Daimler Buses auf der Busworld 2011
Stuttgart/Kortrijk
07.09.2011
Daimler Buses mit Premieren in Kortrijk
  • Mercedes-Benz mit fünf Exponaten in Halle 5
  • Mercedes-Benz jetzt schon mit Euro VI-Antrieb im Travego
  • Acht Setra Ausstellungsbusse der aktuellen Baureihen
  • Setra kombiniert edlen Komfort mit extravagantem Design
  • Setra Außendesign der Exponate erfüllen Premiumanspruch
  • Omniplus ServiceCard Basic und Premium: abgestuftes Servicekarten-Konzept
  • Omniplus: Neues Mobilitätspaket für Mercedes-Benz und Setra Omnibusse
Stuttgart/Kortrijk - Auf der größten Omnibus-Fachmesse des Jahres 2011, der Busworld in Kortrijk/Belgien, präsentiert Daimler Buses vom 21. – 26. Oktober auf drei Ausstellungsständen in Halle 5 sowie im Freigelände das aktuelle Angebot für den Reise- und Linien­verkehr mit zahlreichen Neuheiten. Mit dem Ausstellungs­programm der Marken Mercedes-Benz und Setra dokumentiert Daimler Buses ein Mal mehr die große Innovationskraft und Bandbreite als Full-Line-Anbieter vom Minibus, über den Linienbus bis hin zum Reise­bus. Ein sorgenfreies Rundum-Paket ist mit der gemeinsamen Dienst­leistungsmarke Omniplus und ihren hoch spezialisierten Angeboten für den Omnibusbetreiber gewähr­leistet.
Premieren auf dem Mercedes-Benz Stand
Die wichtigste Omnibus-Fachmesse Europas bildet die Plattform für die Weltpremiere des Mercedes-Benz Travego Edition 1. Der Mercedes-Benz Travego ist der erste Reisebus nach der Abgasstufe Euro VI. Er tritt mit neuem BlueEfficiency Power-Motor, neuem Getriebe und Cockpit sowie dem im Omnibus einzigartigen Sicher­heitssystem Attention Assist an. Beim Motor des Travego Edition 1 handelt es sich um einen stehend eingebauten Reihen­sechs­zylin­der aus der neuen Baureihe OM 471 mit 12,8 l Hubraum und leistet 350 kW (476 PS) bei 1 800 U/min. Der Motor verfügt über die einzigartige Common-Rail-Einspritzung mit Druck­ver­stärkung (X-PULSE). Sie führt zu einer extrem präzisen Kraftstoff-Ein­spritzung mit zylinder­selektiver Regelung, hohen Einspritz­drücken von bis zu 2 100 bar sowie einer frei modulierbaren Einspritzung. Voraus­setzung für nied­rigen Kraftstoffverbrauch, geringe Abgasemissionen sowie einem ruhigen Motorverlauf. Zusammen mit den Motoren nach Abgasstufe Euro VI führt Mercedes-Benz beim Travego Edition 1 das neue Achtgang-Omni­bus­getriebe GO 250-8 PowerShift ein. Das vollauto­matisierte Aggregat basiert auf dem bewährten und in den anderen Modellen unverändert eingesetzten Getriebe GO 240-8 PowerShift. Wie gewohnt profitieren Fahrer von der progressiven Abstufung des Getriebes sowie schnellen und gleichermaßen komfortablen Schaltungen.
Nicht weniger spektakulär ist der neue Citaro, der auf der Busworld in Kortrijk erstmals seine Messepremiere erlebt. Der neue Citaro ist der Nachfolger des meistverkauften Stadtlinien­busses der Welt und setzt den Maßstab bei Linienbussen. Dies verkörpert bereits das rundum neue Design von den Schein­werfern bis zu den Rück­leuchten. Das „Gesicht“ des neuen Citaro strahlt mit großen Schein­werfern und einer gewölbten Wind­schutz­scheibe Sympathie und Freund­lichkeit aus. Das Sicherheits­konzept setzt Maßstäbe und wartet mit mehreren Premieren auf: Erstmals ist für ein Niederflur­fahrzeug und einen Stadtbus das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP verfügbar. Optional verbessern Abbiegelicht und Xenon-Schein­werfer die Sicht. Der erhöhte Fahrer-Arbeitsplatz bedeutet eine nochmals verbesserte Rundumsicht. Der für Stadtbusse erst­mals verfügbare Frontauf­prallschutz, angelehnt an die Norm ECE R 29 erhöht zusammen mit der nochmals steiferen und trotz­­dem leichteren Gerippe­struktur die passive Sicherheit. So erfüllt der neue Citaro bereits jetzt die Forderungen der ab 2017 verschärften Vorschrift ECE R 66/01 für den Überlebensraum bei einem Umsturz.
Das Jahr 2011 steht bei Mercedes-Benz im Zeichen des Jubiläums des Automobils. Mercedes-Benz Omnibusse feiert die Erfindung des Automobils durch Carl Benz und Gottlieb Daimler angemessen mit dem attraktiven Editionsmodell „125! Jahre Innovation“ des Reise­hochdeckers Tourismo. Kein Modell eignet sich dafür besser als der Bestseller unter den Reisebussen Europas. Der Tourismo wurde erstmals 2006 vorgestellt. Bis heute sind fast 5 000 Ein­heiten im Business Segment verkauft worden. Zugrunde liegt dem Erfolg die klare Aus­richtung als besonders wirtschaftlicher und sicherer Reisebus, der in zahlreichen Varianten zur Verfügung steht. Seit Anfang des Jahres ist der Tourismo mit der neuen Reisebus­bestuhlung ausgestattet.
Nicht weniger beeindruckend schmückt der Sprinter City 77 mit 8,7 m Länge den Ausstellungsstand. Das aktuelle Flaggschiff im Mercedes-Benz Minibusprogramm bietet Platz für bis zu 40 Fahr­gäste und schließt die Lücke zwischen dem Sprinter City 65 und dem 10,5 m langen Citaro K. Der Sprinter City 77 bietet gegenüber dem bisherigen Klassenprimus dieser Fahrzeugreihe, dem Sprinter City 65, rund einen Meter mehr Fahrzeuglänge, vollständig zu Gunsten des Fahrgastraumes und zehn zusätzliche Fahrgastplätze. Grundlage dieses hohen Beförderungspotenzials ist sein zulässiges Gesamtgewicht von 6,8 t.
Für Überlandlinie, Ausflüge, Kurzreisen bietet Mercedes-Benz den Integro an. Der höchst wirtschaftliche Alleskönner ist ein Omnibus für 365 Tage im Jahr. Entsprechend vielseitig ist sein Programm mit Hochboden Fahrzeugen von 12,1 m bis 14,9 m Länge. Als Motori­sierung finden Reihensechszylinder der Baureihe Mercedes-Benz OM 457 hLA mit einer Leistung von 220 kW (299 PS) bis 300 kW (408 PS) Verwendung. Seit Mitte 2011 ist der Mercedes-Benz Integro mit der neuen Überlandbestuhlung TravelStar Eco aus eigener Fertigung lieferbar.
Setra zeigt Final Edition der ComfortClass
Mit acht Fahrzeugen aller drei Baureihen zeigt Setra Omnibusse, eine Marke der Daimler AG, auf dem Messestand sowie im Frei­ge­län­­de der „Busworld“ (21. – 26. Oktober 2011) in Kortrijk außer­ge­wöhnliche Wege bei der Innen- und Außengestaltung von Reise- und Überlandlinienbussen auf und bietet innovative Lösungen für Bus­unter­nehmer an. Das Gleiche gilt für die vielseitigen Sicher­heits­pa­kete, die Setra für Kunden und deren Fahrgäste und Fahrer schnürt.
Exklusive Ausstattungen in der Final Edition der ComfortClass
Setra präsentiert auf der Busworld mit der „Final Edition“ eines S 415 GT-HD dem Fachpublikum exklusive Ausstattungs-Höhepunkte. Das Fahrzeug der Setra ComfortClass ist mit den dunkel getönten Seitenscheiben „Galaxsee“ ausgestattet und glänzt durch Zierleisten aus gebürstetem Edelstahl. Bei Setra erzielen immer auch die kleinen Details große Wirkung. Die Fahrgäste können es sich auf 49 Sitzen des Typs „Voyage Plus“ mit Leder-Kopfteilen bequem machen. Die bedruckten Ledermittelteile der Rückenlehnen, der Sitzkissen und der Kopfteile sind dem Außendesign des Busses angepasst. Zudem steht den Passagieren im präsentierten S 415 GT-HD der Final Edition während der Reise ein Heißgetränkeautomat mit Münzwechsler zur Verfügung.
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens präsentierte die Marke Setra zu Beginn des Jubiläumsjahres die „Special Edition“, eine limitierte Auflage von Fahrzeugen mit speziellen Ausstattungsvarianten. Zu ihr gehört auch der in Kortrijk gezeigte S 416 HDH der TopClass mit versetzter Bestuhlung. Ein modernes Infotainment-System für Satelliten-TV- und Radio-Anschluss steht im Mittelpunkt. Auf die Monitore, die in die Stuhlrücken der Fahrgastsitze, hinter dem Fahrer, dem Einstieg 1 sowie an der Rückwand der Bordküche integriert sind, kann unter anderem auch das Bild der Fahrerkamera zugeschaltet werden.
Als Vertreter der Überlandliniengeneration MultiClass stellt Setra auf der Busworld einen S 415 NF aus. Das zweitürige Niederflurfahrzeug ist mit 41 Sitzplätzen ausgestattet. Der Innenraum ist durch verschiedene Stofffarben freundlich und einladend gestaltet. Das Fahrzeug erfüllt die EU-Richtlinie 2001/85, Klasse 2. Der S 415 NF punktet durch niedrige Betriebskosten und hohen Werterhalt. Auch Umweltfreund­lich­keit steht im Mittelpunkt. So erfüllt er mit dem Reihen­sechszylindermotor OM 457 hLA ohne Partikelfilter die derzeit schärfste freiwillige Abgasstufe EEV.
Auch der S 416 H ist ein Mitglied der Setra MultiClass. Das mit Außenschwingtüren ausgerüstete Fahrzeug wird mit gerader Front und einem Braun Hublift im Einstieg 2 gezeigt. Der Lift besitzt eine verlängerte Überfahrrampe. Im Innenraum des Busses befindet sich gegenüber dem hinteren Einstieg der Rollstuhlplatz, der auch als Kinderwagenplatz genutzt werden kann. Durch hochklappbare Kissen eines „Kinosessel“-Doppelsitzes sowie nach vorn schwenk­bare Doppelsitze kann dieser Bereich schnell und funktionell geschaffen werden. In diesem Bereich können sich die Reisenden an einem Snackautomat mit Münzwechsler bedienen.
Vier Exponate auf dem Freigelände
Mit einem S 431 DT zeigt Setra auch auf dem Freigelände der Messe einen Vertreter der limitierten „Special Edition“. Der Doppelstockbus der TopClass bietet 78 Passagieren auf Setra Sitzen „Voyage Plus“ Platz. Diese Ausführung bürgt durch eine zusätzliche Aufpolsterung und eine spezielle Schnittführung für einen herausragenden Komfort. Die Sitze mit Leder-Kopfteil sind in einer versetzten Anordnung in das Fahrzeug eingebaut. Zudem können es sich die Passagiere an zwei Clubtischen im Unterdeck bequem machen, wo sich auch die Bordküche mit zwei 40-Tassen-Kaffeemaschinen und zwei Wurstkochern befindet. Das Flaggschiff der TopClass verfügt über einen Abstandsregel-Tempomat (ART) mit Notbremsassistent (ABA) sowie einen Spurassistent (SPA).
Auch der S 411 HD auf dem Freigelände ist mit den neuen Setra Sitzen des Typs Voyage Plus ausgestattet. Er bietet 36 Passagieren Platz. Das Unterhaltungs- und Informationsprogramm auf der Reise können die Passagiere des mit einer Multifunktionsantenne aus­gerüsteten Reisebusses auf zwei 48 cm (19- Zoll) Bildschirmen genießen.
Ebenfalls auf dem Freigelände präsentiert Setra einen S 417 UL mit schräger Front, pneumatisch geregelten Außenschwingtüren und behindertengerechter Ausstattung. Das Fahrzeug der MultiClass ist mit einem Braun Hublift für die Beförderung mobilitätseingeschränk­ter Personen im Einstieg 2 ausgestattet. Gegenüber dem hinteren Einstieg befindet sich auch der Kinderwagenplatz mit Wechsel­podest. Die Fahrgastsignalanlage im Bus ist mit acht Druckknöpfen mit optischem und akustischem Signal ausgestattet.
Das Besondere an dem S 416 GT-HD/2 der ComfortClass, dem vierten Exponat auf dem Freigelände, ist die Anordnung des Einstiegs 2, der sich hinter der Hinterachse befindet. Das Fahrzeug bietet so mehr Platz für einen großzügigen Kofferraum mit einem Volumen von 12,6 m3 sowie einen durchgehenden Fahrgastraum. Durch diese spezielle Konzeption ist der Reisebus hinter dem Sitz­bereich mit einer Hecktoilette sowie einer geräumigen Küche mit großen Kühlschränken ausgestattet worden. Küchen- und Toiletten-Elemente sind mit Airbrush-Motiven verziert, der Teppichboden in der Farbe Türkis gehalten. Der im Reise- und Überlanddienst ein­setzbare S 416 GT-HD/2 mit insgesamt 42 Setra Voyage Sitzplätzen vereint wirtschaftliche Attraktivität mit höchstem Reisekomfort.
Omniplus bietet umfassenden Service aus einer Hand
Mit professionellen Wartungs- und Reparaturleistungen, effizienten Fahrer- und Servicetrainings, dem großen Gebrauchtfahrzeug­angebot und maßgeschneiderten Finanzdienstleistungen bietet Omniplus einen einzigartigen Service rund um den Omnibus. Mit über 600 autorisierten Servicestützpunkten in Europa, bietet Omniplus das größte busspezifische Servicenetz. Omniplus Service­stützpunkte sind gemäß dem angebotenen Leistungsumfang bedarfs- und aufwandsgerecht in die Kategorien Omniplus BusWorld und Omniplus BusPort eingeteilt.
Für Fahrer steht der 24h Service von Omniplus rund um die Uhr zur Verfügung. Durch die qualitative Auswahl der Servicepartner und standardisierte Reparaturprozesse stellt Omniplus sicher, dass der Omnibus im Notfall zu fairen Konditionen umgehend und qualitativ hochwertig repariert wird. Ein Beispiel für hohe Leistungsfähigkeit ist das ErsatzteilLogistik-Center in Neu-Ulm. Hier lagern mehr als 100 000 Originalteile vom kompletten Motor bis zur kleinsten Schraube.
Omniplus ServiceCard Basic und Premium: abgestuftes Servicekarten-Konzept
Die Omniplus ServiceCard Premium steht Omnibuskunden von Mercedes-Benz und Setra kostenlos zur Verfügung. Wer auf Teile ihres umfang­reichen Leistungspakets wie Tankservice, Maut-, Tunnel- und Fährservice verzichten kann, wählt die marken­übergreifende Omniplus ServiceCard Basic.
Im Falle einer Panne ist nicht nur schnelle und kompetente Hilfe gewährleistet, dank fester internationaler Abrechnungsstandards sind ebenfalls unangenehme Überraschungen ausgeschlossen. Überdies zählt zur Omniplus ServiceCard Basic ein kundenindi­viduelles Obligo.
Ebenso situationsgerecht reagiert der gesamte Pannenservice von Omniplus: Der Fahrer meldet sich in seiner Landessprache über den 24-Stunden-Service bei der inter­nationalen Leitstelle.
Neues Mobilitätspaket für Mercedes-Benz und Setra Omnibusse
Das Mobilitätspaket BusMobility bietet Rundum-Absicherung im Pannenfall. Denn Zeit ist neben den Fahrgästen das wichtigste Gut eines jeden Busunternehmens. Bleibt der Bus mit einer Panne oder wegen eines Unfalls liegen, kostet das neben Nerven auch viel Geld. Mit Omniplus BusMobility spart sich der Unternehmer in dieser unangenehmen Situation Beides. In 40 europäischen Ländern gewährleistet die Mobilitätsleistung dank eines dichten Service­netzes rund um die Uhr geringe Ausfallzeiten und minimiert das finanzielle Risiko des Kunden.
Zusätzlich zu dem in der Omniplus Service Card enthaltenen Leistungen ist nun das umfangreiche Mobilitätspaket Omniplus BusMobility erhältlich. Dieses bietet deutlich erweiterte Leistungen und Absicherungen im Pannenfall, wie z.B. Übernahme der kompletten Anfahrts- und Monteurskosten und Ersatzteile bis zu 200.- Euro für die Vor-Ort-Hilfe. Egal ob Panne oder Unfall zu der ungewollten Unterbrechung der Reise geführt haben. Auch bei einem Reifendefekt steht BusMobility mit Übernahme der Einsatz­aufwände zur Seite und beteiligt sich mit 200,- Euro an den Material­kosten.
Im internationalen Reiserverkehr kann es vorkommen, dass es Verständigungsschwierigkeiten gibt oder der Fahrer Rechtsbeihilfe benötigt. Auch hierbei wird der Fahrer optimal durch BusMobility unterstützt. Sollte für den Fahrer eines mit BusMobility abgesicher­ten Fahrzeuges eine Strafe oder Intervention im Zusammenhang mit einem Verkehrsdelikt im Raum stehen, sind die Organisationskosten für Einholung von Kautionen, die Organisation der Prüfung über die Rechtmäßigkeit der Strafen, Übersetzungs­hilfen sowie Vermittlung zwischen Polizei und Justiz gedeckt.
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Nada
Filipovic
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