Intelligentes Fahren

Planende Voraussicht ist etwas, das menschliche Intelligenz ausmacht. Wie gut, wenn auch unsere Fahrzeuge „vorausschauen“ - und zwar weiter als das Auge reicht.

(Im Bild: C 350 e; Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,4-2,1 l/100 km; CO2-Emissionen von 54-48 g/km*.)

Vorausschauende Betriebsstrategie heißt das Stichwort, unter dem unsere Ingenieure unsere Plug-in Hybrid Fahrzeuge auf die Straße schicken. So zum Beispiel den C 350 e. Das System nutzt topografische Informationen aus dem Navigationssystem, um die Batterie in den jeweils günstigsten Ladezustand zu bringen. Klassischer Fall: Der Hybrid steuert auf eine längere Gefällestrecke zu, auf der sich beim Bremsen Energie zurückgewinnen lässt. In dieser Situation regelt die Betriebsstrategie den Energieeinsatz so, dass rechtzeitig eine entsprechende Energiemenge aus der Batterie bezogen und der Verbrennungsmotor entlastet wird. Bei der Bergabfahrt kann die Batterie dann komplett wieder aufgeladen werden. Dieses System setzt Daimler seit 2013 bei ausgewählten Hybridfahrzeugen ein.

Aber der C 350 e kann noch mehr: Die streckenbasierte Betriebsstrategie nutzt ebenfalls Daten aus dem Navigationssystem, jedoch geht es hier um den effizientesten Einsatz von Verbrennungsantrieb sowie Elektromotor und Batterie auf einer gegebenen Strecke. Bei der Fahrt von Hamburg nach München etwa ist man im Stadtbereich zunächst rein elektrisch unterwegs. Auf der Autobahn übernimmt dann der Verbrennungsmotor. Während der Überlandfahrt wird die Traktionsbatterie bedarfsgerecht aufgeladen, sodass das Fahrzeug im Stadtverkehr wieder komplett emissionsfrei fahren kann. Das sogenannte haptische Fahrpedal zeigt dem Fahrer zudem durch einen Doppelimpuls an, dass er den Fuß vom Pedal nehmen sollte. Das geschieht zum Beispiel, wenn das Radarsystem des C 350 e erkennt, dass sich das Fahrzeug auf der Autobahn einem vorausfahrenden langsameren Fahrzeug nähert. Reagiert der Fahrer entsprechend, schaltet das System den Verbrennungsmotor ab, sodass das Fahrzeug praktisch „segelt“. Ist die Geschwindigkeit dann immer noch zu hoch, setzt das System die Elektromaschine ein, um zu bremsen – und gewinnt dabei Energie zurück.

Predictive Powertrain Control: der „kluge Blick“ nach vorne bei Mercedes-Benz Lkw

Bei Lkw ist ein vorausschauender Fahrstil sogar noch wichtiger. Denn der Truck bringt viel mehr Masse auf die Straße. Diese nach einer Beschleunigungsphase unnötig abzubremsen, führt zu Energieverlust. Und jeder unnötige Impuls bedeutet unnötige Kosten. Diese sind in der Transportbranche ein echtes Verkaufsargument. Effiziente Lkw zu bauen, ist daher die Maßgabe für Daimler Trucks. Daher vereinen unsere Fahrzeuge vielfältige Assistenzsysteme, die alle eines erfüllen müssen: Unsere Assistenzsysteme denken auf jeder Strecke mit. Das gilt insbesondere für den vorausschauenden Tempomat Predictive Powertrain Control (PPC), der sowohl bei Lkw als auch in ausgewählten Bussen erhältlich ist. Das System verfügt über hervorragende Ortskenntnisse. Dank dreidimensionaler Kartendaten passt der weltweit erste GPS-Tempomat die Geschwindigkeit und Gangwahl optimal auf Topografie der Transportroute an.

Im Gefälle nutzt PPC Schwungspitzen und nimmt vor Kuppen rechtzeitig Gas weg. Es greift in die Schaltung ein und nutzt nicht zuletzt die Getriebe-Neutralstellung EcoRoll. Je nach Topographie verbrauchen Lkw damit bis zu fünf Prozent weniger Kraftstoff. Und das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern schont auch die Umwelt.

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