Pressemappe: Die Geschichte des smart: „reduce to the max“
Stuttgart
12.07.2007
Design: Zwischen Individualität, Innovation und Kunst
  • Die ersten Studien loten Extreme aus
  • Das Serienfahrzeug fasst die Inspirationen der vorangegangenen Studien zusammen
  • Der smart als Kunstobjekt
Die Marke smart hat seit der Entwicklung des ersten Modells city coupé stets außergewöhnliche Wege beschritten. Kennzeichen der Gestaltung ist vor allem ein mutiges Design, das selbstbewusst konstruktive Elemente wie die tridion-Sicherheitszelle zum signifikanten Bestandteil der Automobilgestaltung macht.
Die Studien, die dem smart city coupé den Weg bereitet haben, loten noch Extreme aus: Da ist das ganz utilitaristisch strenge NAFA von 1981, das die Funktion über alle formale Ästhetik stellt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein so klar gezeichneter Wagen die richtige Entscheidung, muss doch das neue Konzept eines Mikrofahrzeugs überhaupt verdeutlicht werden. Poppig-bunt kommen dagegen die kalifornischen Experimente der frühen 1990er Jahre daher. Sie setzen neben der technischen Innovation vor allem darauf, die ästhetischen Möglichkeiten dieser neuen Fahrzeugklasse zu erkunden. Und wie bei vielen Showcars ist das ausgeprägte Experiment mit Farbe und Form ein wichtiger und vorbereitender Schritt hin zur Markteinführung innovativer Autos. Das Seriendesign des smart city coupé schließlich fasst alle diese Inspirationen seiner Vorläufer zusammen, ergänzt durch zahlreiche neue findige Entwicklungen und völlig eigenständige Stilelemente wie das charakteristische Tridion-Design der Sicherheitszelle. Ein weiteres smartes Merkmal, der erstmals konsequent in Serie umgesetzte Materialmix aus hartem Kern (tridion) und flexibler, alltagsfreundlicher Schale mit eingefärbten thermoplastischen Body Panels, setzt ganz eigene Akzente und sorgt für Furore in der Automobilwelt. Vergleichen lässt sich sein Auftritt vielleicht noch am ehesten mit dem Ur-Mini: Eigener Stil und modisches Selbstbewusstsein begleiten die Premiere beider Wagen, die jeweils das kleine Format gesellschafts- und straßenfähig machen. Die Maxime des intelligent Minimalen bringt der smart allerdings noch viel schärfer auf den Punkt als der legendäre Issigonis-Entwurf.
Den charakteristischen Designtugenden des ersten Serienmodells bleibt smart auch bei den folgenden Modellen treu. Das betrifft insbesondere die vielfältigen Ableitungen der ursprünglichen Plattform: cabrio, roadster und roadster-coupé sind ebenso auf den ersten Blick als smart zu erkennen, wie Sonderserien (crossblade) und Studien (crosstown, formore). smart ist nicht nur die jüngste Automobilmarke am Markt, sondern ist zum Signet eines neuen Mobilitätsbewusstseins geworden. Dafür steht – trotz technischer Unterschiede zu den anderen Modellen – auch der smart forfour.
Gewürdigt wird das smart-Design durch viele verschiedene Kunst-Projekte. So gestaltet nach dem Ende der Serienproduktion im Spätherbst 2006 die Meisterklasse der renommierten Künstlerin Katharina Sieverding den vorletzten smart fortwo der ersten Baureihe als im Wortsinn leuchtendes Vorbild der automobilen Zukunft. Das im Januar vorgestellte Auto mit seiner leuchtenden Speziallackierung wird in den Händen der bildenden Künstler zur futuristischen Lichtquelle. Auch der smart forfour wird zum Objekt künstlerischer Arbeit: So entstehen 2006 insgesamt 20 individuell gestaltete forfour.
Seinen wohl größten Erfolg in der Kunstwelt feiert das smart city coupé jedoch bereits 2002: In jenem Jahr nimmt das Museum of Modern Art (MoMA) in New York es in seine ständige Sammlung auf. Diese Ehre haben bisher nur fünf andere Automobile erfahren: VW Käfer, Ford T-Modell, Jaguar E-Type, Cisitalia GT und Ferrari Formel-1-Wagen. In dieser Riege ist der smart das erste Fahrzeug, das noch zur Zeit seiner Serienfertigung in das weltberühmte Haus aufgenommen wird.
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