Daimler Sustainability Dialogue. Weitere Meilensteine der Nachhaltigkeits-Offensive

20. November 2019 - CO2-Reduktion und nachhaltige Mobilität sind nicht nur hochaktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, sondern auch wesentliche Elemente der Geschäftsstrategie von Daimler. Die 12. Ausgabe des Daimler Sustainability Dialogues thematisierte, was das in der Praxis bedeutet.

Überblick

Mit nachhaltiger Mobilität dauerhaft Werte schaffen

Kurzfassung: 12. Daimler Sustainability Dialogue

CO2-Reduktion und nachhaltige Mobilität sind nicht nur hochaktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, sondern auch wesentliche Elemente der Geschäftsstrategie von Daimler. Die 12. Ausgabe des Daimler Sustainability Dialogues thematisierte, was das in der Praxis bedeutet.

Der Dialog brachte am 20. und 21. November 2019 über 100 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, NGOs, Verbänden, Gewerkschaften und Kommunen im Mercedes-Benz Museum zusammen. Ein Fokus lag auf der urbanen Mobilität. Die Mobilität in der Stadt zu verbessern, ist eine konzernweite Aufgabe: Alle Geschäftsbereiche von Daimler leisten mit ihren Produkten und Services einen Beitrag dazu – von umweltverträglichen Pkw, Vans, Lkw und Bussen bis hin zu attraktiven Finanzierungs- und Leasing-Konditionen für Elektrofahrzeuge.

Zur urbanen Mobilität fanden am ersten Abend Podiumsdiskussionen mit internationalen Experten aus dem wissenschaftlichen Umfeld etwa der Verhaltensökonomie und der Verkehrsforschung, Verantwortlichen für den Öffentlichen Nahverkehr sowie städtischen Vertretern statt.

Mobilität befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Daimler will diese Transformation nachhaltig gestalten und soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung wahrnehmen. Der Sustainability Dialogue ist eine wichtige Plattform, um mit unseren Stakeholdern Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu diskutieren und voranzutreiben.

Ziele der Veranstaltung sind der konstruktive Austausch und Wissens-Transfer, das Definieren von Handlungsfeldern und Maßnahmen sowie die gemeinsame Bearbeitung aktueller Nachhaltigkeitsfragen. In Arbeitsgruppen diskutieren die Teilnehmer Schwerpunkt-Themen aus Bereichen wie Umwelt, Personal, Gesellschaft und Kommunikation. Die Unternehmens-Vertreter von Daimler nehmen den Input der externen Teilnehmer auf, treiben gemeinsam mit den Stakeholdern unterjährig die Umsetzung der vereinbarten Ziele voran und berichten auf der Folgeveranstaltung über die erreichten Fortschritte.

Transparenz bei Elektromobilität

Ein Schwerpunkt der nachhaltigen Geschäftsstrategie der Daimler AG ist die Elektromobilität. Mit der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in 20 Jahren eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Ein wichtiger Aspekt für nachhaltige Mobilität ist dabei auch Transparenz. Deswegen hat die Mercedes-Benz AG als erster Premium-Automobilhersteller ihre Klimaschutzziele wissenschaftsbasiert von der Science Based Targets Initiative (SBTI)

bestätigen lassen. Damit befindet sich das Unternehmen im Einklang mit den Anforderungen des Welt-Klimaabkommens von Paris.

Auch Daimler Trucks & Buses verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie und strebt bis zum Jahr 2039 an, in den Triademärkten Europa, Japan und NAFTA nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind. Bereits bis zum Jahr 2022 soll das Fahrzeugportfolio von Daimler Trucks & Buses in den Hauptabsatzregionen Europa, USA und Japan Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen. Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wird Daimler Trucks & Buses sein Fahrzeugangebot zusätzlich um wasserstoffbetriebene Serien-Fahrzeuge ergänzen.

Die nachhaltige Geschäftsstrategie der Daimler AG

Nachhaltigkeit bedeutet für Daimler, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Geschäftsstrategie von Daimler. Darin übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.

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Science Based Targets Initiative (SBTI) legt CO2-Ziele fest, die das Pariser Klimaabkommen unterstützen

Transparenzoffensive Klimaschutz & Luftreinhaltung

CO2-Reduktion und nachhaltige Mobilität sind wesentliche Elemente der Geschäfts-strategie. Im Zuge der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in 20 Jahren eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Als erster Premium-Automobil-Hersteller hat die Mercedes-Benz AG ihre Klimaschutzziele wissenschaftsbasiert von der Science Based Targets Initiative (SBTI) bestätigen lassen. Mit diesen Zielen unterstützt das Unternehmen das Welt-Klimaabkommen von Paris. Das Abkommen hat das Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

„Für die Reduktion der CO2-Emissionen haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt und sind mitten in der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Zum Beispiel stecken wir einen zweistelligen Milliardenbetrag in den Ausbau unserer Elektroflotte. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und leisten unseren Beitrag“, sagt Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG sowie der Mercedes-Benz AG. „Indem wir unsere Klimaschutzziele durch die Science Based Targets Initiative (SBTI) wissenschaftlich anerkennen lassen, stellen wir sicher, dass diese den Pfad des Pariser Klimaabkommen unterstützen.“

Die Mercedes-Benz AG hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen der Neuwagenflotte während der Nutzungsphase (Teilbereich von Scope 3) bis 2030 um mehr als 40 Prozent im Vergleich zu 2018 zu reduzieren. Mercedes-Benz setzt dabei auf einen intelligenten Mix aus modernsten Verbrennungsmotoren und Teilelektrifizierung durch 48-Volt-Technologie, maßgeschneiderte Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb. Durch den Einsatz von sogenannten „e-fuels“ könnten Verbrennungsmotoren zukünftig ebenfalls quasi CO2-neutral werden. E-fuels sind synthetische Kraftstoffe. Diese werden dann eine echte Alternative, wenn der Strom dafür aus erneuerbaren Energien hergestellt und das CO2 der Atmosphäre entnommen wird beziehungsweise aus Biomasse stammt.

Entscheidend für die Einhaltung der Klimaschutzziele ist am Ende jedoch neben den rein technologischen Möglichkeiten, dem Ausbau der Infrastruktur und marktspezifischer Rahmenbedingungen vor allem Eines: Die tatsächliche Kaufentscheidung der Kunden für diese effizienten Produkte.

Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Unser langfristiges Ziel der CO2-neutralen Mobilität geht ohne Frage einher mit Elektrifizierung. Unsere strategische Stoßrichtung dabei ist klar: ‚Electric first‘. Wenn wir eine neue Fahrzeug-Architektur entwickeln, konstruieren wir das Auto zuerst als rein elektrisches Fahrzeug. Erst dann denken wir über eine Modifikation nach, zum Beispiel einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Unserer Ansicht nach gibt es zumindest mittelfristig nicht den einen Antrieb der Zukunft, sondern verschiedene. Wir gestalten diesen Weg daher offen mit Technologien, die nachhaltig sind, um flexibel auf die individuelle Nachfragesituation unserer Kunden und die Entwicklung der Märkte reagieren zu können.“

Die Science Based Targets Initiative: eine Allianz aus Klimaschutzorganisationen

Zusätzlich zur Reduktion der Treibhausgasemissionen der Neuwagenflotte während der Nutzungsphase sollen die direkten CO2-Emissionen der Werke und der bezogenen Energie (Scope 1 und 21, gemäß Berichtsprofil) bis 2030 gegenüber dem Referenzjahr 2018 halbiert2 werden. Dieses auf die Produktion bezogene Reduktionsziel steht im Einklang mit den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft und einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad. Wie Daimler seine CO2-Emissionen generell berechnet, steht hier.

Eine Allianz aus den renommierten Umwelt- und Klimaschutzorganisationen CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), UNGC (United Nations Global Compact), WRI (World Resources Institute) und WWF (World Wide Fund For Nature) hat Mitte 2015 die Science Based Targets Initiative (SBTI) gegründet. Damit soll ein Rahmen bereitgestellt werden, der es Firmen erlaubt, ihren Treibhausgasausstoß auf einer wissenschaftlichen Grundlage zu reduzieren. Daimler hatte sich der Initiative bereits 2016 angeschlossen mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren verbindliche Ziele einzureichen.

Um ihre wissenschaftlich fundierten Klimaziele anerkennen zu lassen, reichen die Unternehmen ihre Pläne bei der Science Based Targets Initiative ein, deren Experten sie eingehend prüfen. Aktuell haben sich bereits fast 700 Unternehmen der Initiative angeschlossen.

Für ihre positive Bewertung müssen die Interessenten nachweisen, dass ihre Ziele dem aktuellen Forschungsstand entsprechen. Zudem müssen sie die Mindesteinsparung erzielen, die für einen Marktteilnehmer dieser Branche und Größe nötig ist, um die globalen Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen.

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Europäische Daimler Werke werden ab 2022 CO2-neutral produzieren

Produktion

Bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen richtet Daimler auch den Blick auf die eigenen Werke und den Bezug der dort verwendeten Energie (Scope 1 und 2). Ab 2022 produzieren alle europäischen Mercedes-Benz Pkw und Van Werke CO2-neutral. Neue Werke werden bereits heute mit dieser Prämisse geplant. Auch die europäischen Werke von Daimler Trucks & Buses sollen bis zum Jahr 2022 über eine CO2-neutrale Energieversorgung verfügen. Alle weiteren Werke werden folgen.

CO2-neutrale Produktion der Mercedes-Benz Cars Werke

Die Factory 56 gibt die Richtung vor: Diese neue Fabrik im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird bereits bei Inbetriebnahme CO2-neutral mit Energie versorgt. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage, die jährlich 5.000 MWh selbst erzeugten grünen Strom in das Werk einspeist. Ein Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ, beispielsweise der Elektro-SUV EQC, könnte damit 72.000 Mal pro Jahr aufgeladen werden. Dies entspricht einer Fahrleistung von circa 36 Millionen Kilometern.

„Mit der CO2-neutralen Produktion in unseren europäischen Mercedes-Benz Pkw-Werken leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele unseres Unternehmens. Die Factory 56 dient als Blaupause für unsere künftigen Werke – nicht nur in Bezug auf modernste Produktionstechnologien, sondern auch in Bezug auf Umweltschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. In vielen Mercedes-Benz Werken setzen wir das bereits heute erfolgreich um“, erklärt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain Management.

Das smart Werk in Hambach (Frankreich) bezieht schon heute den Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen (Grünstrom, Biogas) und produziert CO2-neutral. Auch das Mercedes-Benz Werk Jawor (Polen) wird direkt ab Inbetriebnahme im kommenden Jahr CO2-neutral produzieren. Die Mercedes-Benz AG gehört zu den ersten großen Industrieunternehmen in Polen, die Verträge mit lokalen Grünstrom- und Wärmeversorgern abgeschlossen haben. Die Initiative zielt auf eine langfristige Orientierung von Entscheidungen und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln. Der Strom für das neue Werk wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien aus einem Windpark gewonnen. Der Wärmebedarf wird über ein Heizwerk direkt beim Werksgelände gedeckt. Dieses liefert Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.

In Deutschland wird die Mercedes-Benz AG zudem künftig Strom aus deutschen Windkraftanlagen beziehen, deren Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach 2020 ausläuft. Diesen bezieht die Mercedes-Benz AG als erster industrieller Großkunde und sichert damit den langfristigen Weiterbetrieb von sechs norddeutschen Windparks. Genutzt wird der grüne Strom unter anderem für die Produktion des EQC im Mercedes-Benz Werk Bremen sowie für die Batterieproduktion am Standort der Deutschen ACCUMOTIVE im sächsischen Kamenz.

Schon heute wird Energieeffizienz in der Produktion gelebt und umgesetzt: Verschiedene technische Maßnahmen wie beispielsweise die Optimierung der Beleuchtungs- und Lüftungstechnik (u.a. effizientere Anlagen, Optimierung Schaltzeiten), die intelligente Steuerung (u.a. automatische Abschaltung von Verbrauchern in den Pausen und in der produktionsfreien Zeit) oder der Einsatz effizienter Technik bei der Planung (u.a. hocheffiziente Turboverdichter zur zentralen Drucklufterzeugung, energieeffiziente Pumpen) tragen zur weiteren Energieeinsparung bei. Unterstützt werden die Maßnahmen durch eine effiziente Steuerung der elektrischen Energieversorgung.

Ein Energiemanagement zur kontinuierlichen Reduzierung des Energieverbrauchs ist implementiert. Mit vielfältigen Maßnahmen wird die Belegschaft in den Werken sensibilisiert. Dazu gehören allgemein sichtbare Energiespar-Tipps, Schulungen und Energie-Messen in der Produktion. Die Mitarbeiter leisten mit ihrem Bewusstsein für Energie und ihren innovativen Ideen einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung.

CO2-neutrale Energieversorgung bei Daimler

Alle Standorte der Daimler AG in Deutschland beziehen ab 2022 Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Ein standortübergreifender Stromvertrag sichert die vollständige Deckung des Strombedarfs zu jeder Zeit aus Wind-, Solar- und Wasserkraft.

Nicht nur die europäischen Produktionswerke von Mercedes-Benz werden auf grünen Strom umgestellt. Auch die europäischen Werke von Daimler Trucks & Buses werden bis zum Jahr 2022 über eine CO2-neutrale Energieversorgung verfügen. Mercedes-Benz Vans können ab 2022 bereits an allen eigenen Produktionsstandorten weltweit mit grünem Strom produziert werden.

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Der EQC als Vorreiter der Elektroauto-Offensive

360°-Umweltcheck

Mit dem EQC 400 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 - 19,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)3 hat Mercedes-Benz in diesem Jahr das erste Fahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ auf den Markt gebracht. Kürzlich hat dieses Modell erfolgreich den 360°-Umweltcheck abgeschlossen. Das Ergebnis wurde vom TÜV Süd umfassend geprüft.

Der Umweltcheck basiert auf einer Ökobilanz, bei der die Umweltwirkungen des Pkw über den gesamten Lebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Verwertung, untersucht werden. Dabei kommen dem EQC 400 4MATIC dauerhaft lokal emissionsfreies Fahren und die hohe Effizienz des elektrischen Antriebsstrangs zu Gute.

In der Nutzungsphase kann der Fahrer eines Elektroautos unmittelbar beeinflussen, wie die Energiebilanz aussieht – je nachdem, welche Art von Strom er tankt. Entsprechend fällt auch die Umweltbilanz, insbesondere die CO2-Bilanz, bei einer konkreten Betrachtung des gesamten Lebenszyklus des Mercedes-Benz EQC mit einer Laufleistung von 200.000 Kilometern aus. Aktuell werden bei seiner Herstellung 16,4 Tonnen CO2 emittiert. Erfolgt das Laden seiner Batterien mit dem EU-Strom-Mix, kommen weitere 16 Tonnen hinzu. Insgesamt liegt die emittierte CO2-Menge dann bei 32,4 Tonnen.

Wird der Fahrstrom jedoch regenerativ gewonnen, werden im Lebenszyklus (Pkw-Herstellung, Fahrstrom-Verbrauch, End of Life) des EQC nur noch weitere 0,7 Tonnen CO2 nach der Herstellung emittiert. Die CO2-Gesamtemissionen liegen dann bei 17,1 Tonnen. Mit der Nutzung sauberen Stroms zum Laden der Batterien kann beim EQC der CO2-Fußabdruck praktisch halbiert werden.

Lieferkette: Nächste EQ Generation spart pro Fahrzeug deutlich über 30 % am CO2-Fußabdruck der Gesamtbatterie

Klimaneutrale Mobilität erfordert einen fundamentalen Wandel des Unternehmens in weniger als drei Produktzyklen. Der Weg von Mercedes-Benz zur nachhaltigen Mobilität ist Innovation – in einem ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Denn die zugelieferten Rohstoffe und Komponenten machen den wesentlichen Anteil der Treibhausgase bei der Herstellung von Fahrzeugen aus.

Bereits für die nächste Fahrzeuggeneration der Produkt- und Technologiemarke EQ soll daher beispielsweise ein Teil der Batteriezellen zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden. Dadurch werden weit über 30 Prozent am CO2-Fußabdruck der Gesamtbatterie künftiger Fahrzeugmodelle eingespart

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Der Weg zur Nachhaltigkeit im weltweiten Waren- und Personenverkehr

Daimler Trucks & Buses

Ein CO2-neutraler Waren- und Personenverkehr und das unfallfreien Fahren sind Teil der nachhaltigen Geschäftsstrategie von Daimler Trucks & Buses. Der Nutzfahrzeug-Hersteller ist in beiden Feldern bereits aktiv und führend. Auch in Zukunft investiert das Unternehmen massiv in diese Technologien, um sie in Serie zu bringen – und zwar Marken, Sparten und Regionen übergreifend.

Daimler Trucks & Buses, einer der größten Nutzfahrzeug-Hersteller weltweit, strebt bis zum Jahr 2039 an, in den Triademärkten Europa, Japan und NAFTA nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind. Bereits bis zum Jahr 2022 soll das Fahrzeugportfolio von Daimler Trucks & Buses in diesen Hauptabsatzregionen Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen. Mittelschwere und schwere Lkw mit einem solchen Antrieb sind bereits in intensiver Kundenerprobung: der schwere Lkw Mercedes-Benz eActros in Deutschland und der Schweiz, der mittelschwere Freightliner eM2 und der schwere Freightliner eCascadia in den USA. Auf die Erhöhung der Lebensqualität in Städten zahlt der bereits seit 2018 in Serie produzierte vollelektrische Stadtbus Mercedes-Benz eCitaro ein. Er ist u. a. in Deutschland, Norwegen, Schweden, Luxemburg und der Schweiz im Linienbetrieb – ergänzt um immer weitere Märkte in 2020 und den folgenden Jahren. Ab 2021 kommt der eCitaro mit der nächsten Batteriegeneration auf den Markt, in der zweiten Hälfte 2020 mit Feststoffbatterien. Da die Elektrifizierung der Busflotten mit großen Umstellungen bei den Verkehrsbetrieben verbunden ist, begleitet Daimler Buses seine Kunden mit ganzheitlicher Beratung.

Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wird Daimler Trucks & Buses sein Fahrzeugangebot zusätzlich um wasserstoffbetriebene Serien-Fahrzeuge ergänzen. In diesem Zusammenhang stellte Daimler Trucks Ende Oktober den Brennstoffzellen-Prototyp „Vision F-Cell“ der Marke FUSO auf der Tokyo Motor Show in Japan vor. Daimler Buses plant, den eCitaro für den ÖPNV ab 2022 mit einer wasserstoffbasierten Brennstoffzelle als Range Extender anzubieten.

Weil jeder Unfall einer zu viel ist: Notbremsassistent ABA 5 ab 2020 serienmäßig im Mercedes-Benz Actros

Die Vision vom unfallfreien Fahren leitet das Handeln bei Daimler Trucks & Buses seit Jahrzehnten. Der Weg dorthin führt über modernste aktive Sicherheitssysteme. Das Unternehmen hat hier vielfach Pionierarbeit geleistet. So kamen nahezu alle Sicherheits-systeme, die heute Industrie-Standard sind, in einem Mercedes-Benz Lkw auf den Markt. Im Zuge der engen Zusammenarbeit der Sparten finden diese Technologien zeitnah sowohl Eingang bei Daimler Buses als auch bei den anderen Truck-Marken der Daimler Truck AG.

Neben der Entwicklung von aktiven Sicherheitssystemen geht Mercedes-Benz Lkw die Verbreitung aktiver Sicherheitssysteme nun noch systematischer an. So bringt der Premium-Hersteller ab Januar 2020 seinen Notbremsassistenten der neuesten Generation (ABA 5) europaweit serienmäßig in seine schweren Baureihen. Ebenso gibt es den Abbiege-Assistenten, 2016 erstmals vorgestellt, ab sofort nicht nur ab Werk, sondern auch als Nachrüstlösung. So kommt Daimler Trucks & Buses seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach, Unfälle mit Nutzfahrzeugen durch aktive Sicherheitssysteme zu vermeiden.

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Smarte Mobilität für mehr Lebensqualität in den Städten

Mercedes-Benz Vans

Weltweit leben immer mehr Menschen im urbanen Raum, Tendenz steigend. Mobilität spielt für die städtische Bevölkerung eine entscheidende Rolle – mit Folgen für das Verkehrsaufkommen und die Lebensqualität in der Stadt. Entscheidend sind daher ein flexibler Mobilitätsmix und der weitere Ausbau der Elektromobilität. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen gestaltet Mercedes-Benz Vans diesen Wandel mit. Das Ziel: ein urbaner Personen- und Güterverkehr, der trotz steigender Stadtbewohnerzahlen zukünftig noch effizienter, sicherer und umweltfreundlicher ist. Dabei können Stadtbewohner und Flottenkunden schon heute auf eine Vielzahl an Mobilitätsangeboten der Mercedes-Benz Van-Sparte zurückgreifen.

On-Demand Transit mit ViaVan: Ridepooling als Ergänzung zum Nahverkehr

ViaVan bringt Fahrgäste, die zu einem ähnlichen Zeitpunkt in eine ähnliche Richtung wollen, in einem Fahrzeug zusammen. Das Konzept des Ridepoolings vermeidet so Einzelfahrten und hilft, das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen Emissionen zu reduzieren. Der On-Demand Transit Dienst ViaVan ist ein Joint Venture zwischen Mercedes-Benz Vans und dem US-amerikanischen Unternehmen Via. In enger Zusammenarbeit mit Städten und öffentlichen Verkehrsunternehmen ergänzt und stärkt ViaVan seit 2017 die Verkehrsinfrastruktur in Städten. ViaVan betreibt heute insgesamt zehn Services in Europa, unter anderem in London, Amsterdam und Berlin. Weitere Städte sind in Planung.

Seit Herbst 2018 ergänzt das On-Demand-ÖPNV-Angebot „BerlKönig“, das ViaVan zusammen mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betreibt, den Berliner Nahverkehr. Seit dem Start hat der BerlKönig bereits über eine Million Fahrgäste an ihr Ziel gebracht – und das mit einer Mercedes-Benz Flotte mit einem Elektro-Anteil von 50 Prozent. Auch der vollelektrische Mercedes-Benz eVito Tourer (Stromverbrauch kombiniert: 24,2 - 20,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) 4 ist bereits fester Bestandteil des BerlKönig-Angebots. Bis Ende 2020 sollen alle BerlKönig-Fahrzeuge elektrisch betrieben werden.

Eine wichtige Rolle für das Flottenmanagement des BerlKönig spielt die VAN2SHARE Technologie – eine Sharing-Plattform von Mercedes-Benz Vans, die Fahrer, Fahrzeuge und Auftragsanforderungen miteinander verknüpft.

Ganzheitliche Elektromobilität von Mercedes-Benz Vans

Nicht nur der BerlKönig zeigt: Mercedes-Benz Vans treibt mit lokal emissionsfreien Elektroantrieben die Elektrifizierung seines Produktportfolios konsequent voran und trägt so zu einer nachhaltigeren Mobilität im städtischen Liefer- und Personenverkehr bei. Den Anfang machte der eVito Kastenwagen, gefolgt vom eVito Tourer. Noch in diesem Jahr folgt der eSprinter. Ebenfalls in diesem Jahr hat Mercedes-Benz Vans mit dem EQV (Stromverbrauch kombiniert: 27,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig)5 zudem die weltweit erste rein batterieelektrisch angetriebene Großraumlimousine im Premium-Segment vorgestellt. Das Fahrzeug bietet 405 km Reichweite (vorläufige Angaben) bei uneingeschränktem Nutzen im Innenraum.

Zur eDrive@VANs-Strategie gehört jedoch nicht nur die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, sondern die Gestaltung einer Gesamtsystemlösung für den jeweiligen Anwendungsfall. Dazu gehören beispielsweise die Beratung bei der Auswahl des Fahrzeugs, die Unterstützung mit Tools wie der eVAN Ready App oder die ganzheitliche Betrachtung der Total Cost of Ownership. Entscheidend ist für potenzielle Nutzer von elektrischen Vans außerdem die Analyse der organisatorischen und technischen Gegebenheiten an den Standorten von gewerblichen Kunden. Schließlich schafft die Integration eines intelligenten Ladeinfrastrukturkonzepts die Voraussetzungen, um mit einem gewerblichen Fuhrpark Ressourcen zu schonen und wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben.

Gut vernetzt: Transporte sicherer und effizienter machen

Neben individueller Mobilität spielt auch der Transport von Gütern eine tragende Rolle im städtischen Verkehrsaufkommen. Mercedes-Benz Vans bietet hierfür digitale Lösungen, Stichwort Mercedes PRO connect. Der Dienst Mercedes PRO connect liefert Flottenkunden Daten, mit denen sie den Fahrstil ihrer Fahrer analysieren können, zum Beispiel im Hinblick auf Kraftstoffverbrauch oder Verschleiß. Je nach Ergebnis können die Fahrer entsprechend geschult werden. Schulungen können dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch und die Unfallgefahr zu senken. Bislang ist Mercedes PRO connect in 19 europäischen Ländern sowie in den USA verfügbar. Von dem webbasierten Service profitieren Fuhrparkbetreiber vom Kleinstgewerbe bis hin zu Großkunden.

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