5 Etappen bis zum Start beim Stern Sara Kienle

Wie schaut sie denn nun eigentlich aus, die Eintrittskarte zum Daimler? Was braucht es, um Chancen auf einen der heißbegehrten Ausbildungsplätze zu haben? Ist es erste Berufserfahrung durch Schulpraktika? Spielt der Schulabschluss eine Rolle? Braucht man eine offene und kommunikative Art? Oder doch das berühmte Quäntchen Glück? Rückblickend kann ich sagen: Wahrscheinlich war es wohl von allem etwas, was mir den Einstieg beim Daimler möglich gemacht hat.

1. Etappe: Die erste August-Woche im Jahr 2015 ist der Startschuss für mein Rennen mit dem einen großen Ziel: Die Ausbildung beim Daimler. Mit reichlich Zeitdruck erstelle ich meine Online-Bewerbung zur Kauffrau für Büromanagement, um unter den ersten Bewerbern mit dabei zu sein.

2. Etappe: Zwei Wochen später feiere ich den ersten Etappensieg. In meinem E-Mail-Postfach finde ich eine Einladung zum Online-Test. Mir wird ein wenig mulmig als ich feststelle, dass auch Mathematik-Aufgaben zu beantworten sind. Das war noch nie meine Stärke. Trotzdem: Beim Online-Test schneide ich gut ab und erhalte schon wenige Tage später eine Einladung zum Vor-Ort-Test.

3. Etappe: Mit einer ordentlichen Portion Aufregung im Gepäck mache ich mich am 9. September auf den Weg zum Vor-Ort-Test in die Kaufmännische Berufsausbildung am Standort Esslingen-Brühl. Wieder begegnen mir diese fiesen Mathe-Fragen, die ich erst mal außer Acht lasse, um mich auf die übrigen Aufgaben zu konzentrieren. Und diese machen mir richtig Spaß!

4. Etappe: Ich nähere mich dem großen Ziel. Nach drei Wochen des „Zitterns und Bangens“ wird es nach dem Sommerferien ernst: das Vorstellungsgespräch. Nach intensiven Vorbereitungen und ausgestattet mit meinem „Plappergöschle“, gelang es mir, meine Gesprächspartner zu überzeugen. Die Chemie hat auf Anhieb gepasst. Mit einem guten Gefühl geht’s zurück nach Hause. Jetzt heißt es ein letztes Mal: Warten und Hoffen.

5. Etappe: Der finale Schritt über die Ziellinie. Denn jetzt ist sie endlich da. Am 25. September erhalte ich die Zusage. Mein Traum wird wahr. Ich beginne meine Ausbildung beim Daimler. Freude, Stolz und Erleichterung! Emotionen, die wahrscheinlich jeder neue Azubi kennt, wenn es um das Unterschreiben des Ausbildungsvertrages geht.

Das Rennen um einen der begehrten Ausbildungsplätze habe ich nun also erfolgreich bestritten. Um die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn zu überbrücken, sammle ich nun ein Jahr lang ehrenamtlich und durch Praktika Berufserfahrung. Erst dann, am 1. September 2016, geht die Ausbildung mit den Einführungstagen in der Kaufmännischen Berufsausbildung so wirklich los. Die Aufregung, mit der ich mich morgens auf den Weg zu meinem allerersten Arbeitstag mache, legt sich schnell. Es dauert nur wenige Minuten, da halte ich schon ein Schwätzchen mit meinen neuen und überaus netten Kollegen. Zum ersten Mal lerne ich auch meine Ausbilderin kennen. Ich merke schnell: Hier beim Daimler fühle ich mich wohl.

Die Einführungstage machen nicht nur Spaß, sie sind auch gleichbedeutend mit einer Flut an Informationen. Schließlich brauchen wir nicht nur vertiefte Unternehmens- und Produktkenntnisse sondern auch praktische Tipps und Erläuterungen rund um den ersten Tag im Fachbereich.

Endlich ist es soweit: Für mich geht es zunächst ins Sekretariat im Van-Bereich. Dort beschäftigt man sich mit dem Qualitätsmanagement. Wie wird wohl das Team aussehen, mit dem ich hier in den nächsten Monaten zusammenarbeiten werde? Was werden meine Aufgaben sein? Nachdem ich im Vorfeld noch ein paar organisatorische Dinge geklärt habe wie ich z. B. durch das Labyrinth des Gebäude Kodak in mein Büro finde oder „was zieht Frau an?“, empfängt mich meine Fachausbilderin herzlich. Jegliche Aufregung ist bei mir mit einem Mal verflogen. Einen so angenehmen Start hatte ich mir gewünscht. In den ersten Wochen gibt es für mich viel Neues zu lernen, z. B. verschiedene DV-Programme und Anwendungen, mit denen im Sekretariat täglich gearbeitet wird. In einer ganzen Menge Meetings erlebe ich den Arbeitsalltag beim Daimler hautnah.

Heute ist die Hälfte der Zeit im ersten Fachbereich schon vorbei. Ein wenig stolz bin ich schon. Denn ich kann behaupten, dass ich hier im Unternehmen angekommen bin. Kurzum: Ich bin froh über meinen guten „Start beim Stern“ und hoffe, dass es so weitergeht.

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