Emissionsfreies Fahren

Wir verfolgen weiter unseren Weg zum vollständig emissionsfreien Fahren mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bereits heute haben wir mit neun Modellen eine große Bandbreite rein elektrischer Fahrzeuge auf der Straße. Damit zeigen wir, dass sie nicht nur sauber und leise sind, sondern auch jede Menge Fahrspaß bieten.

Unsere Elektroflotte

Oben im Bild: B 250 e (CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 17,9–16,6 kWh/100 km.*)

Denn dank des E-Motors steht das maximale Drehmoment vom Start weg zur Verfügung, was eine kraftvolle Beschleunigung möglich macht. Und das gilt für alle Daimler-Elektrofahrzeuge heute und in Zukunft: von Cityflitzern über Stadtbusse bis hin zum Superlativ in puncto Performance, Antriebstechnik und Design – dem SLS AMG Coupé Electric Drive . Unsere Elektrofahrzeuge bieten hohe Effizienz, nahezu geräuschloses Fahren und dabei ein identisches Sicherheitslevel und Raumangebot wie konventionell angetriebene Fahrzeuge. Dennoch gibt es eine Reihe von Herausforderungen, die dazu führen, dass Elektromobile nicht schon morgen unsere Straßen bestimmen. Größere Reichweiten und Leistung, Systemkosten und Infrastruktur sind die Anforderungen, die für einen reibungslosen Betrieb in Zukunft noch zu erfüllen sind und den Komfort für unsere Kunden noch erhöhen werden. Daran arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern.

Zukunft, die heute schon fährt

Wenn man ein Fahrzeug unserer Elektroflotte besonders herausstellen muss, dann ist es unser smart electric drive (ed). Nicht nur, weil er der erste war - bereits 2007 war er in einem Pilotprojekt in London unterwegs - sondern auch, weil er als rein elektrischer Cityflitzer einen besonders guten Job macht: Mit 145 Kilometern Reichweite ist er die richtige umweltfreundliche Alternative für die Großstadt. Und mit einer Kombination aus Wallbox, 3-phasigem Ladekabel und 22 kW-Bordlader sogar nach rund einer Stunde wieder vollgeladen. Seit 2012 ist die dritte Generation des smart ed mit einer Lithium-Ionen Batterie der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE am Start und in 19 Märkten in Europa, Nordamerika und Asien erhältlich. Ab 2016 kommt die neue Generation des smart fortwo electric drive in den Handel.

Elektromobilität gehen wir ganzheitlich an: Für den smart fortwo electric drive beispielsweise speisen wir im Rahmen eines Pilotprojekts regenerativ erzeugte Energie ins deutsche Stromnetz ein – so viel, wie für den Betrieb der in Deutschland verkauften smart fortwo electric drive benötigt wird.

Faszinierend elektrisch, hörbar sauber: die B-Klasse Electric Drive

B 250 e (CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 17,9–16,6 kWh/100 km.*)

Seit November 2014 bieten wir mit der B-Klasse Electric Drive erstmals ein rein elektrisches Fahrzeugmodell von Mercedes-Benz zum Kauf an - mit Platz für fünf Personen und reichlich Gepäck. Die B-Klasse Electric Drive hat eine Reichweite von rund 200 Kilometern und erreicht eine – elektronisch begrenzte – Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus – Herstellung, Nutzung über 160.000 Kilometer und Verwertung – verursacht die B-Klasse Electric Drive 64 Prozent weniger CO2-Emissionen als das vergleichbare Benzinmodell B 180.

In und für China gemacht: das Elektroauto DENZA

DENZA wird in einem deutsch-chinesischen Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BYD in Shenzhen gefertigt.

In Zusammenarbeit mit dem Joint Venture BYD Daimler New Technology Co., Ltd. in Shenzhen, haben wir im Herbst 2014 DENZA auf den Markt gebracht. DENZA ist das erste Elektroauto, das komplett in und für China produziert wurde. Neben einer bemerkenswerten Reichweite von bis zu 300 Kilometern punktet DENZA insbesondere als sicherstes Elektromobil im chinesischen Markt.

Elektromobilität bei unseren Daimler-Nutzfahrzeugen:

Fahren mit Brennstoffzelle

B-Klasse F-Cell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,3l/ 100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)

Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb eignen sich wegen ihrer größeren Reichweite und der schnelleren Betankung auch für lange Strecken. Der Strom wird direkt an Bord aus Wasserstoff erzeugt, der wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug getankt wird. Doch nur wenn ausreichend Tankstellen zur Verfügung stehen, wird das emissionsfreie Fahren auch über längere Distanzen für Kunden attraktiv. Deshalb treibt Daimler gemeinsam mit Partnern aus Politik und Energiewirtschaft den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur voran. Dass Brennstoffzellenfahrzeuge serientauglich sind, bewies im Herbst 2014 eine B-Klasse F-CELL aus der aktuellen Brennstoffzellenflotte von Mercedes-Benz. Das Fahrzeug stellte mit 300.000 unter normalen Alltagsbedingungen gefahrenen Kilometern einen Dauerlaufrekord auf.

H2-Mobility: Partnerschaft für Wasserstoff

Mit der Gründung des branchenübergreifenden Gemeinschaftsunternehmens H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG hat Daimler gemeinsam mit Air Liquide, Linde, OMV, Shell und Total die Weichen für den stufenweisen Ausbau des bundesweiten Wasserstoff (H2) -Tankstellennetzes gestellt. Bis zum Jahr 2023 sieht der Aktionsplan von H2 MOBILITY für das Bundesgebiet ein flächendeckendes Netzwerk von rund 400 H2-Stationen vor. Deutschland wäre damit das erste Land, das über ein überregionales Netz zur Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstoff verfügt. Dazu sind Investitionen von insgesamt rund 400 Millionen Euro geplant.

Kabelloses Laden von Hybrid- und Elektrofahrzeugen

Beim PLUG-IN HYBRID sind Elektro- und Verbrennungsmotor mit dem Antriebsstrang verbunden. Zusätzlich lässt sich bei diesem Konzept die Batterie des Fahrzeugs unkompliziert an einer Steckdose aufladen, wodurch die Reichweite des Elektromotors um 30 Kilometer erhöht wird.

Einer der nächsten Schritte auf dem Weg zum perfekten Elektrofahrzeug und Plug-in-Hybrid ist das kabellose Laden. Daimler und BMW haben sich auf die gemeinsame Entwicklung und den Einsatz einer entsprechenden, einheitlichen Technologie verständigt. Das induktive Laden der Batterie macht den Umgang mit Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden noch komfortabler.

Mercedes-Benz wird diese „unplugged“-Technologie in einer Testflotte mit dem S 500 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,8 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 65 g/km; Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 13,5 kWh/100 km.*) erproben, um für das Laden der Hochvolt-Batterie eine echte S-Klasse Lösung hinsichtlich Komfort und einfacher Bedienung zu entwickeln.

Das System besteht aus zwei Komponenten: einer Sekundärspule im Fahrzeugboden sowie einer Bodenplatte mit integrierter Primärspule, die unterhalb des Autos - zum Beispiel auf dem Garagenboden - platziert wird. Die elektrische Energie wird berührungslos, ohne Ladekabel, mit einer Leistung von 3,6 kW übertragen. Mit einem Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent lassen sich die Hochvolt-Batterien im Fahrzeug so effizient, komfortabel und sicher aufladen. Daimler und BMW haben sich auf die gemeinsame Entwicklung und den Einsatz einer einheitlichen Technologie zum induktiven Laden von Elektroautos und Plug-In-Hybridfahrzeugen verständigt.

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