Proud to share – Unter Strom mit car2go Interview mit Thorsten Sobe

Das Leitmotto von car2go bringt es auf den Punkt: Über drei Millionen Kunden teilen sich über das free-floating Carsharing-Angebot regelmäßig eines der weltweit 14.000 Autos. Im Durchschnitt wird dabei jede Sekunde ein car2go ausgeliehen. Die Vorteile: Man verfügt über ein Auto, ohne es zu besitzen. Parken, tanken oder laden und Versicherung inklusive. Das Angebot gibt es weltweit an 26 Standorten, davon sieben Mal in Deutschland. In drei europäischen Städten sogar ausschließlich elektrisch. Thorsten Sobe, 31 Jahre, arbeitet bei dem Tochterunternehmen der Daimler AG im Bereich Business Development als Experte für Elektromobilität. Hier sind fünf Fragen an ihn.

smart fortwo electric drive: Verbrauch (kombiniert) 15,1 kWh/100 km, CO2-Emissionen (kombiniert) 0 g/km

Wie würden Sie die Arbeitskultur bei car2go beschreiben?

car2go ist ein kleines und sehr dynamisches Tochterunternehmen der Daimler AG. Wege und Entscheidungsprozesse sind kurz, was im Hinblick auf ein innovatives Feld wie die Elektromobilität unerlässlich ist. Wir können Dinge schnell umsetzen und sind sehr flexibel. Auch der persönliche und lockere Umgang miteinander, der sich zum Beispiel in der gelebten „Du“-Kultur äußert, finde ich toll.

Das Produkt „free-floating Carsharing“ in einem Satz?

Für mich steht free-floating Carsharing für flexible und vor allem nachhaltige Mobilität, bei der ich immer dann ein Auto nutzen kann, wenn ich eins brauche. Am besten natürlich ein elektrisches von car2go.

smart fortwo electric drive: Verbrauch (kombiniert) 15,1 kWh/100 km, CO2-Emissionen (kombiniert) 0 g/km

Was genau macht man als Experte für Elektromobilität?

Vor allem geht es darum, die Elektrifizierung bei car2go voranzutreiben. Wir sind Vorreiter im Bereich der Elektromobilität und wollen dies auch bleiben. Dafür werden wir verstärkt elektrisches Carsharing an bereits bestehenden und neuen Standorten anbieten. Hierbei können wir auf ein großes Know-how zurückgreifen. Ich analysiere und optimiere die Standorte, an denen car2go bereits elektrisch fahrendes Carsharing anbietet, wie in Madrid, Amsterdam oder Stuttgart. Basierend auf unseren Erkenntnissen entwickeln wir dann Strategien, um weitere Städte erfolgreich zu elektrifizieren. Dabei beschäftige ich mich mit Fragen wie: Welche Städte eignen sich am besten? Wie sollte die Elektrifizierung dort spezifisch umgesetzt werden? Wo werden Ladestationen am meisten benötigt und wo können sie aufgestellt werden?

Was mögen Sie besonders an Ihrem Job?

Mich begeistert, dass ich meine Fachkenntnisse vielseitig einbringen kann. An einem Produkt zu arbeiten, welches ich privat nutze und das eine so große Rolle im Bereich der modernen Mobilität spielt – das ist wirklich spannend. Zudem ist im Bereich Elektromobilität vieles noch nicht festgelegt. So wissen wir beispielsweise nicht, welche konkreten Rahmenbedingungen es in zwei Jahren für Elektromobilität geben wird. Ich tausche mich daher mit verschiedensten Bereichen innerhalb von car2go und Daimler, insbesondere mit smart, CASE und den Entwicklungsabteilungen, aus. Hinzu kommt die Internationalität der Stelle, ich bin viel im Ausland unterwegs, kann meine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und mich mit Kollegen weltweit vernetzen.

(CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus: 17,9–16,6 kWh/100 km.*)

Wie sind Sie zu Daimler gekommen?

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen studiert und Auslandssemester in London und Paris gemacht. Danach bin ich durch eine Promotion mit der École Polytechnique in Paris und in Zusammenarbeit mit Daimler im Bereich der Konzeption von Elektroantrieben eingestiegen. Mein Thema: Der Umgang mit den Herausforderungen der Elektromobilität und wie Unternehmen diese erfolgreich meistern können. Seit April 2016 bin ich bei car2go, wo noch viele spannende Aufgaben auf mich warten.

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