CASE Neue strategische Schwerpunktsetzung in der Mercedes-Benz Cars Strategie

Mercedes-Benz Cars hat auf der Mondial de l’Automobile 2016 die Weiterentwicklung der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 mit der neuen Schwerpunktsetzung vorgestellt. Im Zentrum steht unser Führungsanspruch: Mit der stärksten Marke und den besten Produkten wollen wir bei der Profitabilität und beim Absatz die Nummer Eins im Premium-Segment sein. Wir erweitern unseren Führungsanspruch auf die vier Zukunftsfelder, die unter dem Begriff CASE zusammengefasst sind. CASE steht für Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive.

Vier Zukunftsfelder für ein umfassendes Mobilitätsangebot

CASE – diese Buchstaben prägen die Zukunft von Mercedes-Benz Cars. Sie stehen für die strategischen Zukunftsfelder Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared) und elektrische Antriebe (Electric), die Mercedes-Benz Cars konsequent vorantreibt und intelligent verbindet. Schon heute nehmen wir in den Bereichen eine führende Rolle ein. Durch die Bündelung zu einem allumfassenden Zielbild im Rahmen unserer Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 unterstreichen wir unseren Führungsanspruch, die Mobilität der Zukunft maßgeblich zu prägen.

Vernetzung, autonomes Fahren, Sharing und elektrische Antriebe – jeder dieser vier Trends hat das Potenzial, unsere Branche auf den Kopf zu stellen. Aber die eigentliche Revolution liegt in der intelligenten Verknüpfung der vier Trends.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars

Connectivity

Automatisierte Terminvereinbarung mit dem Mercedes-Benz-Servicepartner - so entlasten Connect-Dienste den Fahrer.

Im Zentrum für alle Aktivitäten im Bereich Vernetzung (connectivity) steht die digitale Marke Mercedes me, die den Kunden per App, Website oder direkt im Auto Zugang zu einem umfassenden und personalisierten Dienstleistungsangebot gibt. Eines der nächsten digitalen Serviceangebote wird das „Community-based Parking“ sein, bei dem die Sensoren von Mercedes-Benz-Pkw freie Parklücken erkennen und diese Informationen über das Daimler Vehicle Backend mit anderen Fahrzeugen in der Umgebung teilen. So wird die Suche nach einem Parkplatz deutlich komfortabler.

Autonomes Fahren

Der S 500 INTELLIGENT DRIVE von Mercedes-Benz bei seiner autonomen Fahrt.

Auf dem Weg zum autonomen Fahren treibt Mercedes-Benz seit Jahren die Entwicklung intensiv voran und setzt dabei immer wieder Maßstäbe. Dafür nutzen die Mercedes-Ingenieure die sogenannte Sensor Fusion. Die Daten unterschiedlicher Sensoren wie Kameras, Ultraschall und Radar werden intelligent verknüpft und ausgewertet. Das ermöglicht bereits heute umfassende autonome Fahrfunktionen, soweit sie rechtlich zulässig und technisch sicher sind. Was dabei heute schon möglich ist, zeigt eindrucksvoll die neue E-Klasse mit dem DRIVE PILOT. Zu seinen wichtigsten Funktionen gehören teilautomatisiertes Fahren auf Autobahnen, Landstraßen und sogar in der Stadt sowie Unterstützung beim Spurwechsel auf mehrspurigen Straßen, zum Beispiel beim Überholen. Außerdem kann es in immer mehr Situationen bei Bedarf autonom bremsen und bei Ausweichmanövern aktiv unterstützen.

(Car)sharing

Spontan verfügbar wie das eigene Auto vor der Tür: Das Prinzip von free-floating Carsharing bei car2go.

Auch bei flexiblen Modellen für die Nutzung von Pkw ist der Erfinder des Automobils Vorreiter: „2007 waren wir mit car2go Pionier beim free-floating Carsharing. Mit rund zwei Millionen Nutzern sind wir heute der größte Anbieter weltweit“, so Zetsche. Und auch hier wird permanent an neuen Ideen und Dienstleistungen entwickelt. Einer der nächsten Schritte ist ein Pilotprojekt für die Vermietung von privaten Fahrzeugen von Mercedes-Benz und smart in Zusammenarbeit mit dem in San Francisco ansässigen Startup Getaround. Neben der Zusammenarbeit mit Startups entwickelt das Unternehmen auch eigene Projekte im Bereich Carsharing.

Elektrifizierung

Das Showcar ist das erste Fahrzeug der neuen Marke Mercedes-Benz EQ.

Bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs folgt Mercedes-Benz einem ganzheitlichen Ansatz und entwickelt unter der Marke „EQ“ ein Ökosystem, das neben dem reinen Fahrzeug ein umfassendes Angebot rund um die Elektromobilität enthält. Dieses reicht von intelligenten Services über Energiespeicher für private und gewerbliche Kunden sowie Ladetechnologien wie dem induktiven Laden bis hin zum nachhaltigen Recycling. Das Ziel ist klar: Bis 2022 wird Mercedes-Benz Cars mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge im Angebot haben. Für den wachsenden Bedarf an hochwertigen Hochvoltbatterien investiert das Unternehmen insgesamt 1 Milliarde Euro in den Ausbau seines globalen Netzwerkes für Batterieproduktion. Allein 500 Millionen Euro fließen dabei in den Bau einer zweiten Batteriefabrik am Standort Kamenz, Sachsen.

Weitere Informationen

Future Mobility

Mehr als nur ein neuer Antrieb

EQ - Electric Intelligence

Studie "Concept EQ"

Mobility of the Future

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