Die neuen EQ Modelle. Moderne Elektroarchitektur

07. Oktober 2020 - Als Teil der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in weniger als 20 Jahren eine CO₂-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Bereits bis 2030 will das Unternehmen mehr als die Hälfte seiner Autos mit Elektroantrieb verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Mit dem EQS als Vorreiter beginnt die Produktion einer neuen Generation von Elektroautos.

Die neue Luxus- und Oberklasse-Generation von Elektrofahrzeugen basiert auf einer eigens dafür entwickelten Architektur, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel. Das Fahrzeugkonzept ist damit für alle Anforderungen einer zukunftsorientierten, batterieelektrischen Modellfamilie optimiert. Diese Fahrzeug-Architektur ermöglicht Mercedes-Benz Elektroautos von der Limousine bis zum großen SUV.

Sechs neue EQ Modelle

2021 wird Mercedes-Benz die rein elektrische Architektur einführen. Parallel wird das Unternehmen weiterhin die erfolgreichsten Plattformen elektrifizieren. Neben dem Mid-Size SUV EQC (EQC 400 4MATIC, Stromverbrauch kombiniert: 21,3-20,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen gewichtet: 0 g/km)** und der vollelektrischen Großraumlimousine EQV (EQV 300, Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)** können sich Kunden der Kompaktwagenklasse mit EQA und EQB auf zwei vollelektrische SUV freuen. Sie sind mit ihrem progressiven Design als Mitglieder des vollelektrischen Produktportfolios zu erkennen. Die Produktion des EQA startet noch in diesem Jahr.

  • Der EQS ist das eigenständige, vollelektrische Mitglied im neuen S-Klasse Programm und kommt nächstes Jahr auf den Markt.
  • Der EQS nutzt als Erster die neue Elektroarchitektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse bei Mercedes-Benz.
  • Auf der neuen Architektur folgen mit der Business-Limousine EQE und den SUV-Varianten von EQS und EQE bald weitere Modelle.
  • Die Entwicklung liegt im Zeitplan: Derzeit finden intensive Erprobungsfahrten zur Bestätigung der Serienreife, mit Schwerpunkt auf dem Prüf- und Technologiezentrum (PTZ) in Immendingen statt.
  • In der Kompaktklasse startet noch in diesem Jahr die Produktion des EQA, dem vollelektrischen Bruder des GLA, später folgt in 2021 der EQB.

Endspurt: Der EQS auf den letzten Etappen der Erprobung

Mit dem EQS können die Kunden des Luxussegments alle Vorteile einer reinen Elektroarchitektur in Sachen Raumangebot und Design optimal nutzen. Mit Reichweiten bis 700 km (nach WLTP) wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in dieser Hinsicht gerecht.

Auf dem Weg zur Serienreife absolviert der EQS gerade die letzten Tests, unter anderem im Prüf- und Technologiezentrum (PTZ) in Immendingen. Die systematische Gesamtfahrzeug-Validierung dient zur Absicherung der hohen Qualitäts-Standards und gehört zu den umfangreichen Maßnahmen im Entwicklungsprozess einer jeden Mercedes-Benz Baureihe. Stationen sind unter anderem harte Wintertests in Skandinavien, Fahrwerks- und Triebstrangtests auf Prüfgeländen, öffentlichen Straßen und auf der High-Speed Teststrecke in Nardo sowie die integrierte Gesamtfahrzeug-Hitzeerprobung in Südeuropa und Südafrika. Auch in China und den USA finden aktuell Testfahrten statt. Besonderes Augenmerk fällt beim EQS natürlich auf den E‑Antrieb und die Batterie. Auch sie werden nach strengsten Mercedes-Benz Standards getestet und freigegeben.

„Der EQS wird die S-Klasse unter den Elektrofahrzeugen werden. Daher absolviert er das gleiche anspruchsvolle Erprobungsprogramm wie jedes andere Fahrzeug, das stolz einen Stern tragen darf. Zusätzlich kamen noch etliche Tests speziell für Elektroautos hinzu, die wichtige Entwicklungsschwerpunkte wie Reichweite, Laden und Effizienz abdecken“, sagt Christoph Starzynski, als Vice-President Electric Vehicle Architecture bei Mercedes-Benz verantwortlich für die EQ Fahrzeuge.

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