Ergebnisse 1. Quartal 2020

29. April 2020 - Daimler hat heute die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht, das am 31. März 2020 abgeschlossen wurde. Der Konzern erwartet 2020 Absatz, Umsatz und EBIT unter Vorjahresniveau.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen auf einen Blick

644.300 Fzge.

Konzernabsatz

Q1 2019: 773.800

37,2 Mrd.

Konzernumsatz

Q1 2019: 39,7 Mrd. €

617 Mio

Konzern-EBIT

Q1 2019: 2.798 Mio. €

168 Mio.

Konzernergebnis

Q1 2019: 2.149 Mio. €

-2,3 Mrd.

Free Cash Flow Industriegeschäft

Q1 2019: -2,0 Mrd. €

9,3 Mrd.

Nettoliquidität Industriegeschäft

Ende 2019: 11,00 Mrd. €

Das Konzernergebnis betrug im ersten Quartal 168 (Q1 2019: 2.149) Mio. €. Das auf die Aktionäre der Daimler AG entfallende Konzernergebnis belief sich auf 94 (Q1 2019: 2.095) Mio. €; dies führte zu einem Rückgang des Ergebnisses je Aktie auf 0,09 (Q1 2019: 1,96) €.

Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft - und auf unser Unternehmen. Wir haben proaktiv die Fertigung im März gestoppt und sehr schnell Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und zum Kostenmanagement auf den Weg gebracht. Daimler hat daher das erste Quartal mit einem positiven Ergebnis und einer robusten Liquidität abgeschlossen. Jetzt haben wir mit dem schrittweisen Hochfahren unserer Produktion begonnen. Gleichzeitig investieren wir weiterhin in Elektrifizierung und Digitalisierung. Diese Schlüsseltechnologien für die Zukunft stehen nicht zur Disposition.

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG

In den ersten drei Monaten 2020 wurden 1,6 (Q1 2019: 1,7) Mrd. € in Sachanlagen investiert. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei 2,4 (Q1 2019: 2,4) Mrd. €. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug minus 2,3 (Q1 2019: minus 2,0) Mrd. € und war insbesondere geprägt durch die weltweiten Auswirkungen der Pandemie. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts lag bei minus 1,9 (Q1 2019: minus 2,0) Mrd. €. Dieser ist nach wie vor durch weiterhin hohe Investitionen in künftige Produkte beeinflusst.

Mit den Produktionsunterbrechungen im März und April begegnete Daimler proaktiv der vorübergehend niedrigeren Nachfrage durch die Pandemie und sicherte die Finanzkraft des Unternehmens. Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 von 11,0 Mrd. € auf 9,3 Mrd. € am Ende des ersten Quartals. Der Rückgang ist insbesondere auf den negativen Free Cash Flow des Industriegeschäfts zurückzuführen.

Die Daimler AG hat Anfang April die finanzielle Flexibilität mit einer weiteren syndizierten Kreditlinie in Höhe von zwölf Mrd. € deutlich erhöht. Diese besteht zusätzlich zur bereits bestehenden, revolvierenden Kreditlinie über elf Mrd. €, die bisher noch nicht in Anspruch genommen wurde und mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2025 inklusive Verlängerungsoptionen ausgestattet ist. Die zusätzliche Darlehensfazilität wurde mit einem internationalen Bankenkonsortium vereinbart und kann in einem Zeitraum von zwölf Monaten mit zwei Verlängerungsoptionen von sechs Monaten gezogen werden.

Infolge der weltweiten Auswirkungen der Pandemie und den daraus resultierenden Absatzrückgängen verzeichneten Mercedes-Benz Cars & Vans sowie Daimler Trucks & Buses deutliche Ergebnisrückgänge. Auch bei Daimler Mobility belasteten im Zusammenhang mit der Pandemie Mehraufwendungen für die Kreditrisikovorsorge das Ergebnis.

Der Absatz des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars & Vans ging im ersten Quartal um 16% auf 546.700 (Q1 2019: 652.400) Fahrzeuge zurück. Der Umsatz betrug 23,2 (Q1 2019: 24,1) Mrd. €. Das EBIT lag bei 510 (Q1 2019: 1.143) Mio. €, die Umsatzrendite bei 2,2% (Q1 2019: 4,8%). Das um wesentliche Einzelsachverhalte bereinigte EBIT betrug 603 (Q1 2019: 1.372) Mio. €, die bereinigte Umsatzrendite 2,6% (Q1 2019: 5,7%). Der Cash Flow before Interest and Taxes (CFBIT) lag bei minus 1.729 (Q1 2019: minus 835) Mio. €, der bereinigte CFBIT betrug minus 1.281 (Q1 2019: minus 756) Mio. €. Die bereinigte Cash Conversion Rate (CCR) belief sich auf minus 2,1 (Q1 2019: minus 0,6).

Mercedes-Benz Cars verkaufte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 470.600 (Q1 2019: 555.300) Pkw – ein Minus von 15%. Der Absatz von Mercedes-Benz Vans verringerte sich um 22% auf 76.200 (Q1 2019: 97.000) verkaufte Einheiten.

Der Absatz des Geschäftsfelds Daimler Trucks & Buses ging im ersten Quartal um 20% auf 97.600 (Q1 2019: 121.400) Fahrzeuge zurück. Der Umsatz betrug 8,7 (Q1 2019: 10,2) Mrd. €. Das EBIT lag bei 247 (Q1 2019: 553) Mio. €, die Umsatzrendite bei 2,8% (Q1 2019: 5,4%). Der Cash Flow before Interest and Taxes (CFBIT) lag bei minus 85 (Q1 2019: minus 232) Mio. €, was zu einer Cash Conversion Rate (CCR) von minus 0,3 (Q1 2019: minus 0,4) führte.

Daimler Trucks verkaufte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 92.500 (Q1 2019: 115.900) Lkw – ein Minus von 20%. Der Absatz von Daimler Buses ging um 8% auf 5.100 (Q1 2019: 5.500) Einheiten zurück.

Bei Daimler Mobility schwächte sich das Neugeschäft im ersten Quartal um 7% auf 16,2 (Q1 2019: 17,3) Mrd. € ab. Das Vertragsvolumen belief sich auf 159,6 (Jahresende 2019: 162,8) Mrd. €. Der Umsatz belief sich auf 7,1 (Q1 2019: 6,9) Mrd. €. Das EBIT lag bei 58 (Q1 2019: 1.209) Mio. €. Die Eigenkapitalrendite lag mit 1,6% unter dem Vorjahreswert von 35,7%. Das bereinigte EBIT betrug 58 (Q1 2019: 491) Mio. €, die bereinigte Eigenkapitalrendite 1,6% (Q1 2019: 14,5%).

Konzern-Kennzahlen im Fünf-Jahres-Vergleich

  • Umsatz
  • EBIT
  • Absatz

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.