Mercedes-Benz In-Car Coding Community

EQC 400: Stromverbrauch in kWh/100km (kombiniert) 21,3-20,2; CO₂-Emissionen in g/km:0* **

14. Januar 2021 - Die Mercedes-Benz AG treibt mit Nachdruck die Digitalisierung im Cockpit der Mercedes-Benz Modellpalette voran. Vor diesem Hintergrund erfolgt der Auftakt der In-Car Coding Community. In einem großen internationalen Wettbewerb, der sich an Start-ups genauso wie an etablierte Unternehmen richtet, werden in einem mehrmonatigen Auswahlverfahren die innovativsten und kreativsten Softwarekonzepte gesucht. Die Mercedes-Benz AG verfolgt mit der Community das Ziel, die digitalen Fahrerlebnisse weiter zu steigern.

Die In-Car Coding Community ist eine internationale Plattform, die Mercedes-Benz, unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Konzernforschung, etabliert. „Mit der In-Car Coding Community bieten wir ein ganzes Ökosystem rund um das Thema Software sowie einen kontinuierlichen Austausch und eine enge Zusammenarbeit während des Entwicklungsprozesses – zwischen externen Entwicklern und unseren internen Experten“, sagt Jasmin Eichler, Director Future Technologies in der Konzernforschung. „Der Fokus der neuen Community bezieht sich ganz auf die Anwendung. Für uns bei Mercedes ist dies eine großartige Gelegenheit, Software gemeinsam mit externen Partnern zu entwickeln und an neuen Services zu arbeiten.“

Die In-Car Coding Community hat einen businessorierentierten Charakter. „Das ist kein Hackathon, kein Brainstorming, die In-Car-Community ist Business“, sagt Georges Massing, Vice President Digital Vehicle & Mobility. „Wir bieten direkten Zugang zu einer der wertvollsten Marken der Welt und seinen Millionen Kunden.“ Teilnehmer, deren Konzepte überzeugen, können sich auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz freuen. „Wir suchen nicht nur hervorragende neue Ideen“, sagt Massing. „Wir suchen Partner für die Zukunft.“

Mercedes me: Digitalisierung weitergedacht

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Die fortschreitende Digitalisierung hat großen Einfluss darauf, wie wir in Zukunft arbeiten und wie wir leben werden. Das Smartphone mit einer Vielzahl von Apps ist schon heute unser ständiger Begleiter. Die Mobilität der Zukunft baut dabei auf vernetzte Dienste. Integriert in Bordsysteme sorgen sie für immer mehr Service und Entertainment im Fahrzeug. Schon heute bietet das intelligente Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) seinen Nutzern ein breites Portfolio an Leistungen. Sie reichen über Musikstreamingdienste, einem digitalen Fahrtenbuch, einem Stauassistenten bis zu einem In-Car-Office, das beispielsweise per Voice-Befehl mit Telefonkonferenzen verbindet oder SMS vorliest, schreibt und verschickt. Bei Elektrofahrzeugen hilft MBUX außerdem bei der Suche von Ladestationen, einschließlich des Energieverbrauchs bis zur Station und dem aktuellen Ladezustand der Batterie als auch bei der Bezahlung des Ladevorganges. Gesteuert werden diese Funktionen über ein hochauflösendes Touchdisplay oder dem integrierten Sprachassistenten „Hey Mercedes“.

Kunst, Bildung oder Smart Home: Codes können unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten haben

Die Vernetzung von Fahrzeugen bietet eine Reihe von Ansatzpunkten für Lösungen, die es dem Fahrer ermöglichen, sicherer und effizienter zu fahren. Ziel soll es sein, das digitale Fahrerlebnis mit Software-Produkten zu stärken, die in den Bereichen „Life Service“, „Kunst und Kultur“, „Entertainment und Bildung“ sowie „Smart Home & IOT“ Anwendung finden können. Denkbar wäre beispielsweise ein kreativer Umgang bei der Nutzung von Steuerungssensoren im Bereich Car-to-X. Entwickler können in der In-Car Coding Community auf Komponenten von MBUX zurückgreifen und mit den zahlreichen Möglichkeiten spielen, die das Touchpad oder der intelligente Sprachassistent zu bieten haben.

Open API garantiert freien Zugang zu diversen Schnittstellen

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Die Angebote von Mercedes me sollen stetig ausgebaut werden. Genau hier setzt die In-Car Coding Community an. Mit ihrem Open-Innovation-Ansatz richtet sie sich an ein breites Spektrum von Bewerbern. Aufgerufen sind Entwickler, Start-ups, Unternehmen, Data-Scientists und Softwareagenturen, die die Mobilität der Zukunft gemeinsam mit Mercedes-Benz gestalten und vorantreiben möchten. Damit dies reibungslos geschieht und sich die Developer ganz auf die Entwicklung neuer Codings konzentrieren können, stellt die Konzernforschung den Bewerbern das Software Development Kit (SDK) zur Verfügung, mit dem sie auf das MBUX Infotainmentsystem zugreifen können. Diese offenen Programmschnittstellen sind Voraussetzung, um über die Fahrzeugelektronik Bedienelemente aus den Bereichen Komfort, Entertainment und Sicherheit anzusteuern. Den Bewerbern und Bewerberinnen sind in der Konzeption und Entwicklung ihrer Ideen keine Grenzen gesetzt. Gesucht werden völlig neue Konzepte rund um das digitale Fahrerlebnis.

Die digitale Zukunft gestalten auf der Mercedes me Convention 2021

Nach der Einreichung ihrer Konzeptideen durchlaufen die Bewerber und Bewerberinnen einen mehrstufigen Auswahlprozess, in dem die Produktideen weiter geschliffen und ausgearbeitet werden. Den Finalisten und Finalistinnen stehen in einer Mentoring-Phase unterstützend Experten aus den Fachabteilungen der Mercedes-Benz AG für die finale Pitch-Präsentation auf der Mercedes me Convention im kommenden April 2021 zur Seite. Das neue hybrid geplante Event Format bietet eine offene und inspirierende Plattform für Menschen aus unterschiedlichen digitalen Branchen und fokussiert sich mit Dialog, Interaktion, Vernetzung sowie Unterhaltung klar auf die Zukunftsgestaltung der Digitalisierung. Zum Auftakt der hauseigenen Veranstaltungsreihe kommt eine international vielseitige Developer Community zusammen, die die Digitalisierungsansätze des Unternehmens innovativ beleuchtet. Die Mercedes me Convention bietet inhaltliche Anknüpfungspunkte für Programmierer, UI/UX Designer, Forscher und weitere Experten im Digitalisierungs- und Entwickler-Ökosystem.

Bewerbungen für die Community können vom 14.01.2021 bis 14.03.2021 unter www.in-car-coding.com eingereicht werden.

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