Ausbildung mit (hoch-)spannenden Aufgaben

Schon seit seiner Kindheit ist Faissal Nurin begeistert von Technik – besonders von Autos. Bei seiner Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik macht der gebürtige Hamburger seine Leidenschaft zum Beruf. Im Mercedes-Benz Werk in Rastatt lernt er, Motoren und elektrische Antriebe in Schuss zu halten und für maximale Sicherheit auf der Straße zu sorgen. Warum er nach seinem Abitur unbedingt eine technische Ausbildung machen wollte, was ihn bei seiner Lehre besonders motiviert und weshalb er für die Ausbildung bei Daimler auch gerne aus dem Norden nach Rastatt gezogen ist, erzählt uns Faissal im Gespräch.

Faissal in seiner Ausbildungswerkstatt in Rastatt.

Faissal, seit 2018 bist Du Auszubildender bei Daimler im Bereich Kfz-Mechatronik für System und Hochvolttechnik. Woher kommt Deine Begeisterung für Technik?

Ich habe schon immer gerne rumgeschraubt und wollte sehen, wie Dinge funktionieren. Wenn beispielsweise ein Elektrogerät bei uns kaputtgegangen ist, habe ich es auseinandergenommen und den Fehler gesucht. In der Schule hatte ich einen Freund, der von seinem Opa ein altes Auto bekommen hatte. Wir haben dann unsere Nachmittage in der Garage verbracht und versucht, den Motor zum Laufen zu bringen. Ich finde es einfach total spannend, wie bei Autos die Systeme zusammen funktionieren.

Da ist eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker natürlich naheliegend.

Absolut. 2017 habe ich mein Abitur gemacht. Viele meiner Schulfreunde haben sich direkt um einen Studienplatz beworben. Aber ich wollte etwas mit meinen Händen machen. Auf Ausbildungsmessen habe ich mich dann mit Ingenieuren aus verschiedenen Branchen unterhalten. Die meisten von ihnen hatten selbst eine technische Ausbildung und haben mir empfohlen, erst einmal praktische Erfahrungen zu sammeln und das Studium später darauf aufzubauen. So habe ich mich dann für die Ausbildung entschieden.

Wie bist Du zur Ausbildung bei Daimler gekommen?

Mercedes war schon immer meine Lieblingsmarke. Die Autos sind einfach cool. Deshalb wollte ich unbedingt für Daimler arbeiten – auch wenn ich dafür aus meiner Heimatstadt Hamburg nach Rastatt umziehen musste. Ich habe mich für eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker beworben und wurde zu „Let´s Benz“ eingeladen. Noch in der gleichen Woche hat sich mein Ansprechpartner gemeldet und mich gefragt, ob ich mir eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt „System und Hochvolttechnik“ vorstellen könnte – das war zu der Zeit ganz neu. Ich habe sofort zugesagt, weil ich Elektromobilität total spannend finde. Ich arbeite praktisch schon während meiner Ausbildung mit den Antrieben, die in Zukunft besonders wichtig sind.

Der Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik im Einsatz an einem unserer zahlreichen Plug-In-Modelle.

Wie war der Ausbildungsstart für Dich?

Ich war neu in der Stadt und kannte niemanden. Das war erstmal ungewohnt. Meine Meister und Ausbildungsbetreuer hatten Verständnis dafür, dass ich erstmal richtig ankommen musste. Sie haben mich von Anfang an unterstützt – zum Beispiel auch dabei, ein WG-Zimmer zu finden. So konnte ich mich schnell einleben. Und auch mit den Kolleginnen und Kollegen, die mit mir in der Ausbildungswerkstatt gestartet sind, habe ich mich von Anfang gut verstanden. Wir sind ein tolles Team und unternehmen auch nach der Arbeit gerne mal etwas zusammen.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Im ersten Jahr waren wir meistens in der Ausbildungswerkstatt. Da ging es für uns durch eine Art Grundausbildung. Wir haben zum Beispiel das Arbeiten mit Metall gelernt. Danach haben uns unsere Meister eigene Projekte zugeteilt. Bei diesen Projekten arbeiten wir meistens im Zweierteam. So können wir uns gegenseitig unterstützen – und es macht auch viel mehr Spaß. Unsere Werkstatt ist super ausgestattet. Wir haben moderne Hebebühnen und jeder hat sein eigenes Werkzeug. Bei meiner Ausbildung ist es mir wichtig, dass ich wirklich alle technischen Systeme kennenlerne. Unsere Meister führen uns dafür Schritt für Schritt an neue Themen heran.

Seit seiner Kindheit ist Faissal begeistert von Autos – diese Begeisterung sieht man ihm bei der Arbeit an!

Was meinst Du damit genau?

Wenn es bei einem Projekt beispielsweise um einen neuen Brem¬sentyp geht, besprechen wir die einzelnen Montageschritte zunächst mit dem Meister. Erst dann geht es ans Fahrzeug. So erhalten wir das Know-how, das wir brauchen. Gut finde ich auch die Fehlerkultur in der Ausbildungswerkstatt. Das heißt, wenn wir bei Projekten etwas falsch machen, gehen unsere Meister nochmal alles mit uns durch. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Das hilft natürlich gerade am Anfang und bringt wertvolle Erfahrungen. Ab dem zweiten Lehrjahr können wir unsere Fähigkeiten dann direkt bei Einsätzen im Betrieb austesten.

In welchen Bereichen warst Du schon tätig?

Ich hatte Stationen bei der Motorvormontage, beim Karosserierohbau, bei der zentralen Nacharbeit und im Qualitätsmanagement. Die Einsätze im Werk gehen drei bis sechs Wochen. Dabei haben wir immer einen Praxisbetreuer an der Seite. Besonders Spaß hat mir mein Einsatz im Qualitätsmanagement gemacht.

Sein Arbeitsumfeld ist hochspannend – im wahrsten Sinne des Wortes.

Was hat Dir bei diesem Praxiseinsatz so gefallen?

Beim Qualitätsmanagement finden während und nach der Produktion der Fahrzeuge viele Checks und Prüfungen statt. So stellen wir sicher, dass alles passt, wenn das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird. Das ist richtig vielseitig und ich kann mich voll einbringen.

Was ist Dein persönliches Highlight bei Deiner Ausbildung?

Mich interessiert besonders, wenn wir an neuen Fahrzeugmodellen und Technologien arbeiten. Bei einem Projekt in der Ausbildungswerkstatt haben wir zum Beispiel die Hochvoltbatterie eines ganz neuen Hybridfahrzeugs aus- und wieder eingebaut. Das war selbst für unseren Meister eine Premiere. Solche Aufgaben machen mir am meisten Spaß.

Hättest Du einen Tipp für junge Menschen, die sich für eine Ausbildung bei Daimler interessieren?

Einfach bewerben. Daimler bietet so viele verschiedene Ausbildungsberufe – da ist für jeden etwas dabei, unabhängig ob für den technischen oder kaufmännischen Bereich. Im Konzern bekommen Auszubildende die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Also: Informiert euch und schickt eure Bewerbung.

Noch eine persönliche Frage: Wer aus Deinem Bekanntenkreis hätte nach Deiner Meinung einen Nobelpreis verdient – und welchen?

Ganz klar meine Eltern. Mein Vater hat mich dazu motiviert, meinen Weg zu gehen und meine Ausbildung bei Daimler zu machen. Das war die richtige Entscheidung und ich merke, wie ich mich jeden Tag weiterentwickle. Ohne den Rückhalt meiner Eltern wäre das nicht möglich. Welche Nobelpreis-Kategorie dazu am besten passt, weiß ich allerdings nicht (lacht).

Die Bewerbungsphase für unsere deutschlandweiten Ausbildungsplätze bei Daimler läuft bereits! Finde deinen Traumberuf und bewirb dich direkt: http://d.ai/ausbildung

Persönlich: Faissal Nurin (21) Die Begeisterung für Mercedes-Benz liegt Faissal Nurin in den Genen. Bereits sein Vater fährt seit jeher Mercedes. Klar, dass auch die ersten Spielzeugautos des gebürtigen Hamburgers einen Stern auf der Motor-haube haben mussten. Heute begeistern Faissal Nurin besonders die sportlichen Modelle wie etwa die E-Klasse oder das Mercedes-AMG GT Coupé. In seiner Freizeit trainiert er gerne im Fitnessstudio oder verbringt einen entspannten Abend mit seinen Freunden.

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