EQC Schnittmodell. Transparente Elektromobilität

(Stromverbrauch kombiniert: 21,3-20,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)**

21. Oktober 2020 - Wie sieht die Technologie eines modernen Elektroautos aus? Um diese Frage zu beantworten, präparierten Auszubildende von Mercedes-Benz einen EQC 400 4MATIC so, dass verschiedene Komponenten sichtbar wurden. Die linke Hälfte des gläsernen EQC befindet sich im Originalzustand, die rechte ist mit Schnitten in Karosserie und Boden versehen. So wird der Blick auf das sonst verborgene Innenleben des Fahrzeugs frei.

Rund 40 Auszubildende, unter ihnen Kraftfahrzeugmechatroniker, Fahrzeuginnenausstatter, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, Konstruktions- und Werkzeugmechaniker der Standorte Sindelfingen, Bremen und Raststatt arbeiteten an dem Projekt. Die COVID-19-bedingte Unterbrechung eingeschlossen, machten sie innerhalb eines Jahres aus einem Spenderfahrzeug und einer Rohkarosse einen gläsernen EQC. So konnten ihnen interaktiv und praxisbezogen wichtige Lerninhalte vermittelt werden.

Detaillierter Einblick in Komponenten und Prozesse

Während der Arbeit entstanden zahlreiche beleuchtete Schnittmodelle einzelner Bauteile wie Onboard-Lader, Cockpit, Stoßfänger oder Scheinwerfer. Sie wurden ins große Anschauungsobjekt integriert. So werden einzelne Komponenten und Vorgänge im und um das Fahrzeug sichtbar. Das Laden und Entladen der Batterie wird mit Hilfe eines LED-Lauflichts entlang der Ladeperipherie des Fahrzeugs simuliert. Die Originalbildschirme des EQC wurden so umprogrammiert, dass dort erklärende Bilder und Videos angezeigt und abgespielt werden können. Mit Hilfe einer Augmented-Reality(AR)-Anwendung können zudem auf einem Tablet-PC die Hochvolt-Komponenten virtuell in Aufnahmen des EQC eingeblendet werden.

Zahlen und Fakten

Bis zu Fertigstellung des Projekts verbrachten die Auszubildenden ca. 650 Minuten in Online-Konferenzen. Dazu kamen jeden Morgen noch etwa 20 Minuten Arbeitsorganisation. Die Lackier- und Polierarbeiten dauerten rund 50 Stunden. Im fertigen Exponat wurden ca. 15 Meter LED-Lichtleiter verbaut. Um sie mit Strom zu versorgen, sind rund 50 Meter Kabel verlegt.

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