Driven by EQ. Mehr Strom, mehr Effizienz

Bei der Elektrifizierung des Automobils drückt Mercedes-Benz mächtig aufs Tempo. Bis 2022 soll das gesamte Mercedes-Benz Cars Portfolio elektrifiziert werden. Das bedeutet, dass in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen angeboten werden – vom smart bis zum großen SUV (im Titelbild: Mercedes-Benz GLC F-CELL (Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch gewichtet: 13,7 kWh/100 km)²).

Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierte Fahrzeugvarianten, angefangen von 48-Volt-Modellen über eine breite Auswahl an Plug-in-Hybriden bis hin zu rein elektrischen Fahrzeugen. Zusammengefasst wird die Elektrooffensive bei den Personenwagen unter der neuen Technologie- und Produktmarke EQ. EQ steht für „Electric Intelligence“ und zieht seine Kraft aus den beiden zentralen Mercedes-Benz Werten: Emotion und Intelligenz.

Unter der Bezeichnung EQ Power rollen jetzt und in den nächsten Monaten die ersten neuen Plug-in-Hybride der dritten Generation zu den Kunden. Mercedes-Benz setzt dabei zunächst auf die C-, E- und S-Klasse. Die 13,5 kWh große Batterie ist bei den Hybridfahrzeugen entweder mit einem Benzinmotor oder erstmals auch mit einem Diesel gekoppelt. Weltweit erstmalig ist zudem auch die Kombination der Plug-in-Hybridtechnologie mit einer Brennstoffzelle beim neuen Mercedes-Benz GLC F-CELL (Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch gewichtet: 13,7 kWh/100 km)².

Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch gewichtet: 13,7 kWh/100 km

Mit dem Mercedes-Benz EQC (Stromverbrauch kombiniert: 21,3 – 20,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km)** hat Mercedes den Vorreiter seiner neuen Marke EQ vorgestellt. Bis 2022 wird die EQ Pkw-Familie um weitere batterieelektrische Modelle deutlich wachsen. smart geht in Sachen E-Mobilität aufs Ganze: Als erste Automobilmarke strebt smart den kompletten Umstieg vom Verbrenner auf den Elektroantrieb an: Seit 2017 ist smart in den USA, Kanada und Norwegen ausschließlich elektrisch unterwegs, bis 2020 auch im restlichen Europa. Alle übrigen Märkte sollen kurz darauf folgen.

Hinzu kommt unter der Technologiebezeichnung EQ Boost die Elektrifizierung von modernen Verbrennungsmotoren durch die Integration eines 48-Volt-Bordnetzes. Je nach Motorvariante übernimmt der Integrierte oder Riemengetriebene Starter-Generator Hybridfunktionen wie Boost oder Rekuperieren und ermöglicht Verbrauchseinsparungen, die bisher der Hochvolt-Hybridtechnologie vorbehalten waren. Neben Verbrauchs- und CO₂-Einsparungen verbucht die Technologie ferner einen Zugewinn bei Komfort und Performance.

CO₂-Bilanz: Das Ganze im Auge behalten

Die Entwicklung und Herstellung von Fahrzeugen erfordert naturgemäß einen hohen Aufwand. Mit dem Ausbau der Elektromobilität steht die Automobilindustrie dabei vor neuen Herausforderungen. Als Premiumhersteller ist es der Anspruch von Mercedes-Benz, Produkte zu entwickeln, die in ihrem Marktsegment besonders umweltverträglich sind. Dafür müssen alle verfügbaren Mittel genutzt werden. Vom umwelt- und sozialverträglichen Abbau von Rohstoffen über umweltschonende Produktions- und Verfahrenstechniken bis hin zum Recycling bzw. Remanufacturing: Das Unternehmen geht das Thema ganzheitlich an und betrachtet die Emissionen und den Ressourcenverbrauch seiner Fahrzeuge von Anfang an und über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Nachhaltigkeit ist Trumpf

Erst eine Betrachtung des ganzen Lebenszyklus der Fahrzeuge gibt ein realistisches Bild der ökologischen Bilanz des Elektroantriebs. Dabei zeigt sich: Schon heute fällt die Umweltbilanz hinsichtlich der CO₂ Emissionen bei den Plug-in-Hybriden positiv aus. Trotz des deutlich höheren Aufwandes in der Herstellungsphase kann der Plug-in-Hybrid über den gesamten Lebenszyklus einen großen Teil der CO₂ Emissionen vermeiden und kommt im besten Fall auf etwa 45 Prozent der Gesamtemissionen. Damit ist die Investition von mehr CO₂ Emissionen bei der Herstellung mehr als ausgeglichen.

EQ Power: Plug-in-Hybride sind eine Schlüsseltechnologie

Die Markteinführung der dritten Generation Plug-in-Hybride ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Mercedes-Benz Elektrooffensive. Sie bieten Kunden die Vorteile zweier Welten: In der Stadt fahren sie rein elektrisch, bei langen Strecken profitieren sie von der Reichweite des Verbrenners. Sie machen das Fahrzeug insgesamt noch effizienter, weil sie einerseits Energie rekuperieren und andererseits den Verbrennungsmotor in günstigen Betriebspunkten fahren lassen können. Die EQ Power sorgt außerdem für hohe Dynamik.

Lademöglichkeiten: Flexibel, schnell, unkompliziert

Ob zu Hause via Wallbox, beim Einkaufen, bei der Arbeit oder ultraschnell beispielsweise an der Autobahn: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Energie zu versorgen, sind vielfältig. Integraler Bestandteil der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ sind intelligent vernetzte Ladelösungen, die die Mobilitätsbedürfnisse und den Komfort der Kunden im Fokus haben. Ihrem Fahrzeugkonzept und Einsatzzweck entsprechend sind die Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz und smart mit der jeweils passenden Ladetechnologie ausgestattet.

Die Mercedes-Benz Plug-in-Hybride, der GLC F-CELL und der EQC verfügen serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 kW und sind damit für das zweiphasige Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die EQ Modelle der Marke smart starten mit einem On-Board-Lader mit 4,6 kW und können auf Wunsch mit einem besonders leistungsstarken AC Schnelllader mit 22 kW Ladeleistung ausgestattet werden.

Schnelles Laden auf großer Fahrt: Mercedes me Charge ermöglicht mit der Markteinführung des EQC unter anderem auch den Zugang zu den Schnellladestationen des paneuropäischen Schnellladenetzes von IONITY. Das Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS). Die Ladeleistung von perspektivisch bis zu 350 kW pro Ladepunkt ermöglicht entsprechend ausgelegten Fahrzeugen eine deutlich kürzere Ladezeit im Vergleich zu heute verfügbaren Systemen.

Elektrischer Transport: Trucks, Buses und Vans gehen ebenfalls ans Netz

Mit Elektro-Lkw sammelt Daimler bereits seit dem Jahr 2010 Erfahrung und hat seit vergangenem Jahr seinen ersten in Serie gefertigten vollelektrischen Lkw auf dem Markt und in Kundenhand: den leichten Lkw Fuso eCanter. Im Bus-Segment werden erste Mercedes-Benz eCitaro ab Ende 2018 ausgeliefert und bei einer so genannten kundennahen Fahrerprobung in die Praxis gehen. Im Bereich Transporter ist der eVito von Mercedes-Benz Vans seit November 2017 bestellbar. 2019 folgt der eSprinter. Und im August 2018 zeigte die Studie „Concept Sprinter F-CELL“, wie die Wasserstoff-Technik des GLC F-CELL für ein Wohnmobil umgesetzt werden könnte. Die Fahrzeuge von Daimler Trucks, Daimler Buses und Mercedes-Benz Vans decken somit den gesamten innerstädtischen Verkehr mit Elektrofahrzeugen ab. Und Mercedes-Benz Trucks hat die Praxistests seines vollelektrischen schweren Lkw eActros gestartet. Insgesamt 20 Kunden aus unterschiedlichen Branchen werden den Elektro-Lkw in ihre Flotte integrieren.

¹ Angaben zum Stromverbrauch und den CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst ermittelt. Die Angaben zur Reichweite sind ebenfalls vorläufig. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

² Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

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