10 Fakten zum Parken. Von der Parkuhr bis zur Komfortschließfunktion

Wussten Sie, dass...

…ein Garagentoröffner als Sonderausstattung für viele Baureihen von Mercedes-Benz erhältlich ist?
Der im Innenspiegel integrierte Garagentoröffner ermöglicht es, das Garagentor und weitere Empfängereinheiten direkt vom Fahrzeug aus zu bedienen. Die drei Bedienknöpfe an der Unterseite des Innenspiegels können dabei frei belegt und somit nach entsprechendem Anlernen zum Öffnen weiterer Tore verwendet werden.

…die Frankfurter mit durchschnittlich zehn Minuten im Großstadt-Vergleich am längsten einen Parkplatz am Straßenrand suchen müssen?
In Dortmund, Essen und Stuttgart sind es acht, in Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg und München im Schnitt neun Minuten, so eine Statistik des Online-Portals Statista für 2017. Die Zeiten für das Off-Street-Parken, also abseits der Straße und etwa in Parkhäusern, liegen bis zu drei Minuten darunter.

…in Berlin Autofahrer wegen Falschparkens durchschnittlich Bußgelder in Höhe von 13 Euro pro Jahr zahlen müssen?
In Frankfurt sind es 14 Euro. Auch das ist eine Statistik des Online-Portals Statista, Stand: 2017.

…die für viele Baureihen von Mercedes-Benz erhältliche Standheizung auch per Smartphone bedient werden kann?
Besonders wenn keine Garage zur Verfügung steht, lässt sich so bequem aus der Ferne für ein angenehmes Klima bei Fahrtantritt sorgen. Und das ganzjährig, denn die Sonderausstattung beinhaltet auch eine Standlüftung für den Sommer.

…die mutmaßlich erste Parkuhr der Welt den Spitznamen „Black Maria“ trug?
Carlton Cole Magee, Chef des Verkehrsausschusses von Oklahoma City (USA), gilt als Erfinder. Im Sommer 1935 entwickelte er eine mechanische Uhr, die nach Münzeinwurf die verbleibende Zeit herunterrechnete, und befestigte sie an einer Säule. Am 16. Juli 1935 gingen in Oklahoma City die ersten Parkzeitmesser in Betrieb – geschützt vom US-Patentamt unter der Nummer 2.118.318. Magee nannte die erste Ausführung „Black Maria“.

die jüngste Generation des Totwinkel-Assistenten in der neuen A-Klasse über eine Ausstiegswarnung verfügt?
Dem Fahrer kann im Stillstand vor dem Aussteigen mit einer optischen Warnung im Außenspiegel signalisiert werden, dass beispielsweise ein Fahrrad im kritischen Bereich vorbeifährt. Betätigt der Fahrer in diesem Moment den Türgriff, ertönt zusätzlich eine akustische Warnung. Dabei muss sich das vorbeifahrende Objekt mit mehr als 2 m/s bewegen. Die Funktion ist bei stehendem Fahrzeug und bis zu drei Minuten nach dem Ausschalten der Zündung verfügbar. Weitere beim Rangieren bzw. Anfahren hilfreiche Assistenzfunktionen sind der Rear Traffic Alert und der Drive Away Assist. Erkennt der Totwinkel-Assistent Querverkehr hinter dem Fahrzeug, ist der Rear Cross Traffic Alert in der Lage, zu warnen oder automatisch eine Bremsung einzuleiten und den Fahrer akustisch zu warnen. Der Drive Away Assist reduziert beim Anfahren vor einem großen Hindernis die Kollisionsgefahr.

…die ersten Park-Hochhäuser in Deutschland in Essen (1924), Mannheim (1925) und Stuttgart (1926) entstanden sind?
Vorbild war eine 1901 am Londoner Piccadilly Circus errichtete siebengeschossige Hochgarage. Weltweiter Rekordhalter in den 1930er Jahren war ein Park-Turm in Boston (USA), der auf 22 Stockwerken Platz für 2.500 Autos bot. 12.400 Stellplätze bietet heute Deutschlands größtes Parkhaus, das P1 am Frankfurter Flughafen.

…die Suche nach einer geeigneten Parklücke bisweilen nahezu ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs ausmacht?
So Detlef Wilmer, Geschäftsführer des Parkplatzbetreibers APCOA PARKING Deutschland GmbH, in einer Pressemitteilung. Dies entspreche einem Ausstoß von 1,3 Kilogramm Kohlendioxid pro „Suchvorgang“.

…viele mit einer fernbedienbaren Zentralverriegelung ausgerüstete Mercedes-Benz über eine Komfortschließfunktion verfügen?
Damit lassen sich geöffnete Seitenscheiben und ein offenes Schiebedach beim Verriegeln des Fahrzeugs automatisch schließen, indem der Fahrer einfach länger die Taste der Fernbedienung drückt. Umgekehrt funktioniert das ebenso einfach beim Entriegeln, um Scheiben und Schiebedach wieder zu öffnen.

…rund 40 Prozent aller Pkw-Unfälle mit Sachschaden beim Parken und Rangieren entstehen?
In acht von zehn Fällen ereignet sich der Unfall beim Ausparken und Rangieren (84 Prozent) und nur in wenigen Fällen beim Einparken (16 Prozent). Zu diesen Ergebnissen (Stand 2017) kommt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Allianz Zentrums für Technik (AZT) und des Automobilzulieferers Continental. Die Hochschule München und die Technischen Universität München haben das umfangreiche Projekt, bei dem knapp 3.500 Verkehrsunfälle analysiert wurden, unterstützt.

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