Unser Antrieb. Die Technik der Fahrzeuge

Unsere Fahrzeuge fahren elektrisch – mit Batterie, mit Hybrid oder mit Brennstoffzelle. Die Antriebstechnik hat sich verändert und wird sich weiter verändern.

Fahren mit Elektroantrieb

Das Antriebssystem eines batteriebetriebenen Elektroautos besteht aus Elektromotor, Hochvolt-Batterie, Leistungselektronik und Ladegerät. Angetrieben wird das Fahrzeug vom Elektromotor, der seinen Strom aus der Hochvolt-Batterie bezieht. Diese wird sowohl extern am Stromnetz als auch durch Rekuperation während der Fahrt geladen.

Kraftvolles Fahrzeug durch Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse und in den Fahrzeugboden integrierter Batterie.

Elektrische Fahrzeugantriebe benötigen Batteriesysteme, die den spezifischen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Umwelt, Leistung, Robustheit, Lebensdauer sowie Kosten gerecht werden.

Das Daimler Tochter-Unternehmen ACCUMOTIVE entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart.

Innovationsträger: Aufbau einer Lithium-Ionen-Batterie

Eine Batterie ist aus verschiedenen Komponenten aufgebaut: Batterieblock mit Akkuzellen, Batterie-Management-System, Steuerungselektronik, Kühlung und Gehäuse.

Kern einer jeden Batterie sind die Lithium-Ionen-Zellen, die je nach Bauart und Größe der Batterie nochmals in Modulen zusammengefasst sein können. Um aus den einzelnen Zellen eine Batterie herzustellen, müssen die Zellen miteinander verbunden werden. Dies geschieht einerseits mechanisch und anderseits mittels elektrischer Verschaltung. Zur Überwachung des Batteriezustands und der einzelnen Zellen sowie zur Leistungsregelung besitzt jede Batterie ein Batterie-Management-System (BMS) mit individueller Software. Das bauraumoptimierte Gehäuse der Batterie dient zum Schutz der Komponenten vor Verschmutzung und mechanischer Belastung.

Fahren mit Hybridantrieb

C 350 e Plug-in Hybrid (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,4-2,1l/ 100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 54-48 g/km)

Über alle Fahrzeugreihen hinweg hat Daimler das umfangreichste und absatzstärkste Hybrid-Angebot im Premium-Segment. Auch bei Pkw liegt der Fokus derzeit auf Plug-in Hybriden: Denn diese Konzept bietet heute den perfekten Kompromiss zwischen Elektro- und konventioneller Mobilität.

Herzstück des Hybridfahrzeugs ist das Hybridgetriebe mit Hybridtriebkopf. Der Hybridtriebkopf integriert zusätzlich zum konventionellen Getriebe den Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung, den Elektromotor und eine Trennkupplung zur Abkopplung des Verbrennungsmotors für die rein elektrische Fahrweise.

Wie wirken Elektro- und Verbrennungsmotor zusammen?

  • Fährt das Hybridfahrzeug rein elektrisch, ist die Kupplung geöffnet, der Verbrennungsmotor ist abgekoppelt und abgeschaltet.
  • Beim Rekuperieren bleibt die Kupplung ebenfalls geöffnet, der Elektromotor wirkt dann als Generator und wandelt mechanische in elektrische Energie zum Laden der Batterie um.
  • Bei hybridischer Fahrt ist die Kupplung geschlossen. Unter Komfort- und Effizienzkriterien betreibt die intelligente Hybridsteuerung den Verbrennungsmotor und die E-Maschine.
  • Im Segelbetrieb ist die Kupplung geöffnet und der Verbrennungsmotor wird abgeschaltet. Das Fahrzeug rollt ohne die Schleppverluste des Verbrennungsmotors aus.
  • Boost: Über der Volllast des Verbrennungsmotors hinaus wird Leistung zusätzlich von der Elektromotor bereitgestellt.

Die Technik der Plug-in-Hybrid Fahrzeuge kombiniert die Vorteile des Verbrennungsmotors mit denen des Elektroantriebs. Sie hilft, den Gesamtverbrauch zu senken und die Performance zu steigern, da der Elektroantrieb den Verbrennungsmotor dort ersetzt oder unterstützt, wo der Verbrenner eher ungünstiges Verhalten zeigt. Zudem verfügen Plug-in-Hybrid Fahrzeuge über eine so große Batterie, dass der Stadtverkehr ohne weiteres rein elektrisch und somit lokal emissionsfrei bewältigt werden kann; aber dann für weitere Strecken der Verbrennungsmotor genutzt und so eine perfekte Langstreckentauglichkeit geboten wird.

Fahren mit Brennstoffzelle

B-Klasse F-Cell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,3l/ 100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)

Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb eignen sich aufgrund ihrer größeren Reichweite und der schnelleren Betankung auch für lange Strecken. Der Strom wird direkt an Bord aus Wasserstoff erzeugt, der wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug getankt wird. Doch nur wenn ausreichend Tankstellen zur Verfügung stehen, wird das emissionsfreie Fahren auch über längere Distanzen für Kunden attraktiv. Deshalb treibt Daimler gemeinsam mit Partnern aus Politik und Energiewirtschaft den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur voran. Dass Brennstoffzellenfahrzeuge serientauglich sind, bewies im Herbst 2014 eine B-Klasse F-CELL aus der aktuellen Brennstoffzellenflotte von Mercedes-Benz. Das Fahrzeug stellte mit 300.000 unter normalen Alltagsbedingungen gefahrenen Kilometern einen Dauerlaufrekord auf.

H2-Mobility: Partnerschaft für Wasserstoff

Mit der Gründung des branchenübergreifenden Gemeinschaftsunternehmens H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG hat Daimler gemeinsam mit Air Liquide, Linde, OMV, Shell und Total die Weichen für den stufenweisen Ausbau des bundesweiten Wasserstoff (H2) -Tankstellennetzes gestellt. Bis zum Jahr 2023 sieht der Aktionsplan von H2 MOBILITY für das Bundesgebiet ein flächendeckendes Netzwerk von rund 400 H2-Stationen vor. Deutschland wäre damit das erste Land, das über ein überregionales Netz zur Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstoff verfügt. Dazu sind Investitionen von insgesamt rund 400 Millionen Euro geplant.

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