Lab1886. Die globale Innovationsmaschinerie

Innovation war und ist einer der Haupttreiber für den nachhaltigen Erfolg von Daimler. 2007 ins Leben gerufen, unterstützt Lab1886 seitdem das Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Das beste Innovationsökosystem

Innovation ist das Wagnis, die Visionen vom Kopf auf die Füße zu stellen, bestehende Prinzipien zu hinterfragen und, wenn nötig, umzustoßen. Dafür braucht es Mut, Ausdauer und einen Ort zum Tüfteln – zum Beispiel eine Garage. Als Gottlieb Daimler die Gasmotorenfabrik Deutz hinter sich ließ, ahnte niemand, dass er 1886 in einer Garage die Mobilität neu erfinden würde.

Lab1886 Kontakt steht in der Tradition dieser Innovationskultur. Als Keimzelle eines weltweiten Innovationsökosystems werden hier neue Geschäftsmodelle erdacht, getestet und fit für den Markt gemacht. Dabei arbeitet der Inkubator entlang der vier Grundsäulen der Unternehmensstrategie CASE, in deren Zentrum die Mobilität der Zukunft steht. CASE definieren wir anhand von vier Themenschwerpunkten: Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive. So haben sich in den letzten Jahren noch nie dagewesene Ideen zu tragfähigen Geschäftsfelder entwickelt, wie zum Beispiel car2go, moovel oder Mercedes me. Kein Wunder also, dass Lab1886 den ersten Platz unter den führenden Innovations-Labs in Deutschland im Jahr 2017 belegt hat.

Der Unternehmensinkubator von Daimler hat das Ziel, aus einer Idee schnell ein Produkt oder Geschäftsmodell zu entwickeln. In Kombination mit der Erforschung neuer Bereiche außerhalb des Kerngeschäfts, unterstützt Lab1886 die Daimler AG so bei der Transformation vom Automobilhersteller zum führenden Mobilitätsanbieter - dabei liegt der Fokus auf der digitalen Sphäre.

Um diesen neuen Ansatz zu symbolisieren, hat Lab1886 den vierzackigen Stern als Logo aufgegriffen - ein Emblem, das 1909 von Gottlieb Daimler’s beiden Söhnen patentiert wurde. Damals wurde die vierte Spitze als "Weltraum" interpretiert. Mit schmaleren Zacken und gedreht, sieht der Stern rund 100 Jahre später aus wie ein X. Ein Symbol, das für ein Geheimnis, die nächste Stufe oder eine unbekannte Zukunft steht und die bevorstehenden Änderungen charakterisieren soll.

Die globale Talentschmiede

Lab1886 besitzt eine magnetische Anziehungskraft für Talente. Als globales Innovationsnetzwerk ist es längst eine etablierte Größe in den Innovationszentren dieser Welt und hat Standorte in Stuttgart, Berlin, Peking und Atlanta.

Das liegt zum einem an dem ausgeprägten Teamgeist der Mitarbeiter. Wer hier arbeitet, ist sich bewusst: Innovation geht nur gemeinsam. Zum anderen ist es die unkonventionelle Weise, wie hier aus neuen Ideen innovative Geschäftsmodelle entwickelt werden. Nur die besten Ideen haben eine Chance auf eine Weiterentwicklung. Definierte Meilensteine und klare Prozesse gliedern die Arbeit im Inkubator. Hält eine Idee diesem Stresstest nicht stand, wird sie wieder eingestellt – beispielsweise wenn das Projekt nicht skalierbar ist oder absehbar nicht den gewünschten Erfolg bringt. Lab1886 verbindet auf intelligente Art das Know-how und die Kraft des Konzerns mit der Schnelligkeit und Kultur von Start-ups.

Die Philosophie von Lab1886

Innovation ist kein Zufall. Innovation folgt einem Plan. Getrieben von der Leidenschaft, das Unvorstellbare möglich zu machen, experimentiert man mit dem Bekannten und setzt es neu zusammen. Lab1886 hat hierfür eine eigene Philosophie, die sich in drei aufeinanderfolgenden Phasen gliedert: Ideation, Inkubation, Kommerzialisierung.

Jeder Innovationsprozess beginnt mit einer Idee. Nach einer internen Validierung wird diese an den Shark Tank weitergeleitet. Hier entscheidet eine Experten-Jury, ob eine Idee weiter verfolgt wird.

Die vom Shark Tank ausgewählten Ideen werden nun auf Umsetzbarkeit und ihre Skalierbarkeit geprüft. Dafür erhalten die Teams rund um den Ideengeber weitere Unterstützung: Coachings, Mentoring durch herausragende Führungskräfte, eigene Co-Working-Spaces und Werkstätten sowie finanzielle Förderung. In diesem inspirierenden Arbeitsklima werden innerhalb kurzer Sprints neue Prototypen entwickelt und leistungsfähige Pilotprojekte entworfen.

Für Projekte, die sich in der Inkubationsphase als belastbar und tragfähig erwiesen haben, folgt schließlich die Kommerzialisierung. In diesem finalen Schritt werden die noch jungen Produkte oder Services auf den globalen Markt gebracht.

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