3 Fragen an...

Am Next Big Thing arbeiten? Das tun wir. Wir haben fünf unserer Developer dieselben drei Fragen gestellt. So unterschiedlich ihre Antworten auch ausfallen, eines haben Sie gemein: die Leidenschaft, mit der sich die Kolleginnen und Kollegen der Zukunft widmen!

... Yilin Yu

30 Jahre
Softwarefunktionsentwicklerin für Elektro- und Hybridfahrzeuge

  • Frage 1
  • Frage 2
  • Frage 3

Wieso stellen IT und AI die Mobilität auf den Kopf?
Die IT bietet unzählige Möglichkeiten, um auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen. Wir können damit den Fahrkomfort verbessern, den Fahrspaß erhöhen und effizientere Leistung anbieten. Mit der Digitalisierung ist auch der Entwicklungsprozess agiler geworden. Wir können neue Ideen in einer Software integrieren und direkt in digitalen Prototypen erproben. Damit können wir in kürzester Zeit die besten Lösungen entwickeln.

Was macht dich zum Developer?
Durch meine Softwarefunktionen schaffe ich neue Erlebnisse für unsere Kunden. Ich kann meine Ideen realisieren und Lösungen für neue, spannende Herausforderungen entwickeln. Ein Beispiel ist der Anfahrvorgang in Hybridfahrzeugen. Das kann ein unkomfortabler Ruck sein oder eben eine angenehme durchgehende Beschleunigung. Das hängt von der programmierten Software ab, die wir entwickeln.

An welchem #NextBigThing arbeitest du gerade?
Ich arbeite aktuell im Team an einer neuen Software für die nächste Generation der Elektro- und Hybridantriebe. Unsere Software sorgt dafür, dass in der Leistungselektronik der optimale Betriebspunkt in Bezug auf Wirkungsgrad und Fahrkomfort ausgewählt wird.

... Kamal Muth

34 Jahre
Softwareentwickler für die Elektrifizierung von Kompaktfahrzeugen

  • Frage 1
  • Frage 2
  • Frage 3

Wieso stellen IT und AI die Mobilität auf den Kopf?
Der Fokus ändert sich um 360 Grad. In der Zukunft geht es wahrscheinlich weniger darum, wie sich ein Fahrzeug bewegt, sondern darum, was der Kunde währenddessen tun kann. Welchen Podcast hört sie/er am liebsten? Welches Onlinemagazin soll eingeblendet werden? Das Fahrzeug fährt autonom und der Kunde kann seine Fahrzeit sinnvoll nutzen. Eventuell sitzt er dabei gar nicht mehr in seinem eigenen Auto, sondern nutzt ein Car Sharing Modell. Dennoch ist dort alles auf ihn angepasst, weil IT und AI genau das möglich machen.

Was macht dich zum Developer?
Ich bin kein klassischer ITler. In das Thema Softwareentwicklung habe ich mich erst bei Daimler eingearbeitet. Heute bin ich für die Systementwicklung der 48V Systeme für die nächste Generation unserer Kompaktfahrzeuge im Jahr 2025 verantwortlich. Das heißt, ich arbeite sprichwörtlich an der Zukunft. Konkret kümmere ich mich softwareseitig darum, dass unsere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren weitestgehend elektrifiziert werden. Hierzu erarbeiten wir neue Features und Funktionen, die sich der Kunde voraussichtlich in der Zukunft wünschen wird.

An welchem #NextBigThing arbeitest du gerade?
Viel darf ich nicht verraten, aber ich habe es schon angedeutet: Wir arbeiten an der 48 V Systementwicklung der nächsten Generation von Kompaktfahrzeugen. Hier geht es also viel um Optimierung und Reduzierung von mechanischen Komponenten hin zu elektrischen Lösungen.

... Sebastian Renken

33 Jahre
Systementwickler für automatisiertes Fahren bei Daimler Trucks

  • Frage 1
  • Frage 2
  • Frage 3

Wieso stellen IT und AI die Mobilität auf den Kopf?
Die IT hat die Mobilität von heute bereits maßgeblich mitgestaltet. Innovationen in Fahrzeugen sind schon in den letzten 10-15 Jahren softwaregetrieben gewesen. Durch Fahrassistenzsysteme beispielsweise wurden Fahrzeuge in den letzten Jahren immer stärker automatisiert. Die Anwendung von AI lässt uns da jetzt nochmal einen enormen Sprung machen. Wir können heute Umfelderfassung, maschinelles Sehen und künstliche neuronale Netze praktisch am Fahrzeug anwenden. Auch Hardware-Neuerungen revolutionieren die Mobilität. Die nun verfügbare Rechenleistung ermöglicht es nämlich, für AI wichtige Algorithmen und Datenmengen in Echtzeit rechnen zu können.

Was macht dich zum Developer?
Ich habe mich schon immer für Technik begeistert und ich denke oft darüber nach, wie ich Innovationen am besten in meinem Aufgabengebiet einsetzen kann. Bevor ich mir privat ein IT-Produkt anschaffen will, schaue ich erst einmal, ob ich etwas Vergleichbares selbst bauen kann. So zum Beispiel versuche ich bei mir Daheim, Lösungen für die Hausautomatisierung und -vernetzung selbst zu entwickeln oder Open Source-Lösungen zu nutzen, die ich selbst konfiguriere.

An welchem #NextBigThing arbeitest du gerade?
Ich arbeite mit meinem Team am automatisierten Fahren von schweren Nutzfahrzeugen nach Level 4. Dabei stehen wir in engem Kontakt mit den Kollegen bei Daimler Trucks North America sowie der Mercedes-Benz Pkw-Entwicklung. Konkret beschäftige ich mich mit der Umfelderfassung und -Interpretation der Fahrzeuge mithilfe von Kameras sowie Lidar-Sensoren. Das ist ein Next Big Thing! Die Automatisierung nach Level 4 bedeutet, dass ein Lkw ohne Fahrer fahren kann. Technologisch ist es sehr spannend, was durch Sensoren, Algorithmen und Computer alles möglich ist. Dadurch wird die Verkehrssicherheit noch weiter erhöht. Daimler Trucks hat bereits die Technologieführerschaft im Bereich Fahrassistenzsysteme. Hochautomatisierte Lkw sind also der nächste Schritt, um die Mobilität der Zukunft noch weiter zu revolutionieren

... Mohsen Sefati

33 Jahre
Big Data Handling im Bereich Autonomes Fahren

  • Frage 1
  • Frage 2
  • Frage 3

Wieso stellen IT und AI die Mobilität auf den Kopf?
Bei Daimler entwickeln wir Fahrzeuge mit einer sehr hohen kognitiven Intelligenz, die sich in komplexen und dynamischen Verkehrssituationen optimal verhalten. Das Fahrzeug muss dazu die Umgebung fehlerfrei wahrnehmen, situationsgerecht agieren und diese Aktionen sicher sowie komfortabel ausführen. Dieser Intelligenzgrad ist nur durch den Einsatz künstlicher Intelligenz sowie einer angepassten IT-Struktur möglich. Die Entwicklung neuer AI-Ansätze erfolgt dabei immer unter Berücksichtigung von Big Data. Das sind sehr große Datenströme, die durch die herkömmliche Datenverarbeitung nicht ausgewertet werden können.

Was macht dich zum Developer?
Ich bin Developer, weil ich meine Ideen und Kreativität für Innovationen sowie neue Herausforderungen einsetze. Meine Aufgabe ist es, die Stärken und Schwächen des autonomen Fahrzeugs, in jedem Entwicklungsstand für alle Beteiligten verständlich zu machen. Ich wandle die Fähigkeiten, Performance und Güte der entwickelten künstlichen Intelligenz in mathematische Kennwerte und Maße um. Dabei wird die Umgebung dargestellt und das Fahrzeug in diversen Situationen real oder simulativ herausgefordert. Wir prozessieren die großen Datenströme mit Ansätzen der Data Analytics und suchen gezielt nach seltenen und kritischen Situationen, um das Fahrzeug bestmöglich weiter zu entwickeln.

An welchem #NextBigThing arbeitest du gerade?
Gemeinsam mit vielen Experten arbeiten wir gerade an einem Produkt, das demnächst auf den öffentlichen Straßen fahren soll - und das in einem agilen Arbeitsumfeld. Die Sicherheit des Kunden steht dabei immer im Fokus. Intern sprechen wir bei diesem Projekt von der nächsten „Mission zum Mars“. Das ist natürlich nur ein Spaß, aber das ist unser Next Big Thing!

... Tatiana Diyachenko

28 Jahre
Softwaretesterin für integrierte Startergeneratoren

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Wieso stellen IT und AI die Mobilität auf den Kopf?
Artificial Intelligence ist in vielerlei Hinsicht immer noch eine "unentdeckte" Technologie. Gleichzeitig schreitet aber die Entwicklung sehr schnell voran, und AI bietet nahezu endlose Möglichkeiten. AI wird aufgrund der Effizienz und Flexibilität alle Bereiche grundlegend verändern, in denen diese Technologie angewendet wird.

Was macht dich zum Developer?
Ich habe IT studiert und für Mercedes me connect in Japan im Telematikteam gearbeitet. Das Projekt war ein wichtiger Schritt, um aus dem Auto einen mobilen Assistenten zu machen. Momentan arbeite ich an einem Projekt für ISG-Systeme. ISG steht für Integrierter Starter-Generator. Das ist ein leistungsfähiger Elektromotor zwischen Motor und Getriebe. Er erzeugt Strom für alle elektrischen Verbraucher, ersetzt den Anlasser und unterstützt den Motor beim Beschleunigen. ISG gleicht zudem alle unerwünschten Vibrationen des gesamten Antriebsstrangs aus. Meine Hauptaufgabe besteht in der Koordination der Testaktivitäten, um die Qualität der Software sicherzustellen.

An welchem #NextBigThing arbeitest du gerade?
ISG-Systeme sind bereits Bestandteile unserer Fahrzeuge. Unser Next Big Thing besteht darin, den Elektromotor noch weiter zu entwickeln und ihn noch effizienter und leistungsfähiger zu machen.

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