Rating
Um Fremdkapitalgeber bei der Beurteilung der Risikosituation eines Finanzinstruments zu unterstützen, nutzt der Kapitalmarkt die veröffentlichten Einschätzungen von unabhängigen Ratingagenturen. Ratingagenturen haben durch regelmäßige Gespräche mit dem Management Einblick in die Strategie und die Planung der beurteilten Unternehmen. Aufgrund dieser Informationen sowie basierend auf eigenen quantitativen Analysen bewerten die Ratingagenturen die Bonität der Emittenten in Form von Rating-Einstufungen. Unternehmen, die am Fremdkapitalmarkt finanzielle Mittel in Form von Anleihen, Commercial Papers oder anderen Fremdkapitalinstrumenten aufnehmen wollen, benötigen in der Regel ein oder besser sogar zwei Ratings.
Die international führenden Ratingagenturen sind Standard & Poor's,
Moody's Investors Service, Fitch Ratings und DBRS.
 
Standard & Poor`s
Moody`s
Fitch
DBRS
Langfrist-Rating
A-
A3
A-
A (niedrig)
Ausblick
stabil
stabil
stabil
stabil
Kurzfrist-Rating
A-2
P-2
F2
R-1 (niedrig)
Je höher die Rating-Einstufung, desto geringer ist das potenzielle Risiko, dass ein Unternehmen seinen Verpflichtungen aus einer Anleihe (Zins und Tilgung) nicht nachkommen kann. Der Fremdkapitalgeber lässt sich ein höheres Risiko durch eine höhere Verzinsung bezahlen. Das bedeutet, dass ein Unternehmen mit einem sehr guten Rating zu günstigeren Konditionen Kapital aufnehmen kann als ein Unternehmen, das über eine weniger günstige Einstufung verfügt. Der Ausblick der Rating-Agentur gibt dem Investor darüber hinaus einen zusätzlichen Anhaltspunkt, in welche Richtung sich das Rating wahrscheinlich entwickeln wird.
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