Kennzahlen 2018. Konzern

Hier gibt es die wichtigsten Konzern-Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2018 - eine kurze Interpretation inklusive. Detaillierte Informationen liefert unser Geschäftsbericht.

Welches Ergebnis haben wir 2018 erzielt?

167.362 Mio.

Umsatz

im Vorjahr: 164.154 Mio. €

11.132 Mio.

EBIT

im Vorjahr: 14.348 Mio. €

7.582 Mio.

Konzernergebnis

Im Vorjahr: 10.617 Mio. €

Der Konzernumsatz stieg trotz schwieriger Rahmenbedingungen um 2,0 %. Der Umsatzanstieg war insbesondere auf das Absatzwachstum bei Daimler Trucks und die Zunahme des Vertragsvolumens bei Daimler Financial Services zurückzuführen. Das Konzern-EBIT lag mit 11,1 Mrd. Euro auf hohem Niveau, aber deutlich unter Vorjahr. Das Konzernergebnis ging auf 7,6 Mrd. Euro zurück. Im Vorjahr 2017 hatte ein einmaliger Effekt durch die US Steuerreform das Konzernergebnis um eine Mrd. € erhöht. Einen tieferen Blick in die Vergangenheit bietet unsere interaktive Zehnjahres-Übersicht.

Wie haben sich Free Cash Flow und Wertbeitrag 2018 zum Vorjahr entwickelt?

2.898 Mio.

Free Cash Flow des Industriegeschäfts

im Vorjahr: 2.005 Mio. €

3.658 Mio.

Wertbeitrag

im Vorjahr: 7.004 Mio. €

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im Jahr 2018 auf 2,9 Mrd. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 2,0 Mrd. €, konnte jedoch die Dividendenausschüttung im Jahr 2018 von 3,9 Mrd. € nicht übertreffen. Der Anstieg des Free Cash Flow im Industriegeschäft um 0,9 Mrd. € auf 2,9 Mrd. € ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr geleistete außerordentliche Zuwendung in das Pensionsvermögen sowie auf niedrigere gezahlte Ertragsteuern zurückzuführen. Zudem war ein höherer Zahlungsmittelzufluss aus den von Beijing Benz Automotive Co., Ltd. ausgeschütteten Dividenden zu verzeichnen.

Wie berechnet sich der Free Cash Flow?

Die von Daimler verwendete Messgröße für die Finanzkraft seiner industriellen Aktivitäten ist der Free Cash Flow des Industriegeschäfts (vgl. Tabelle), dessen Ableitung auf Grundlage der veröffentlichten Cash Flows aus der Geschäfts- und Investitionstätigkeit erfolgt. Die im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit enthaltenen Zahlungsströme aus dem Kauf und Verkauf von verzinslichen Wertpapieren und ähnlichen Geldanlagen werden herausgerechnet, da diese Wertpapiere der Liquidität zugeordnet sind und deren Veränderung daher nicht Bestandteil des Free Cash Flow ist.

  2018
(in Millionen €)
Cash Flow aus der
Geschäftstätigkeit
12.915
Cash Flow aus der
Investitionstätigkeit
-9.307
Veränderung der verzinslichen
Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen
-505
Übrige Anpassungen -205
Free Cash Flow des
Industriegeschäfts
2.898

Die übrigen Anpassungen betreffen zahlungsunwirksame Zugänge an Sachanlagen, die dem Konzern aufgrund der Ausgestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge als wirtschaftlichem Eigentümer zuzuordnen sind. Weiterhin werden Effekte aus der Finanzierung konzerninterner Händler sowie Effekte aus konzerninternen Geldanlagen herausgerechnet. Darüber hinaus werden die im Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit auszuweisenden Zahlungsströme im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von Anteilen an Tochtergesellschaften ohne Beherrschungsverlust im Free Cash Flow berücksichtigt.

Der Value Added des Konzerns ging im Berichtsjahr um 3,3 Mrd. € auf 3,7 Mrd. € zurück; dies entspricht einer Verzinsung des eingesetzten Kapitals von 14,8 (i. V. 22,5) %. Damit wurde der Mindestverzinsungsanspruch von 8 % erneut übertroffen. Der deutliche Rückgang des Value Added war vor allem auf die Entwicklung des EBIT der Geschäftsfelder zurückzuführen. Darüber hinaus führte der Anstieg der durchschnittlichen Net Assets, hauptsächlich infolge höherer Investitionen im Anlagevermögen sowie steigender Vorratsbestände, zu weiteren negativen Effekten auf den Value Added.

Welche Bedeutung hat der Wertbeitrag?

Der Value Added (Wertbeitrag) zeigt, in welchem Umfang der Konzern und seine Geschäftsfelder den Verzinsungsanspruch der Kapitalgeber erwirtschaften beziehungsweise übertreffen und damit Wert schaffen.

Wie berechnet sich der Wertbeitrag?

Der Wertbeitrag (= Value Added) lässt sich als Differenz aus der operativen Ergebnisgröße und den auf das durchschnittlich gebundene Kapital (Net Assets) anfallenden Kapitalkosten ermitteln.

Wie war die Gewinnausschüttung für 2018?

3,25

Dividende pro Aktie

im Vorjahr: 3,65 €

3.500 Mio.

Dividendensumme

im Vorjahr: 3.900 Mio. €

48 %

Ausschüttungsquote

im Vorjahr: 37%

Die Dividende von 3,25 € pro Aktie ist die zweithöchste unserer Unternehmensgeschichte. Damit haben wir in 2019 eine der attraktivsten Dividenden im DAX ausgeschüttet. Für die vergangenen fünf Geschäftsjahre 2014-2018 hat Daimler seine Aktionäre in Summe mit 17 Milliarden Euro am Ergebnis beteiligt.

Wir investieren in die Zukunft

7.470 Mio.

Sachinvestitionen 2018

im Vorjahr: 6.701 Mio. €

9.107 Mio.

F & E Leistungen 2018

im Vorjahr: 8.711 Mio. €

<130

elektrifizierte PKW

bis 2022

Dies gilt insbesondere für die zunehmende Elektrifizierung unseres Produktportfolios und für die digitale Vernetzung unserer Produkte und Prozesse auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verfolgen wir das Ziel, die Wettbewerbsposition von Daimler vor dem Hintergrund der anstehenden technologischen Herausforderungen zu stärken.

Allein bei unseren Pkw stecken wir 10 Milliarden Euro in den Ausbau unserer Elektro-Flotte. Bis 2022 wird das gesamte Portfolio von Mercedes-Benz Cars elektrifiziert. Das heißt, wir werden unseren Kunden in jedem Segment unterschiedliche elektrifizierte Alternativen anbieten - vom smart bis zum SUV. Wir werden bis 2022 mehr als 20 neue xEVs auf den Markt bringen. Dabei verfolgen wir eine dreistufige Antriebsstrategie:

  • hocheffiziente Hightech-Verbrennungsmotoren mit zunehmender Elektrifizierung (48-Volt-Technologie)
  • zahlreiche Plug-In-Hybrid-Modelle (PHEV) und
  • rein elektrischer Antrieb mit Batterie (BEV) oder Brennstoffzelle.

Bis 2025 soll der Anteil der reinen Elektrofahrzeuge am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen. Bis 2030 sollen Elektromodelle mehr als die Hälfte unseres Autoverkaufs ausmachen - dazu gehören reine Elektroautos und Plug-in-Hybride.

Auch bei den Nutzfahrzeugen treiben wir die Elektromobilität voran: Bei unseren Vans elektrifizieren wir alle gewerblichen Baureihen. Daimler Trucks war mit dem FUSO eCanter der erste Hersteller mit einem vollelektrischen Lkw in Serienproduktion. Wir erproben elektrisch angetriebene Lkw aller Klassen im Transportalltag. Unser Anspruch ist klar: Als Weltmarktführer wollen wir auch bei elektrischen Lkw führend sein. Seit Ende 2018 läuft außerdem die Serienproduktion des eCitaro. Das ist unser elektrischer Stadtbus.

Beschäftigte und Absatz weltweit in 2018

298.683

Beschäftigte

Im Vorjahr 289.321 Beschäftigte

3,4 Mio.

verkaufte Fahrzeuge

Im Vorjahr: 3,3 Mio. Fahrzeuge

0,7%

PKW mit Elektroantrieb*

*Summe: hocheffiziente Hightech-Verbrennungsmotoren mit zunehmender Elektrifizierung (48-Volt-Technologie), Plug-In-Hybrid-Modelle (PHEV) und rein elektrischer Antrieb mit Batterie (BEV) oder Brennstoffzelle.

Maßgeblich dafür war die insgesamt gute Geschäftslage. Kernelemente unserer Personalstrategie sind, unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Belegschaft zu sichern.

Daimler hat den Absatz im Jahr 2018 um 2 % auf 3,4 Mio. Fahrzeuge gesteigert und damit das angestrebte Wachstumsziel erreicht. Die Geschäftsfelder Daimler Trucks (+10 %), Mercedes-Benz Vans (+5 %) und Daimler Buses (+8 %) haben die zu Jahresbeginn abgegebenen Prognosen bestätigt. Bei Mercedes-Benz Cars lag der Absatz mit einem Plus von 0,4 % geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. Damit wurde das zu Jahresbeginn angestrebte Ziel nicht ganz erreicht.

Daimler geht davon aus, dass bis zum Jahr 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Dafür planen wir, mehr als zehn reine Elektro-Pkw auf den Markt zu bringen – in allen Segmenten, vom smart bis zum großen SUV. Wir investieren rund 10 Mrd. Euro in den Ausbau unserer Elektroflotte und über 1 Mrd. Euro in den Aufbau der Batterieproduktion.

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