Pressemappe: Die Geschichte der Brennstoffzellen-Entwicklung bei Mercedes-Benz
Stuttgart
25.06.2007
Die Geschichte der Brennstoffzellen-Entwicklung bei
Mercedes-Benz
  • Der Mercedes-Benz NECAR beweist 1994, dass sich die Brennstoffzelle für den Fahrzeugantrieb eignet
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung auf dem Weg zur Serienfertigung
  • Eine Felderprobung von mehr als 100 Fahrzeugen gibt wichtige Daten und Erfahrungen aus dem täglichen Einsatz
Die überraschende Vorstellung eines Mercedes-Benz Forschungsfahrzeugs mit Brennstoffzellen-Antrieb wirkte wie eine Initialzündung. Der Beweis, dass sich das 1839 von Sir William Robert Grove erfundene elektrochemische Kraftwerk, die Brennstoffzelle, für den Antrieb von Fahrzeugen eignet, manifestiert sich am13. April 1994, dem Tag, an dem das erste „NECAR“ (New Electric Car) in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.
Seitdem erregt das nachhaltige Engagement der Daimler AG in Sachen Brennstoffzellen-Antrieb für Fahrzeuge, einschließlich der zu ihrem Betrieb notwendigen alternativen Kraftstoffe und der daraus folgenden Rahmenbedingungen, bis heute in aller Welt Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Das Thema alternative Antriebe ist freilich nicht neu für das Unternehmen. Immer wieder gibt es Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet. Als Vorreiter für den Wasserstoff im Projekt NECAR gelten dabei vor allem jene Limousinen und Transporter, die Anfang der 1980er Jahre als Ergebnis einer aufwändigen Grundlagenforschung auf den Rädern stehen: Ihre Kolbenmotoren verbrennen reinen Wasserstoff statt Benzin.
Ein Energiesystem wird erschlossen
Die Idee ist einfach, aber genial: Lässt man die Elemente Wasserstoff und Sauerstoff unter kontrollierten Bedingungen miteinander reagieren, erzeugt dieser Prozess elektrische Energie. Das passiert auf direktem, chemischem Wege, von Fachleuten auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet.
Erst mehr als 120 Jahre nach dem großen Wurf von Grove wird dessen Technik wieder aktuell: In den 1960er Jahren sucht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA nach einem leistungsfähigen Energiesystem für die bemannten Gemini- und Apollo-Missionen. Auch in Unterseebooten besteht diese Technik ihre Bewährungsprobe.
Nur zu Lande gibt es scheinbar keine Verwendung für diese Stromquelle. Zu groß, zu schwer und zu teuer – so lauteten die Argumente gegen die Direktumwandlung von chemischer Energie in Elektrizität. Kein Wunder also, dass die Fachwelt aufhorcht, als Daimler-Benz 1993 bekannt gibt, die Forschung auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnik weiter voranzutreiben und ihre Chance als Energiequelle für Automobile zu testen. Bereits ein Jahr später, im April 1994, wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert.
Ihr Presse-Kontakt
René
Olma
Kommunikation Mercedes-Benz Classic
Fax: +49 711 3052 152 844
Mobil:+49 176 309 212 88
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