Betrieblicher Umweltschutz
Unseren Anspruch einer umfassenden Umweltvorsorge haben wir in den Daimler-Umweltleitlinien formuliert. Detaillierte Vorgaben für das konzernweite Umweltmanagementsystem sind im Umweltmanagementhandbuch festgelegt. Dazu kommen interne Standards, etwa zum Umgang mit Gefahrstoffen, zum Abfallmanagement, zu Boden- und Grundwasserverunreinigungen.
Organisation. Im Auftrag des Daimler-Vorstands vertritt der Vorstand Konzernforschung & Entwicklung Mercedes-Benz Cars die Umweltschutzanliegen des Konzerns. Vier Organisationseinheiten sorgen für eine zentrale Steuerung, Vernetzung und Kommunikation der Umweltbelange:
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Der Konzern-Umweltbevollmächtigte koordiniert als Beauftragter des Vorstands das konzernweite Umweltmanagement und berät die Unternehmensleitung in Umweltfragen.
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Der Konzernumweltschutz koordiniert die operativen Belange des konzernweiten Umweltmanagements. Dazu gehören die Analyse gesetzlicher Anforderungen, die Definition und Weiterentwicklung von Umweltschutzstandards, die Umweltberichterstattung und das produktionsbezogene Umweltschutzrisikomanagement.
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Der Corporate Environmental Council untersucht Umweltschutzthemen auf ihre Konzernrelevanz hin; er initiiert und koordiniert geschäftsfeld- und geschäftsbereichsübergreifende Umweltschutzaufgaben und Projekte. Dem Gremium gehören Verantwortliche für umweltgerechte Produktgestaltung, die Umweltmanagementbeauftragten der Geschäftsfelder sowie Vertreter der Bereiche Corporate Strategy und Kommunikation an.
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Regionale Gremien sorgen dafür, dass lokale und regionale Besonderheiten im produktionsbezogenen Umweltschutz Berücksichtigung finden und in Abstimmung mit dem Konzernumweltschutz und dem Konzern-Umweltbevollmächtigten zielgerichtet gesteuert werden.
Schulung. Durch Sensibilisierungs- und Schulungsprogramme bildet Daimler Mitarbeiter und Führungskräfte regelmäßig zu praxisbezogenen Themen des betrieblichen Umweltschutzes und zu Fragen der Umweltverantwortung fort. Außerdem schulen wir unsere Auditoren, die die Umweltmanagementsysteme unserer Werke überprüfen, sowie die Lieferanten-Auditoren. „Refresher-Kurse“ bieten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.
Steuerung. Um Umweltrisiken bereits im Vorfeld auszuschließen oder einzudämmen, prüfen wir unsere Standorte regelmäßig nach weltweit einheitlichen Standards. Lieferanten müssen unsere Richtlinie zur Nachhaltigkeit für Lieferanten erfüllen, die ein zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001, EMAS oder vergleichbaren Standards fordert. Zusätzlich haben wir in unseren Lastenheften Anforderungen an die Umweltverträglichkeit gelieferter Bauteile definiert; Vorgaben zur Materialauswahl, zu Stoffverboten und Recyclinganforderungen sowie zur Einhaltung von Umweltschutzgesetzen sind zudem in den Mercedes-Benz Vertragsbedingungen enthalten.
Zertifizierung. Unsere Produktionsstandorte sind weltweit nach ISO 14001 zertifiziert und werden regelmäßig auf die Anforderungen dieses Umweltmanagementsystems hin auditiert, damit arbeiten über 98 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines zertifizierten Umweltmanagementsystems. Darüber hinaus besitzen fast alle deutschen Standorte das Zertifikat nach der EU-Umweltauditverordnung EMAS. Zudem haben wir bereits an mehr als 10 Standorten inklusive der großen Werke Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 zertifiziert.