Ab 2023: Die Produktionsstandorte des neuen eSprinter

01. April 2021 - Ende 2020 hat Mercedes-Benz Vans die nächste Generation des eSprinter auf Basis der neu entwickelten Electric Versatility Platform angekündigt. Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter haben sich nun geeinigt, dass die nächste Generation des eSprinter in insgesamt drei Mercedes-Benz Vans Werken gebaut werden wird. Es handelt sich dabei um die Sprinterwerke in Charleston, South Carolina, USA, Düsseldorf und Ludwigsfelde.

„Die Zukunft der Mobilität ist auch im Transportsektor insbesondere auf der letzten Meile elektrisch. Unser Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge wächst daher stetig. Wir haben unsere Strategie konsequent darauf ausgerichtet und unterstreichen mit der strategischen Säule ‚Lead in Electric Drive‘ unseren Führungsanspruch bei der Elektromobilität im Transportersegment“, sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit unserer neu entwickelten Electric Versatility Platform bauen wir unsere Position bei den gewerblichen Baureihen deutlich aus und stellen dabei eine marktnahe Produktion sicher, in dem wir die nächste Generation des eSprinter sowohl in Deutschland als auch in den USA produzieren. Insgesamt investieren wir rund 350 Mio. € in die nächste Generation des eSprinter.“

Drei Produktionsstandorte ab 2023

„Wir haben uns entschieden, die nächste Generation des Mercedes-Benz eSprinter auf insgesamt drei Standorte in unserem starken globalen Produktionsnetzwerk auszuweiten und so optimal Synergien zu schaffen. Wir profitieren von unserer Expertise, die wir bereits bei der Fertigung von elektrischen und konventionell angetriebenen Transportern auf einer Linie in unserem Werk in Düsseldorf sehr erfolgreich aufgebaut haben. So können wir künftig schnell den stetig steigenden Bedarf an elektrisch angetriebenen Vans erfüllen und dank unserer intelligenten und flexiblen Produktion sehr genau auf die Anforderungen der unterschiedlichen Märkte reagieren sowie unsere Kapazitäten optimal nutzen“, sagt Dr. Ingo Ettischer, Leiter Produktion Mercedes-Benz Vans. „Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken werden wir jeweils rund 50 Mio. € investieren. Wir starten mit der Produktion des eSprinter ab dem zweiten Halbjahr 2023 sukzessive an allen drei Standorten.“

Schon heute wird in Düsseldorf der eSprinter gemeinsam auf einer Linie mit konventionell angetriebenen Sprinter Modellen gebaut. Das Prinzip der Fertigung beider Antriebsvarianten wird auch in den Werken in Charleston und Ludwigfelde umgesetzt werden. So kann künftig sehr genau auf die jeweiligen Marktbedürfnisse reagiert werden. Die nächste Generation des eSprinter wird neben der bisher erhältlichen Variante als Kastenwagen auch als offenes Baumuster produziert werden und somit als Grundfahrzeug für unter anderem Krankenwagen, Reisemobile oder Kühltransporter dienen.

Nachhaltige Produktion ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur CO₂-Neutralität. Bereits ab 2022 werden die eigenen Mercedes-Benz Pkw- und Van-Werke entsprechend der Ziele der Ambition 2039 weltweit CO₂-neutral produzieren. Um diese Ziele zu erreichen, werden Emissionen, die in der Mercedes-Benz Fahrzeug-Produktion und bei der Energieversorgung der Werke anfallen, wo möglich ganz vermieden beziehungsweise konsequent reduziert. Ettischer: „Wir verfolgen bei Mercedes-Benz Vans eine CO₂-neutrale Produktion und werden ab 2022 in allen eigenen Werken nur noch Grünstrom nutzen.“

Über die Werke

Das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf feiert 2022 sein 60-jähriges Jubiläum. Ende 2020 waren in Düsseldorf rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hier läuft der Sprinter Kastenwagen sowie die aktuelle Generation des eSprinter vom Band.

Das Mercedes-Benz Werk in Ludwigsfelde feierte im Februar dieses Jahres sein 30-jähriges Jubiläum. Ende 2020 produzierten hier rund 2.000 Beschäftigte die offenen Baumuster des Sprinter.

Das Mercedes-Benz Werk in Charleston wurde vor 15 Jahren als Montage-Werk für Sprinter und den Metris (Vito) gegründet und 2018 als Produktionswerk für den Sprinter ausgebaut. Ende 2020 hatte das Werk in Charleston rund 1.600 Beschäftigte.

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