2 Liter Hubraum leistet das Aggregat 150 kW (204 PS) und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmeter zur Verfügung. Die auf 5000 Exemplare begrenzte Prime Edition des
C 250 CDI BlueEFFICIENCY folgt in den zur Verbrauchsoptimierung eingesetzten Detaillösungen der Konzeption der anderen BlueEFFICIENCY-Modelle.
Bis zum November 2008 hat Mercedes-Benz seit der Markteinführung der neuen
C-Klasse 500.000 Modelle weltweit ausgeliefert – rund 440.000 Limousinen und rund 60.000 T-Modelle. Die Limousine der C-Klasse wird seit März 2008 neben den Werken in Sindelfingen, Bremen und East London auch in Peking gefertigt. Als beliebteste Motorisierung hat sich der C 220 CDI etabliert, für den sich bisher etwa jeder dritte Kunde entschieden hat. Ebenfalls beliebt ist der C 200 KOMPRESSOR, den jeder fünfte Käufer erwirbt.
Rund ein Viertel aller Fahrzeuge C-Klasse werden an deutsche Kunden ausgeliefert. Damit behauptet die Baureihe 204 auch auf dem Heimatmarkt die Marktführerschaft in ihrer Vergleichklasse. Zweitwichtigster Markt ist mit einem Anteil von rund 20 Prozent am weltweiten Absatz die USA, gefolgt von Großbritannien, Italien und Südafrika. Als sehr erfolgreich erweist sich die klare optische Differenzierung zwischen den Ausstattungslinien CLASSIC, AVANTGARDE und ELEGANCE: Jeder zweite Kunde in Deutschland entscheidet sich für die Linie AVANTGARDE, in einigen Kernmärkten liegt der Anteil sogar noch deutlich höher.
Auf der North American International Auto Show in Detroit stellt Mercedes-Benz im Januar 2011 die umfassend überarbeitete C-Klasse der Baureihe 204 vor. Das
C-Klasse Coupé (C 204) folgt auf dem Genfer Automobil-Salon im März 2011.
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