Mercedes-Benz Omnibustage (MOT) 2011 in Mannheim: „125! Jahre Innovation“ – Moderne trifft auf Klassik
Mannheim
22.11.2011
Mercedes-Benz Omnibustage (MOT) 2011 in Mannheim: „125! Jahre Innovation“ – Moderne trifft auf Klassik
Herausragende Neuheiten, einzigartiges MOT-Rahmenprogramm
Mannheim – Der Termin ist fest in den Kalendern der privaten Busunter­nehmer und der ÖPNV-Spezialisten aus Verkehrsbetrieben eingetragen: In den ungeraden Jahren ohne IAA Nutzfahrzeuge informieren sich Mitte November Fachleute der Branche aus ganz Europa auf den Mercedes-Benz Omnibustagen in Mannheim.
In diesem Jahr ziehen herausragende Neuheiten wie der Mercedes-Benz Travego Edition 1 mit komplett neuem Antriebstrang nach Abgasstufe Euro VI und der rundum neue Citaro die Fachbesucher an. Hinzu kommt ein attraktives Rahmenprogramm mit einer schon traditionell einzig­artigen Mischung aus Information und Unterhaltung. Hier ergänzen sich Fachvorträge im hochkarätig besetzten Mercedes-Benz Symposium mit handfesten Tipps rund um Dienstleistungen und Fahrzeugtechnik sowie Informa­tionen für Reiseveranstalter. Als Partner sind auch Komponen­tenanbieter auf den MOT vertreten.
Ebenso werden Gebrauchtkäufer fündig: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Veranstaltungszentrum, der Auslieferungshalle im Werk Mannheim, liegt das Omnibus-Gebrauchtwagen-Centrum (OGC) mit seinem reich­haltigen Angebot an Omnibussen mit Lebenserfahrung.
„125! Jahre Innovation“ in der Stadt des Auto-Erfinders
Rund 5000 Besucher aus über 20 Ländern heißt Mercedes-Benz Omnibusse in diesem Jahr auf den Omnibustagen willkommen. Die Veranstaltung greift das Jubiläumsjahr des Automobils mit dessen Motto auf: „125! Jahre Innovation“. Dies ist in der Stadt des Automobil-Erfinders Carl Benz von besonderer Bedeutung: Vor 125 Jahren erfand Benz das Automobil, zehn Jahre später den Omnibus. Daraus ist eine einzigartige Tradition und ein enormes Know-how gewachsen, eine Plattform auch für das Neuheiten-Feuerwerk von Mercedes-Benz Omnibusse im Jahr des Automobiljubiläums.
Die äußere Gestaltung zahlreicher Ausstellungsfahrzeuge nimmt den Geburtstag des Automobils auf. Sie zeigt gleichzeitig, wie attraktiv und fantasievoll Omnibusse auftreten können.
Ein Nachbau des ersten Automobils von Carl Benz – dem Patent-Motorwagen von 1886 – im Eingangsbereich und die Darstellung mit den Meilensteinen der Omnibusgeschichte verknüpfen Gegenwart und Vergangenheit und vermitteln die Einzigartigkeit und Faszination der Marke Mercedes-Benz.
Jedoch steht bei den Mercedes-Benz Omnibustagen nicht etwa Nostalgie oder ein verklärender Blick in die Vergangenheit im Vordergrund. Der Blick auf die Herkunft und die Eckpunkte der Entwicklung schärft vielmehr den Blick für die herausragenden Eigenschaften der Omnibusse mit Stern in der Gegenwart und in der Zukunft.
Komplette Produktpalette für Besichtigungen und Probefahrten
Die neuen Omnibusse mit Stern auf rund 3500 m² Fläche in der erweiter­ten Auslieferungshalle spiegeln einen repräsentativen Querschnitt des Full-Line-Angebots von Mercedes-Benz wider. Stadt- und Überlandbusse sowie Omnibusse für den Ausflugs- und Reiseverkehr bilden alle Einsatz­gebiete ab. Entsprechend haben die Ausstellungsfahrzeuge eine Spanne von mini bis maxi, vom kompakten Minibus bis zum 14 m langen Travego.
Im Freigelände steht die komplette Produktpalette für Besichtigungen und Probefahrten bereit. Zu dieser Flotte gehört als einer der Höhepunkte auch der Citaro G BlueTec Hybrid. Er kann rund zehn Kilometer rein elektrisch und damit vor Ort praktisch emissionsfrei zurücklegen.
Innerhalb des Werks sind Besucher als Fahrgäste im Citaro FuelCELL-Hybrid ebenfalls nahezu geräusch- und abgasfrei unterwegs – dieser Omnibus ist ein weiterer Höhepunkt von Mercedes-Benz auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren. Viel beachtet ist ebenfalls der Safety Coach Travego mit seinen zahlreichen vorbildlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Besucher können die gesamte Produktpalette sehen, erfahren und erleben – auch der neue Mercedes-Benz Citaro wird für Probefahrten zur Verfügung stehen.
Gepflegte Gebrauchtwagen im OGC, vielfältige Dienstleistungen
Parallel zur beeindruckenden Phalanx der Neufahrzeuge präsentiert das benachbarte Omnibus-Gebrauchtwagen-Centrum (OGC) eine Vielzahl gepflegter und sorgfältig aufbereiteter Gebrauchtwagen aller Marken und Bauarten für besonders kostenbewusste Käufer. Zahlreiche Fahrzeuge war­ten auf die Besucher.
Einen weiteren Schwerpunkt der MOT bildet das einzigartige Angebot an Dienstleistungen von Omniplus mit den vielfältigen Leistungen für die Busbranche. Omniplus präsentiert den Besuchern auf den Mercedes-Benz Omnibustagen die Omniplus Karten (ServiceCard Basic und Premium), das ServiceNetz, die Trainings, das Angebot an Gebrauchtfahrzeugen, die busspezifischen Finanzierungs- und Versicherungsangebote und weitere Dienstleistungen rund um den Omnibus.
Kooperationspartner, Dienstleister und Zulieferer sind vor Ort
Darüber hinaus können sich die Besucher der Mercedes-Benz Omnibus­tage bei zahlreichen Kooperationspartnern, Dienstleistern und Zulieferern informieren. Die Mercedes-Benz Bank zum Beispiel berät über maßgeschneiderte Finanzierungen. Das hauseigene Designstudio vom Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse gibt zusammen mit ausgewählten Lieferanten Anregungen zur Außen- und Innengestaltung von Omnibussen.
Auf den MOT finden die Besucher neue Anregungen für Bordküchen und Getränke- oder Snackautomaten im Omnibus oder auch kompetente Ansprechpartner von den Anbietern für Automatikgetriebe – das Informationsangebot der Partner vom Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse ist groß.
Touristische Kooperationspartner geben den Busunternehmern fach­gerechte Anregungen zu Touren nach Frankreich und Italien. Regionale Angebote umfassen die Pfalz und die Stadt Mannheim. Sie alle tragen, ebenso wie die Gütegemeinschaft Buskomfort, zum umfangreichen und attraktiven Rahmenprogramm der MOT bei.
Unterhaltung kommt nicht zu kurz
Kulinarische Angebote nehmen das Veranstaltungsmotto auf. Werks­besichtigungen, Kinderbetreuung durch Genius - die junge WissensCommunity von Daimler, Live-Musik aus unterschiedlichen Epochen, ein Nostalgie-Kino mit historischen Omnibusfilmen und zahl­reiche weitere Programmpunkte runden die Veranstaltung ab.
Das hochkarätig besetzte Mercedes-Benz Symposium
An Verkehrsbetriebe wendet sich das stets hochkarätig besetzte Mercedes-Benz Symposium am 16. November. Mit großem Interesse wird der Vortrag „ÖPNV im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft“ von Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg, erwartet. Einen Blick auf die Zukunft der Verkehrsbetriebe wirft Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG. Sein Thema: „Hochbahn-Strategie 2030“. Richard Averbeck, Geschäftsführer Entwicklung EvoBus, widmet sich dem Thema „Klimawandel und Kostendruck: ÖPNV in der Falle?“ Angela Titzrath-Grimm, Geschäftsführerin Vertrieb, Marketing und Aftersales Daimler Buses, eröffnet das Symposium und Roman Biondi, Markensprecher Mercedes-Benz Omnibusse EvoBus GmbH, fasst die Vorträge zusammen und gibt einen Ausblick.
Die Fahrzeugausstellung: Moderne trifft auf Klassik
In der Omnibus-Stadt Mannheim wird auf die Tradition des Automobils besonderen Wert gelegt, speziell von Omnibussen: Die Ausstellungs­fahrzeuge auf den MOT zeigen, dass sich die Tradition des Erfindens und Entwickelns nahtlos bis heute fortsetzt, getreu einem Motto des Auto­mobilpioniers Gottlieb Daimler: „Die Liebe zum Erfinden höret nimmer auf.“
Diese „Liebe zum Erfinden“ drückt sich in den aktuellen Modellen von Mercedes-Benz vom Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse aus. Schon die äußere Gestaltung zahlreicher Ausstellungsfahrzeuge verbindet Moderne und Klassik, die hochmoderne Omnibustechnik von heute mit Höhepunkten der Omnibusgeschichte von gestern. Attraktive Klassiker setzen dazu reizvolle Kontraste.
Reisebusse von Mercedes-Benz
Mit einem breiten Angebot von Reisebussen aus einem Guss unterstreicht der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse seinen Anspruch als Full-Line-Hersteller. Die Spanne reicht vom Minibus Sprinter Travel bis zum Premium-Reisehochdecker Travego. Die Sprinter Travel 45, 55 und 65 decken ein breites Spektrum vom funktionellen Ausbau bis zum unverwechselbar und avantgardistisch gestalteten Minibus mit eigenem Aufbau ab. Allen gemeinsam ist die volle Omnibus-Kompetenz von Mercedes-Benz in Entwicklung, Ausführung und Service.
An die Minibusse schließt der kompakte Mercedes-Benz Tourino an. Der Heckmotor-Midibus überzeugt mit hochwertiger Technik. Exterieur und Interieur lehnen sich an die Hochdecker-Reisebusse der Marke an. Der Stückzahl-Schwerpunkt liegt hier beim Tourismo, dem besonders wirt­schaftlichen Bestseller in Europa. Er ist in drei Längen und unterschied­lichen Achskonfigurationen von 12, 13 bis 14 m zu bekom­men. Der Tourismo RH bildet die Klammer zu den Überlandbussen.
Gleich mit zwei Parallelbaureihen fährt der Premium-Reisehochdecker Mercedes-Benz Travego in das neue Modelljahr. Zum bewährten Modell in drei Längen von 12, 13 bis 14 m gesellt sich die Travego Edition 1. Sie setzt sich aus zwei Dreiachsern mit 13 m und 14 m Länge zusammen. Besonderheit sind in erster Linie der neue Reihensechszylinder mit 12,8 l Hubraum nach Euro VI, das neue vollautomatisierte Achtganggetriebe sowie eine neue Elektronikstruktur und ein aufgewertetes Cockpit. Auf den MOT präsentiert der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse die ganze Bandbreite seiner Reise­busse.
Die Ausstellungsfahrzeuge: Mercedes-Benz Travego Edition 1
Mit neuem BlueEfficiency Power-Motor, neuem Getriebe und der Einstufung nach Euro VI gibt der neue Travego Edition 1 einen Ausblick in die Zukunft des Antriebs. Der erste Reisebus nach Euro VI fährt als beeindruckender Dreiachser Travego L mit 14 Meter Länge vor. Hinter der eleganten Lackierung in Perlblau-Metallic steckt im Heck der neue Reihensechszylinder OM 471 mit einer Leistung von 350 kW (476 PS) und einem kraftvollen Dreh­moment von 2300 Nm. Die Kraftübertragung übernimmt das neue voll­automatisierte Getriebe Mercedes GO 250-8 PowerShift 3. Neu ist auch der ebenso leichte wie wirkungsvolle Sekundär-Wasserretarder. Das weiter verfeinerte Cockpit besticht durch seine perfekte Ergonomie, Bedienungs­freundlichkeit und Optik. Der Fahrgastraum des Ausstellungsfahrzeugs ist mit Sitzen des Typs Travel Star Xtra mit Luxline-Polsterung in Drei-Sterne-Ausführung bestuhlt. Das entspricht 57 Fahrgastplätzen und unterstreicht die Wirtschaftlichkeit des Spitzenmodells.
Mercedes-Benz Tourismo Sonderedition „125! Jahre Innovation“
Zum Geburtstagsjahr des Automobils hat sich der unangefochtene Best­seller unter den Reisehochdeckern Europas Tourismo fein gemacht. Vier markante Sterne auf der Flanke symbolisieren die Entwicklung des Markenzeichens, Plaketten vorn und im Einstieg weisen auf den Geburtstag des Automobils hin, der Markenschriftzug in der Treppe ist hinterleuchtet.
Die Lackierung in Nachtgold-Metallic verleiht dem 12,14 m langen Zwei­achser ein elegantes Erscheinungsbild. Die Drei-Sterne-Bestuhlung des 12,2 m langen Zweiachsers besteht aus 49 Fahrgastsitzen vom Typ Travel Star Xtra. Der Antriebstrang setzt sich aus dem Reihensechs­zylinder OM 457 hLA mit 300 kW (408 PS) Leistung und 1900 Nm maximalem Drehmoment sowie dem automatisierten Getriebe GO 240-8 PowerShift zusammen.
Mercedes-Benz Tourino
Die Kompetenz von Mercedes-Benz in Midibussen demonstriert der ausge­stellte Mercedes-Benz Tourino. Der gleichermaßen kompakte (Länge 9,35 m) wie schlanke (Breite 2,40 m) Reisebus besticht durch seine Beweglichkeit. Mit kräftigem Heckmotor und einer komfortablen Omnibus-Vorderachse mit Einzelradaufhängung sowie dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ist er Maßstab seiner Klasse. Der Motor des Typs OM 926 LA leistet 210 kW (286 PS), ein Sechsgang-Schaltgetriebe über­trägt die Kraft. Der Ausstellungswagen fährt elegant in Andorrablau-Metallic vor. 30 Fahrgastsitze Travel Star Xtra sowie Bordküche und Toilete im Heck verleihen dem Interieur einen gelungenen Gesamtauftritt.
Mercedes-Benz Sprinter Travel 65
Der Sprinter Travel 65 beweist eindrucksvoll, wie groß Minibusse sein können – er hat die Qualitäten eines großen Reisebusses. Der 7,7 m lange Bus basiert auf dem Fahrgestell des Mercedes-Benz Sprinter. Die Breite orientiert sich am Sprinter-Format von 1,99 m, das verleiht dem Minibus ein entscheidendes Plus bei Handlichkeit und Wendigkeit. Die elegante Karosserie überzeugt mit Panorama-Windschutzscheibe, großzügiger Seitenverglasung und einem eigenständigen Omnibusheck mit Gepäckraumklappe. 15 Fahrgäste nehmen auf den Sizen Travel Star Xtra mit Luxline-Polsterung Platz. 5,45 t zulässiges Gesamtgewicht gewährleisten genügend Gewichtsreserven für Fahrgäste und Gepäck.
Der V6-CDI OM 642 unter der Motorhaube mit einer Leistung von 140 kW (190 PS) ist technisch ein Leckerbissen und in seiner Klasse einzigartig. Zu ihm passt bestens das vollautomatische Getriebe. Die Sicherheitsaus­stattung ist mit elektronischem Stabilitätsprogramm ESP, Telma-Retarder und Xenon-Scheinwerfern ebenso vorbildlich wie die Komfortausstattung mit Klimaanlage, Konvektorenheizung sowie Warmwasser- und Warmluft-Zusatzheizung.
Mercedes-Benz Sprinter Travel 45
Wie gekonnt sich ein Mercedes-Benz Sprinter mit Original-Karosserie in einen gleichermaßen feinen wie funktionellen Minibus verwandeln lässt, beweist der ausgestellte Sprinter Travel 45. Der 7,35 m lange Minibus mit 5,0 t zulässigem Gesamtgewicht tritt außen in Braungold-Metallic auf. Er verfügt auf der Beifahrerseite über einen vergrößerten Einstieg mit Außenschwingtür und elektrischer Trittstufe.
Die Fahrgäste nehmen auf 19 Sitzen des Typs Travel Star Sprinter mit Comfortline-Polsterung und verstellbarer Rückenlehne Platz. Abgesenkte Radkästen vergrößern den Fußraum, die Omnibus-Innendecke schlägt die Brücke zu den großen Reisebussen mit Stern. Das Gepäck kommt in Ablagen sowie einem vertieften Kofferraum im Heck unter. Klimaanlage und Konvektorenheizung gewährleisten angenehme Innentemperaturen. Der Vierzylinder CDI-Motor mit 120 kW (163 PS) Leistung arbeitet kraft­voll und wirtschaftlich. Er erfüllt die Abgasstufe EEV und ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe verbunden.
Überland-Omnibusse von Mercedes-Benz
Mit einer breiten Palette deckt der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse nahezu alle Anforderungen an Überlandbusse ab. Der funktionelle Tourismo RH mit Reisebus-Genen fährt als Zweiachser in zwei Längen von 12,14 m und 12,98 m vor und bedient als Omnibus für alle Tage das breite Segment von Überlandlinie und Ausflug bis zur Kurzreise.
Beim Citaro Ü handelt es sich um eine spezielle Überlandvariante des Niederflur-Stadtbusses Citaro. Er startet jetzt als neuer Citaro Ü als Solo- und Gelenkbus (Länge 12,1 bzw 18,1 m). Weitere Längenvarianten des Solobusses werden folgen, diese Ausführungen bedient der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse bis auf weiteres mit Modellen aus dem unverändert aktuellen Vorgängerprogramm.
Der Sprinter Transfer ist der Alleskönner unter den Midibussen. Er fährt als Shuttlebus, im Überlandlinien- und Schülerverkehr sowie als Ausflugswagen. Der Minibus ist als Sprinter 23, 34, 35, 45 und 55 in Längen von 5,91 bis 7,67 m lieferbar.
Der Spezialist mit Stern für den Überlandverkehr sowie gelegentliche Ausflüge ist der Mercedes-Benz Integro. Er fährt als Zwei- und Dreiachser in drei Längen von 12,14 m bis 14,92 m vor.
Das Ausstellungsfahrzeug: Mercedes-Benz Integro
Als Omnibus für alle Tage mit Schwerpunkt Überlandlinie empfiehlt sich der
Mercedes-Benz Integro. Das Ausstellungsfahrzeug tritt mit einer Lackierung in Meteorgold-Metallic einschließlich der Anbauteile und Radzierkappen sehr elegant auf. Drinnen ist der 12,14 m lange Zweiachser mit 53 Sitzen des Typs Travel Star Eco mit verstellbaren Rückenlehnen und klappbaren Armlehnen gangseitig bestuhlt. Ein Wechselpodest gegenüber der zweiflügeligen Mitteltür schafft im Linienbetrieb den Platz für einen Kinderwagen.
Den Antrieb übernimmt der Reihensechszylinder OM 457 hLA mit 260 kW (354 PS) Leistung und 1600 Nm Drehmoment, die Kraftübertragung ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Motor erreicht die Abgasstufe EEV ohne Partikelfilter. Die Ausrüstung mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP unterstreicht das hohe Sicherheitsniveau von Mercedes-Benz.
Stadtlinienbusse von Mercedes-Benz
Wer Stadtbus sagt, der sagt Citaro – der Niederflur-Linienbus hat als Welt­bestseller mit mehr als 32 000 Exemplaren Ausrufungszeichen gesetzt wie kein anderer seines Metiers zuvor. Die bewährte und unverändert beliebte Baureihe mit ihrem einzigartigen Programm wird bis zum Einsatz von Motoren nach Euro VI in zahlreichen Ausführungen unverändert weiter­gebaut. Die Spanne reicht vom kurzen Citaro K (10,5 m Länge) bis zu dem vom Citaro abgeleiteten übergroßen Gelenkbus CapaCity mit vier Achsen und 18,54 m Länge. Mit dem erdgasgetriebenen Citaro CNG, dem Citaro G BlueTec Hybrid sowie dem Citaro FuelCELL-Hybrid hat
Mercedes-Benz ebenfalls die Vorreiterschaft bei besonders umweltschonenden Alternativantrieben inne.
Der neue Citaro geht zunächst als Solobus mit 12,1 und 18,1 m Größe ins Rennen. Er setzt von seinem Außen- und Innendesign über das fahrer­freundliche Cockpit und das Interieur mit neuem Haltestangenkonzept bis zu seiner Gesamtwirtschaftlichkeit erneut Maßstäbe. Ein weiterer Meilen­stein ist das hohe Sicherheitsniveau: Der neue Citaro ist als erster Nieder­flurbus mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP lieferbar. Eine weitere Sicherheitsinnovation ist das Crashelement im Bug zum Schutz des Fahrers bei Frontalkollisionen.
Für weniger frequentierte Linien oder in verkehrsschwachen Zeiten bietet sich der Sprinter City an. Die Bandbreite reicht vom ausgebauten Sprinter City 35 mit Original-Karosserie über den Sprinter City 65 mit einem eigenständigen Aufbau bis zum 8,7 Meter langen Sprinter City 77. Bei ihm handelt es sich um einen einzigartigen Mini-Stadtbus auf einem drei­achsigen Fahrgestell. Allen Modellen gemeinsam ist die fahrgast­freundliche Niederflur-Bauweise und die enge Anlehnung an den Citaro in Optik und Technik. Zur Beförderung mobilitätseingeschränkter Fahrgäste bietet der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse die speziell ausgestatteten Modelle Sprinter Mobility 23 und 33 an.
Die Ausstellungsfahrzeuge: Der neue Mercedes-Benz Citaro
Den Mittelpunkt der Stadtlinienbusse von Mercedes-Benz bildet der neue Citaro. Er steht auf den MOT als Solobus in zweitüriger Ausführung. Die Lackierung Mayagold-Metallic mit matter Oberfläche verschafft ihm einen glänzenden Auftritt. Zu den zahlreichen Besonderheiten gehört das neue LED-Tagfahrlicht.
Innen überrascht das Ausstellungsfahrzeug mit einem Bodenbelag in Holzoptik und dem neuen Haltestangenkonzept. Zu den bewährten Komponenten gehören die Innenschwenktüren sowie die Bestuhlung City Star Eco. Klimaanlagen für Fahrgastraum und Fahrerplatz sowie eine schnell wirksame Gebläseheizung temperieren den Innenraum. Die vorn öffnende Tür zur völlig neu gestalteten Fahrerkabine schließt oben bündig mit dem Vorbau ab.
Für den Vortrieb zuständig sind der liegende Reihensechszylinder OM 457 hLA mit einer Leistung von 220 kW (299 PS) und 1250 Nm Drehmoment nach Abgasstufe EEV ohne Filter sowie das vollautomatische Wandler-Automatikgetriebe ZF Ecolife.
Mercedes-Benz Citaro CNG
Die unbestrittenen Vorzüge des klassischen Citaro verkörpert ein Citaro CNG mit Erdgasantrieb. Sieben Gastanks auf dem Dach speichern den umweltfreundlichen Treibstoff. Im Heck des 12,0 m langen Citaro CNG arbeitet der liegende Reihensechszylinder OM 447 hLAG mit 12,0 l Hubraum. Leistung und Durchzugskraft des aufgeladenen Triebwerks liegen mit 240 kW (326 PS) und 1250 Nm auf dem Niveau von Turbo­dieselmotoren. Ein Automatikgetriebe von ZF überträgt die Kraft zur Hinterachse. Die Abgaseinstufung nach EEV ist für den Erdgasbus selbst­verständlich. Die Lackierung namens Classicsilber unterstreicht den Nimbus des Mercedes-Benz Citaro als Stadtbus-Klassiker schlechthin.
Mercedes-Benz Sprinter City 77
Er ist der Riese unter den Minibussen: Der Sprinter 77 füllt die Lücke zwischen den Minibussen und dem kompakten Citaro K. Der 8,7 m lange Sprinter City 77 basiert auf einem dreiachsigen Niederflur-Fahrgestell mit luftgefederten Hinterachsen. Zwei doppeltbreite Außenschwingtüren und eine Kneelingfunktion betonen die Eignung als vollwertiger Stadtlinien­bus.
Das zulässige Gesamtgewicht von 6,8 t schafft die Voraussetzung für zehn Sitzplätze zuzüglich fünf Klappsitzen in dem Niederflurbereich vorn und hinten sowie für 30 Stehplätze. Eine Panorama-Windschutzscheibe und die seitliche Panorama-Verglasung vermitteln ein offenes und zugleich elegantes Erscheinungsbild. Die Lackierung des Ausstellungsfahrzeugs in Gletscherblau-Metallic unterstreicht diesen Eindruck. Leistungsstark und wirtschaftlich ist die Motorisierung mit Vierzylinder-CDI in der Leistungs­stufe 120 kW (163 PS), verbunden mit einem komfortablen Wandler-Automatikgetriebe.
Faszinierende Omnibus-Klassiker aus drei Epochen
Drei Klassiker schlagen die Brücke von den topmodernen Omnibussen von heute zur einmaligen Geschichte von Mercedes-Benz, dem Erfinder von Omnibus, Lkw und Pkw. Passend zum Automobiljubiläum feiert der ausgestellte Mercedes-Benz O 319 D Geburtstag: Er wurde vor genau 50 Jahren gebaut. Der O 319 D ist der Vorläufer aller modernen Midibusse, Mercedes-Benz fertigte ihn von 1955 bis 1968. Der O 319 D verbindet kompakte Abmessungen – Länge 4,92 m, Breite 2,08 m – mit einem hohen Komfort. Typisch für das Modell sind die Zweifarben-Lackierung, das Stoffschiebedach, die Dachrandverglasung, ein cremefarbiges Lenkrad sowie die roten Fahrgastsitze.
Zu den herausragenden Fahrzeugen der Reisebusgeschichte gehört der
Mercedes-Benz O 6600 H. Zu seinen Besonderheiten gehört ein quer im Heck eingebauter Sechszylinder-Reihenmotor der legendären Baureihe OM 315 mit einer Leistung von 107 kW (145 PS). Ein technischer Leckerbissen ist das Media-Getriebe von ZF: Das Sechsgang-Aggregat wird mit einem kleinen Lenkstockhebel elektro-mechanisch geschaltet. Es ist damit ein früher Vorläufer des aktuellen vollautomatisierten PowerShift-Getriebes von
Mercedes-Benz. Der elf Meter lange O 6600 H wurde von 1951 bis 1959 gebaut, das ausgestellte Modell stammt aus dem Jahr 1953.
Ältestes Ausstellungsfahrzeug ist ein Mercedes-Benz Lo 3500 aus dem Jahre 1936. Auch er feiert mit seinen 75 Jahren also einen runden Geburtstag. Der rote Haubenbus der damaligen Deutschen Reichspost wird bereits von einem Dieselmotor angetrieben, seinerzeit nicht selbstver­ständlich. Der Reihensechszylinder OM 67 leistet aus 7,4 l Hubraum 70 kW (95 PS). Der 8,65 Meter lange Omnibus mit 8,97 t Gesamtgewicht bietet 21 Fahrgastplätze. Heute würde er als Midibus eingestuft. Die Typenbezeichnung Lo 3500 weist auf ein Fahrgestell in Niederrahmen­bauweise mit 3,5 t Tragfähigkeit hin.
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