Ergebnisse 3. Quartal 2020

23. Oktober 2020 - Daimler hat heute die Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht. Die Kennzahlen zeigen eine gute Geschäftsentwicklung, die auf verbesserten Märkten sowie attraktiven Produkten in Kombination mit strenger Kostendisziplin und umfangreichen Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität beruht.

Aufgrund eines überzeugenden Produktportfolios und einer positiven Markterholung haben wir im dritten Quartal eine gute Geschäftsentwicklung verzeichnet. Wir haben unsere umfangreichen Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Cash Management erfolgreich vorangetrieben. Mit diesem Schwung sind wir auf dem richtigen Weg, um unser Geschäft wetterfester zu machen. Die Transformation von Daimler ist allerdings ein Langstreckenrennen. Wir halten das Tempo weiter hoch - fokussiert und mit hoher Disziplin.

Harald Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Finanzen & Controlling/Daimler Mobility

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick

772.700Einheiten

Konzern-Absatz

Q3 2019: 839.300 Einheiten

40,3Mrd. €

Umsatz

Q3 2019: 43,3 Mrd. €

3,1Mrd. €

EBIT

Q3 2019: 2,7 Mrd. €

2,2Mrd. €

Konzernergebnis

Q3 2019: 1,8 Mrd. €

5,1Mrd. €

Free Cash Flow Industriegeschäft

Q3 2019: 2,8 Mrd. €

13,1Mrd. €

Nettoliquidität Industriegeschäft

Ende Q2 2020: 9,5 Mrd. €

Free Cash Flow im Detail

Der hohe Free Cash Flow im dritten Quartal von rund 5,1 Mrd. € spiegelt die anhaltenden Maßnahmen zur Kostenreduzierung und zum Erhalt der Liquidität sowie die positive operative Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern wider. Dazu trugen auch die Dividende des chinesischen Joint Ventures BBAC über 1,2 Mrd. €, positive Beiträge aus der Entwicklung des Working Capital sowie saisonale Einflüsse bei.

Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts erreichte 5.345 (Q3 2019: 2.931) Mio. €.

Die Seite Kennzahlen-Konzern enthält zahlreiche weitere Kennzahlen und liefert einen schnellen Überblick über die Entwicklung relevanter Quartalszahlen in einem Zeitraum von drei Jahren (z.B. Investitionen ins Industriegeschäft, Ergebnis je Aktie, Nettoliquidität, etc.).

Ergebnisse der Geschäftsfelder

Der Absatz des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars & Vans ging im dritten Quartal um 4% auf 673.400 (Q3 2019: 705.000) Fahrzeuge zurück. Dennoch stieg das bereinigte EBIT auf 2.417 (Q3 2019: 1.868) Mio. €, die bereinigte Umsatzrendite auf 9,4% (Q3 2019: 7,0%). Eine verbesserte Preisdurchsetzung und eine deutliche Reduzierung der Fixkosten trugen positiv zur Steigerung der Profitabilität bei. Dagegen belasteten Restrukturierungsmaßnahmen von 297 Mio. € das Ergebnis des Geschäftsfelds. Dazu gehören das eingeleitete Programm zur Personalkostenoptimierung (229 Mio. €) und Aufwendungen zur Anpassung und Neuausrichtung der Kapazitäten innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks (68 Mio. €) in Verbindung mit dem angestrebten Verkauf des Pkw-Werks Hambach (Frankreich). Beide Initiativen werden mittel- und langfristig die Fixkosten senken.

Der Absatz des Geschäftsfelds Daimler Trucks & Buses ging im dritten Quartal um 26% auf 99.300 (Q3 2019: 134.300) Fahrzeuge zurück. Das bereinigte EBIT betrug 603 (Q3 2019: 838) Mio. €, die bereinigte Umsatzrendite 6,5% (Q3 2019: 7,3%). Das Ergebnis wurde durch Volumenrückgänge hauptsächlich infolge rückläufiger Märkte aufgrund der COVID-19-Pandemie negativ beeinflusst. Die eingeleiteten Maßnahmen führten zu Kostensenkungen in sämtlichen Funktionsbereichen, insbesondere wirkte sich die signifikante Reduzierung der Fixkosten positiv aus. Das Geschäftsfeld verzeichnete darüber hinaus einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge in fast allen Kernregionen im Vergleich zum Vorquartal, wobei der Auftragseingang in Europa und Nordamerika auch im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegte.

Bei Daimler Mobility stieg das Neugeschäft im dritten Quartal um 2% auf 18,7 (Q3 2019: 18,3) Mrd. €. Das bereinigte EBIT betrug 601 (Q3 2019: 469) Mio. €, die bereinigte Eigenkapitalrendite 16,5% (Q3 2019: 13,5%). Positive Effekte ergaben sich unter anderem durch die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenposition. Darüber hinaus waren aufgrund der bereits im ersten Halbjahr 2020 erfolgten Reaktion auf die COVID-19-Pandemie keine weiteren Zuführungen zur Kreditrisikovorsorge im dritten Quartal 2020 mehr notwendig.

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.