Mobil Arbeiten bei Daimler hat das viele Gesichter

Wenn von mobilem Arbeiten die Rede ist, denken viele an junge Mütter oder Väter, die am Abend noch eine Unterlage fertigstellen, wenn die Kinder im Bett sind. Oder, dass Mitarbeiter am Vormittag zu Hause arbeiten, weil sich ein Handwerker angesagt hat. Doch das sind nur zwei von vielen Facetten, die nach der neuen Gesamtbetriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten möglich sind, die Ende 2016 in Kraft trat.

Tatsächlich bietet die Daimler-Regelung sehr viel mehr: Ein Recht auf mobiles Arbeiten, sofern es die Arbeitsaufgabe erlaubt und damit die Möglichkeit zu mehr Zeitsouveränität und Flexibilität. Klar ist, dass eine S-Klasse nicht außerhalb der Daimler-Betriebsstätten gefertigt werden kann. Doch sehr viele Aufgaben lassen sich in unserer vernetzten Arbeitswelt an anderen Orten als im Betrieb erledigen. Mit den modernen Kommunikationsmitteln können wir uns von fast überall mit Kollegen austauschen. Natürlich setzt dies auch Disziplin und Eigenverantwortung voraus. Und eine Kultur des Vertrauens zwischen Mitarbeitern und ihren Vorgesetzten. Ein klares Bekenntnis zu mobilem Arbeiten wurde an vielen Stellen erkennbar: Im Vorfeld der neuen Regelung, als ein sehr umfassender Beteiligungsprozess von Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat gestartet wurde. Aber auch in Dialogen mit der Generation Y ebenso wie mit langjährigen Beschäftigten. Sich auf diese Anforderungen einzustellen und als attraktiver Arbeitgeber hier Angebote zu machen, wird von Unternehmensseite und Gesamtbetriebsrat gleichermaßen getragen:

Wir erfüllen den Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach mehr Freiraum, noch flexibler und eigenverantwortlicher arbeiten zu können. Unser Ziel ist es, mobiles Arbeiten aktiv zu unterstützen und damit auch die Arbeits- und Führungskultur bei Daimler zu verändern

Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG

Mit den neuen Regeln für mobiles Arbeiten machen wir einen großen Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Vertrauen. Privat- und Berufsleben können damit noch besser vereinbart werden.

Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG

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