Revolution im Cockpit. Mercedes-Benz User Experience

Im Mittelpunkt des Auftritts von Mercedes Benz auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (CES; 9. bis 12. Januar 2018) steht die Weltpremiere des intuitiven und lernfähigen Multimediasystems MBUX – Mercedes-Benz User Experience, das 2018 in der neuen A-Klasse in Serie geht.

MBUX kommt in der gesamten neuen Kompaktwagen-Generation von Mercedes-Benz zum Einsatz und geht im Frühjahr 2018 in der neuen A-Klasse in Serie. Highlight ist das ganzheitliche Touch-Bedienkonzept – ein Dreiklang aus Touchscreen, Touchpad auf der Mittelkonsole und Touch-Control Buttons im Lenkrad. Vorteil neben dem intuitiven Bedienerlebnis ist auch die geringere Ablenkung des Fahrers.

Darüber hinaus präsentiert Mercedes-Benz auf dem Messestand in Las Vegas den Mercedes-Benz Concept EQA, den smart vision EQ fortwo und das Mercedes-AMG Project ONE sowie das Vorserienmodell das Mercedes-Benz GLC F-CELL, ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellen- und Batterieantrieb.

Design: Intuitives Bedienkonzept für mehr Sicherheit und Komfort

Das Bedienkonzept auf dem frei stehenden Widescreen-Cockpit umfasst drei Ebenen mit steigender Informationsdichte:

So findet man auf der ersten Ebene den sogenannten Homescreen. Dort werden neben den frei wählbaren Hauptapplikationen (z.B. Telefon, Navigation und Radio) die wichtigsten Informationen (wie Ankunftszeit, aktuell gespielter Song etc.) angezeigt.

Die nächste Ebene – der Basescreen – mit Anzeige und Bedienung jeweils einer Hauptapplikation, wie beispielsweise Media und Navigation, ist nur ein Bedienschritt entfernt. Die jeweils wichtigsten Informationen und Bedienoptionen werden auf dieser Ebene attraktiv präsentiert. Wichtige Funktionen wie Ziel- oder Musiksuche sind am unteren Rand des Bildschirms gruppiert.

Für selten genutzte Informationen und Einstellungen ist auf der letzten Ebene das Untermenü vorgesehen.

Die Bedienung ist horizontal ausgerichtet und nutzt das Breitbild-Format des Displays aus. Nahezu völlig nach persönlichen Vorlieben lässt sich auch das volldigitale Kombi-Instrument konfigurieren. Alternativ zur klassischen Geschwindigkeitsanzeige in der linken Tube können auch Anzeigen wie Analoguhr, Ab Start, Ab Reset, Reichweite oder Informationen zur aktuellen Radio-Station / Media-Titel platziert werden. In der rechten Tube können zusätzlich zum Drehzahlmesser eine Assistenzgraphik, der Momentanverbrauch, die ECO Anzeige oder eine Navigationskarte angezeigt werden.

Im Fullscreen-Modus wird die gesamte Fläche des Kombi-Instruments für die Darstellung von Assistenz, Reise oder Navigation genutzt:

Sprachbedienung: „Hey Mercedes“ gehorcht aufs Wort

Herkömmliche Sprachbedienungen in Automobilen erfordern von ihren Nutzern bestimmte feststehende Befehle. Die LINGUATRONIC der MBUX gehorcht dank natürlichem Sprachverstehen auf fast jedes Wort, erkennt und begreift nahezu alle Sätze aus den Infotainment-Bereichen und der Fahrzeugbedienung. Beispielsweise wird „Scheint die Sonne morgen in Miami?“ jetzt ebenso verstanden wie „Brauche ich morgen eine Sonnenbrille in Miami?“. Aktiviert wird die intelligente Sprachassistenz entweder per Taste am Lenkrad oder mit dem Kommando „Hey Mercedes“.

Zugleich ist die Sprachbedienung lernfähig. Zum einen stellt sie sich auf den Benutzer und seine Stimme ein und versteht auch Nicht-Muttersprachler besser; zum anderen lernen die Software-Modelle auf dem Server mit der Zeit neue Modewörter oder einen geänderten Sprachgebrauch. Das System antwortet zudem nicht mehr stereotyp, sondern variiert ebenfalls bei der Dialogausgabe.

Ganzheitliches Touch-Bediensystem: Drei Bedienmöglichkeiten

Neben der intelligenten Sprachassistenz gehört zum Bedienkonzept von MBUX ein Touchscreen-Bildschirm. Dieser Touchscreen ist Bestandteil des ganzheitlichen Touch-Bedienkonzepts – einem Dreiklang aus Touchscreen, Touchpad und Touch-Control Buttons. Mit dem Touchpad auf der Mittelkonsole lassen sich die Anzeigen des Media-Displays intuitiv wie bei einem Smartphone verändern. Per Mehrfingergeste können die Inhalte einfach vergrößert oder verschoben, insbesondere die Navikarte gezoomt werden. Ein haptisches Feedback begleitet jede Eingabe. Das Touchpad erkennt auch Handschrift. So können Adressen oder Telefonnummern komfortabel eingegeben werden.

Die Touch-Control Buttons im Lenkrad erlauben die Steuerung des Infotainments (rechter Button) und des Kombi-Instruments sowie des Head-up-Displays (linker Button) per Finger-Wischbewegungen, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Mercedes me: Neue Dienste, leichte Bedienung

Mit der neuen Infotainment-Generation MBUX starten neue und verbesserte Mercedes me connect Dienste. Dazu gehören unter anderem Navigationsfunktionen auf Basis von Car-to-X Kommunikation (Informationen über Straßenzustand wie Glätte oder Schnee oder herannahende Rettungsfahrzeuge werden auf der Navikarte dargestellt) und die Fahrzeugortung, die das Finden des geparkten Fahrzeugs erleichtert, sowie eine Nachricht, falls das geparkte Fahrzeug angerempelt oder abgeschleppt wurde. Die Mercedes me App erinnert daran, rechtzeitig loszufahren, um pünktlich beim nächsten Termin anzukommen, und berücksichtigt dabei zum Beispiel auch Staus.

Individualisierung: Das Auto wird ein Teil von mir

Durch „Prediction Features“ (Vorhersage-Funktionen) antizipiert MBUX, was der Nutzer als nächstes gerne hätte. Wer beispielsweise häufig dienstags auf dem Nachhauseweg mit seiner Mutter telefoniert, bekommt an diesem Wochentag deren Telefonnummer auf dem Display vorgeschlagen. Wer regelmäßig zu einer bestimmten Zeit zu einem Radiosender mit Nachrichten wechselt, bekommt dies ebenfalls als Vorschlag.

Darüber hinaus hat der Kunde die Möglichkeit, unter drei Anzeigestilen der Displays auszuwählen: Neben Classic und Sport wird als Besonderheit der Stil Dezent angeboten – hier sind alle Anzeigen auf das unbedingt Notwendige reduziert.

Alle Einstellungen (z. B. Sitz, Ambientelicht, Lieblingsradiosender, Ausrichtung der Navikarte bis hin zu persönlichen Predictions) können in einem Profil gespeichert werden. Wenn zwei Fahrer sich ein Auto teilen, kann jeder seine Lieblingseinstellungen leicht aufrufen.

Die wichtigsten Daten zu MBUX

  • Cockpit in drei Ausführungen (Angaben jeweils für Kombi-Instrument/Touchscreen):
    • mit zwei 7-Zoll (17,78 cm) Displays
    • mit einem 7- und einem 10,25-Zoll-Display
    • mit zwei 10,25-Zoll-Displays (26 cm) und einer Auflösung von bis zu 1.920 x 720 Pixel (200 dpi)

  • Touchscreen: kapazitive Sensoren
  • Touch-Control Buttons: kapazitive Sensoren
  • Touchpad: kapazitive Sensoren und haptische Rückmeldung
  • Head-up-Display: Helligkeit bis zu 12.000 cd/m²

  • Basis-Grafikchip: NVIDIA Reilly PX (Headunit Mid/Entry)
  • Top-Grafikchip: NVIDIA Parker 128 (Headunit High)
  • RAM: 8GB DDR4 RAM
  • CPU: 6 Core, 2 Denver und 4xA57
  • GPU: 128 - 256 CUDA Cores
  • Performance: 59.300 DMIPS, 500GFLOPS
  • Betriebssystem: Linux
  • Bus-Systeme: HMI-CAN, MOST, CAN
  • Kommunikationsmodule: HERMES LTE

  • Datenquelle Navigationskarte: HERE
  • Datenquelle Sprachsteuerung: Nuance
  • Datenquelle Wetter: Foreca, Autonavi
  • Datenquelle POI: HERE

  • USB: USB 2.0 und USB 1.1 sowie Typ C für schnelleres Laden
  • Bluetooth®
  • Near Field Communication (NFC)
  • Fahrzeugdaten
  • Frontkamera
  • zu Sensoren der „Einbruch-Diebstahl-Warnanlage (EDW)“

  • Smartwatch: watchOS und Android Wear 2.0.
  • Smartphone: Apple CarPlay, Google Android Auto, Baidu CarLife (China)

Impressionen von der CES in Las Vegas:

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