Nebenjob fürs Auto Private Carsharing-Plattform Croove startet in München

Anfang Dezember bringt Mercedes-Benz die Carsharing-Plattform Croove an den Start. Sie bringt private Mieter und Vermieter zusammen, von Autos mit Stern und anderen Fabrikaten.

Die Idee

Ein Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Warum sollte es in dieser Zeit nicht etwas dazuverdienen? Beim Carsharing mit Croove kann man Privatautos mieten und vermieten - unkompliziert, sicher und verlässlich. Mit Croove bringt Mercedes-Benz ein weiteres Projekt der CASE-Strategie auf die Straße.

Croove

Die Vorteile

Die Vorteile liegen für beide Seiten auf der Hand. Mieter finden schnell und unkompliziert ein gepflegtes und sicheres Fahrzeug, das zu ihrem Mobilitätsbedürfnissen passt – vom T-Modell für den Großeinkauf bis zum Sportwagen fürs erste Date. Und das unabhängig von einer festen Verleihstation. Sie können gegenüber klassischen Autovermietungen Geld sparen und sicher sein, dass sie tatsächlich das gewünschte Modell erhalten. Die Vermieter haben durch ihr Fahrzeug einen Nebenverdienst.

Die App

Die App steht ab Dezember zunächst bei Apple iTunes zum Herunterladen bereit. Nach dem Start ist auch eine Android-App im Google Play Store sowie eine Desktop-Website für die Buchung eines Fahrzeugs geplant.

So funktioniert’s

... legt online ein Profil mit den Daten seines Fahrzeugs inklusive Sonderausstattung an und gibt seine Preisvorstellung ein. Die Fahrzeuge müssen in einem guten Zustand und dürfen maximal 15 Jahre alt sein.

... muss mindestens 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein haben. Dann kann er sich registrieren, per App potenzielle Vermieter kontaktieren und Termine vereinbaren.

... erfolgt in der Startphase von Croove entweder persönlich oder mithilfe eines Hol- und Bringdiensts, der kostenpflichtig ist. Wir planen auch eine keyless – also „schlüsselfreie“ – Lösung, mit der Mieter das Fahrzeug künftig mithilfe einer PIN übernehmen können.

... erfolgt bei einem gemeinsamen Kontroll-Rundgang von Vermieter und Mieter – sowohl bei der Abholung als auch bei der Rückgabe des Fahrzeugs. Dazu gibt es eine Checkliste im digitalen Croove-Mietvertrag.

... Auch die bargeldlose Zahlung erfolgt über die App. Hinzu kommt: Bei jedem Mietvorgang können sich beide Parteien bewerten – das schafft zusätzlich Transparenz und Sicherheit.

Und wie ist das mit der Versicherung?

Schäden, die während einer Croove-Miete entstehen, hat der Fahrzeugbesitzer nicht zu verantworten und haben daher keinen Einfluss auf seinen Schadensfreiheitsrabatt. Soweit so gut, aber in vielen Versicherungspolicen sind die erlaubten Fahrer festgelegt, Garagenparken ist vereinbart oder es gibt jährliche Höchstlaufleistungen. Für solche Fälle bietet Croove über die Allianz eine Zusatzversicherung für das eigene Fahrzeug an, die während der Miete greift. Individuelle Rahmenbedingungen mit der eigenen Versicherung sollten aber natürlich trotzdem beachtet werden.

Croove ist ein weiteres Projekt von CASE

Die vier Buchstaben stehen für die Mobilitätsthemen der Zukunft: „Connected“ (Vernetzung), „Autonomous“ (autonomes Fahren), „Shared & Services“ (flexible Nutzung) und „Electric“ (elektrische Antriebe). Jedes Thema für sich genommen hat das Potenzial die Automobilindustrie auf den Kopf zu stellen. Deshalb geht Mercedes-Benz die Themen im neu geschaffenen Bereich C.A.S.E gebündelt an. CASE hat als organisatorische Einheit den nötigen Freiraum, um flexibel, innovativ und vor allem schnell zu handeln – eng verzahnt mit allen relevanten Funktionen bei Mercedes-Benz Cars.

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