Von China nach Stuttgart und wieder zurück Internationale Karriere mit INspire – the Leaders‘ Lab

Mit ihren 26 Jahren hat Sunnyi Braun schon einige internationale Stationen hinter sich: Die gebürtige Münchnerin bewarb nach ihrem Bachelor in Shanghai und ihrem Master in Irland erfolgreich für das Talentprogramm „INspire – the Leaders‘ Lab“. Im Interview berichtet sie von ihren ersten Erfahrungen mit Daimler seit ihrem Einstieg im Oktober 2018 und ihren Geheimtipps für Peking.

Sunnyi während des Recruitathons – ein dreitägiges Assessment für alle Bewerberinnen und Bewerber

Hallo Sunnyi! Seit wann bist du bei Daimler und wie bist du auf uns aufmerksam geworden?

Hallo! Ich bin seit Oktober 2018 hier bei Daimler. Aufmerksam bin ich durch eine LinkedIn-Anzeige geworden. In der Anzeige wurde das Talentprogramm „INspire - the Leaders‘ Lab“ beworben und wie vielseitig das Programm ist, dies hat mich natürlich sehr interessiert! Also habe ich gar nicht lange überlegt und mich direkt beworben. Mir hat gefallen, dass man das Programm selbst mitgestalten kann. So habe ich nämlich die Möglichkeit erhalten, für ein Projekt auch wieder nach China zurück zu kehren – aber dieses Mal für Daimler.

Außerdem, habe ich habe eine Mentorin, die in China ansässig ist. Von ihr erhalte ich jeden Support, den ich benötige, um meine Zeit als Trainee bestmöglich zu gestalten! Würde ich als nächstes zum Beispiel ein Projekt in Japan bei Fuso machen wollen, bin ich mir sicher, dass ich auf ihre Unterstützung zählen kann.

Ihren zweiten Einsatz hatte Sunny in der Produktplanung in Sindelfingen.

Erzähl mal, wie läuft das INspire-Programm bisher für dich ab?

Alles hat mit meiner Online-Bewerbung angefangen, nach verschiedenen Online-Tests wurde ich zum dreitägigen Recruitathon nach Stuttgart eingeladen. Als ich noch in der selbigen Woche eine Zusage bekommen habe, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Rückblickend muss ich sagen, dass der Recruitathon einfach cool war! Ich habe nicht nur Mitbewerberinnen und Mitbewerber, sondern auch das Top-Management kennengelernt und dadurch viele Einblicke erhalten. Außerdem waren die Aufgaben interessant und haben viel Spaß gemacht, vor allem der Pitch!

Wichtig finde ich auch, dass wir in jedem Projekteinsatz Feedback bekommen. Denn nur durch Feedback haben wir die Chance uns weiterzuentwickeln. Innerhalb des Programms haben wir auch vier Training Camps. Hier lernen wir beispielsweise wie man Mitarbeitergespräche führt und was einen guten Projektleiter ausmacht. – Genau das spiegelt auch die Zielsetzung des Programms wider!

Mein letzter Einsatz war im Bereich RD im Team China Requirements. Dort haben wir an Shared Mobility Themen für Limousinen-Services für den chinesischen Markt und Level 4 automatisiertes Fahren gearbeitet. Das Tolle am Einsatz war, dass ich von Anfang an Verantwortung im Team übernehmen konnte und gemerkt habe, dass meine Meinung geschätzt wurde.

Unterwegs oder am Arbeitsplatz – Daimler macht mobiles Arbeiten möglich.

Wie erlebst du das Unternehmen Daimler?

In den ersten Wochen habe ich viel über die Initiative „Leadership 2020“ gelesen. Daimler erfindet sich und auch die Führungskultur neu, das war ein weiterer Grund für meine Bewerbung. Mir gefällt die Unternehmenskultur, die ich hier erlebe: Wir sind weg von Krawatte und Anzug, leben flache Hierarchien und ich kann mich mit dem Management auf Augenhöhe unterhalten.

Wo hast du gerade deinen Einsatz?

Aktuell bin ich in der Produkt- und Konzeptplanung bei Mercedes-Benz Cars tätig. Hier bin ich zum Beispiel für die Konzeption eines Projektraumes oder die Implementierung von „Design Thinking“ in unsere Prozesse zuständig. Ich durfte auch bei der Entwicklung eine Kommunikationsstrategie und deren Umsetzung mitarbeiten. Ich finde es spannend zu erleben, wie ein Auto von Grund auf entsteht und wie die verschiedensten Bereiche zusammenspielen, um dem Kunden am Ende mit einem tollen Fahrzeug zu überzeugen.

Nach einem Jahr heißt es: Halbzeit für Sunnyi.

Erzähl uns etwas über dich.

Ich liebe es zu Reisen, in verschiedenen Ländern zu leben und Sprachen zu lernen. Deshalb spreche Mandarin und kann koreanische Grundlagen und versuche mich immer weiter zu verbessern. Außerdem mache ich Taekwondo und habe mittlerweile sogar meinen zweiten schwarzen Gürtel. Ich hatte einen koreanischen Großmeister als Trainer, der natürlich die Kommandos auf Koreanisch gegeben hat. Ich könnte so langsam meine eigene Taekwondo Schule aufmachen [lacht].

Dein Geheimtipp für Peking?

Die Historie der verbotenen Stadt und der Sommerpalast mit seinem unglaublich schönen See in der Mitte! Da am besten eine Boot Tour machen und danach in die Hutongs und Xiaolongbao oder einen Beijing Hot Pot essen gehen.

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